Bürgerradio wird 25 Jahre jung – NB-Radiotreff 88,0 ging im Januar 1996 auf Sendung

NB-Radiotreff 88,0 – der Offene Kanal der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg – wird 25 Jahre jung. Am 20. Januar 1996 ging das Bürgerradio auf der UKW-Frequenz 88,0 in Neubrandenburg erstmals auf Sendung. 2003 wurde eine Außenstelle in Malchin und 2005 eine zweite Außenstelle in Greifswald eröffnet.

„Da wir in der momentanen Situation leider keine Feier planen können, haben wir uns etwas anderes überlegt. Wir strahlen live eine Sondersendung aus, bei der wir die Mitarbeit unserer Hörerinnen und Hörer, Netzwerkpartner sowie Nutzerinnen und Nutzer benötigen“, so die Leiterin des Offenen Kanals, Martina Kelling. „Es soll eine Sendung gespickt mit lieben Grüßen von allen, die uns wohlgesonnen sind, werden.“

„Der Neubrandenburger Offene Kanal ist eine Erfolgsgeschichte“, sagt der Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern, Bert Lingnau. „Dort wird nicht nur ein abwechslungsreiches Radioprogramm gestaltet, sondern es werden in zahllosen Projekten auch Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt. NB-Radiotreff 88,0 ist aus der Medien- und Medienbildungslandschaft des Landes nicht mehr wegzudenken. Vor allem Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch Senioren nutzen den Offenen Kanal, um sich medial weiterzubilden. Und die Nachfrage steigt.“

Der Offene Kanal Neubrandenburg ist „offen“ für alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, darum heißt er „Offener Kanal“. Er ist ein angesehener Bildungs- und Kommunikationsort, denn er bietet allen auf unkomplizierte Weise kostenfreien Zugang zum „Radiomachen“ und damit eine Möglichkeit, die ansonsten in der Regel nur sogenannten Profis zur Verfügung steht. In Kooperation mit Vereinen, Verbänden und sozialpädagogischen Einrichtungen entsteht eine immense Vielfalt an Projekten.

Im vergangenen Jahr wurde die Sommerpause genutzt, um alle Studios nach über 20 Jahren technisch zu erneuern. Das Mobiliar, die Rechner, Pulte und Mikrofone wurden auf den modernsten Stand gebracht. Drei der vier Studios dienen nun für Hörfunk-Aufnahmen, das vierte Studio wird als Schnittraum sowie für die Betreuung größerer Gruppen genutzt. Nachdem auch die Studiowände ein „Facelifting“ bekommen haben, kann es eigentlich mit neuen Medienprojekten an den Start gehen. Im Jahr 2021 ist viel geplant und auch ein Festival soll durchgeführt werden, wenn es die Pandemie zulässt.

Den Auftakt für dieses Jahr macht aber am 20. Januar 2021 die Live-Sondersendung von 14 bis 16 Uhr. Wer sich also traut, der kann in dieser Zeit gern beim Bürgerradio anrufen und erzählen, wie der Sender ihn oder sie in den letzten vielleicht sogar 25 Jahren begleitet hat. Und wem das zu viel ist, der darf auch gern über Facebook oder Twitter schreiben. Wir freuen uns auf Ihre Geschichten!

Dschungelcamp, DSDS & Co. wieder gestartet – Was für Kinder daran problematisch sein kann

Für die einen Kult, für die anderen Trash-TV: Wie immer beginnt das Jahr mit TV-Formaten, die für Aufregung sorgen könnten – und damit auch für Quote.

Gerade ist „Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow“ gestartet. Auch wenn die Kandidatinnen und Kandidaten dieses Mal statt im australischen Dschungel in einem deutschen Studio gegeneinander antreten: Ekelprüfungen und Peinlichkeiten bleiben Programm. Auf peinliche Momente setzt auch „Deutschland sucht den Superstar“, das bereits seit Anfang Januar läuft. „Der Bachelor“ geht in Kürze wieder auf Partnersuche und „Germany‘s next Topmodel“ schickt ab dem 4. Februar junge Frauen über den Laufsteg.

Alle diese Formate sind zwar eher für Erwachsene gemacht, finden aber auch bei jüngeren Zuschauern ihr Publikum. Späte Ausstrahlungstermine im Fernsehen können nicht immer verhindern, dass Kinder zusehen. Vieles ist auch über Mediatheken, begleitende Angebote im Internet oder Apps abrufbar. Die umfangreiche Berichterstattung auf Social-Media-Plattformen, im Fernsehen, in Printmedien oder im Internet macht Kinder neugierig. Sie wollen auch mitreden, wenn die neuesten Peinlichkeiten, Lacher und Ekelbilder auf dem Schulhof diskutiert werden.

