Esel auf Abwegen in Eggesin

Esel auf Abwegen – Eggesin (Foto: Polizei)

Am Sonntagmorgen, 13.06.2021, gegen 08:00 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zu einer ungewöhnlichen Fundsache informiert. Ein 56-jähriger deutscher Anwohner aus Eggesin hatte in der Nähe von seinem Gehöft einen freilaufenden Esel gefunden und diesen bereits vor Ort sicher angebunden.

Um die Herkunft und den Zustand des Tieres zu überprüfen wurde eine Streife vom Polizeirevier Ueckermünde vor Ort entsandt. Dort eingetroffen, kümmerten sich bereits mehrere Bewohner Eggesins um den Esel und es wurde gerätselt, wem dieser wohl gehören könnte. Glücklicherweise konnte sich einer der Anwesenden erinnern, dass der Esel wohl einem Bewohner aus dem nächsten Dorf Luckow gehören könnte.

Die Polizeibeamten machten sich dorthin auf den Weg und tatsächlich konnte in der Ortslage Luckow ermittelt werden, dass der Esel einem 64-jährigen niederländischen Bewohner gehört. Nachdem dieser über den Verbleib seines Tieres informiert wurde, wurde geprüft, wie es zu dem Weglaufen des Tieres kommen konnte. Es wurde festgestellt, dass die anhaltende Trockenheit der vergangenen Tage die Elektroanlage, welche den Elektrozaun mit Strom versorgt, ausgefallen war und dadurch der Esel weglaufen konnte. Nach fast 2 Stunden Einsatzzeit, konnten Esel und Halter wieder zusammengebracht werden.

Sicher in den Urlaub

Ab morgen dürfen wir auch Tagestouristen wieder im schönsten Bundesland begrüßen! Und auch unsere Ferien starten bald. Damit Sie sicher in den Urlaub starten können, hat die Polizei ein paar Präventionshinweise für Sie zusammengetragen, damit Sie die zahlreichen Seen der Mecklenburgischen Seenplatte, die wundervollen Ostseestrände zwischen Rügen und Usedom und die großartige Natur im Osten Mecklenburg-Vorpommerns unbeschwert genießen können.

Bevor Sie selbst in den Urlaub starten gibt es einige Hinweise für Ihr Zuhause, die Vorbereitungen Ihrer Reise und für unterwegs:

  • Lassen Sie während Ihrer Abwesenheit Haus beziehungsweise Wohnung nicht unbewohnt erscheinen. Bitten Sie Ihre Nachbarn darum, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Hinterlassen Sie auch auf Ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken keine entsprechenden Hinweise auf Ihre Abwesenheit.
  • Kopieren Sie wichtige Unterlagen (Pass, Flugticket, Kreditkarte, Impfausweis) vor Reiseantritt und bewahren Sie diese an separater Stelle in Ihrem Gepäck auf. Um Debit- beziehungsweise Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können, notieren Sie die Sperrnotruf-Nummer 116 116 beziehungsweise speichern Sie diese im Mobiltelefon.
  • Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig.
  • Lassen Sie Wertgegenstände und Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, z.B. im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.
  • Tragen Sie auf der Fahrt in Ihren Urlaubsort Ihre Zahlungsmittel, Ausweise und Dokumente direkt am Körper.

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Keine Vergewaltigung in Neubrandenburg

In den vergangenen Tagen mehrten sich an Neubrandenburger Schulen die Gerüchte, dass es am Strandbad Broda eine Vergewaltigung gegeben haben soll.

Das ist nicht der Fall. Es gab einen Einsatz von Sanitätern und Polizei, da in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine desorientierte Jugendliche von ihren Freundinnen aufgefunden wurde. Das Mädchen war nicht ansprechbar und musste ärztlich behandelt werden. Eine Vergewaltigung kann ausgeschlossen werden.

Derzeit prüfen die Ermittler, ob eine sexuelle Belästigung vorliegen könnte. Dazu sind noch zahlreiche Zeugenvernehmungen notwendig.

Zum Schutz der Persönlichkeit der Jugendlichen werden derzeit keine weiteren Angaben gemacht.

Erneut Betrug geglückt – 85-Jährige verliert 18.000 EUR

Dienstag Vormittag, 08.06.21, ist es Betrügern in Woldegk gelungen, eine Seniorin mit der Masche des Schockanrufes um ihr Erspartes zu bringen.

Gegen 10:00 Uhr rief ein angeblicher Polizeibeamter die deutsche Geschädigte auf ihrem Festnetztelefon an und teilte ihr mit, dass ihr Sohn einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem eine Frau verstorben ist. Ihr Sohn wurde festgenommen und müsse sofort ins Gefängnis, wenn keine Kaution gezahlt wird. Im Hintergrund war der weinende und schreiende „Sohn“ zu hören.

In dem rund 40-minütigem Gespräch verlangte der angebliche Polizeibeamte 56.000 EUR. Da die Frau das Geld nicht hatte, konnte der Polizist sich angeblich mit der Staatsanwaltschaft auf 18.000 EUR einigen. Immer wieder schrie der Sohn im Hintergrund, dass er nicht in den Knast wolle und dass die Frau tot ist. Der vermeintliche Beamte habe akzentfrei in einer sehr ruhigen und angenehmen Art gesprochen.

