Diskussionsrunde zum Radverkehr

Neubrandenburg – eine Stadt für Radfahrer? Darüber möchte die Stadtverwaltung gern mit den Einwohnern ins Gespräch kommen.

Am Mittwoch, 22. Januar, sind alle Interessierten – egal ob Radfahrer oder nicht – eingeladen, über den Radverkehr in der Vier-Tore-Stadt zu sprechen. In dieser Diskussionsrunde sollen gemeinsame Ziele definiert und Ideen entwickelt werden.

Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung eines leistungsfähigen Netzes für den Alltags- und den Freizeitverkehr, die Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs, um die objektive Sicherheit und ums Fahrradparken.

Wann? Mittwoch, 22. Januar 2020
Wann? 17 Uhr (Einlass ab 16:30 Uhr)
Wo? HKB-Saal

Regionalbibliothek lädt ein

23. Januar 2020 | 18:30 Uhr | Meine Suche nach dem Nichts | Autorenlesung und Gespräch mit Lena Schnabl

„Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden“ (Quelle: Goldmann Verlag).

Lena Schnabl ist freie Journalistin und studierte Japanologie, Sinologie und Politik. Ihre Reportagen erscheinen unter anderem im Spiegel oder in der Süddeutschen Zeitung. Anne-Marie Stark moderiert den Abend. Sie studierte Japanologie und Politikwissenschaft, sie lebte drei Jahre in Japan.

Neubrandenburg will ins Guinness-World-Records-Book – Mit Zirkeltraining

Neubrandenburg will am 09.05.2020 mit einem Zirkeltraining der besonderen Art einen neuen sportlichen Weltrekord in die Vier-Tore-Stadt holen. Mit diesem Versuch wird Rekordhalter Melbourne (Australien) herausgefordert.

Zusammen mit dem Team eines Fitnessanbieters soll das größte Zirkeltraining (mit mindestens 3.500 Teilnehmern) im Jahnstadion veranstaltet werden. An zehn Stationen werden unterschiedliche Übungen – von Trainern vorgegeben – durchgeführt. Bevor es los geht werden die Übungen vorgestellt. Auch unsportliche Teilnehmer/innen brauchen also keine Angst haben. Alle Übungen sind machbar.

Wer an dem Ereignis teilnehmen möchte, sollte sich unter https://www.megazirkel.de/ registrieren. Auch Sponsoren und Helfer werden noch gesucht. Die können sich unter info@megazirkel.de oder franziska.schmidt@neubrandenburg.de melden.

Ministerin Stefanie Drese bei Sportlern zu Gast

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Neubrandenburg bildet mit Leichtathletik, Kanu-Rennsport und Triathlon einen von drei Olympiastützpunkten in Mecklenburg-Vorpommern und bietet mit der Vereinslandschaft, dem Sportgymnasium und den Sportstätten optimale Bedingungen für den Leistungssport. Stefanie Drese, Ministerin für Soziales, Integration und Gleichstellung, ist am Freitag einer Einladung von Oberbürgermeister Silvio Witt gefolgt und hat sich vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten gemacht.

Dabei ging es unter anderem um den Erhalt des Olympiastützpunktes in seiner jetzigen Form. Die Entscheidung wird nicht im Land getroffen. Die Landesministerin sagte aber: „Wir werden gemeinsam Rahmenbedingungen schaffen, dass im Bund hoffentlich eine Entscheidung in unserem Sinne fällt.“

Bis Ende 2020 ist der Olympiastützpunkt gesichert. Besonders die Triathleten, die sich auf den Nachwuchsleistungssport ausgerichtet haben, bangen darüber hinaus um ihren Status. Mit dem Oberbürgermeister sind die Verantwortlichen seit längerer Zeit deshalb im Gespräch. „Wir müssen zusammen mit dem Land für den Erhalt des Olympiastützpunktes ein starkes Signal setzen“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt.

Stefanie Drese kam bei ihrem Besuch im Jahnsportforum, im Sportgymnasium und in der Schwimmhalle mit Trainern und Sportlern ins Gespräch. Gleichzeitig machte sie sich ein Bild von den Sportstätten in der Vier-Tore-Stadt. Oberbürgermeister Silvio Witt verwies in diesem Zusammenhang auf anstehende Investitionen. Derzeit wird in der Großen Krauthöferstraße eine neue Sporthalle gebaut. Der Landkreis baut auf dem Datzeberg ebenfalls neu. Die Sanierung der Stadthalle soll noch in diesem Jahr beginnen.

Ein großes Thema in der Stadt ist die Schwimmhalle. Bis Ende des Jahres wird geprüft, welchen Anforderungen eine neue Halle entsprechen muss. Die Standortfrage muss geklärt werden und die Kosten und Finanzierung. Mit dem Jahnstadion befinde sich die Verwaltung ebenfalls in der Planungsphase und auch Sanierungsarbeiten am fast 25 Jahre alten Jahnsportforum sind ein großes Thema.

