Eine leicht verletzte Person nach Verkehrsunfall auf der A 20

Am Mittwochnachmittag, 12.08.2020, befuhr ein 60-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines Transporters Mercedes gegen 16:50 Uhr die A20 zwischen den Anschlussstellen Friedland und Neubrandenburg-Ost in Fahrtrichtung Rostock.

Auf Grund eines geplatzten Reifens am linken Hinterrad kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der bei dem Verkehrsunfall leicht verletzte Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert.

Die Unfallstelle wurde für einen Zeitraum von etwa 30 Minuten voll gesperrt. Zur Beseitigung der auslaufenden Betriebsstoffe kamen die Kameraden der Feuerwehren aus Groß Miltzow und Golm zum Einsatz.

Am nicht mehr fahrbereiten Transporter entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 15.000,- Euro.

Polizeieinsatz aufgrund Streitigkeiten unter Ex-Lebenspartnern – Beschuldigter mit 4,62 Promille festgestellt

Am Mittwochvormittag, 12.08.2020, gegen 08:25 Uhr wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zu einem Einsatz auf den Neubrandenburger Lindenberg gerufen, da es dort zu einem Streit unter ehemaligen Lebenspartnern in einer Wohnung gekommen war.

Da der stark alkoholisierte Beschuldigte die Wohnung der Geschädigten zunächst nicht verlassen wollte, alarmierte die Frau per Notruf die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten konnten sie den 41-jährigen deutschen Beschuldigten grölenderweise vor dem Wohnhaus antreffen. Eine Kommunikation mit dem Beschuldigten war aufgrund seiner starken Alkoholisierung kaum möglich. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab um 08:45 Uhr einen Wert von 4,62 Promille.

Im Zuge der Sachverhaltsklärung haben die Beamten ein Ermittlungsverfahren gegen den 41-jährigen Beschuldigten wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Beleidigung zum Nachteil der 38-jährigen deutschen Geschädigten aufgenommen. Zur Abwehr weiterer Gefahren wurde dem 41-Jährigen eine 14-tägige Wegweisung und ein Betretungsverbot für die Wohnung der Geschädigten erteilt.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund seines hohen Alkoholwertes vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Feststellung eines Fahrzeugführers unter erheblichem Alkoholeinfluss nach Zeugenhinweis

Am Dienstagabend, 11.08.2020, befuhr ein 38-jähriger deutscher Fahrzeugführer gegen 23:30 Uhr mit seinem PKW die B96 aus Neubrandenburg in Richtung Neustrelitz. Dabei zeigte er ein so auffälliges Fahrverhalten (Schlangenlinien), dass eine hinter ihm befindliche deutsche Fahrzeugführerin die Einsatzleitstelle der Polizei informierte.

Durch das Engagement der Hinweisgeberin konnte das Fahrzeug kurz vor Neustrelitz durch Kräfte des dortigen Polizeihauptreviers angehalten und der Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille.

Dem betroffenen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, eine Blutprobenentnahme zur Beweissicherung angeordnet, der Führerschein beschlagnahmt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr von Amts wegen aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei der Hinweisgeberin für ihr couragiertes Handeln, da so möglicherweise Schlimmeres verhindert werden konnte.

Zwei Fahrzeugführern die Weiterfahrt untersagt wegen gravierender Mängel an den landwirtschaftlichen Fahrzeugen

Am 10.08.2020 haben die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow im Rahmen ihrer Streifentätigkeit zwei Fahrzeuge angehalten und kontrolliert. Beiden Fahrzeugführern wurden auf Grund der festgestellten Mängel die Weiterfahrt untersagt.

abgenutzter Reifen

Zunächst kontrollierten die Beamten gegen 16:10 Uhr in Groß Dratow einen Ackerschlepper mit Anhänger. Fahrzeugführer war ein 40-jähriger Deutscher aus der Region. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Anhänger ohne Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, ohne Papiere, FIN und Fabrikschild genutzt wurde. Alle vier Reifen waren über 30 Jahre alt und stark porös. Bei einem Reifen war das Profil dermaßen verschlissen, dass das darunterliegende Gewebe sichtbar war. Dieser Reifen hätte jederzeit platzen können.

DDR Kennzeichen

Die Beleuchtungseinrichtung fehlte gänzlich. Zudem stellten die Beamten fest, dass noch das alte DDR-Kennzeichen, beginnend mit dem „C“ für Neubrandenburg angebracht war.

loser Radbolzen (alle Fotos: Polizei)

Gegen 17:45 Uhr haben die Beamten auf einem Tankstellengelände in Neubrandenburg, Ortsausgang zur B104 ebenfalls einen Ackerschlepper mit Anhänger kontrolliert. Auch hier hatte der Anhänger keine Zulassung bzw. Einzelgenehmigung, keine Papiere oder FIN und auch kein Fabrikschild. Der 51-jährige Neubrandenburger fuhr das Gespann ohne Kennzeichen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass ein Radbolzen sichtbar gelöst war.

