Der Antike-Baukasten – jetzt LIVE in der Alten Kachelofenfabrik Neustrelitz

Die Höhepunkte der klassische Antike in zwei Stunden! Der „Antike-Baukasten“ – Jetzt Live in der FabrikScheune der alten Kachelofenfabrik Neustrelitz! Am 5.8. und am 12.8., jeweils 19:30 Uhr!

Die erfolgreiche digitale Inszenierung „Antike-Baukasten“ ist jetzt LIVE zu erleben! Das Landestheater lädt das Publikum auf eine Reise in die griechische Mythologie ein!

Eine kleine „Blackbox“ wird zum Spielraum für bekannte Figuren der griechischen Tragödie: Ödipus, Antigone, Iphigenie oder Narziss berühren uns nicht nur durch ihre extremen Schicksale, sondern erinnern in ihrer Vereinsamung auch an unsere aktuell geteilten Erfahrungen. Zugleich kann uns die universelle Kraft des Mythos an die ewige Wiederkehr von Krisen und deren Überwindung erinnern.

Fotos, Trailer und Informationen: tog.de/projekte/antike-baukasten/
Tickets: Theaterservice in der Strelitzer Straße 34, 03981 20 64 00 oder im Webshop: ebenfalls hier: tog.de/projekte/antike-baukasten

Fachtagung Ortschronisten

Am 21. August 2021 findet von 09:00 bis 17:00 Uhr die erste Fachtagung in diesem Jahr für Ortschronistinnen und -chronisten in Vorpommern statt. Veranstaltungsort ist das Hotel Trebeltal, Klänhammerweg 3 in Demmin

Durch die regelmäßigen Fachtagungen in Vorpommern stärkt der Heimatverband MV das wichtige Engagement der Ortschronisten und -chronistinnen in unserem Land. Die diesjährige Fachtagung findet zu einem durchaus kontrovers diskutierten, aber gesellschaftlich relevanten Thema statt: „Politische Memoriale – Erinnern an die Opfer von Kriegen“ aus der Sicht von Ortschronisten.

Die Veranstaltung beginnt für Interessierte mit einer geführten Besichtigung des Ulanendenkmals. Karsten Behrens, Heimatverein Demmin, wirft in seinem Vortrag einen Blick auf die vielfältigen Denkmale in Demmin. Den Rahmenvortrag zum Thema hält Karsten Richter vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge: Politische Memoriale – Kriegsdenkmale nach dem 1. Weltkrieg in der Zeit der Weimarer Republik.

Hans-Jürgen Pahnke aus Gingst berichtet über das dortige „Kriegerdenkmal“. Eine Einführung in die wichtige Arbeit mit dem Ortschronikenportal (www.ortschroniken-mv.de) durch Wilfried Steinmüller und Dr.-Ing. Holger Meyer ist ebenfalls Teil dieser Fachtagung.

In einer offenen Gesprächsrunde können eigene Projekte kurz vorgestellt werden sowie Erfahrungen zwischen den versammelten Ortschronisten und -chronistinnen ausgetauscht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Jetzt zur Prüfung anmelden

Die nächste Prüfung zum Erwerb des ersten Jahresjagdscheins findet im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte vom 24. August bis 27. August 2021 statt. Das teilt die Untere Jagdbehörde des Landkreises mit.

Dort muss sich bis zum 10. August 2021 schriftlich anmelden, wer die Prüfung absolvieren möchte. Dazu sind auch die entsprechenden Nachweise und eine Kopie des Personalausweises beizufügen. Die Anmeldeformulare stehen auf der Internetseite www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Sie können auch direkt in der Unteren Jagdbehörde in Demmin, Adolf-Pompe-Str. 12-15, abgeholt werden.

Die Prüfung findet nur dann statt, wenn sich dafür mindestens acht Personen angemeldet haben. Die Zahl der Teilnehmer ist auf maximal 40 beschränkt.

Wildunfall mit einem verletzten Kradfahrer

Am Sonntagabend, 01.08.2021, gegen 22:00 Uhr ereignete sich auf der L 281 zwischen den Ortschaften Friedland und Heinrichswalde eine Verkehrsunfall.

Der 17-jährige Fahrer eines Leichtkraftrades vom Typ Honda befuhr die L 281 in Richtung Heinrichswalde. Plötzlich wechselte ein Reh die Straßenseite. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Krad und dem Reh, in dessen Folge der Kradfahrer stürzte. Dabei zog er sich Verletzungen zu, die im Klinikum Neubrandenburg ambulant behandelt werden mussten.