Viele Eltern sind unsicher, wie sie mit diesen polarisierenden Sendungen umgehen sollen. FLIMMO gibt einen Überblick und zeigt auf, was an den unterschiedlichen Formaten problematisch sein kann. Mehr zu den einzelnen Sendungen sowie Tipps für Eltern zum Umgang damit auf www.flimmo.de

Vollsperrung nach Verkehrsunfall

Am Morgen des 12.01.2021 ereignete sich auf der B 194 zwischen Kittendorf und Jürgenstorf ein Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer eines alleinbeteiligten LKW leichtverletzt und zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Waren verbracht wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 60-jährige deutsche Fahrzeugführer des mit Kartoffeln beladenen Sattelzuges die B 194 aus Richtung Waren in Richtung Stavenhagen, als er aus bisher unbekannter Ursache zwischen Kittendorf und Jürgenstorf nach rechts von der Fahrbahn abkam. In der weiteren Folge durchfuhr er mehrere Meter der Bankette bis er aufgrund der Bodenverhältnisse neben der Fahrbahn umkippte. Der Fahrzeugführer wurde in der Fahrerkabine eingeklemmt. Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kittendorf und Jürgenstorf halfen dem Leichtverletzten ohne technische Unterstützung aus dem Fahrzeug. Die Schadenshöhe wird derzeit mit 11.000 EUR beziffert.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe wurde das Umweltamt und die zuständige Straßenmeisterei verständigt. Die B 194 war zum Zwecke der Verkehrsunfallaufnahme, der Bergung des LKW und dessen Ladung sowie zur Reinigung der Fahrbahn auf Höhe der Unfallstelle in der Zeit von 06:45 Uhr bis 15:15 Uhr vollgesperrt.

Wechsel in der Geschäftsstelle des Heimatverbandes in Vorpommern

Heimatverband verabschiedet Christian Peplow und begrüßt Dr. Karola Stark

Bei der Verabschiedung von Christian Peplow vor dem Eingang zum Büro der Geschäftsstelle in Ferdinandshof, vlnr: Christian Peplow, Dr. Anna-Konstanze Schröder, Patrick Dahlemann, Dr. Cornelia Nenz, Foto: Gerlind Schlecker/Sammlung HMV

Der Jahreswechsel 2020/21 brachte dem Heimatverband auch einen Wechsel in der Leitung seiner Geschäftsstelle in Ferdinandshof. Christian Peplow beendete seine erfolgreiche Arbeit im Verband zum Jahresende und Dr. Karola Stark nimmt ab dem 11. Januar die Arbeit in der Geschäftsstelle auf.

Herr Peplow bleibt dem Heimatverband im Bereich Niederdeutsch und als Vorsitzender des Niederdeutschen Bühnenbundes ehrenamtlich verbunden.
„Der Sitz der Geschäftsstelle des Heimatverbandes in Ferdinandshof war eine gute Wahl. Die Besetzung mit Christian Peplow sogar noch eine bessere. Dank seiner engagierten Arbeit konnten die Niederdeutschsprecher und Heimatforscher vernetzt und die Präsenz des Heimatverbandes spürbar in Vorpommern erhöht werden. Das stärkt die regionale Identität und passt hervorragend zu unseren Zielen als Landesregierung. Als Landeskind Vorpommerns hat er genau den richtigen Riecher für Themen und Menschen“, erklärt Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann.

Seit 2019 hat Christian Peplow die vorpommersche Geschäftsstelle aufgebaut. Unter seiner Leitung konnte er das Büro in Ferdinandshof als Anlaufstelle für die Heimatengagierten in Vorpommern und darüber hinaus mit den Aufgabenbereichen Niederdeutsch und Ortschroniken für ganz Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich etablieren.

Insbesondere der Aufbau eines Netzwerks der Niederdeutschakteure im Land über den Atlas Niederdeutsch und die Runden Tische Plattdeutsch ist ihm zu verdanken. Auf diese Weise konnten unter anderem Projekte wie die Übersetzung des Jugendbuches Hein Hannemann ins Plattdeutsche mit über 20 Übersetzer/innen, die Würdigung von Alwine Wuthenow zu ihrem 200-jährigen Jubiläum, die Begleitung des plattdeutschen Hörmagazins „Dat Hürblatt“ und die erste Verleihung eines plattdeutschen Autorenpreises für junge Autor/inn/en unter 35 Jahren (Ü-35-Pries, Ü für plattdeutsch ünner, hochdeutsch unter) umgesetzt werden. Hinzu kam die tatkräftige Unterstützung der Engagierten im Arbeitskreis Ortschroniken, die das Ortschronikenportal gestalten, und die Vernetzung von Ortschronist/inn/en über Fachtagungen in Vorpommern.

