Junge Frau mit Kind in Neubrandenburg überfallen

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 14:00 Uhr kam es am Ihlenpool in der Robert-Koch-Straße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung einer 32-jährigen deutschen Frau.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielt sich die 32-jährige Geschädigte gemeinsam mit ihrem 1-jährigen Sohn am Ihlenpool in Neubrandenburg auf. Plötzlich wurde sie von einer unbekannten männlichen Person von hinten auf eine nahestehende Bank gezogen. Hier forderte der Tatverdächtige die Herausgabe von Bargeld und drohte das Kleinkind in den Ihlenpool zu werfen.

Die Geschädigte verfügte über keinerlei Barmittel, woraufhin der Tatverdächtige die Geschädigte mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf schlug und anschließend versuchte eine brennende Zigarette in ihrem Gesicht auszudrücken. Die Geschädigte konnte rechtzeitig den Kopf wegdrehen, so dass es bei einer oberflächlichen Verletzung der Wange blieb.

Gleichzeitig erkannte in einiger Entfernung ein unbekannter Zeuge auf einem Fahrrad die gefährliche Situation und rief dem Tatverdächtigen zu, dass er von der Geschädigten ablassen solle. Daraufhin flüchtete dieser vom Ihlenpool in Richtung Norma in der Ziolkowskistraße.

Die 32-jährige Geschädigte wurde leichtverletzt und zur Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung aber wieder verlassen.

Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet den unbekannten Zeugen auf dem Fahrrad, sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben oder Hinweise machen können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Rufnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Motorradfahrer auf der B96 bei Neustrelitz

Am Sonntag, 05.04.2020, gegen 14:10 Uhr kam es auf der B96, Ortsumgehung Neustrelitz, auf Höhe der Abfahrt zur B193 zu einem Verkehrsunfall.

Der 58-jährige deutsche Fahrer eines Motorrades der Marke Honda befuhr die B96 aus Richtung Berlin kommend in Richtung Neubrandenburg. Auf Höhe der Abfahrt zur B193 kam er beim Befahren der Kurve auf Grund zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß mit der Leitplanke zusammen.

Hierbei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 EUR. Während der Unfallaufnahme musste die B96 für ca. 1 Stunde voll gesperrt werden.

Frau verursacht unter Alkoholeinwirkung einen Verkehrsunfall und fährt in den Dorfteich

Am 05.04.2020 gegen 06:00 Uhr kam es in der Ortslage Langenfelde zu einem Verkehrsunfall. Hierbei befuhr die 22-jährige deutsche Fahrerin eines PKW VW die L27 aus Richtung Nossendorf kommend in Richtung Glewitz.

In der Ortsdurchfahrt Langenfelde, kam sie auf Grund von zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab, überfuhr ungebremst eine Grünfläche, überschlug sich mit dem Fahrzeug und kam auf dem Dach liegend im dortigen Dorfteich zum Liegen.

Die Fahrzeugführerin und ihre 21-jährige deutsche Beifahrerin konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 8.000 EUR.

Während der Unfallaufnahme führten die aufnehmenden Polizeibeamten des Polizeirevieres einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 1,81 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet und ihr Fuhrerschein wird beschlagnahmt.

76 Corona-Verstöße bisher geahndet

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen, Mecklenburgische Seenplatte) hat es bisher etwa 700 Einsätze der Polizei im Zusammenhang mit Corona gegeben. Dabei wurden 76 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen. Es handelt sich zum Beispiel um Verstöße gegen das Kontaktverbot (etwa Garten-Partys oder Versammlungen um ein Lagerfeuer) und Wegweisungen von Touristen etwa aus Ferien- oder Zweitwohnungen.

Die Einsätze ergeben sich durch Bürgerhinweise sowie eigene Feststellungen im Zuge der Streifentätigkeit und im Zuge der Amtshilfe für die zuständigen Ämter der Landkreise.

Thematisch sind die Hinweise von Bürgern breit gefächert: vom mutmaßlichen Touristen, der sich in der Nachbarschaft aufhalten könnte, über MV-fremde Kennzeichen, größere Ansammlungen zum Beispiel von Jugendlichen in der Öffentlichkeit, Benutzung von Spiel- und Sportplätzen oder Verstoß gegen die Zweitwohnsitz-Regelung.

