Peenebad Malchin öffnet nicht zum 15.05.2020

Auf Grund der aktuellen Situation, verursacht durch die CORONA-Pandemie, gibt es einschneidende Veränderungen des öffentlichen Lebens und des Alltags, die teilweise noch Monate andauern können.

Betroffen ist auch der Start der Freibadsaison in Malchin. Es wurde aufgrund der aktuellen Lage entschieden, das Peenebad nicht zum 15. Mai 2020 zu öffnen.

Der Schutz der Gesundheit der Einwohnerinnen und Einwohner ist oberstes Gebot und Richtschnur unseres Handelns. In Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Corona- Pandemie ist es das Ziel, zu Beginn der Sommerferien am 20.06.2020 zu öffnen. Dies wird sich aber an der aktuellen Entwicklung orientieren und kann gegebenenfalls noch weiter nach hinten verschoben werden.

Es werden vorerst auch keine weiteren Saisonkarten für das Peenebad verkauft. Diejenigen, die bereits eine Saisonkarte für 2020 gekauft haben, erhalten nach Ende der Saison 2020 eine Gutschrift von 5,00 € bei Erwerb einer neuen Saisonkarte für 2021.

Landesregierung schaltet zentrales Bürgertelefon für alle Fragen zur Corona-Krise

Um den Bürgerinnen und Bürgern in der derzeitigen Krise um die COVID-19 Pandemie in Mecklenburg-Vorpommern viele Fragen auf einen Blick beantworten zu können, hat die Landesregierung jetzt eine zentrale Telefonnummer geschaltet. Bisher hatte jedes Ressort eine eigene Rufnummer für Bürgeranfragen.

Die Zentrale Rufnummer für das Bürgertelefon der Landesregierung lautet: 0385 588 11311.

Die Rufnummer steht seit dem 3.4.2020 von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) zur Verfügung. Wird die Haupteinwahl durch den Anrufer gewählt, kann über ein Zahlenmenü das relevante Thema ausgewählt und zum zuständigen Ministerium durchgestellt werden.
Dieser Service ergänzt die Fragen-Antwort-Kataloge (FAQ) der Landesregierung und der einzelnen Ministerien.

Aktueller Stand Corona-Infektionen in MV (04.04.2020)

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:
Seit Freitag wurden dem LAGuS 22 neue Corona-Infektionen aus den Landkreisen und kreisfreien Städten gemeldet.
Die Zahlen in der Tabelle wurden in elektronischer Form an das Robert-Koch-Institut übermittelt.

Stand 04.04.2020, 16:30 Uhr
Hansestadt Rostock 64 (+2)
Landkreis Rostock 44 (+2)
Mecklenburgische Seenplatte 93 (+3)
Schwerin 77 (+2)
Nordwestmecklenburg 51 (0)
Vorpommern-Rügen 59 (+1)
Vorpommern-Greifswald 81 (+5)
Ludwigslust-Parchim 54 (+7)
Summe: 523 (+22)

Insgesamt wurden bislang 523 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet.
72 Personen mussten/müssen im Krankenhaus behandelt werden, 13 davon auf einer Intensivstation.

Es gab bislang fünf Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Laborproben der Bewohner und des Personals aus dem Schweriner Pflegeheim waren allesamt negativ.

Im Landkreis Rostock gibt es einen labordiagnostisch bestätigten Fall aus einer Rehaklinik. Das zuständige
Gesundheitsamt hat alle Maßnahmen ergriffen.

Die Anzahl inzwischen genesener Personen ist nicht meldepflichtig und wird daher nicht statistisch erfasst.

Time 4 Clubfriends

Auch die beiden AWO Jugendclubs in Basepohl und Stavenhagen dürfen auf Grund des Corona Virus nicht öffnen und können so, nicht wie sonst, für die Besucher der Einrichtungen da sein.

Franka und Wacki von den beiden Clubs haben sich aber überlegt, wie trotzdem der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen gehalten werden kann. Sie wollen für sie da sein und wenn es nur am Telefon ist.

Vom 06. bis 09. April und vom 14. bis 17. April sind die beiden in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr am Telefon und erwarten die Anrufe. Die Kinder und Jugendlichen könnt über ihre Sorgen und Nöte, aber auch lustige Geschichten erzählen, oder einfach quatschen, so wie sie das sonst im Club auch immer gemacht haben.

Jugendclub Basepohl: 039954 21151
Jugendclub Stavenhagen: 039954 487154

Franka und Wacki freuen sich auf viele Gepräche.

Malchiner Bibliothek liefert Medien frei Haus

Das Kontaktverbot in Coronazeiten fordert von allen sehr viel Verständnis und auch Kreativität. Viele Erwachsene und Kinder wollen sich die Zeit in den vier Wänden nicht lang werden lassen. Ein Film, ein Hörbuch oder ein spannendes Buch eignen sich da perfekt als Unterstützer. Deshalb bieten die Mitarbeiterinnen der Malchiner Stadtbibliothek ab Montag, dem 06.04.2020, einen kostenlosen Lieferservice ihrer Medien im Malchiner Stadtgebiet.

Und so geht’s: Auf der Internetstartseite der Bibliothek www.stadtbibliothek-malchin.de finden die Nutzer den Onlinekatalog. Diesen anklicken und dann nach bestimmten Titeln oder Autoren recherchieren. Haben die Nutzer gefunden, was sie entleihen möchten, können sie uns das auf zwei Wegen mitteilen: telefonisch (03994-632917) oder per E-Mail (bibliothek@malchin.de). Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek stellen auch etwas zusammen, wenn kein spezieller Autor oder Titel auf der Wunschliste steht.

