Erneut zahlreiche Trunkenheitsfahrten am Wochenende festgestellt

Am vergangenen Wochenende wurden im Bereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg wieder zahlreiche Trunkenheitsfahrten, mit zum Teil erschreckend hohen Promillewerten, festgestellt. Bereits am Freitagnachmittag, den 22.06.2018, gegen 17:20 Uhr stellten Beamte des Friedländer Reviers nach einem Zeugenhinweis einen 67-jährigen Fahrradfahrer, der zuvor in auffälliger Fahrweise auf der K 40 zwischen Rosenhagen und Dewitz fuhr. Eine Überprüfung ergab eine Alkoholisierung von 1,92 Promille.

Gegen 22:35 Uhr stellten Polizeibeamte in Waren in der Mozartstraße einen 28-jährigen Radfahrer fest. Er war mit 2,27 Promille unterwegs.
Am Sonnabend, 23.06.2018, um 10:25 Uhr kontrollierten die Beamten aus Neustrelitz in Mirow einen 27-jährigen Pkw-Fahrer. Eine Überprüfung ergab einen Wert von 0,52 Promille. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet.

Den mit Abstand höchsten Alkoholwert stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg am Samstagnachmittag gegen 14:45 Uhr fest. Nachdem ein Hinweisgeber einen Pkw mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf der L 35 zwischen der Abfahrt Trollenhagen und Neubrandenburg gemeldet hatte, begab sich eine Funkwagenbesatzung vor Ort. Die Beamten stellten einen stark alkoholisierten 29-jährigen fest, der zwar am Steuer saß, aber mit seinem Oberkörper bereits auf dem Beifahrersitz lag. Zu einem Atemalkoholtest war der Mann dann tatsächlich noch im Stande. Der Test ergab einen Wert von 4,01 Promille. Nach erfolgter Blutprobenentnahme verblieb der Mann zur Ausnüchterung im Klinikum Neubrandenburg.

Gegen 22:55 Uhr erwischten die Beamten in der Johannesstraße in Neubrandenburg einen 57-jährigen, der seinen Pkw mit 1,14 Promille führte.
Knapp eine Stunde später, gegen 23:50 Uhr führten die Beamten aus Malchin eine Verkehrskontrolle in der Karl-Dressel-Straße in Malchin durch. Auch dieser Fahrer war im alkoholisierten Zustand mit seinem Pkw unterwegs. Ein Test ergab 1,13 Promille.

Am Sonntag, 24.06.2018, um 00:10 Uhr stellte die Polizei in Neuendorf Dank eines aufmerksamen Zeugen einen 23-jährigen Pkw-Fahrer, der kurz zuvor mit starken Schlangenlinien auf der B 192 aus Richtung Penzlin in Richtung Neuendorf fuhr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille.

Nur 15 Minuten später ertappten Polizisten in Pragsdorf in der Neubrandenburger Straße einen 35-jährigen Pkw-Fahrer mit 1,55 Promille.
Um 04:20 Uhr kontrollierten die Beamten in der Krauthöferstraße in Neubrandenburg einen 31-jährigen Radfahrer. Bei ihm stellten die Beamten eine Alkoholisierung von 2,28 Promille fest.

Die vorerst letzte Trunkenheitsfahrt des Wochenendes stellten Polizeibeamte am 24.06.2018 um 19:35 Uhr im Reitbahnweg in Neubrandenburg fest. Bei dem 38-jährigen Pkw-Fahrer wurde ein Wert von 1,18 Promille festgestellt. Außerdem war der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.

In allen Fällen wurde den Fahrern die Weiterfahrt untersagt. Erschreckend: In neun von den zehn hier aufgeführten Fällen betrug die festgestellte Alkoholisierung deutlich mehr als 1,1 Promille, was eine Strafanzeige aufgrund von Trunkenheit im Straßenverkehr zur Folge hat. Es erfolgten eine Blutprobenentnahme und bei den Pkw-Fahrern die Sicherstellung des Führerscheins.

In einem Fall lag der Promillewert im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Der Grenzwert liegt hierbei zwischen 0,5 und 1,09 Promille. Der Schwerpunkt Alkohol und Drogen zählt neben Geschwindigkeit und Vorfahrt/ Vorrang zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen.