Stadtarchiv lädt ein

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus lädt das Neubrandenburger Stadtarchiv am 27. Januar in den Studienbereich (Eingang Darrenstraße) ein. Der Neustrelitzer Autor Reinhard Simon widmet sich an diesem Tag dem Thema Euthanasie während der NS-Zeit. Reinhard Simon stellt die Dokumentation „Domjücher Schicksale. Patienten der Heil- und Pflegeanstalt“ vor, für die er 2019 den Annalise-Wagner-Preis erhielt.

Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen persönlichen Beitrag von Christoph von Kaufmann aus Neubrandenburg, dessen Onkel Euthanasieopfer ist.

Außerdem stellt die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse an dem Abend eine kleine Ausstellung bereit, die den vorhandenen regionalen Bezug zur Thematik verdeutlicht.

Erinnerung an den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
Studienbereich des Stadtarchivs am Markt (Eingang über die Darrenstraße)
Montag, 27. Januar
Beginn: 19 Uhr

Vorschläge und Bewerbungen für den Annalise-Wagner-Preis 2020 gesucht

Die Annalise-Wagner-Stiftung freut sich auf Vorschläge und Bewerbungen für den mit 2.500 Euro dotierten Annalise-Wagner-Preis 2020. Ausgezeichnet wird ein Text, der sich inhaltlich auf das Gebiet der historischen Region „Mecklenburg-Strelitz“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte bezieht oder der von Autoren verfasst wurde, die in dieser Region leben.

Sachliteratur ist genauso gefragt wie Belletristik aller Genres oder Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind Publikationen aus den zurückliegenden drei Jahren und unveröffentlichte Manuskripte. Junge Autoren bis 27 Jahre haben zusätzlich eine Chance auf den Annalise-Wagner-Jugendpreis.

Eigenbewerbungen und Vorschläge können ab sofort schriftlich eingereicht werden per E-Mail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de oder an die Postadresse: Annalise-Wagner-Stiftung, c/o Regionalbibliothek Neubrandenburg, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg. Einsendeschluss ist am 15. März 2020.

Der Annalise-Wagner-Preis war der erste neue Literaturpreis, der in Mecklenburg-Vorpommern nach der Gründung des Bundeslandes ins Leben gerufen wurde. Er ist ein Vermächtnis der mecklenburgischen Heimatforscherin Annalise Wagner (1903 – 1986) und wird im Jahr 2020 zum 29. Mal verliehen.

In den vergangenen drei Jahren ging der Annalise-Wagner-Preis an die Dokumentation „Domjücher Schicksale“ von Reinhard Simon, an die Schriftstellerbiografie „Hans Fallada“ von Peter Walther und an den Roman „Kinderzimmer“ von Valentine Goby.

Weitere Informationen unter www.annalise-wagner-stiftung.de, per Telefon 0395/5551333 oder per eMail an stiftung.bibl@neubrandenburg.de.

Fördermittel für Fischerinsel zugesichert

Für die Fischerinsel im Süden des Tollensesees gibt es Fördermittel. Rund 94.000 Euro stellt das Land dafür in diesem Jahr zur Verfügung. „Das Geld reicht nicht aus, um das denkmalgeschützte Haus auf der Insel zu sanieren. Wir sind aber verpflichtet Sicherungsmaßnahmen vorzunehmen und weitere Planungsmaßnahmen in Gang zu setzen. Dies können wir jetzt tun“, machte Oberbürgermeister Silvio Witt deutlich.

Seit Jahren bereitet die Fischerinsel und das denkmalgeschützte vom Verfall bedrohte Gebäude der Stadt Sorgen. Die letzten Instandsetzungsmaßnahmen an dem Haus wurden im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) im Jahr 2006 durchgeführt.

Hinzu kommt, dass es sich bei der Fischerinsel um einen äußerst sensiblen Bereich im Spannungsfeld zwischen Naturschutzgebiet (Nonnenhof) und dem Denkmalschutz handelt. Außerdem gehört die Fischerinsel zum Vogelschutzgebiet mit europaweiter Bedeutung und den entsprechend strengen Regularien, was die Nutzung betrifft. Die Fischerinsel liegt im Brutgebiet des Vogelschutzgebietes und darf nicht betreten werden. Nur mit einer Ausnahmegenehmigung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises außerhalb der Brutzeit ist dies möglich. Das Gebäude ist demnach nicht nutzbar, steht aber unter Denkmalschutz. Dieser Denkmalstatus verpflichtet wiederrum zu entsprechenden Maßnahmen, um den Erhalt zu sichern.

Das Gebäude auf der Insel ist eines der ältesten noch stehenden Häuser in Neubrandenburg. Das zweigeschossige Fachwerkgebäude wurde schon im Jahr 1729 in Ratsprotokollen erwähnt. Bis in die 1970er-Jahre übernachteten noch Fischer in dem Haus. Seitdem steht es weitestgehend leer.

Welche konkreten Sicherungsmaßnahmen mit dem Geld aus Schwerin in diesem Jahr vorgenommen werden können, wird derzeit geprüft.