Informationen zum Ausbruch durch das neuartige Coronavirus (COVID-19)

Seit Dezember 2019 sind in China zahlreiche Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (nCov) als Ursache nachgewiesen und die Erkrankung hat sich weiter ausgebreitet.

Das Robert Koch Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage. Derzeit muss mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden. Auch weitere Übertragungen und Ausbrüche sind in Deutschland möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt.

Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hat das Gesundheitsamt des Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine Hotline geschaltet, die unter der 0395 57087 5359 zu erreichen ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein Bürgertelefon freigeschaltet: Die Nummer: 030 / 346 465 100 (Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zusammengestellt unter www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Neue Homepage für den Kreisseniorenbeirat

Der Vorstand des Kreisseniorenbeirates ist im Oktober 2019 neu gewählt worden. Dabei wurden Herr Prof. Dr. Goetze als Vorsitzender und Herr Lundershausen sowie Herr Ungelenk als Stellvertreter gewählt. Als Schriftführerin konnte Frau Pretzel und als Kassenwart Frau Dr. Schreier gewonnen werden. Viele Jahre hat Prof. Dr. Dr. Helmut Pratzel diese Aufgabe des Vorsitzenden übernommen. Der Vorstand des Kreisseniorenbeirats dankt Herrn Prof. Dr. Dr. Pratzel sehr für seinen Einsatz und sein unermüdliches Engagement für die Senioren. Die Arbeit für die Senioren des Kreises werden nun die zwei Frauen und drei Männer fortführen.

Grundlage für dieses Engagement ist die Satzung des Kreistages. Darüber hinaus sollen Schwerpunkte, die sicherlich nicht getrennt betrachtet werden dürfen, besonders herausgestellt werden: Zunächst wird das Thema Altersarmut einen Kernpunkt bilden. Ganz konkret wird diese Aufgabe am 23. April 2020 beim 11. Altenparlament diskutiert. Darüber hinaus wird der Beirat die Auswirkungen von Armut, nämlich die Einsamkeit im Alter, thematisieren. In einigen Ländern, so beispielsweise in Großbritannien, wurde ein Ministerium für Alterseinsamkeit ins Leben gerufen. Der Kreisseniorenbeirat wird dieses Thema in den Kreistag einbringen, damit hier zunächst ein Bewusstsein für die Gründe, wie Armut, eingeschränkte Mobilität und Trauer, geweckt wird. Außerdem möchte sich der Kreisseniorenbeirat dem Themenschwerpunkt „Sicherheit im Alter“ widmen. Unfälle, wie beispielsweise Stürze stellen einen massiven Einfluss auf die Lebensqualität dar, die nicht zuletzt mit Rückzug und Immobilität einhergehen.

Aus aktuellem Anlass sei auf die neue Homepage des Kreisseniorenbeirats unter www.kreisseniorenbeirat-mse.de hingewiesen. Seit Anfang Februar ist diese Seite abrufbar. Veranstaltungen, Informationen und Aspekte der Arbeit dieses Gremiums sind auf der angegebenen Adresse abrufbar.

Ehrenamtliche Richter gesucht

1. Für Verwaltungsgerichte

Wer sich für eine Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter interessiert, kann sich ab sofort melden. Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte stellt für die Wahlperiode 2020 bis 2025 zwei Vorschlagslisten für ehrenamtliche Richterinnen und Richter auf – jeweils für das Verwaltungsgericht Greifswald und das Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern mit Sitz in Greifswald.
Die Mitwirkung von so genannten Laienrichtern an der Rechtsprechung ist ein wesentliches Element deutscher Gerichtsbarkeit. In Mecklenburg-Vorpommern wirken in der Verwaltungsgerichtsbarkeit Frauen und Männer als ehrenamtliche Richter bei den Verwaltungsgerichten Schwerin und Greifswald und beim Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern mit.
Das verantwortungsvolle Amt eines ehrenamtlichen Richters verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Reife, aber auch geistige und – wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes – körperliche Eignung. Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Vorschlagsliste sind die deutsche Staatsangehörigkeit und das vollendete fünfundzwanzigste Lebensjahr.
Interessierte können sich in die Vorschlagsliste aufnehmen lassen. Die Aufnahmefrist endet am 10.03.2020.
Weitere Informationen, insbesondere zu den Zugangsvoraussetzungen und den Rechtsgrundlagen, sowie das notwendige Aufnahmeformular stehen auf der Internetseite in der Rubrik „Aktuelles/Pressemitteilungen“ unter www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de.