Seit dem 19. März wurden zudem mehr als 8000 Fahrzeuge kontrolliert. Rund 700 Fahrzeuge wurden abgewiesen aus MV bzw. an der Landesgrenze. Mehr als 1200 Personen waren in diesem Zusammenhang von den Wegweisungen betroffen.

Das Notrufaufkommen im März ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum minimal gestiegen. Der Grund, warum Bürger die 110 wählen, hat sich der aktuellen Situation angepasst. Es gibt also weniger Anrufe wegen Verkehrsunfällen oder Ladendiebstählen, dafür aber, um mögliche Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz zu melden. Diese Hinweise ziehen dann in der Folge grundsätzlich einen polizeilichen Einsatz zur Prüfung der Angaben nach sich. Insgesamt stellt die Polizei fest, dass vermehrt von der Möglichkeit der Anzeigenerstattung über die Internetwache sowie von der schriftlichen Anzeigenerstattung Gebrauch gemacht wird. Die Polizei empfiehlt zudem dringend, dass der Notruf 110 nur in Notfällen gewählt wird.

Da das Kontaktverbot weiterhin besteht, appellieren die Polizei an die Bevölkerung, sich an die Vorgaben der Landesregierung zum Kontaktverbot zu halten. Zudem weist sie erneut vor allem mit Blick auf die Osterferien darauf hin, dass touristische Reisen in das Land MV untersagt sind.

Einbruch in je eine Erdgeschosswohnung in Neubrandenburg und Stavenhagen

In der Zeit vom 27.03.2020 bis zum 02.04.2020 ist es in der Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen.

Nach bisherigem Kenntnisstand sind bislang unbekannte Täter während der Abwesenheit der Wohnungsinhaberin widerrechtlich auf den Balkon gelangt und haben ein Balkonfenster gewaltsam geöffnet. Anschließend sind die Täter in die Wohnung eingedrungen und haben sämtliches Mobiliar durchsucht. Derzeit können noch keine Angaben zum Stehlgut gemacht werden. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 150 EUR.

Des Weiteren ist es am 02.04.2020 in der Zeit von 06:45 Uhr bis 15:50 Uhr in der Straße Sandkamp in Stavenhagen zu einem Einbruch in Einfamilienhaus gekommen. Die Täter überstiegen während der Abwesenheit der Eigentümer die Umfriedung und gelangen so auf das Privatgrundstück. Danach brachen die Täter auf der Rückseite ein Fenster auf und stiegen in das Haus ein. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Zimmern im Erd- und Obergeschoss nach Wertsachen und entwendeten dabei 200 EUR Bargeld.

In beiden Fällen waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz.

Die Ermittlungen wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg und in der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Malchin aufgenommen. Wir bitten Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen in Tatortnähe gemacht haben sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224, die Polizei in Malchin unter 03994 321 224 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Schornsteinbrand löst großen Feuerwehreinsatz in Klein Plasten aus

In Klein Plasten kam es am Freitag, 03.04.2020, 02:50 Uhr zum Brand eines Schornsteins in einem Einfamilienhaus.

Zur Brandbekämpfung wurden die Freiwilligen Feuerwehren Waren (Müritz), Groß Plasten, Möllenhagen und Groß Dratow mit 39 Kameraden alarmiert. Der Schaden am Haus beträgt mindestens 10.000 EUR. Menschen wurden nicht verletzt.

Die Polizei und ein anwesender sachverständiger Schornsteinfeger schließen eine Straftat aus. Die angrenzende Bundesstraße musste über mehrere Stunden gesperrt werden.

Brand in Mehrfamilienhaus in Neustrelitz

Der Rettungsleitstelle Mecklenburgische Seenplatte wurde am 02.04.2020, 02:08 Uhr, ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Neustrelitz, Thomas-Mann-Str. 5 gemeldet.

Den eintreffenden Polizeibeamten und Feuerwehrleuten der FFw Neustrelitz zeigte sich eine starke Rauchentwicklung. Deshalb mussten 12 Bewohner des Hauses evakuiert werden, ein 31-jährige deutscher Mann kam mit Rauchgasintoxikation in eine Klinik.

Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen brannte eine Kellerbox vollständig aus. Die Höhe der Sachschadens bleibt zu ermitteln. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg führte die Untersuchungen am Brandort und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung gegen unbekannt ein.