Neuer Familienpass der Vier-Tore-Stadt erscheint mit Schuljahresbeginn

Foto (Oppermann-Fotografie): Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Der neue Familienpass der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist gedruckt. In dem Heft sind zahlreiche Angebote gebündelt, die es möglich machen, einmal jährlich Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Sportveranstaltungen ermäßigt oder sogar kostenlos zu nutzen. Kunstsammlung, Regionalmuseum, Bibliothek, Schwimmhalle und Theater können gemeinsam in Familie besucht werden. Bei der historischen Stadtführung lässt sich selbst für Einheimische die Stadt noch einmal neu erkunden. Für Kreative und Sportliche gibt es interessante Angebote. Es bleibt zu hoffen, dass trotz der Corona-Pandemie alle Angebote in diesem Schuljahr genutzt werden können.

Der Familienpass erscheint zum Schuljahresbeginn. Die Ausgabe erfolgt über die Schulen. Jedes schulpflichtige Kind, das eine Bildungsstätte in der Stadt besucht, erhält den Familienpass.

Der Familienpass steht für die Vielfalt und Familienfreundlichkeit der Stadt. Zahlreiche Unternehmen, Sponsoren und Einrichtungen machen die ermäßigten und teilweise kostenlosen Angebote und den Druck möglich.

Hochzeittermin für 2022 schon jetzt sichern

Foto (Stadt Neubrandenburg): Standesamt am Friedländer Tor

Das Standesamt der Vier-Tore-Stadt lädt im Rahmen des „Vier Tore Festes“ (28. August) zu einem Tag der offenen Tür ein.

Die Standesbeamten wollen allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich rund um die Hochzeit zu informieren. Als besonderes Highlight werden an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr erstmals Termine für das Jahr 2022 vergeben.

Besondere Hochzeitstage könnten im nächsten Jahr unter anderem der 2.2.2022, der 12.2.2022 und der 22.02.2022 sein. Telefonische Nachfragen hat es dazu bereits gegeben. „Rechtzeitiges erscheinen, sichert die besten Termine“, heißt es deshalb dazu aus dem Standesamt. Ab 14. September 2021 ist aber auch die elektronische Buchung der Termine für 2022 möglich.

Darüber hinaus wird derzeit zum Vier-Tore-Fest ein Bühnenprogramm zusammengestellt. Die beliebte Hochzeitsmeile mit unterschiedlichen Ausstellern muss in diesem Jahr ausfallen. Coronabedingt kann auch der „Kuschelrock am Standesamt“ nicht stattfinden.

Das Standesamt der Vier-Tore-Stadt verzeichnete im Monat Juli einen Rekord. 70 Paare gaben sich das Ja-Wort, so viele wie nie zuvor in einem Monat.

In Neubrandenburg können verschiedene Orte gewählt werden, um sich das Ja-Wort zu geben. An erster Stelle steht das Historische Zollhaus im Friedländer Tor inmitten der historischen Wallanlage. Das historische Zollhaus wurde im Jahr 2012 für die Nutzung des Standesamtes hergerichtet. Auf Wunsch der Verlobten kann die Eheschließung auch in der Neubrandenburger Konzertkirche, dem Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen, auf dem Fahrgastschiff „Mudder Schulten“ oder von Mai bis September auch im Tempel „Belvedere“ am Ufer des Tollensesees durchgeführt werden.

Seit dem Jahr 2017 können sich Brautpaare im historischen Franziskanerkloster an ausgewählten Terminen das Ja-Wort geben. Bereits 1979 bis 1996 wurden die historischen Räume im Franziskanerkloster für Eheschließungen genutzt. Mit jährlich etwa 1000 Eheschließungen war das Franziskanerkloster der zweitbeliebteste Eheschließungsort der DDR.

Noch etwa 100 Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger als Wahlhelfer gesucht

Für die 38 Urnen- und 18 Briefwahlvorstände für die Bundes- und Landtagswahl am 26. September in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg haben sich bereits 400 Wahlberechtigte zum Mitmachen bereit erklärt. Jetzt werden noch etwa 100 Bürgerinnen und Bürger gesucht, die ebenfalls am Wahlsonntag helfen wollen.

Als Aufwandsentschädigung erhalten die Helfer je nach Funktion ein Erfrischungsgeld in Höhe von 80 bis zu 95 Euro. Wünsche bezüglich des Einsatzortes sowie der Funktion werden – soweit es möglich ist – berücksichtigt. Jeder Wahlhelfer erhält vor der Wahl ein persönliches Berufungsschreiben mit weiteren Informationen.

Wahlhelferin und Wahlhelfer können alle Wahlberechtigten werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und ihren Hauptwohnsitz in Neubrandenburg haben. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Zum Schutz vor dem Infektionsgeschehen wurde für jeden Wahlraum ein Hygienekonzept erarbeitet. So ist es erforderlich, dass die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer einen Mund-Nasen-Schutz tragen, der Wahlraum regelmäßig gelüftet wird und die Abstandsregelungen eingehalten werden. Den Wahlhelfern kann kurzfristig ein Impfangebot unterbreitet werden. Termine in den Impfzentren können online über www.corona-impftermin-mv.de oder telefonisch über das Call Center unter Tel. Nr.: 0385 20271115 vereinbart werden.

Für Bereitschaftserklärungen kann das Online-Formular auf der Homepage der Stadt Neubrandenburg (http://www.neubrandenburg.de) genutzt werden. Interessenten können sich auch telefonisch unter 0395 555 1111 oder unter Angabe von Namen, Vorname, Anschrift, Telefon/Handy-Nr., Geburtsdatum per E-Mail: wahlen@neubrandenburg.de anmelden.