Mit dem angeblichen Beamten verabredete die Seniorin die Übergabe des Geldes. Gegen 13:00 Uhr erschien eine scheinbare Polizistin bei der Geschädigten zu Hause und nahm das Bargeld entgegen. Ihr Sohn würde sofort freigelassen und zu ihr nach Hause gebracht werden. Bis 16:00 Uhr wartete die 85-Jährige vergeblich auf ihren Sohn und rief ihn schließlich an. Hier klärte sich der Betrug auf und die Geschädigte informierte die echte Polizei.

Die Geldabholerin beschrieb sie bei der Anzeigenaufnahme als sehr junge und zierliche Frau. Sie sei etwa 150 bis 160 cm groß gewesen und hätte mittellanges Haar gehabt. Sie sei ganz in schwarz gekleidet gewesen.

Zeugen, die eventuell die Frau in Woldegk gesehen haben und zusätzliche Angaben machen können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Auch gerade aktuell gehen diese Art der Anrufe vor allem im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, insbesondere im Großraum Neubrandenburg ein. Jedoch auch in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen kommt es zu betrügerischen Anrufen. Warnen Sie bitte Ihre älteren Angehörigen.

Einfamilienhaus in Altentrptow abgebrannt

Am Dienstagnachmittag, 08.06.2021, gegen 16:00 Uhr geriet aus bisher ungeklärter Ursache der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Altentreptow in Brand. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befanden sich keine Personen im Haus. Anwohner alarmierten die Feuerwehr.

Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren Altentreptow, Kölln und Werder. Diese führten die Löscharbeiten mit insgesamt 34 Kameraden durch.

Der Dachstuhl des Hauses wurde durch die Flammen zerstört. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt, der Sachschaden am Gebäude beläuft sich nach derzeitigen Erkenntnissen auf ca. 120.000 EUR. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Hoher Schaden durch falsche Polizeibeamte

In Neubrandenburg verängstigten falsche Polizeibeamte eine Seniorin über vier Stunden am Telefon und brachten sie so dazu, ihren gesamten Schmuck und ihr Bargeld herauszugeben.

Am Sonntag, gegen 23:00 Uhr, erhielt die 84-jährige Geschädigte einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter des LKA ausgab. Er verängstigte die deutsche Seniorin sehr stark mit einer Geschichte über eine geschnappte Einbrecherbande. Die hätten eine Liste gehabt, auf der auch ihr Name stehen würde mit dem zusätzlichen Vermerk, dass sie alt und alleinlebend sei und Vermögen vorhanden sei. Ein Teil der Diebesbande sei geschnappt, der andere Teil würde aber die Listen weiter abarbeiten und die Geschädigte würde in höchster Gefahr schweben. Er baute ein sehr bedrohliches Szenario auf. Zwischendurch sprach die 84-Jährige auch noch mit anderen „Kollegen“ und im Hintergrund wurde Ermittlungsarbeit vorgespielt.

So wurde das Telefonat über vier Stunden gehalten und die Frau immer mehr eingeschüchtert. Sie müsse auch am Telefon bleiben, um jederzeit um Hilfe rufen zu können, die Kollegen seien ganz in der Nähe und könnten sie schützen. Schließlich erklärte sich die Frau bereit, ihre Wertgegenstände und ihr Bargeld zusammen zu suchen und einem Polizeibeamten zu übergeben, damit es dokumentiert und fotografiert werden kann. Es wurde vereinbart, dass die Übergabe im dunklen Hausflur erfolgt, damit die Einbrecher nicht gewarnt werden und noch festgenommen werden können. Auch ein Codewort wurde vereinbart. Gegen 03:00 Uhr in der Früh erschien dann ein „zivil gekleideter Polizeibeamter“ sagte das Codewort und übernahm eine gepackte Tasche mit allen Wertgegenständen im dunklen Treppenaufgang des Mehrfamilienhauses. Währenddessen wartete der LKA-Beamte am Telefon und erklärte der Seniorin, die inzwischen völlig übermüdet und verängstigt war, dass sie ihre Sachen gleich wieder bekommt. Am Tage rief sie dann die Nummer zurück, da sie immer noch nichts gehört hatte. Die Nummer war nicht vergeben.

Daher informierte die Seniorin gestern die echte Polizei.

Dem unbekannten Abholer hatte sie Bargeld und ihren gesamten Familien- und Erbschmuck übergeben. Der Schaden kann noch nicht konkret benannt werden, beläuft sich nach erster fachunkundiger Einschätzung der Beamten jedoch auf mehrere 10.000 EUR.

In gesamten Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Neubrandenburg häufen sich derzeit die Anrufe mit der bezeichneten Masche des Betruges. Die Polizei warnt: Übergeben Sie niemals Wertgegenstände an Ihnen fremde Personen!

Zeugen nach Einbrüchen auf Baustellen gesucht

In den vergangenen Tagen kam es im Stadtgebiet von Neubrandenburg zu zwei Einbrüchen in Baustellencontainer, bei denen Werkzeuge und Büromaterialien entwendet wurden.

Bei einem Einbruch in ein Büro eines Containers auf einer Baustelle in der Alfred-Lythall-Straße wurde ein Drucker sowie ein Monitor entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich unbekannte Täter in der Zeit von 01.06.2021 bis 07.06.2021 gewaltsamen Zutritt. Der entstandene Schaden wird derzeit auf 700 EUR geschätzt.

Ein weiterer Einbruch ereignete sich auf einer Baustelle in der Traberallee in Neubrandenburg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand gelangten bislang unbekannte Täter gewaltsam in zwei Baustellencontainer und entwendeten diverse Werkzeuge und Maschinen. In diesem Fall wird der Schaden mit 5000 EUR beziffert.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die zur Tatzeit an den Tatorten auffällige Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de zu melden.