Auf so mancher öffentlichen Veranstaltung konnte man Herrn Peplow als ein Gesicht des Heimatverbandes erleben, das am Stand oder auf der Bühne zum Heimatengagement einlädt. Er zeigte bei diesen Gelegenheiten, dass plattdeutsch eine zeitgemäße, alltagstaugliche Sprache ist. Leider muss Christian Peplow seine Stelle aus persönlichen Gründen aufgeben. Der Heimatverband MV freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm in anderer Form.

„Im Namen des Verbandes bedanken ich mich für den Einsatz meines Kollegen Christian Peplow. Mit seinen vielen Begabungen hat er den Verband an entscheidenden Stellen geprägt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Bereich Niederdeutsch und Heimatforschung und wünschen ihm weiterhin gutes Gelingen bei allen seinen Vorhaben“, so die Geschäftsführerin des Heimatverbandes Dr. Anna-Konstanze Schröder.

Bei einer kleinen Verabschiedung in Corona-Zeiten im Dezember 2020 würdigten der Leiter des Amtes Torgelow-Ferdinandshof und Bürgermeister von Ferdinandshof Gerd Hamm, der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär für Vorpommern Patrick Dahlemann, Dr. Cornelia Nenz und Gerlind Schlecker vom Vorstand des Heimatverbandes MV sowie Dr. Anna-Konstanze Schröder, Geschäftsführerin des Heimatverbandes die Arbeit von Christian Peplow.

Patrick Dahlemann: „Die Verabschiedung aus so persönlichen Gründen fällt natürlich schwer. Um so mehr wünsche ich Christian Peplow nur das Beste für seine Gesundheit. Das ist das allerwichtigste!“

Dr. Karola Stark, Foto: privat

Bereits zum 1. Januar konnte der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern mit Dr. Karola Stark eine würdige Nachfolgerin für die Leitung der vorpommerschen Geschäftsstelle gewinnen. Sie setzte sich im Dezember gegen 20 sehr gute Bewerber/innen durch, von denen 6 zum persönlichen Gespräch geladen worden waren. Ab dem 11. Januar nimmt sie die Arbeit in der Geschäftsstelle auf.

Die promovierte Historikerin blickt auf langjährige Erfahrungen in der Begleitung von Heimatstuben in der Region Uecker-Randow und von Heimatengagierten im ganzen Bundesland zurück. Mit ihrer Lebenserfahrung mit Stationen unter anderem in Kairo/Ägypten bringt sie weitere Perspektiven in den Verband ein. Eine offizielle Einführung und Wiedereröffnung der Geschäftsstelle kündigen wir für die Zeit an, in der persönliche Begegnungen wieder mit mehr Personen möglich sind.

Auch der Staatssekretär für Vorpommern und Landtagsabgeordnete Patrick Dahlemann freut sich: „Mit Dr. Karola Stark setzt der Heimatverband auf Erfahrung und Netzwerk in der so wichtigen Arbeit der Heimatpflege. Ich freue mich auch hier auf eine gute Zusammenarbeit. Wir haben viel vor.“

Die Einrichtung der Geschäftsstelle in Vorpommern wird mit Mitteln des Strategiefonds bis 2023 ermöglicht. Der Heimatverband MV ist dankbar für die großzügige Förderung und hofft auf eine Verstetigung dieser Stelle.

Die Insolvenzwelle ist angerollt – Werbegemeinschaft Neubrandenburger Innenstadt fordert sofortiges Eingreifen

Bild v.r.: Wolfgang Wander, Michael Kruse, Petra Voß (Vorstand der Werbegemeinschaft) und Michael Schröder (City-Manager)

In einer Krisensitzung des Vorstandes der Neubrandenburger Innenstadt Händler, Dienstleister und Gastronomen wurde ein 5-Punkte Papier erarbeitet mit Forderungen an die Landespolitik. Zur Abwendung weiterer Insolvenzen und massiver Schäden für die innerstädtischen Strukturen fordert die Werbegemeinschaft:

  • Die sofortige Auszahlung der Hilfen aus November und Dezember
  • Die Korrektur der praxisfremden Hürden für die Beziehung von Wirtschaftshilfen
  • Die Herstellung einer Gleichbehandlung bei der Anspruchsberechtigung
  • Die Rettung von Kleinstbetrieben und Jungunternehmern (Unternehmerlohn)
  • Schaffung von Kaufanreizen für Produkte und Dienstleistungen regionaler Unternehmen

Noch immer sind bei dem Großteil der Unternehmen keine Hilfen, oder nur Teilbeträge angekommen. Viele der Handels- und Dienstleistungsunternehmen sind aufgrund der praxisfremden Gestaltung der Zugangshürden gar nicht berechtigt, Hilfen zu beantragen.

