PKW überschlug sich – Fahrer leicht verletzt

Auf der Landstraße L28 ereignete sich am Dienstag, 25.02.2020, gegen 02:20 Uhr ein Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Nach derzeitigen polizeilichen Erkenntnissen befuhr der 21-jährige Fahrer eines PKW Typ Opel Corsa die L 28 aus Richtung Brunn kommend in Richtung Neddemin. In einer Linkskurve kurz hinter dem Abzweig nach Ganzkow kam das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.

In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kam auf dem Dach im Straßengraben zum Liegen. Der deutsche Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde für weitere Untersuchungen ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Am Unfallauto entstand ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro.

Verkehrsunfall mit erheblichen Sachschaden auf der L 271 bei Utzedel

Am Sonntag, dem 23.02.2020, kam es gegen 16:40 Uhr auf der Landstraße 271 zwischen Utzedel und dem dortigen Bundeswehrdepot zu einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden.

Dem 55-jährigen deutschen Fahrer eines Milchtankers kam auf dieser Strecke ein Lkw entgegen. Aufgrund einer baulichen Fahrbahnverengung, wich dieser soweit wie möglich nach rechts aus und geriet dabei auf die Bankette. Hier sank der vollbeladene Lkw so tief ein, dass er nicht mehr selbständig heraus kam. In der weiteren Folge berührte der Lkw drei Straßenbäume und beschädigte diese. Bei der Berührung der Bäume wurden Äste abgerissen und Erdreich herumgeschleudert. Durch die herabfallenden Äste und das herumgeschleuderte Erdreich wurde ein im Gegenverkehr befindlicher Pkw beschädigt.

Am Lkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Es ist laut Schätzung ein Gesamtschaden in Höhe von 131.600 EUR entstanden. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Die Landstraße 271 war für mehrere Stunden voll gesperrt.

Spaziergänger findet Erdlöcher mit Tierresten

Bereits am 22.02.2020 ging eine 30-jährige Frau aus Neubrandenburg spazieren und fand entlang eines Feldweges bei Ballin zwei
Erdlöcher, in denen zahlreiche Tierreste entsorgt wurden.

Bei den aufgefundenen Resten handelt es sich vermutlich um zwei Füchse, eine Katze und unzählbare Teile von Wildschweinen, wie
Schwarten, Beine und Schädel. Wem die Tiere gehörten bzw. wer die Reste dort ablegte, ist derzeit noch unklar. Durch das Polizeirevier Friedland wurde zeitnah ein Veterinär eingeschaltet, der sich vor Ort den Fund ansah und Sofortmaßnahmen zur Beseitigung veranlasste.

Der Verursacher muss nun, wegen des Verstoßes gegen das Tierkörperbeseitigungsgesetz, mit einer Ordnungswidrigkeitsanzeige rechnen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt dauern an. Zeugenhinweise nimmt die Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300 224 entgegen.

Roter Teppich ans Meer – Mecklenburg-Vorpommern soll Filmland werden

„Unser roter Teppich führt heute nicht nur ans Meer, sondern direkt in eine neue Ära der Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir schaffen klare Strukturen, geben mehr Geld und positionieren Mecklenburg-Vorpommern als Filmland“, sagte der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Dr. Heiko Geue anlässlich des Empfangs zur 70. Berlinale in der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern. „Unser Land wird wieder verstärkt als Film- und Fernsehland wahrgenommen. Das wollen wir gemeinsam mit den Verantwortlichen ausbauen und stärken.“

„Wir wollen die große filmische Tradition Ostdeutschlands pflegen und weiterentwickeln“, kündigte Geue an. „Unsere Filmförderung soll helfen, Geschichten aus Mecklenburg-Vorpommern zu erzählen. Erzählt von erfahrenen Filmemacherinnen und Filmemachern, aber auch von jungen Talenten, die wir auf ihrem Weg begleiten wollen.“

