Brand in Möllenbeck

Am Montag, 08.10.2018, kam es im Möllenbecker Ortsteil Stolpe zum Brand einer alten Scheune. Ein 44-jähriger Anwohner verbrannte auf seinem Grundstück Gartenabfälle und Laub. Dabei entzündete sich durch Funkenflug das hölzerne Balkengerüst seiner baufälligen Scheune.
Die insgesamt 45 eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Burg Stargard-Dewitz, Neustrelitz, Blankensee-Watzkendorf, Quadenschönfeld-Bredenfelde, Thurow-Carpin und Woldegk löschten das brennende Gebäude. Personen wurden durch den Brand nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1.000,-EUR. Während der Löscharbeiten musste zeitweise die B198 komplett gesperrt werden.

Bootsunfall auf dem Kummerower See

Am 07.10.2018 gegen 18:30 Uhr kam es in der Ortslage Verchen auf dem Kummerower See zu einem Bootsunfall.
Ein 44-jähriger Mann aus der Region befand sich mit seinen zwei Söhnen (11 und 16 Jahre) in einem Ruderboot auf dem Kummerower See. Bei dem Versuch die Sitzplätze während der Fahrt untereinander zu tauschen kenterte das Boot und alle drei Personen gingen über Bord. Das Boot ging anschließend unter. Die beiden Söhne trugen glücklicherweise Schwimmwesten und trieben an der Wasseroberfläche. Weiterer glücklicher Umstand war, dass die Sitzkissen aus Styropor ebenfalls auf der Wasseroberfläche trieben und dem Vater Halt gaben. Ihm gelang es vom Wasser aus seine Frau anzurufen, die umgehend Rettungskräfte alarmierte. Den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Verchen gelang es mit einem Rettungsboot alle drei Personen zu retten. Bis auf eine Unterkühlung blieben alle unverletzt. Sie wurden vorsorglich zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Demmin gebracht.

Versuchter Raubüberfall in Altentreptow

Am 06.10.2018 gegen 15:15 Uhr kam es in der Straße „Klosterberg“ in Altentreptow zu einem versuchten Raubüberfall. Der 59-jährige Geschädigte befand sich auf dem Rückweg vom Garten nach Hause. Als er sich in der Straße „Klosterberg“ befand, trat eine männliche Person aus einem Gebüsch auf den Geschädigten zu und verlangte von diesem die Herausgabe seines Mobiltelefons. Als dieses durch den Geschädigten abgelehnt wurde, schlug ihm der Unbekannte mit der Faust ins Gesicht. Dadurch kam der Geschädigte zu Fall und wurde kurz ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, war der unbekannte Täter nicht mehr vor Ort. Sofort sah der Geschädigte nach, ob er noch im Besitz seines Mobiltelefons ist. Erleichtert stellte er fest, dass dies der Fall ist. Hierauf begab er sich nach Haus und schilderte dort seinem Sohn und seiner Frau den Sachverhalt. Durch diese wurde die Polizei in Kenntnis gesetzte. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei nach dem Tatverdächtigen blieben ohne Erfolg.
Zur Beschreibung des Täters machte der Geschädigte folgende Angaben. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um eine männliche Person, mit sehr dunkler Hautfarbe (Schwarzafrikaner) und kurzen gelockten Haaren. Dieser ist ca. 180 cm groß. Er trug ein schwarzes T-Shirt, eine dunkelblaue Jeanshose und weiße Turnschuhe der Marke „Nike“.
Zeugen welche in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeirevier Malchin unter der Telefonnummer 03994-231224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei MV unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Diebstahl eines Oldtimers in Wanzka

Nach bisherigem Erkenntnisstand wurde im Zeitraum vom 01.10.2018, 09:00 Uhr bis zum 06.10.2018, 14:00 Uhr aus einer Garage im Ballwitzer Weg in Wanzka ein LKW Oldtimer der Marke Mercedes-Benz Unimog entwendet.
Dabei handelt es sich um einen Oldtimer aus dem Jahr 1974 in der Farbe Grün. Der oder die unbekannten Täter gelangten vermutlich über ein Garagentor auf der Rückseite der massiven Scheune in die Garage. Anschließend öffneten sie von innen das größer dimensionierte elektrische Rolltor an der Vorderseite der Garage und fuhren mit dem zugelassenen „Unmiog“ in unbekannte Richtung davon.
Das Kennzeichen des entwendeten Fahrzeuges lautet GE-J 29 H. Der durch den Geschädigten, einen 62-jährigen Gelsenkirchener, geschätzte Wert des Fahrzeuges beträgt ca. 50.000,- EUR.