Es entstand Sachschaden von ca. 2000,- Euro. Das Reh flüchtete vom Unfallort und verschwand in der Dunkelheit.

Nicht zulässiges und potenziell gesundheitsschädliches Bambusgeschirr im Umlauf

Verbraucherzentralen warnen vor Produkten mit Bambus-, Reis- und Weizenfasern

Potenziell gesundheitsschädliches Kunststoffgeschirr mit Bambusfasern wird seit Jahren verkauft, obwohl es nie zugelassen wurde – Verbraucher sollten diese Produkte nicht mehr verwenden – Überwachungsbehörden müssen Verbraucher informieren und diese Produkte zurückrufen

„Es ist ein Skandal, dass Verbrauchern vor allem im Onlinehandel weiterhin illegales und potenziell krebserregendes Plastik-Geschirr mit Bambus-, Reis- oder Weizenfasern angeboten wird. Der Bundesregierung und den Bundesländern hätte es bewusst sein müssen, dass der Verkauf nicht zulässig ist. Jedoch wurde der Beschluss der EU-Kommission kaum kommuniziert. Dass es bisher weder einen bundesweiten Rückruf der betroffenen Produkte noch klare öffentliche Information gibt, ist ein dramatisches Versäumnis, dass die Verbraucher unnötig gefährdet. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit muss schnellstens das Vorgehen der Überwachungsbehörden in den Ländern koordinieren“, sagt Dr. Jürgen Fischer, Vorstand der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Bambus-Becher und Co. sind nicht verkehrsfähig

Vermeintlich nachhaltiges Geschirr besteht häufig nicht nur aus Bambus und anderen Naturmaterialien, sondern auch aus Kunststoffen. Ob es sich um reine Naturmaterialien oder Kunststoffgemische handelt, können Verbraucher nicht erkennen.

Von Kunststoffprodukten, denen Bambusfasern zugesetzt sind, ist bekannt, dass sie beim Kontakt mit heißen Getränken und Speisen potenziell krebserregendes Formaldehyd abgeben können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Geschirr aus Kunststoff und Bambus deshalb als nicht geeignet für den Kontakt mit heißen Speisen und Getränken eingestuft.

Untersuchungsämter wie das Chemische und Veterinärüberwachungsamt (CVUA) in Stuttgart berichten seit 2014 regelmäßig über bedenkliche Grenzwertüberschreitungen in Bambus-Kunststoff-Geschirr, immer wieder wurden Produkte auch vom Markt genommen. Allerdings reichten die Ressourcen der amtlichen Lebensmittelüberwachung nicht aus, um die Vielzahl an Produkten, die insbesondere im Onlinehandel angeboten werden, einzeln zu untersuchen und vom Markt zu nehmen. Die Verbraucherzentralen fordern deshalb seit Jahren ein Verbot der gesamten Produktgruppe.

Im Juni 2020 hat eine Expertengruppe bei der EU-Kommission Bambus und andere natürliche Materialien in Kunststoffgeschirr für nicht verkehrsfähig erklärt, unabhängig vom Vorliegen konkret gemessener Grenzwertüberschreitungen. Das bedeutet, dass diese Produkte nicht in den Umlauf gebracht werden dürfen. Ausschließlich dafür zugelassene Stoffe dürfen Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoffen zugesetzt werden. Nur dann können Verbraucher davon ausgehen, dass die Produkte grundsätzlich sicher sind und eine Risikoüberprüfung stattgefunden hat. Eine solche Zulassung lag für Bambus und andere natürliche Materialien nie vor. Produkte aus reinem Bambusmaterial sind hingegen weiterhin zulässig.

Produkte weiterhin auf dem Markt

Erst Ende des Jahres 2020 haben die meisten Überwachungsbehörden begonnen, die Produktgruppe vom Markt zu nehmen. Umfassend und vollständig ist das bisher nicht erfolgt. Eine vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geplante Recherche zu Bambusgeschirr im Online-Handel wurde im Jahr 2020 gestrichen. Insbesondere im Online-Handel ist deshalb weiterhin Kunststoffgeschirr mit Naturfasern erhältlich.

