Sondernutzungsgebühr wird erlassen

Händler und Gastronomen haben derzeit die Gebührenbescheide für die Sondernutzungen an öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg erhalten. Die Zahlungspflicht dafür wird jetzt aufgrund der Corona-Pandemie für die Monate April, Mai und Juni 2020 ausgesetzt, informiert die Stadtverwaltung. Unternehmen, die sich aufgrund ihrer derzeitigen wirtschaftlichen Situation nicht in der Lage fühlen, die Sondernutzungsgebühren zu begleichen, können für die restlichen Monate zunächst einen Antrag auf Stundung stellen.

Über weitergehende Maßnahmen zum Erlass der Sondernutzungsgebühr für die übrigen Monate des Jahres 2020 bedarf es eines Beschlusses der Stadtvertretung. Darüber wird in der Märzsitzung entschieden. „Für diese Sitzung werden wir zudem eine Beschlussvorlage einbringen, um den Gewerbetreibenden auch in diesem Jahr (2021) entgegenzukommen und die Sondernutzungsgebühr teilweise zu erlassen“, kündigte Oberbürgermeister Silvio Witt an. Er verwies auf die Arbeitsgruppe aus Vertretern aller Fraktionen der Stadtvertretung und Mitarbeitern der Verwaltung, die in den nächsten Tagen zusammenkommen wird, um über diese und weitere Vorschläge zur sofortigen Hilfe der Gastronomie- und der Einzelhandelsunternehmen zu beraten.

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg möchte mit dem Aussetzen der Sondernutzungsgebühren den Unternehmen entgegenkommen, die derzeit durch den coronabedingten Lockdown ihre Einrichtungen nicht öffnen können oder finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.

Turmstraße bekommt neue Bäume

Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

In der Turmstraße werden in den nächsten Tagen 23 neue Bäume gepflanzt. Mit den vorbereitenden Arbeiten wird noch in dieser Woche begonnen – gepflanzt wird dann ab dem 26. Januar. Die Chinesische Wildbirne wird künftig für mehr Grün in der Fußgängerzone sorgen. Die Stadt investiert dafür rund 70 000 Euro. Fußgänger müssen während der Arbeiten mit kurzzeitigen Beeinträchtigungen rechnen.

2019 und 2020 mussten in der Turmstraße alle Robinien gefällt werden. Ursache waren Schäden an den Gehölzen. In den vergangenen Jahren sind unter anderem zwei Robinien nach starkem Wind umgestürzt. Ein weiterer Baum ist abgestorben. Andere Bäume wiederum wiesen Schäden auf. Aufgrund dessen hatte die Stadt ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Die Gehölze waren auf Dauer nicht mehr standsicher und damit nicht zu erhalten. Die Ursache des Robiniensterbens konnte zum einen auf den Standort und unter anderem auf die schlechten Eigenschaften der Baumscheiben zurückgeführt werden.

Die Platanen in der Turmstraße waren nicht betroffen. Mit der Chinesischen Wildbirne hat die Stadt eine Baumart gewählt, die gestalterisch gut in den innerstädtischen Bereich passt. Gute Erfahrungen wurden bereits in der Treptower Straße gemacht.

Nachdem im Herbst des vergangenen Jahres der neu gestaltete Abschnitt der Turmstraße (Boulevardvorplatz) nach Bauarbeiten übergeben werden konnte, bekommt die Hauptgeschäftsstraße der Vier-Tore-Stadt nun auch ihr Grün zurück.

 

Neuer Hundefreilaufplatz unterhalb des Datzebergs

Hundefreiluftplatz am Datzeberg (Bild: Stadt Neubrandenburg)

In den vergangenen Wochen wurde unterhalb des Datzebergs ein neuer Hundefreilaufplatz eingerichtet. Dieser Platz kann ab der kommenden Woche genutzt werden. Mit dem Standort hat die Stadtverwaltung einen Wunsch der Bürgerinitiative der Hundefreunde umgesetzt.

Der etwa 3000 Quadratmeter große Platz liegt zwischen den Wohngebieten Datzeberg, Reitbahnweg, Brauereiviertel und Ihlenfelder Vorstadt und ist somit für viele Hundebesitzer gut erreichbar. Die Kosten belaufen sich auf etwa 8000 Euro.