Bürgersprechstunde

Oberbürgermeister Silvio Witt lädt am 16. August um 17 Uhr zur Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Stadtteilbüro Datzeberg in der Max-Adrion-Str. 5.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister persönlich zu sprechen, Fragen an ihn zu richten und ihre Anliegen zu schildern.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 10. August anzumelden. Die Platzkapazitäten sind begrenzt. Telefon: 0395 555 2765 oder per E-Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de

Ehre fürs Ehrenamt – Antragsfrist läuft noch bis zum 31. Juli

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg würdigt seit 1999 ehrenamtliches Engagement mit Anerkennungen durch Stadtpräsident/in und Oberbürgermeister/in während des Bürgerempfangs anlässlich des Stadtgeburtstages am 4. Januar. Mit der Auszeichnung ist außerdem ein Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt verbunden.

Vereine, Verbände und Initiativen sind deshalb aufgerufen, Vorschläge für zu Ehrende zu unterbreiten. Wer macht sich besonders stark im Verein? Wer setzt sich in hervorragender und uneigennütziger Art und Weise für die Gesellschaft ein?

Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes können noch bis zum 31. Juli 2021 schriftlich beim Stadtpräsidenten eingereicht werden. Unter www.neubrandenburg.de ist das Antragsformular zu finden.

Innenministerium lehnt Regenbogenflagge vor dem Rathaus ab Tore-Stadt wird dennoch bunt

Die Regenbogenflagge wird anlässlich des Christopher Street Days (CSD) nicht vor dem Neubrandenburger Rathaus gehisst werden können. Das Ministerium für Inneres und Europa des Landes hat dies abgelehnt. Die Stadtvertretung der Vier-Tore-Stadt hatte während der jüngsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss zum Hissen der Regenbogenflagge vor dem Neubrandenburger Rathaus gefasst und sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass vom 7. bis 14. August die Regenbogenflagge vor dem Rathaus wehen soll.

„Die Entscheidung aus dem Innenministerium ist eindeutig und zu akzeptieren“, betonte Oberbürgermeister Silvio Witt. „Wir werden dennoch in der CSD-Woche Flagge zeigen, nun wie gewohnt am Bahnhof. Es würde mich freuen, wenn sich viele Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger dem anschließen und ebenfalls die Regenbogenflagge kreativ präsentieren.“

In der Begründung bezieht sich das Ministerium auf die Beflaggungsverordnung Mecklenburg-Vorpommerns. Mit dieser Verordnung ist festgelegt, welche Flaggen vor Dienstgebäuden der unmittelbaren und mittelbaren Landesverwaltung zugelassen sind. „Die Beflaggung öffentlicher Gebäude zielt darauf ab, zu besonderen Anlässen durch das Zeigen hoheitlicher Symbole die Verwertung von bestimmten Ereignissen durch staatliche und andere öffentliche Stellen zu demonstrieren“, heißt es. „Daher sind gerade an öffentlichen Dienstgebäuden persönliche, politische oder weltanschauliche Bekenntnisse oder Symbole zu vermeiden, auch wenn diese in tatsächlicher Hinsicht sowohl von der Politik als auch von Teilen der Bevölkerung als begrüßenswert erachtet werden.“ Der Regenbogenflagge komme diese hoheitliche Funktion nicht zu und ein hoheitsbezogener Anlass liege ebenfalls nicht vor. Das Innenministerium hat aus diesen Gründen den Antrag der Vier-Tore-Stadt abgelehnt.

Gleichzeitig wird in dem Schreiben darauf hingewiesen, dass das Setzen der Flagge an anderer Stelle durchaus möglich ist.

Fotos: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Neubrandenburg wird sich in der CSD-Woche bunt zeigen. Unter dem Motto „FARBE BEKENNEN Im Land der 1000 Seen“ ruft der Verein queerNB e.V. zur Christopher-Street-Day-Demonstration am 14. August durch die Vier-Tore-Stadt auf. Beginn ist um 13 Uhr auf dem Markt. Damit wollen die Aktivist*innen sich für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen einsetzen. Die Schirmherrschaft haben Oberbürgermeister Silvio Witt und Oberstleutnant Anastasia Biefang, die erste offen transgeschlechtliche Bataillonskommandeurin der Bundeswehr.

Auch die Turmstraße wird sich an diesem Tag in den Regenbogenfarben zeigen. Die Vier-Tore-Stadt hat anlässlich des CSD gemeinsam mit Vereinen, Einrichtungen, Institutionen und Unternehmen die Aktion „RegenbogenSchirm“ ins Leben gerufen. Seit Monaten wurden 100 Schirme von den Teilnehmern individuell gestaltet. Die Regenschirme werden in der Turmstraße aufgespannt, als ein buntes Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz.

Farbspiel der Fontänen

Die Fontänen im Tollensesee liefern derzeit besonders in der Dämmerung ein hübsches Farbspiel auf dem Wasser. Seit Mittwoch laufen alle fünf Fontänen auch tagsüber. Wobei der Farbeffekt erst zur Geltung kommt, wenn es dunkel wird.

Täglich besteht die Möglichkeit das besondere Wasserspiel zu beobachten – 70 Minuten von Montag bis Donnerstag und am Freitag und am Wochenende sogar mehr als 100 Minuten. Anbei der aktuelle Plan: