Ciao!

Ehrlich: Es macht keinen Spaß mehr. Gute 3 Jahre betreibe ich dieses Angebot, habe über 5550 Nachrichten verbreitet, von aktuellen Datendiensten wie die Coronazahlen, oder Serviceangeboten wie Wetterwarnungen, -berichten u.a. Selbst TV-Tipps und Blutspendetermine sowie Warnungen des BSI und Umweltdaten waren mit hier gebündelt. Sicher: Das gibts auch alles anderswo, aber hier sollte es für die Stadt und ihr Umland zusammengefasst werden. Ist es ja auch. Nur: Wozu?

Dabei beklage ich mich nicht über die Leser/innen-Zahlen, die sind kein Kriterium dafür, dass es keinen Spaß mehr macht. Mir geht eher die Redundanz auf den Geist. Aber egal. Es ist vorbei. Nicht mehr alles dreifach lesen.

Wie geht’s weiter? Infos aus und für Neubrandenburg gibt es auch in den benachbarten Blogs. Unter diesem Text ist ein aktuelles Sammelsurium ihrer Schlagzeilen zu finden, die Inhalte sind dann über die Links erreichbar (wird einmal am Tag aktualisiert).
Und NB!News? Eigentlich hatte ich immer die Idee, das als Community-News-Plattform auszubauen, mit Informationen aus den Stadtgebieten von Leuten aus den Stadtgebieten. Als leicht misantrop veranlagter Mensch war mir der Netzwerkaufbau ein Dorn im Auge, deswegen habe ich es nicht gemacht. Und wer weiß, ob Aufwand und Nutzen auch in einem halbwegs vernünftigem Verhältnis gestanden hätten. Offen für die Idee bin ich aber nach wie vor.
In naher Zukunft werden die Nachrichtentexte nach und nach verschwinden (oder auch alle mit einmal). Die meisten Dienste der rechten Spalte (oder bei Smartphones unterhalb der Seite) werden weiterlaufen, da sie kaum Aufwand machen und ich die Infos auch gern nutze. Und vielleicht mache ich ja auch bald was anderes unter dieser Adresse. Mindestens eine Idee habe ich schon, ich muss ja auch was mit meiner hinzugekommenen Freizeit anfangen …
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Fachtagung Ortschronisten

Am 21. August 2021 findet von 09:00 bis 17:00 Uhr die erste Fachtagung in diesem Jahr für Ortschronistinnen und -chronisten in Vorpommern statt. Veranstaltungsort ist das Hotel Trebeltal, Klänhammerweg 3 in Demmin

Durch die regelmäßigen Fachtagungen in Vorpommern stärkt der Heimatverband MV das wichtige Engagement der Ortschronisten und -chronistinnen in unserem Land. Die diesjährige Fachtagung findet zu einem durchaus kontrovers diskutierten, aber gesellschaftlich relevanten Thema statt: „Politische Memoriale – Erinnern an die Opfer von Kriegen“ aus der Sicht von Ortschronisten.

Die Veranstaltung beginnt für Interessierte mit einer geführten Besichtigung des Ulanendenkmals. Karsten Behrens, Heimatverein Demmin, wirft in seinem Vortrag einen Blick auf die vielfältigen Denkmale in Demmin. Den Rahmenvortrag zum Thema hält Karsten Richter vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge: Politische Memoriale – Kriegsdenkmale nach dem 1. Weltkrieg in der Zeit der Weimarer Republik.

Hans-Jürgen Pahnke aus Gingst berichtet über das dortige „Kriegerdenkmal“. Eine Einführung in die wichtige Arbeit mit dem Ortschronikenportal (www.ortschroniken-mv.de) durch Wilfried Steinmüller und Dr.-Ing. Holger Meyer ist ebenfalls Teil dieser Fachtagung.

In einer offenen Gesprächsrunde können eigene Projekte kurz vorgestellt werden sowie Erfahrungen zwischen den versammelten Ortschronisten und -chronistinnen ausgetauscht werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert.

Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 €. Verpflegung ist am Tagungsort möglich. Die Fachtagung erfolgt in Kooperation mit dem Heimatverein Demmin, dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Heimatverband MV. Die Veranstaltung wird durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Anmeldungen bitte bevorzugt per Mail an: stark@heimatverband-mv.de oder unter der Telefonnummer: 039778 286352. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Shoppen, Schlemmen, Genießen

Am Samstag, den 07.08.2021, ab 10 Uhr ist wieder ordentlich was los in der Neubrandenburger Innenstadt.

Über 200 Geschäfte der City laden zum gemütlichen Shoppen, Schlemmen und Genießen ein. Auf dem Boulevard werden zusätzlich verschiedene Event-Module (Riesenpool mit Zorbwasserbällen, Schiffsschaukel, Hüpfburg) für Groß und Klein aufgestellt. Außerdem spielt ab 10 Uhr das Musikerduo Mensch Monique auf der kleinen Boulevard-Bühne.

Freuen Sie sich auf ein Riesenspaß für die ganze Familie. Lassen Sie sich überraschen! Präsentiert wird dieser Tag von der NEUWOGES im Rahmen ihres Projektes Boulevard-NB. Die neue Veranstaltungsreihe „Shoppen, Schlemmen, Genießen“ in der Neubrandenburger Innenstadt findet noch an folgenden Samstagen statt: 14. August, 04. und 25. September.

Norddeutsche Grundstücksauktion versteigert Grundstücke aus der Region

Die Herbst-Auktion der Norddeutsche Grundstücksauktionen AG (NDGA) findet am 28. August mit insgesamt 43 Immobilien aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt in Rostock statt. Die Summe der Mindestgebote liegt bei rund 4,7 Millionen Euro.

In Stavenhagen OT Basepohl stehen zwei ehemalige Objekte der Bundeswehr zum Verkauf. Beide sind Teil der Konversionsfläche „Kaserne Mecklenburgische Schweiz Südteil“. Zum ersten Objekt gehören insgesamt sechs Gebäude: ein Stabs- und Unterkunftsgebäude, ein Sozialgebäude mit Saal und Bühne, Gaststätten und Küchen, ein Bunker mit Technik-, Büro- und Unterkunftsräumen, ein Sanitätsgebäude mit Verbindungsgang, ein Wirtschaftsgebäude mit zwei Speisesälen und Großküche sowie ein Büro- und Lagergebäude. Die Fläche umfasst insgesamt ca. 40.000 Quadratmeter.

Eine benachbarte Kaserne wurde bereits vollständig zum Industriegebiet entwickelt. Die Immobilie kann ab 29.000 Euro den Eigentümer wechseln.

Beim zweiten Objekt handelt es sich um ein Lehrsaalgebäude mit Lehrwerkstatt sowie Lager- und Technikräumen. Das Areal ist rund 9.200 Quadratmeter groß. Für 19.000 Euro kommt die Immobilie zum Aufruf.
Auch ein großes Grundstück aus Neubrandenburg kommt zur Auktion. Die ca. 96.300 Quadratmeter große Fläche ist überbaut mit Gartenlauben. Es handelt sich um ein Bodendenkmal. Ab 25.000 Euro kann mitgeboten werden.

Alle Objekte kommen in Rostock zur Auktion. Interessenten können den aktuellen Auktionskatalog und alle ausführlichen Objektbeschreibungen unter www.ndga.de abrufen oder sich unter kontakt@ndga.de oder telefonisch unter 0381 444 330 mit dem Auktionshaus in Verbindung setzen.

Die Norddeutsche Grundstücksauktionen AG verkauft ausschließlich Immobilien, die von den Eigentümern auf freiwilliger Basis eingeliefert wurden.

Gemäß aktueller Verordnungslage findet die Auktion nur mit einem begrenzten Saalpublikum statt. Für den Zutritt zum Auktionssaal gelten besondere Bedingungen: Anmeldung/Gebot, Kontaktnachverfolgung und 3 G-Status (geimpft, getestet, genesen). Die NDGA empfiehlt dennoch dringend Gebote telefonisch, mittels schriftlicher Bietungsaufträge oder über das Internet im Bieterportal abzugeben. Diese Formen der Gebotsabgabe sind erprobt und stellen keine Notlösung dar. In jedem Fall wird empfohlen, frühzeitig die Teilnahme als Bieter zu vereinbaren und sich auf der Homepage www.ndga.de über die aktuelle Lage zu informieren.
Herbst-Auktion der Norddeutsche Grundstücksauktionen AG: Rostock / pentahotel, Schwaansche Straße 6 28. August 2021 (Samstag) ab 11.00 Uhr Immobilien aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt

Faszination Fledermaus – Entdecken, forschen, gestalten

Am 6. August findet die Kratzeburger Fledermausnacht zum 15. Mal auf dem Gelände des „Flatterhus“ statt. Von 17 bis 23 Uhr lädt das Nationalparkamt Müritz zusammen mit der Gemeinde Kratzeburg zu vielfältigen Aktionen rund um den geheimnisvollen Nachtgeist in die Nationalparkinformation „Flatterhus“ ein.

Es lässt sich vieles erforschen bei der Fledermausnacht – manchmal muss man mit dem Mikroskop vergrößern (Foto: B. Lüthi-Herrmann)

Es gibt viel zu entdecken über die faszinierenden Tiere, die mit den Ohren sehen, mit Händen fliegen und bei Tageslicht kopfüber schlafen, ohne dass ihnen schwindelig wird. Bei der Fledermausnacht erfahrt ihr alles über die einzigartigen Kreaturen der Lüfte: Welche Arten im Müritz-Nationalpark vorkommen, wie sie leben, warum sie geschützt werden müssen und welchen Beitrag ihr leisten könnt, um die Fledermaus aktiv zu schützen.