Ausfall HKB-Aufzug – Barrierefreier Zugang übergangsweise verlegt

Der Aufzug im Haus C des Hauses der Kultur und Bildung, der u.a. als barrierefreier Zugang in die Regionalbibliothek dient, ist auf Grund von erheblichen Beschädigungen ausgefallen. Es wird versucht, den Aufzug so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen.
Besucherinnen und Besucher, die z.B. mit Rollstuhl oder Kinderwagen in die Regionalbibliothek kommen, melden sich bitte bei Ankunft telefonisch in der Regionalbibliothek unter 0395-555 1355 an. Eine Mitarbeiterin wird den Zutritt über den Personaleingang auf der Nordseite des Hauses (auch Standort des Buch-Rückgabe-Automaten) ermöglichen.

Bedrohung und Nötigung zwischen syrischen und deutschen Staatsangehörigen

Am Freitag, 22.06.2018 gegen 18:30 Uhr kam es vor dem Mehrfamilienhaus in der Neustrelitzer Str. 107 zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei syrischen Anwohnern und einer Gruppe deutscher Anwohner.

Vorher kam es gegen 18:00 Uhr zu der Aufnahme einer Strafanzeige wegen Nötigung zum Nachteil eines 15-jährigen syrischen Staatsangehörigen, die bereits um 15:30 Uhr passiert sein soll. Nach Aussage des 15-jährigen wurde er von vier unbekannten deutschen Staatsangehörigen umzingelt und am Weitergehen gehindert. Außerdem sollen die Männer den Jugendlichen mehrfach zwischen sich hin und her geschubst haben, bevor sie von ihm abließen und sich entfernten.

Nach der Beendigung der Anzeigenaufnahme soll es dann zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei syrischen Anwohnern (dem 15-jährigen syrischen Staatsangehörigen und dessen Vater) und einer Gruppe deutscher Anwohner gekommen sein. Als die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Neubrandenburg gegen 18:30 Uhr vor Ort eintrafen, stellten sie eine Personengruppe von etwa 20 Personen fest, die sich vor und in den Hauseingängen der Neustrelitzer Str. 105, 107 und 109 aufhielten. Beim Eintreffen der Beamten gab es weder eine verbale noch eine körperliche Auseinandersetzung.

Zum detaillierten Tathergang befragt, machten die deutschen und syrischen Staatsangehörigen unterschiedliche Angaben. Im Raum steht, dass der 15-jährige syrische Staatsangehörige mit einer zerbrochenen Bierflasche in der Hand die Gruppe der deutschen Staatsangehörigen bedroht haben soll und auch, dass die deutschen Staatsangehörigen sich mit Gegenständen des vor Ort befindlichen Sperrmüllplatzes „bewaffneten“ und damit den 15-jährigen und dessen Vater bedroht haben sollen. Die genauen Tatabläufe und Tatbeteiligungen sind derzeit unklar.

Die Ermittlungen wegen Bedrohung und Nötigung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Die vollständige Klärung des Sachverhaltes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Besucherrekord beim Sommerspektakel im Schauspielhaus 2018

Im 5. Jahr des Sommerspektakels hat die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz mit dem Musical „High Society“ einen Besucherrekord erreicht. Mit 3000 Besuchern in 21 Vorstellungen im Schauspielhaus Neubrandenburg wurde eine Auslastung von 99 Prozent verzeichnet.

Vom 25. Mai bis 24. Juni 2018 hatten wir die Besucher in die amerikanische Upper Class zur High Society der Familie Lord geladen, zu deren Liebesskandalen, Intrigen, aber vor allem zu Musik und Show.
Im umgebauten Saal des Schauspielhauses nahmen die Gäste an Tischen Platz und hatten bei einem Getränk Ihrer Wahl jede Menge Spaß: als auf dem Anwesen der Lords Feierlaune zur Hochzeit von Tochter Tracy herrschte. Die Mutter verbreitete Hektik, Onkel Willie frönte seiner Leidenschaft dem Gin, Tracys kleine Schwester trauerte dem letzten Ehemann nach, der unverhofft anreiste. Zwei Klatschreporter, die über die Hochzeit berichten wollten , funkten in das fröhliche Chaos – und plötzlich stand die ganze Vermählung auf der Kippe. Die UPPERCLASS BIG-BAND spielte live und die unsterblichen Melodien Cole Porters garantierten dem Publikum einen Musicalabend der Extraklasse.