Diesen Service bieten die Mitarbeiterinnen montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 13 bis 15 Uhr an. Wir bringen die Beutel mit den gewünschten Medien an die Haustüren. Alle Medien werden bis Ende Mai ausgeliehen. Eine vorzeitige Rückgabe oder ein Austausch kann vereinbart werden.

Einwohnerinnen und Einwohner, deren Bibliotheksausweis im Moment keine Gültigkeit mehr besitzt oder die noch keinen haben, können dennoch vorerst bis Ende Juni 2020 die Medienausleihe gebührenfrei nutzen.

Aktueller Stand: Soforthilfeprogramm, intensivmedizinische Betten in MV, finanzielle Maßnahmen zur Entlastung der Krankenhäuser

Die Anträge für das Soforthilfeprogramm werden seit gut einer Woche (26.03.2020) ausgezahlt. 3.857 Anträge für nicht rückzahlbare Zuschüsse sind beim Landesförderinstitut bewilligte und zur Zahlung angewiesen worden (Stand: Donnerstag-Abend, 02. April 2020). Circa 28.000 Anträge sind beim Landesförderinstitut eingegangen. Ausgezahlt wurden mehr als 41 Millionen Euro. Aktuell wurde das Antragsformular 158.000 heruntergeladen. Die Anträge können beim Landesförderinstitut gestellt werden (www.lfi-mv.de).

529 intensivmedizinische Betten vorgehalten Nach aktuellem Datenstand gibt es in Mecklenburg-Vorpommern 529 intensivmedizinische Betten mit Beatmungsmöglichkeit. Darüber hinaus sind die Krankenhäuser in der Lage, mit den derzeit vorhandenen Geräten weitere 127 Beatmungsplätze einzurichten.

Antragstellung für Krankenhäuser ab sofort Krankenhäuser können ihre Bedarfe für Entschädigungsleistungen ab heute (03.04.2020) anmelden. Nach der neuen Vorschrift in § 21 Krankenhausfinanzierungsgesetz können Krankenhäuser, bei denen es seit dem 16. März 2020 durch das Aussetzen oder Verschieben planbarer Operationen infolge der Covid-19-Krise zu einem Rückgang der Patientenzahlen kommt, entschädigt werden. Infolge des Freihaltens stationärer Behandlungskapazitäten – insbesondere in der Intensivmedizin mit entsprechenden Beatmungsmöglichkeiten – erhalten die Krankenhäuser deshalb für dadurch nicht belegte Betten für einen befristeten Zeitraum einen finanziellen Ausgleich.

560 Euro pro Nicht-Belegung für ein Bett

Die Anforderung des jeweiligen Krankenhauses ist vom Krankenhaus wöchentlich aufgeschlüsselt nach Kalendertagen an das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit zu melden. Dann erfolgt einmal in der Woche die Meldung an den Bund. Die entsprechenden Beträge werden an das Gesundheitsministerium M-V gezahlt, welches seinerseits den vom jeweiligen Krankenhaus gemeldeten Bedarf an dieses weiterleitet. Pro Nicht-Belegung für ein Bett gibt es pauschal 560 Euro am Tag. Darüber hinaus können Krankenhäuser für zusätzlich geschaffene oder vorgehaltene Intensivbetten einen pauschalen Bonus von einmalig 50.000 Euro pro Bett erhalten.

76 Corona-Verstöße bisher geahndet

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) hat es bisher etwa 700 Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Corona gegeben. Dabei wurden 76 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Es handelt sich zum Beispiel um Verstöße gegen das Kontaktverbot (etwa Garten-Partys oder Versammlungen um ein Lagerfeuer) und Wegweisungen von Touristen etwa aus Ferien- oder Zweitwohnungen.

Die Einsätze ergeben sich durch Bürgerhinweise sowie eigene Feststellungen im Zuge der Streifentätigkeit und im Zuge der Amtshilfe für die zuständigen Ämter der Landkreise.

Thematisch sind die Hinweise von Bürgern breit gefächert: vom mutmaßlichen Touristen, der sich in der Nachbarschaft aufhalten könnte, über MV-fremde Kennzeichen, größere Ansammlungen zum Beispiel von Jugendlichen in der Öffentlichkeit, Benutzung von Spiel- und Sportplätzen oder Verstoß gegen die Zweitwohnsitz-Regelung.

Seit dem 19. März wurden zudem mehr als 8000 Fahrzeuge kontrolliert. Rund 700 Fahrzeuge wurden abgewiesen aus MV bzw. an der Landesgrenze. Mehr als 1200 Personen waren in diesem Zusammenhang von den Wegweisungen betroffen.

Das Notrufaufkommen im März ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minimal gestiegen. Der Grund, warum Bürger die 110 wählen, hat sich der aktuellen Situation angepasst. Es gibt also weniger Anrufe wegen Verkehrsunfällen oder Ladendiebstählen, dafür aber, um mögliche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz zu melden. Diese Hinweise ziehen dann in der Folge grundsätzlich einen polizeilichen Einsatz zur Prüfung der Angaben nach sich. Insgesamt stellt die Polizei fest, dass vermehrt von der Möglichkeit der Anzeigenerstattung über die Internetwache sowie von der schriftlichen Anzeigenerstattung Gebrauch gemacht wird. Die Polizei empfiehlt zudem dringend, dass der Notruf 110 nur in Notfällen gewählt wird.

Da das Kontaktverbot weiterhin besteht, appellieren die Polizei an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben der Landesregierung zum Kontaktverbot zu halten. Zudem weist sie erneut vor allem mit Blick auf die Osterferien darauf hin, dass touristische Reisen in das Land MV untersagt sind.