2. Für Sozialgerichtsbarkeit

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist ebenfalls aufgefordert, Vorschläge für die Berufung von ehrenamtlichen Richterinnen und Richtern für die Sozialgerichtsbarkeit, Kammer für Angelegenheiten der Sozialhilfe und des Asylbewerberleistungsgesetzes, zu unterbreiten. Das Amt des ehrenamtlichen Richters kann nur ausüben, wer Deutscher ist und das fünfundzwanzigste Lebensjahr vollendet hat. Wer sich in die Liste der Bewerberinnen und Bewerber aufnehmen lassen möchte, kann sich beim Rechts- und Kommunalaufsichtsamt des Landkreises bis zum 12.03.2020 melden.

Ein Merkblatt mit den Zugangsvoraussetzungen und weitere Informationen stehen auf der Internetseite in der Rubrik „Aktuelles/Pressemitteilungen“ unter www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de.

Die Bewerbungsunterlagen als ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht werden bei Interessen vom Rechtsamt zur Verfügung gestellt.

Kontakt:
Julia Raabe
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Rechts- und Kommunalaufsichtsamt
Tel. 0395 57087 4116
E.-Mail: julia.raabe@lk-seenplatte.de

Kleines Sturmresümee

Der neuerliche Sturm hat in den letzten 24 Stunden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte wieder einige Bäume zu Fall gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehrleute mussten im gesamten Landkreis 10 Bäume von Straßen und Wegen räumen.

Es sind keine Personen zu Schaden gekommen, teilt die Leitstelle mit.

Zum neuen Jagdjahr 2020/21

Die untere Jagdbehörde teilt mit: zur Abschussplanung, Wildnachweisung und Jagdscheinerteilung

Abschussplanung: Schalenwild (mit Ausnahme von Schwarzwild) sowie Auer-, Birk- und Rackelwild darf nur auf Grund und im Rahmen eines Abschussplanes erlegt werden, der von der zuständigen Behörde im Einvernehmen mit dem Jagdbeirat zu bestätigen oder festzusetzen ist. Alle Eigen- und gemeinschaftlichen Jagdbezirke des Landkreises, die nicht am Erprobungsverfahren der Drei-Jahresabschussplanung teilnehmen, haben für die Wildarten Reh-, Rot- und Damwild Abschusspläne aufzustellen und zur Bestätigung bzw. Festsetzung (2-fach) einzureichen. Der Termin für die Vorlage der Abschusspläne für das Jagdjahr 2020/2021 wird bis zum 10.04.2020 festgelegt. Die Abschussplanformulare sind auf der Homepage des Landesjagdverbandes M-V erhältlich.

Wildnachweisung: Durch jeden Jagdausübungsberechtigten ist bis zum 10. April eines jeden Jahres der Jagdbehörde die Strecke des vorangegangenen Jagdjahres auf einem durch die oberste Jagdbehörde vorgeschriebenen Formblatt anzuzeigen. Hiervon unberührt ist eine Streckenmeldung an die zuständige Hegegemeinschaft. Das Formular Wildnachweisung ist im Internet u.a. auf der Homepage des Landesjagdverbandes M-V erhältlich. Es ist zwingend darauf zu achten, dass der Jagdbezirk entsprechend der Bezeichnung im Pachtvertrag und die örtlich zuständige Hegegemeinschaft benannt werden. Anderenfalls ist eine Zuordnung der Wildnachweisung nicht möglich. Falls die Meldung für eine Pächtergemeinschaft erfolgt, so sind Name und Anschrift des Sprechers sowie die Namen aller Jagdausübungsberechtigten aufzuführen. Es ist darauf zu achten, dass die Vor- und Rückseite der Wildnachweisung vollständig ausgefüllt werden, auch wenn kein Abschuss der dort aufgeführten Wildarten erfolgt ist. Die Wildnachweisung ist vom Verpächter zu unterzeichnen.