In beiden Fällen haben die Beamten Strafanzeigen wegen der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrzeugzulassungsverordnung und Straßenverkehrszulassungsverordnung aufgenommen. Beiden Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt.

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow werden auch weiterhin landwirtschaftliche Fahrzeuge kontrollieren.

Werden Anhänger zulassungsfrei betrieben, müssen die zulassungsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Hierfür ist ein Nachweis über den landwirtschaftlichen Betrieb, den landwirtschaftlichen Zweck der Fahrt und damit einhergehend eine Einzelgenehmigung bzw. Betriebserlaubnis einzuholen. Das Fahrzeuggespann – der Ackerschlepper samt Anhänger – muss dann entsprechend gekennzeichnet sein. Unter anderem müssen sich Kennzeichnungen über die FIN und das Fabrikschild am Fahrzeug befinden, ein Geschwindigkeitsschild an der Rückseite des Anhängers „25 km/h“ muss ebenfalls angebracht sein.

Für Fragen, insbesondere zum Zulassungsrecht und zur Ladungssicherung sind die Beamten des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow unter der Telefonnummer 03961 25 78 224 erreichbar.

Zwei Brände im Landkreis

Gleich zwei Brände innerhalb kürzester Zeit beschäftigten die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Waren am 11.08.2020 in den frühen Abendstunden.

Gegen 17:20 Uhr wurde bekannt, dass an der B 192 bei Schmortburg eine Strohpresse brennt. Durch das Feuer geriet zusätzlich ca. 1 ha Stoppelacker in Brand. Die eingesetzten 25 Kameraden der umliegenden drei Freiwilligen Feuerwehren aus Penzlin, Groß Vielen und Marihn konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Der Schaden wird auf ca. 10.000 EUR geschätzt, Personen wurden nicht verletzt. Nach jetzigem Ermittlungsstand kann von einem technischen Defekt ausgegangen werden.

Um 18:33 Uhr wurde der Polizei ein brennender PKW auf dem Parkplatz vom Güterbahnhof in Waren gemeldet. Beim Eintreffen der Beamten konnte ein qualmender PKW festgestellt werden. Durch die Polizeibeamten und im Anschluss durch die eintreffende Freiwillige Feuerwehr Waren, die mit insgesamt 19 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen zum Einsatz kam, konnte ein größeres Feuer verhindert werden. Zur Ursache des Brandes können bisher keine Aussagen getroffen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2.000 EUR.

Achtung Rollsplit – zwei Verkehrsunfälle mit verletzten Personen auf der L25

Am Dienstagvormittag, 11.08.2020, ist es auf der L25 zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, da zwei Fahrzeugführer beim Befahren einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren haben. Auf der betroffenen L25 ist Rollsplit verteilt, mit einem Warnhinweisschild wird darauf hingewiesen. Der Rollsplit könnte eine mögliche Unfallursache sein.

Gegen 07:05 Uhr kam ein 28-jähriger deutscher Fahrzeugführer auf der L25 bei Blankenförde in einer Kurve von der Fahrbahn ab und verunfallte. Der 28-Jährige wurde verletzt und musste mit dem Rettungswagen in das Neustrelitzer Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt. Zur Bergung des Fahrzeuges musste die Straße kurzzeitig gesperrt werden.

Gegen 11:00 Uhr kam eine 51-jährige Fahrzeugführerin in der Ortschaft Useriner Mühle mit ihrem Fahrzeug in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und überschlug sich in der Folge mehrfach. Die 51-Jährige wurde in ihrem Transporter eingeklemmt und musste von der Kameraden der umliegenden freiwilligen Feuerwehren befreit werden. Sie erlitt durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass sie mit dem Rettungshubschrauber in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme, Bergung des Fahrzeuges und Reinigung der Fahrbahn musste die Straße bis ca. 13.00 Uhr vollgesperrt werden.

Ergänzende Infos zum tragischen Unfall durch den Abriss einer Starkstromleitung

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg kam am heutigen Dienstag ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis dessen stellte der Brandursachenermittler fest, dass es einen technischen Defekt im Bereich des Motorraumes gegeben hat. Auf Grund dessen ist das Feuer ausgebrochen. Fremdeinwirkung, also eine Brandstiftung wird ausgeschlossen.

Auf Grund mehrfacher Nachfragen kann zu den Personalien gesagt werden, dass die 22-jährige tödlich Verunglückte aus dem bayrischen Landkreis Weilheim-Schongau und die beiden 17- und 19-jährigen Helfer aus der oberpfälzischen Stadt Weiden kommen. Der 47-jährige Wohnmobilbesitzer kommt aus Baden-Württemberg.