Landtag Mecklenburg-Vorpommern schreibt Ernst-Boll-Umweltpreis aus

Der Landtag Mecklenburg-Vorpommern schreibt zum 16. Mal den Ernst-Boll-Umweltpreis aus. Zum Thema „Clevere Lösungen für weniger Kunststoff im Alltag“ können sich Einzelpersonen, Gruppen, Verbände sowie juristische Personen bis zum 31. Januar 2019 am Wettbewerb beteiligen. Die Projekte, Leistungen oder Initiativen müssen einen ausschreibungs- sowie landesbezogenen Charakter haben und dürfen noch nicht anderweitig prämiert sein.
Auszeichnungen werden in den Kategorien „Umweltpreis“ (dotiert mit 15.000 Euro) und „Jugendumweltpreis“ (dotiert mit 10.000 Euro) vergeben. In jeder Kategorie sind mehrere Preisträger möglich.
Die Ausschreibungsunterlagen zum Umweltpreis 2018/2019 können beim Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Geschäftsstelle des Umweltpreises, Schloss, Lennéstraße 1, 19053 Schwerin, kostenlos angefordert werden. Alle Unterlagen stehen zudem auf der Internetseite des Landtages Mecklenburg-Vorpommern (www.landtag-mv.de) als Download zur Verfügung.
Mit der Vergabe des Umweltpreises verfolgt der Landtag das Ziel, herausragende Initiativen zum Umwelt- und Naturschutz zu würdigen, die weitere Arbeit der Preisträger zu fördern und zur umweltpolitischen Bewusstseinsbildung im Land beizutragen. Ausgezeichnet werden sollen Leistungen, die Vorbildfunktion haben, an anderer Stelle wiederholbar sind sowie dazu beitragen, Mecklenburg-Vorpommern als attraktiven Lebensraum zu erhalten und zukunfts¬fähig zu entwickeln. Als Jury fungiert der Ausschuss für Landwirtschaft und Umwelt des Landtages. Elisabeth Aßmann, Abgeordnete und Vorsitzende des Ausschusses steht auch der Jury vor.
Der Ernst-Boll-Umweltpreis ist bis heute der einzige deutsche Umweltpreis, der von einem Landesparlament vergeben wird. Die Vergabe der Auszeichnung erfolgt mindestens zweimal innerhalb einer Wahlperiode des Landtages.
Seit 1992 lobt der Landtag Mecklenburg-Vorpommern den Umweltpreis zum Gedenken an Ernst Boll aus, einem bedeutenden Naturforscher und Historiker aus Neubrandenburg (1817 bis 1868). Seine Schaffenskraft widmete er insbesondere der mecklenburgischen Landes- und Naturgeschichte. Politisch engagiert war Boll in Gremien der Reformbewegung an der Seite von Fritz Reuter.

Fahrzeugführer/in mit 2,13 Promille bzw. 1,49 Promille kontrolliert – Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet

In der Nacht zum Donnerstag stellten die Beamten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zwei Fahrzeugführer fest, die ihr Fahrzeug mit einem Promillewert von über 1,1 Promille geführt haben.
Ein 43-jähriger Fahrzeugführer sollte am Mittwoch, 03.10.2018, 23:35 Uhr in der Neubrandenburger Neustrelitzer Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Nach einem kurzen Fluchtversuch ist es den Beamten gelungen, das Fahrzeug auf Höhe der ARAL-Tankstelle zu stoppen. Die Beamten bemerkten schnell den Grund für den Fluchtversuch – der 43-Jährige war alkoholisiert. Der durchgeführte Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 1,49 Promille an.
Die Beamten des Polizeireviers Malchin kontrollierten am Donnerstag, 04.10.2018, gegen 03:30 Uhr ein Fahrzeug in der Rektorstraße in Neukalen. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten bei der 54-jährigen Fahrzeugführerin Atemalkoholgeruch sowie eine verwaschene Aussprache. Der durchgeführte Atemalkoholtest hat daraufhin einen Wert von 2,13 Promille angezeigt.
Da es sich in den genannten Fällen um Straftaten handelt, wurden jeweils Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet, eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt und die Fahrzeugführer belehrt, dass sie kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen dürfen.

Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte können Azubis "U25-Sprecher" wählen

Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte können Azubis „U25-Sprecher“ wählen
Junior-Betriebsräte gesucht: Ab sofort können Azubis und junge Beschäftigte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte neue „U25-Sprecher“ wählen. Noch bis Ende November laufen die Wahlen für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV). Darauf hat die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern hingewiesen. „Mit ihrer Stimme können Berufsstarter ein entscheidendes Wort mitreden – und sich das nötige Gehör beim Chef verschaffen“, sagt Bezirksvorsitzender Wolfgang Ehlert.
Häufig hätten junge Beschäftigte mit Missständen zu kämpfen. Doch oft trauten sie sich nicht, diese anzusprechen – auch wegen eines zum Teil rauen Umgangstons im Betrieb. „Die Probleme reichen von zu langen Arbeitszeiten und fehlenden Lehrplänen bis hin zu Tätigkeiten, die gar nichts mit der Ausbildung zu tun haben“, so Ehlert. Im aktuellen DGB-Ausbildungsreport gaben 14 Prozent der Azubis an, selten oder nie von ihrem Ausbilder betreut zu werden. Mehr als ein Drittel berichtet von regelmäßigen Überstunden. Zudem klagt ein wachsender Teil der Befragten darüber, ständig für die Firma erreichbar sein zu müssen.
„Bei diesen Problemen kommen die Jugendvertreter ins Spiel. Durch ihr Mandat können sie mit dem Chef Klartext reden – und zwar auf Augenhöhe“, sagt Gewerkschafter Ehlert. Die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern appelliert an Unternehmen in der Region, die Wahlen zu unterstützen. Das komme den Betrieben am Ende selbst zugute. „Engagierte Jugendvertreter verbessern die Ausbildungsqualität und sorgen für eine höhere Zufriedenheit beim Nachwuchs. Und unter Schulabgängern spricht sich schnell herum, wo die Lehre gut ist“, so Ehlert. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels achteten Jugendliche besonders darauf, ob die Ausbildungsbedingungen stimmen.
Rund 3.800 Auszubildende gibt es nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit aktuell im Kreis Mecklenburgische Seenplatte. Eine Interessenvertretung kann wählen, wer in einem Betrieb arbeitet, der mindestens fünf Jugendliche oder Azubis und bereits einen Betriebsrat hat. Stimmberechtigt sind alle Beschäftigten unter 18 Jahren – genauso wie alle Mitarbeiter unter 25, die ihre Berufsausbildung absolvieren. Alle Infos rund um die Wahl gibt es im Netz unter www.jav-portal.de und bei der Jungen BAU unter www.facebook.com/JungeIGBAU.