Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Am Montag, 25.05.2020, gegen 16:15 Uhr fuhr eine 54-jährige Neubrandenburgerin mit ihrem Dacia Sandero auf der Neuendorfer Straße in Neubrandenburg (B 192) stadteinwärts. Unmittelbar hinter der Einfahrt zum Verdiring kam sie aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dem Spurenaufkommen nach, sowie den Angaben mehrere Zeugen zufolge, fuhr sie ungebremst in den dortigen Straßengraben. In der weiteren Folge überschlug sich der Pkw und kam nach etwa 60 m auf dem Dach liegend zum Stillstand.

Die verletze Fahrerin konnte von Ersthelfern bis zum Eintreffen der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug geborgen werden. Die Fahrerin selbst konnte zu diesem Zeitpunkt keine Angaben zum Unfallhergang machen. Sie wurde vor Ort von einem Notarzt medizinisch versorgt und anschließend stationär im Klinikum Neubrandenburg aufgenommen.

Nebst Polizei und Rettungskräften waren auch 6 Kameraden der FFW NB im Einsatz. Am PKW Dacia entstand Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 4.400 Euro geschätzt.

Grundsteinlegung in Neubrandenburg

Die Berufsfeuerwehr der Vier-Tore-Stadt bekommt eine neue Fahrzeughalle mit Waschanlage. Außerdem ist der Bau eines Übungsturms vorgesehen.

Insgesamt werden rund drei Millionen Euro investiert.

Am Freitag (29. Mai) wird der Grundstein für das Bauprojekt gelegt.

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd ändert seine Telefonzeiten

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd teilt mit, dass das Jobcenter ab dem 1. Juni 2020 unter der bekannten Telefonhotline 0395 766 4090 zu folgenden Zeiten für Kundinnen und Kunden zu erreichen ist:

  • Montag 8:00 bis 16:00 Uhr
  • Dienstag 8:00 bis 17:30 Uhr
  • Mittwoch bis Freitag 8:00 bis 16:00 Uhr

Darüber hinaus kann das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd unter JobcenterMSE-Sued@jobcenter-ge.de jederzeit auch online kontaktiert werden.

Mit dem elektronischen Serviceangebot „jobcenter.digital“ können ebenfalls Anliegen geklärt werden.

Polizeieinsatz auf Grund mehrerer angemeldeter Versammlungen

Die Polizeiinspektion Neubrandenburg führte am 23.05.2020 zum Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit einen Polizeieinsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch. Grund dafür waren mehrere angemeldete Veranstaltungen in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Marktplatz in Neubrandenburg.

Die AfD hat unter Motto „Für unsere Grundrechte/Grundgesetz“ eine stationäre Kundgebung auf dem Marktplatz durchgeführt, an der ca. 80 Personen teilgenommen haben. Die SPD war mit ca. 50 Personen auf dem Marktplatz und hat eine stationäre Kundgebung unter dem Motto „Kein Platz für rechte Ideologie und Verschwörungstheorien. Neubrandenburg hält zusammen.“ durchgeführt. Ca. 50 Personen sind dem Aufruf der Partei Die Linke gefolgt und haben an der stationären Kundgebung unter dem Motto „75 Jahre Grundgesetz“ teilgenommen. Die vierte stationäre Kundgebung wurde durch Bündnis 90/Die Grünen angemeldet. Hier waren ca. 20 Personen vor Ort unter dem Motto „Grundrechte für eine tolerante Demokratie“.

Auf Grund der noch andauernden Corona-Pandemie wurden mittels Lautsprecherdurchsagen und durch direkte Ansprachen die Versammlungsteilnehmer aufgefordert, sich an die geltenden Abstandsregeln zu halten.

Es wurde eine Strafanzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen, da ein 65-jähriger Versammlungsteilnehmer der AfD den Hitlergruß zeigte. Ansonsten ist es zu keinen weiteren Vorkommnissen und Störungen gekommen.

Sonderausstellung "Blutiges Gold"

Im Tollensetal bei Altentreptow fand vor über 3.200 Jahren eine große Schlacht statt. Seit der Entdeckung der Fundstelle wird die Geschichte der Bronzezeit neu geschrieben. In einem großen Konflikt standen sich hunderte von jungen Männern gegenüber. Am Ende waren viele von ihnen tot – getroffen von Pfeilen, Lanzen, Schwertern und Keulen.

Wie ist dieses Ausmaß von Gewalt zu erklären? Und wer hatte damals die Macht, Kriege zu führen – mit so vielen Beteiligten? Spektakuläre Funde aus Mecklenburg-Vorpommern öffnen den Blick in eine Welt, die von der Ostsee bis an das Mittelmeer vernetzt war. Goldgeschmückte Männer und Frauen mit kiloschwerer Bronzetracht treten auf, dazu eine Dame mit Seidenschleier.

Wie gelangten sie an diesen Reichtum und welche Rolle spielten sie in der Gesellschaft? Die Sonderausstellung „Blutiges Gold“ zeigt Licht- und Schattenseiten einer lange vergangenen Zeit, die durchaus Bezüge zur Gegenwart aufweist.

Regionalmuseum im Franziskanerkloster
Öffnungszeiten:
Mi-So 10-17 Uhr
Öffnungszeiten unter Vorbehalt.

Zutritt nur unter Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen (Mindestabstand, Maskenpflicht).

Computer für die Berufliche Schule

Die neu-itec hat in der Beruflichen Schule auf dem Datzeberg in Neubrandenburg alle 180 Computer und Bildschirme ausgetauscht. Die Schüler dort haben nun leistungsfähigere und kleinere Geräte zum Arbeiten. Eine Woche hat die Aktion gedauert.

Die neu-itec handelte im Auftrag des IT-Dienstleistungszentrums IKT Ost. Sie für die technische Ausstattung der Schulen unter anderem des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte zuständig. Und der wiederum ist Träger der Beruflichen Schule Wirtschaft und Verwaltung Neubrandenburg.

Für die praxisnahe Ausbildung sind dort moderne Computer-Kabinette eingerichtet. An der Schule werden unter anderem kaufmännische Fähigkeiten gelehrt. Dazu gibt es sogar eigens eine Übungsfirma.

Neuer Studiengang an der Hochschule Neubrandenburg

Die Hochschule Neubrandenburg richtet zum Wintersemester 2020/2021 einen neuen Bachelor-Studiengang ein. Dieser heißt „Nursing – berufsanerkennendes Studium zur Pflegefachperson“. Der Pflegestudiengang an der Hochschule Neubrandenburg umfasst die stationäre Kranken- und Altenpflege sowie die ambulante Pflege. Er beginnt mit 20 Studierenden und ist im Vollausbau für jährlich 50 Studierende konzipiert.

Die Akademisierung der Pflege ist die Voraussetzung dafür, den immer komplexeren Anforderungen und Bedingungen in der gesundheitlichen Versorgung angemessen begegnen zu können. Für die akademische Ausbildung werden über die berufliche Ausbildung hinaus weitere Kompetenzen formuliert und Fähigkeiten erwartet.

Die Landesregierung stellt für die Einrichtung des Studiengangs eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen zur Verfügung. Die Hochschule Neubrandenburg bringt selbst eine Professur und zwei Mitarbeiterstellen aus dem Bestand der Hochschule für den Studiengang auf. Das Land investiert außerdem einmalig 355.000 Euro für die Einrichtung eines Skills Lab.