Ab 17 Uhr wird an verschiedenen Ständen auf dem Gelände der Nationalparkinformation Kratzeburg alles rund um das Thema Fledermaus erklärt, Fledermauskästen gebaut, Fledermäuse gebastelt und Geschichten über die Fledermaus erzählt. Wer sein Forscherwissen testen möchte, kann an der Fledermaus-Rallye teilnehmen und sein neu erlangtes Wissen direkt auf die Probe stellen.

Ab 20 Uhr werden an die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fledermauspreise verliehen.

Ab 20:30 haben die Besucher die Möglichkeit mit den Nationalpark Rangerinnen und Ranger auf Exkursion in das nahe gelegene Fledermausrevier zu gehen und die Tiere mit Detektoren aufzuspüren und in Aktion zu sehen. Da die Führungen teilnehmerbegrenzt sind, bittet der Nationalpark die Besucherinnen und Besucher, die an einer Führung teilnehmen möchten, sich zu Beginn in die Listen einzutragen.

 

Vom Mecklenburger Waldglas zum Altglas

Bild: Kuppe im Useriner Horst (Foto: Nationalparkamt Müritz)

Am Donnertags, den 5. August 2021 findet ab 10:15 Uhr am Waldparkplatz am Abzweig Fischerhaus, 1 km nördlich von Blankenförde, ein Freiwilligeneinsatz mit einer naturkundlichen Führung statt.
Bis 14:00 Uhr führt die 3 km lange Wanderung zum Useriner Horst, wo mitten im Wald alte Harzgläser eingesammelt werden und somit eine Gefahr für Wildtiere beseitigt wird. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter 039824  25237 bis spätestens 3. August 2021 ist erforderlich.

Der Arbeitseinsatz wird vom Nationalparkamt Müritz zusammen mit Haveltourist, Ecocamping und Nationale Naturlandschaften e. V. organisiert und ist Teil des Projektes „Voluntourismus für biologische Vielfalt in den Nationalen Naturlandschaften“.

Es wird gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
www.mueritz-nationalpark.de
www.haveltourist.de
www.ecocamping.de
#BundesprogrammBiologischeVielfalt

Regeln für Pilzsammler

Bild 1: ein Korb voller Pilze (Foto: 1000 Seen, C. Drühl)

Leuchtend gelb lockt der Pfifferling von Juli bis Oktober die Pilzsucher in den Wald. Doch Pilze bereichern nicht nur unseren Speiseplan, sie spielen auch eine zentrale Rolle im Ökosystem Wald. Pilze stehen in Wechselwirkung mit Bäumen und sorgen als stille Helferlein des Waldes für einen gesunden Nährstoffaustausch. Sie übernehmen Schlüsselfunktionen, die durch übertriebenes Sammeln gefährdet werden können.

Daher bedeutet die anstehende Saison nicht nur kulinarische Freuden, sondern auch viele Sammler abseits der Wege im Nationalpark. Zum Sammeln von Pilzen und Beeren fahren viele Besucher bis tief in die Wälder. Das ist verboten. Wer hier erwischt wird, dem droht ein Bußgeld. In der Saison parken etliche Pilzsammler mitten in der Landschaft. Grundsätzlich gilt im Müritz-Nationalpark: Parken ist ausschließlich auf ausgewiesenen KFZ-Stellplätzen erlaubt. Deshalb bittet das Nationalparkamt um Beachtung der geltenden Regeln.

Wer im Nationalpark Pilze oder Beeren sammeln möchte, darf dies außerhalb der Kernzone tun, allerdings nur für den persönlichen Bedarf. Abtransport in unzähligen Eimern und Körben zählt nicht dazu. Darüber hinaus wird darum gebeten, schonend mit dem Wald umzugehen. Die umgebende Flora und Fauna sollte möglichst unberührt bleiben und nach dem Sammeln unbeschadet verlassen werden.

Bild 2: grobe Karte der Kernzonen im Müritz-Nationalpark

Pilzfreunde sind deshalb aufgefordert, sich vor der Wanderung an den Informationstafeln über die Zonierung im Nationalpark zu informieren. Das Betreten der Kernzonen abseits der Wege ist verboten!

Die Informationstafeln stehen an allen wichtigen Eingängen zum Nationalpark und in den Ortschaften im Schutzgebiet. Außerdem sind die Ranger derzeit verstärkt unterwegs und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung, ermahnen oder verwarnen aber auch bei Verstößen.
Bild 1: ein Korb voller Pilze (Foto: 1000 Seen, C. Drühl) Bild 2: grobe Karte der Kernzonen im Müritz-Nationalpark