Jagdscheinerteilung: Das neue Jagdjahr beginnt am 1. April 2020. Nach Maßgabe der für die Jagdscheinerteilung notwendigen Bearbeitungszeit ist der Antrag auf Jagdscheinerteilung mit dem hierfür notwendigen Zeitvorlauf zu beantragen. Wird ein Antrag auf Jagdscheinerteilung per Post eingereicht, ist eine Bearbeitungszeit von ca. 2 Wochen einzuplanen. Es ist möglich, dass in Ausnahmefällen das persönliche Erscheinen für die Jagdscheinerteilung notwendig ist. Es ist zu beachten, dass das Bedürfnis für den Besitz von Schusswaffen und Munition entfällt, wenn der Jagdschein seine Gültigkeit verliert. Ebenso erlischt der Pachtvertrag, wenn der Pächter nicht mehr im Besitz eines gültigen Jagdscheines ist. Für die Erteilung des Jagdscheines muss ein ausgefüllter Antrag (siehe Internetseite des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte), das Jagdscheinheft sowie eine gültige Jagdhaftpflichtversicherung für den gesamten Antragszeitraum vorliegen. Sollte der Jagdschein keinen Platz für weitere Eintragung aufweisen, ist zusätzlich ein Passbild mit einzureichen. Bei der Ersterteilung eines Jagdscheines sind zusätzlich das Prüfungszeugnis im Original sowie die Bescheinigung als kundige Person vorzulegen.

Die Gebühren für die Jagdscheinerteilung belaufen sich für einen Jagdschein für 1 Jagdjahr auf 95,50 € (70,00 € Jagdscheingebühr; 25,50 € Jagdabgabe), für 2 Jagdjahre auf 121,00 € (70,00 € Jagdscheingebühr; 51,00 € Jagdabgabe) und für 3 Jagdjahre auf 146,50 € (70,00 € Jagdscheingebühr; 76,50 € Jagdabgabe. Soweit Sie Anspruch auf eine Gebührenermäßigung haben, ist dies formlos im Antrag zu vermerken und durch eine Bestätigung des Dienstherrn nachzuweisen. Die Vorlage des Dienstausweises allein ist nicht ausreichend.

Allgemeine Hinweise
Die untere Jagdbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte weist noch einmal alle Jagdpächter darauf hin, dass Änderungen in Bezug auf das Pachtverhältnis, selbst Adressänderungen, innerhalb von vier Wochen der Jagdbehörde anzuzeigen sind. Verstöße hiergegen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

Einschränkung in der Ausländerbehörde

Aus betriebsbedingten Gründen ist der Bereich Personenstandsrecht/Staatsangehörigkeitsrecht/Standesamtsaufsicht in der Ausländerbehörde des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte vom 17. bis zum 21. Februar 2020 geschlossen.

In den nachfolgenden vier Wochen ist mit Verzögerungen bei der Bearbeitung aller Anliegen zu rechnen.

Erste Bilanz zum Sturm „Sabine“

Von der Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sind vom 6 Uhr am Sonntag (9. Februar) bis zum Montagmorgen um 6 Uhr 114 technische Hilfeleistungseinsätze in Folge des Sturms ausgelöst worden.

Nach den jetzt vorliegenden Informationen sind keine Personen zu Schaden gekommen. Vor allem mussten umgestürzte Bäume aus Oberleitungen oder von Straßen und Gleisen von den Freiwilligen Feuerwehrleuten entfernt werden. In Penkow, in der Nähe von Malchow, hat der Wind das Dach eines Wohnhauses stark beschädigt.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte war vor allem die Region um die Müritz mit Röbel, Waren Göhren-Lebbin und Mirow betroffen. In der Rettungsleitstelle war die Besatzung vorsorglich verstärkt worden.