Kern der Pläne ist die Gründung einer landeseigenen „MV Filmförderung gGmbH“ mit Sitz in Schwerin und Wismar. Diese soll für die Filmförderung zuständig sein, Filmemacherinnen und Filmemacher beraten und auch die Festival- und Kinoförderung übernehmen. Mit der neuen Fördergesellschaft wird unter anderem die Förderung von Spielfilmen von Produzentinnen und Produzenten aus Mecklenburg-Vorpommern möglich. „Eine eigene Filmförderung ist Voraussetzung dafür, dass heimische Produktionen auch von der Filmförderung des Bundes profitieren können, sagte Geue. Zu den zur Verfügung stehenden Mitteln ergänzte er: „Es stehen künftig deutlich mehr Mittel für die Filmförderung zur Verfügung.“ Dafür sei bereits mit dem Doppelhaushalt 2020/2021 Vorsorge getroffen worden. „In diesem Jahr werden es drei Millionen, 2021 vier Millionen Euro sein.“

Angemerkt

Wie sage ich doch immer schon sehr gern: „Wir haben ja nicht viel hier, aber wenn wir etwas haben, dann ist es Gegend.“ Die kann sich auch wunderbar in Film und Fernsehen nicht nur als Kulisse machen. Also ist eine Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern sicher eine gute Idee. Der Standort Wismar bietet sich da auf jeden Fall an, sitzt doch auch schon das Landesfilmzentrum in der Hansestadt, konzentrieren sich hier Kompetenzen und vielleicht auch etwas Infrastruktur. Aber warum Schwerin? Ok, es ist unsere Landeshauptstadt. Und sonst?

Wenn man einer solchen Einrichtung schon zwei Sitze gönnt, warum beide im westlichsten Teil Westmecklenburgs? Wird die Osthälfte auch hier wieder mal abgehängt? An mangelnder Expertise kann es nicht liegen; wohl nur mal wieder daran, dass aus Schweriner Sicht des Landes gefühlte Ostgrenze die A19 ist.

Branchenaktion: Hotel und Gaststätten in Waren (Müritz)

Dieser Tag – Ihre doppelte Chance:
* „Arbeiten in Gastronomie, wir suchen Sie!“
* Teilnahme am Gewinnspiel „Dinner für Zwei“

Weit über 100 freie Jobs in der Gastronomie präsentiert der Arbeitgeberservice – von Arbeitsagentur und Jobcenter in der Seenplatte – auf dem „Branchentag Gastronomie“ in Waren (Müritz).

Insgesamt stellen 16 Gastronomie- und Hotelbetriebe aus der Müritzregion ihre freien Stellen vor. Die Besucher können sich einen eigenen Eindruck von den Arbeitsbedingungen sowie Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten in dieser Branche machen und sich auf die Arbeitsplätze direkt bewerben. Bildungsunternehmen sind auch Vorort.

Wann? Dienstag, 25.02.2020, 11:00 bis 12:30 Uhr
Wo? Existenzgründungszentrum Waren, Warendorfer Str. 20, 17192 Waren (Müritz)

Außerdem besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Gewinnspiel „Dinner für zwei“. Nutzen Sie Ihre Chance!

Vor Ort sind auch Vermittlungsfachkräfte von der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter, die beispielsweise über finanzielle Hilfen für die Einarbeitungszeit und zu Starthilfen in den Job informieren.

Medienkompetenz-Preis M-V 2020: Ausschreibung abgeschlossen

Landesweit haben sich 50 Projekte beworben. Die Jury tagt am 24. und 25. Februar 2020.

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns Manuela Schwesig, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie dem Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2020 haben sich in diesem Jahr 50 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Die meisten Einreichungen kommen aus Rostock (zwölf) und Greifswald (zehn). Weitere Einreichungen kommen aus Wismar (drei), Schwerin (drei), Güstrow (zwei), Wattmannshagen (zwei), Waren Müritz (zwei) und Neubrandenburg (zwei). Daneben sind aus Grevesmühlen, Hagenow, Grabow, Bützow, Tessin, Laage, Leopoldshagen, Pasewalk, Ückeritz, Bergen, Sassnitz, Stralsund, Zingst und Lärz Projekte eingereicht worden.