Im Stargarder Bruch soll bis zum Frühjahr ein zweiter, etwa gleich großer Platz entstehen. Mit der Initiative ist es so abgestimmt, dass in diesem Jahr gemeinsam die Nutzung der Flächen beobachtet und dann gegebenenfalls zwei weitere Plätze im Birkengrund der Oststadt und am Reitplatz in Richtung Weitin eingerichtet werden.

Neue Informationen zu den Fischereischeinprüfungen im Jahr 2021

Neue Informationen zu den Fischereischeinprüfungen im Jahr 2021 Aufgrund der aktuell beschlossenen Maßnahmen durch die zuständigen Behörden zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden bis auf Weiteres sämtliche geplanten Fischereischeinprüfungen in der Stadt Neubrandenburg abgesagt.

Alle bisher angemeldeten Prüflinge werden dazu durch den Bereich Einwohnerservice, Bürgerservice, angeschrieben. Nach Entspannung der Pandemielage wird zu gegebener Zeit über die Durchführung der Fischereischeinprüfungen in diesem Jahr neu entschieden. Dazu wird eine rechtzeitige Mitteilung in den Medien erfolgen.

Verlängert bis 17. Januar: Ihre Meinung ist gefragt

Foto: Oppermann-Fotografie

Was ist unsere Marke? Wofür steht die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg? Die Neubrandenburger Verwaltung hat die Bürgerinnen und Bürger in einer ersten Befragung um ihre Meinung zu ihrer Stadt gefragt. Jetzt ist die zweite Runde für das neue Stadtmarketingkonzept gestartet. Mit der Befragung soll abgefragt werden, wie und womit sich die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg zukünftig vermarkten soll? Die Antworten werden anschließend ausgewertet und fließen direkt in die Entwicklung des Marketingkonzeptes ein.

Mehr als 100 Einwohner haben bei der ersten Bürgerbefragung mitgemacht. 58 Prozent haben der These „Ich fühle mich als Neubrandenburger.“ voll und ganz zugestimmt. 81 Prozent der Teilnehmer leben gern in der Stadt. Nur 15 Prozent sehen Neubrandenburg als Reiseziel für Touristen. Der Tollensesee und die vier Tore sind das Aushängeschild, waren sich die Teilnehmer einig. Eine der Stärken der Stadt ist das Wohnen in und an der Natur und die guten Naherholungsmöglichkeiten. Der Wunsch nach mehr Gastronomie, mehr touristischen Angeboten und einem guten Radverkehrsnetz wurde zudem geäußert.

Mehr als 100 Vier-Tore-Städter haben sich nun bereits an der zweiten Umfrage beteiligt. Wer bis jetzt nicht mitgemacht hat, kann noch bis zum 17. Januar 2021 teilnehmen und Vorschläge für die Ausrichtung des Stadtmarketings bewerten. Diese Vorschläge wurden anhand von Analysen und unter Einbeziehung der ersten Bürgerbefragung erarbeitet.

Machen Sie mit! Unter www.neubrandenburg.de finden Sie die Umfrage.

Vollsperrung Katharinenstraße

Aufgrund der Sanierung und Reparatur von Schmutzwasserschächten wird die Katharinenstraße zwischen der Wilhelm-Külz-Straße und Tilly-Schanzen-Straße vom 11.01.2021 bis 30.04.2021 abschnittsweise für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

In diesem Zusammenhang wird die Katharinenstraße, entsprechend dem Baufortschritt, aus Richtung Wilhelm-Külz-Straße bzw. Tilly-Schanzen Straße kommend und ab der Einmündung Heinrich-Prillwitz-Straße bzw. Molkereistraße als Sackgasse beschildert.

Der Fußgänger kann weiterhin die vorhandenen Gehwege nutzen, um die Arbeitsstelle zu passieren. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Bürgersprechstunde per Telefon – Anmeldungen ab sofort möglich

Die nächste Bürgersprechstunde von Oberbürgermeister Silvio Witt findet wegen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erneut telefonisch statt.

Wer sich mit Fragen oder Hinweisen an das Stadtoberhaupt wenden möchte, wird gebeten, sich bis zum 12. Januar 2021 unter Angabe von Telefonnummer und des Anliegens bei der Bürgerbeauftragten Sabine Renger zu melden (Tel.: 0395 5552765, Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de).

Der Zeitrahmen für die telefonische Bürgersprechstunde ist begrenzt. Oberbürgermeister Silvio Witt wird die Bürgerinnen und Bürger, die sich angemeldet haben, am Montag, dem 1. Februar ab 17 Uhr zurückrufen, um die Anliegen mit den Vier-Tore-Städtern zu besprechen.