Mit dieser Produktion verabschiedet sich das Schauspielensemble in die Sommerpause
und startet in der neuen Spielzeit 2018/19 mit der ersten Premiere, einer Uraufführung zu Falladas 125. Geburtstag.
Freuen Sie sich schon jetzt auf „Falladas Traum. Eine Großstadtrevue nach Hans Fallada“ am 8. September 2018 im Landestheater Neustrelitz.

Matinee machte Lust auf die Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz 2018

Am Sonntag, dem 24. Juni 2018, kamen trotz Nieselregen über 150 Besucher auf den Schlossberg Neustrelitz, um sich auf die Festspielsaison 2018 einzustimmen.
Auf dem Programm steht in diesem Jahr die Berlin-Operette „Wie einst im Mai“ von Walter und Willi Kollo. Regisseur Reinhardt Friese inszeniert die Familiensaga wie eine Revue der guten alten Zeit. Ähnlich einem Bilderbogen wird die Geschichte der Berliner Familie von Henkeshofen und des Schlosserlehrlings Fritz Jüterbog über mehrere Jahrzehnte erzählt. Fritz und Ottilie sind ineinander verliebt, sehr zum Missfallen von Ottilies vornehmer Familie, die gegen den jungen Proletarier intrigiert. Der enttäuschte Fritz wandert nach Amerika aus. Erst nach vielen Jahren sehen sich die beiden in Berlin wieder und erinnern sich an ihre große Liebe und an vergangene schöne Zeiten.

Zur Matinee erfuhren die Zuschauer einiges über die Komponisten Kollo, die Musik und Handlung sowie die Besonderheiten der Freilicht- Inszenierung. Die Solisten und der Opernchor gaben erste musikalische Kostproben. Dabei begeisterten so bekannte Melodien wie „Das war in Schöneberg, im Monat Mai“, „Die Männer sind alle Verbrecher“ und „Untern Linden, untern Linden“. „Wie einst im Mai“ verspricht eine heiter temporeiche und zugleich romantisch anrührende Reise durch die Geschichte Berlins. So spritzig wie eine Maibowle und eine Hommage an die Stadt mit Herz und Schnauze.

Vom 6.bis 29. Juli 2018 auf dem Schlossberg Neustrelitz. Mit dabei sind die Solisten des Musiktheater-Ensembles, der Opern-und Extrachor des Landestheaters, die Tänzer der Deutschen Tanzkompanie Neustrelitz und die Musiker der Neubrandenburger Philharmonie.

Informationen und Tickets: 03981 20 64 00 www.theater-und-orchester.de

Veranstaltungen in Burg Stargard und Umgebung Monat Juli 2018

Anbei die Veranstaltungstipps aus Burg Stargard und Umgebung.

Weihnachtskonzert mit dem Knabenchor Berlin

Der Knabenchor Berlin ist hervorgegangen aus dem ehemaligen Knabenchor der St. Hedwigskathedrale. Die Wurzeln gehen zurück bis in die Gründungszeit des Bistums Berlin. Die Knaben sangen regelmäßig in Produktionen der Deutschen Oper Berlin, wie z.B. „Hänsel und Gretel“, „Carmina burana“, „Parsifal“, „Oedipe“ und „Werther“. Im Jahr 2015 überzeugte der Knabenchor bei einem Live- Auftritt in der ARD Fernsehshow „Das Adventsfest der 100.000 Lichter“ sowie in der ZDF Spendengala „Ein Herz für Kinder“.

Zurzeit besteht der Knabenchor Berlin aus etwa 140 Sängern, die in drei verschiedene Chorgruppen eingeteilt sind und ein Repertoire von der klassischen Vokalpolyphonie bis zur Literatur der Gegenwart bieten. Am Sonntag, den 16.12.2018, um 17:30 Uhr präsentiert der Knabenchor Berlin in der Konzertkirche Neubrandenburg einen bunten Strauß deutscher und europäischer Weihnachtslieder, die in der jeweiligen Landessprache gesungen werden. Lieder aus Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, England und der Ukraine werden ergänzt durch eindrucksvolle Solovorträge der Knaben- und Männersolisten.

Vorverkaufsstellen:
Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, Tel.: 0395 55 95 127),
Nordkurier-Servicepunkt (Medienhaus, Friedrich-Engels-Ring 29) oder
Nordkurier-Ticketservice unter 0800 4575 033 (Anruf kostenfrei)
Tickets online bestellen: www.eventim.de