Vermehrt regt sich in der Unternehmerschaft Wut, Ärger und Angst auch über die als Ungerecht empfundene Förderpraxis. Menschen, die das Risiko auf sich genommen haben in eine Selbstständigkeit zu gehen und Verantwortung für sich und weitere Mitarbeiter übernehmen, darf man jetzt nicht achtlos über die Klinge springen lassen. Es muss sofort etwas getan werden, um deren Existenzen zu sichern. Eine sinnvolle Schaffung von Kaufanreizen für lokale Unternehmen verhindert weiteren Abfluss von Geld an internationale agierende Megaunternehmen, die zwar von dem Online-Boom profitieren, sich aber einer Lasten-Teilung durch Steueroptimierung entziehen.

Letzte Möglichkeit begehrten Praktikumsplatz zu sichern

Auch im kommenden Jahr können Studierende im Müritz-Nationalpark Praxiserfahrung sammeln

 

Umweltpraktikanten 2020 Paul Bengelsdorf und Anna Mattes, zusammen mit Knut Heineken als Filialleiter der Commerzbank AG (links) und Hannes Frisch (rechts) vom Nationalparkamt Müritz. (Foto: R. Pauli, Nationalparkamt Müritz)

Noch bis zum 15. Januar 2021 können sich Studierende aller Fachrichtungen um einen der begehrten Plätze des „Umweltpraktikums“ bewerben. Zwischen drei bis sechs Monaten kann ein „Open-Air-Semester“ dauern. Das Besondere: Das Praktikum ist dank eines Sponsorings der Commerzbank vergütet. Außerdem wird eine Unterkunft bereitgestellt.

Während des Praktikums erhalten die Studierenden, egal welchen Studiengang sie absolvieren, umfassende Einblicke in die Arbeitsbereiche des Nationalparkamtes. Die Stellen sind in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung zu besetzen. Der Blick über den Tellerrand auf andere Bereiche wie Forschung, Planung und Gebietsbetreuung ist aber durchaus gewünscht.

Im Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit erlernen die Praktikanten den Umgang mit Medien. Außerdem wird die Organisation von Veranstaltungen in ihren Händen liegen.

Im Jugendwaldheim Steinmühle lernen die Studierenden Umweltbildungsprogramme kennen und führen diese auch durch. Darüber hinaus organisieren sie Projekttage und betreuen Aktivitäten unserer Junior-Ranger.

Mehr Infos finden Interessierte im Internet unter www.umweltpraktikum.com/bewerbung/

Löhne für Gebäudereiniger an der Seenplatte steigen deutlich

Kreis Mecklenburgische Seenplatte: Lohn-Plus für 1.600 Beschäftigte in der Gebäudereinigung

Bild: IG BAU

Lohn-Plus für Reinigungskräfte: Die rund 1.600 Beschäftigten, die im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in der Gebäudereinigung arbeiten, bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Die Lohnuntergrenze in der Branche steigt von derzeit 10,80 Euro auf 11,11 Euro pro Stunde. In zwei weiteren Stufen klettert der Einstiegsverdienst bis zum Jahr 2023 um insgesamt elf Prozent auf dann zwölf Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie sehr es auf Sauberkeit und Hygiene in Krankenhäusern, Schulen und Büros ankommt. Für ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen erhalten die Beschäftigten nun eine faire Anerkennung“, sagt Wolfgang Ehlert von der IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern. Der neue Tarifvertrag, den die Gewerkschaft mit den Arbeitgebern ausgehandelt habe, bedeute für Reinigungskräfte einen „großen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor“.

Zugleich profitieren Fachkräfte: Beschäftigte in der OP-Reinigung kommen auf ein Plus von 8,7 Prozent bis zum übernächsten Jahr. Glas- und Fassadenreiniger erhalten insgesamt 7,6 Prozent mehr und verdienen nach der dritten Tariferhöhung 15,20 Euro pro Stunde. Darüber hinaus gibt es für Gewerkschaftsmitglieder einen tariflichen Weihnachtsbonus.

Bezirksvorsitzender Ehlert rät den Reinigungskräften in der Region, ihre Januar-Lohnabrechnung zu prüfen. „Gerade wer in der untersten Lohngruppe arbeitet, sollte genau hinschauen.“ Weitere Infos gibt es bei der IG BAU vor Ort.