Mehr als die Hälfte der Bewerbungen haben ihren Fokus auf die Videoarbeit gelegt (28). Dass medienpädagogische Projekte sich oftmals nicht mehr nur mit einem klassischen Medium beschäftigen, sondern zunehmend komplex angelegt sind, zeigt die große Anzahl an eingereichten medienübergreifenden Projekten (15). Weitere fünf Projekte realisierten Audio-Projekte, jeweils ein Projekt aus dem Bereich Gaming und Social Media gehen ebenso ins Rennen um den Medienkompetenz-Preis M-V 2020.

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte in vielfältigen Kontexten und für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert.

Neben der Vermittlung technischer und sozialer Kompetenzen gab es eine große Bandbreite an thematischen Schwerpunkten bei den Einreichungen. So setzten sich verschiedene Projekte mit historischen, lokalen und regionalen Stoffen auseinander, andere Projekte verknüpften Medienarbeit mit dem Thema „Berufsorientierung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf die Medienreflektion und einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Auch die Themen „Umwelt-, Klimaschutz und globale Gerechtigkeit“, „Demokratiebildung“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe und Mitbestimmung“ standen in verschiedenen Konzepten im Mittelpunkt. Kurze Beschreibungen aller 50 eingereichten Projekte finden sich im Anhang (s.u.) und unter: www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2020 (dotiert in diesem Jahr mit insgesamt 6.000 Euro) prämiert seit 2006 alljährlich die innovativsten Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern. Er wird 2020 erstmals in vier Kategorien vergeben:

  • Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)
  • Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung)
  • gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig)

Am 24. Februar und 25. Februar 2020 wird die Jury alle Projekte sichten und je Kategorie zwei Bewerber bestimmen, die zur Preisverleihung am 29. April 2020 im Katharinensaal der Hochschule für Musik und Theater Rostock im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) eingeladen werden.

Zur Jury gehören in diesem Jahr: Petra Willert (Mitglied des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern der Medienanstalt M-V), Prof. Dr. Roland Rosenstock (Theologische Fakultät Lehrstuhl für Praktische Theologie Religionspädagogik, Medienpädagogik), Sabine Beck (Projektgruppe Filmförderung der Staatskanzlei M-V), Elvira Henke (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Soziales), Susanne Schmock (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung, Abteilung Frühkindliche Bildung), Rüdiger Prehn (Regionalbeauftragter für Medienbildung des Medienpädagogischen Zentrums des Bildungsministeriums, Neubrandenburg), Susan Panzer (Medienpädagogin der Stadtbibliotheken Leipzig).

pdf icon PM-13-2020-Übersicht-der-eingereichten-Projekte.pdf

Wirtschaft in MV: Konjunkturelle Stimmung hat sich leicht abgekühlt

Die Stimmung der Wirtschaft hat sich zum Jahresbeginn 2020 zwar eingetrübt, allerdings von einem hohen Niveau aus und in überschaubarem Ausmaß. Der IHK-Konjunkturklimaindex MV ist von 127 Punkten auf nun 120 Punkte gefallen.

Im Vergleich zum Jahresbeginn 2019 hat sich die konjunkturelle Stimmung im Land leicht abgekühlt. Häufiger als im Vorjahr bewerten die Unternehmen ihre Geschäftslage nur noch als „befriedigend“ und nicht mehr als „gut“. Allerdings beurteilen immer noch nur wenige Unternehmen ihre Lage als „schlecht“. Auch die Geschäftserwartungen haben sich eingetrübt. Mehr Unternehmen erwarten eine Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Situation als eine Verbesserung. Dies bremst die Investitionsbereitschaft und die im Saldo noch positive Arbeitskräftenachfrage lässt nach.

Gleichwohl bleibt für knapp zwei Drittel der Unternehmen der Fachkräftemangel eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land. Er übt auch Druck auf die Arbeitskosten aus, die von 47 Prozent als Geschäftsrisiko angesehen werden. An die zweite Stelle unter den Geschäftsrisiken sind die Energie- und Rohstoffpreise gerückt. Ihre erwartete Entwicklung belastet 48 Prozent der Unternehmen.

„Die Unternehmen in MV sind vor allem auf der Angebotsseite starken Risiken ausgesetzt. Sie befürchten dadurch Wettbewerbsnachteile auf den In- und Auslandsmärkten“, so Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg im Namen der IHKs in MV.

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de