Umfassende Rückrufe und Revision der EU-Verordnung

Die Verbraucherzentrale MV rät Verbrauchern, Produkte aus Bambus-, Reis- und Weizenfasern nicht mehr zu kaufen und zu verwenden. Finden Verbraucher entsprechende Produkte im Handel, sollten sie diese der für ihren Landkreis zuständigen Behörde melden. „Die Behörden in MV müssen einen umfassenden Rückruf veranlassen und die Öffentlichkeit offensiv darüber informieren, Plastikgeschirr mit Naturfasern nicht mehr zu verkaufen und zu benutzen. Noch ungenutzte Produkte sollten seriöse Händler zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten.“, so Fischer.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale MV: www.verbraucherzentrale-mv.eu/wissen/umwelt-haushalt/produkte/verkauf-von-kunststoffgeschirr-mit-bambusbeimischung-nicht-zulaessig-20573

Informationsportal zu Corona an Schulen online

Die Universitätsmedizinen Greifswald (UMG) und Rostock (UMR) stellen ab jetzt regelmäßig Informationen zur Infektionslage in Schulen zur Verfügung. Eltern finden diese im neuen Portal www.schugi-mv.de des gleichnamigen Projekts. Dort können zudem Schulen ihre Strategien und Ideen zum Umgang mit der Pandemie im Schulalltag präsentieren und sich in einem geschützten Bereich untereinander austauschen.

Seit Dezember forschen die beiden Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock gemeinsam im Projekt „schugi-MV“, das durch die Landesregierung beauftragt wurde und mit 715.000 Euro aus dem MV-Schutzfonds unterstützt wird. Das Kürzel steht für „Wissenschaftliche Begleitung der Schulöffnung unter Pandemiebedingungen in Mecklenburg-Vorpommern“. Die beiden Universitätsmedizinen kooperieren mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie dem Bildungs- und dem Gesundheitsministerium des Landes.

Über das Portal entsteht für Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter ein Forum, in dem die wichtigen Informationen rund um einen sicheren Schulbesuch kompakt zusammengestellt sind. Vor allem über die Ideen-Ecke gibt es die Möglichkeit, praktische Tipps zur Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen miteinander auszutauschen. So profitieren alle Beteiligten von bereits erprobten Erfahrungen.

Die Forschenden untersuchen das Corona-Infektionsgeschehen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehörten bis zu den Ferien Vor-Ort-Besuche der Universitätsmedizin Rostock an Schulen, an denen es Infektionsfälle gegeben hat. Gemeinsam analysieren die Wissenschaftler/innen beider Universitätsmedizinen das Management der Corona-Pandemie an den Schulen, um wirksame Schutzmaßnahmen, aber auch Risikofaktoren für Infektionen zu identifizieren. Zugleich ermitteln sie mittels Umfragen die Akzeptanz von Infektionsschutzmaßnahmen. Auf einer umfassenden und realitätsnahen Datenbasis sollen Empfehlungen für einen sicheren und weitgehend ungestörten Schulalltag abgeleitet werden.

Faszination Fledermaus – Entdecken, forschen, gestalten

Am 6. August findet die Kratzeburger Fledermausnacht zum 15. Mal auf dem Gelände des „Flatterhus“ statt. Von 17 bis 23 Uhr lädt das Nationalparkamt Müritz zusammen mit der Gemeinde Kratzeburg zu vielfältigen Aktionen rund um den geheimnisvollen Nachtgeist in die Nationalparkinformation „Flatterhus“ ein.

Es lässt sich vieles erforschen bei der Fledermausnacht – manchmal muss man mit dem Mikroskop vergrößern (Foto: B. Lüthi-Herrmann)

Es gibt viel zu entdecken über die faszinierenden Tiere, die mit den Ohren sehen, mit Händen fliegen und bei Tageslicht kopfüber schlafen, ohne dass ihnen schwindelig wird. Bei der Fledermausnacht erfahrt ihr alles über die einzigartigen Kreaturen der Lüfte: Welche Arten im Müritz-Nationalpark vorkommen, wie sie leben, warum sie geschützt werden müssen und welchen Beitrag ihr leisten könnt, um die Fledermaus aktiv zu schützen.

Ab 17 Uhr wird an verschiedenen Ständen auf dem Gelände der Nationalparkinformation Kratzeburg alles rund um das Thema Fledermaus erklärt, Fledermauskästen gebaut, Fledermäuse gebastelt und Geschichten über die Fledermaus erzählt. Wer sein Forscherwissen testen möchte, kann an der Fledermaus-Rallye teilnehmen und sein neu erlangtes Wissen direkt auf die Probe stellen.

Ab 20 Uhr werden an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fledermauspreise verliehen.

Ab 20:30 haben die Besucher die Möglichkeit mit den Nationalpark Rangerinnen und Ranger auf Exkursion in das nahe gelegene Fledermausrevier zu gehen und die Tiere mit Detektoren aufzuspüren und in Aktion zu sehen. Da die Führungen teilnehmerbegrenzt sind, bittet der Nationalpark die Besucherinnen und Besucher, die an einer Führung teilnehmen möchten, sich zu Beginn in die Listen einzutragen.