Eine Mitarbeitende des Klinikums positiv getestet

Eine Mitarbeitende des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums ist am Dienstag, 4. August 2020, positiv auf COVID-19 getestet worden. Sie war aus dem Urlaub zurückgekehrt, den sie nicht in einem von der Bundesregierung ausgewiesenen Risikogebiet verbracht hatte. Sie arbeitete nach dem Urlaub einen Tag im Klinikum, bevor sie sich zu ihrem Hausarzt begab und getestet wurde. Die Mitarbeitende aus dem Bereich Pflege infizierte sich außerhalb des Krankenhauses.

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum hat entsprechend der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts sofort alle Kontaktpersonen innerhalb des Krankenhauses ermittelt und auf COVID-19 getestet. Alle Ergebnisse der getesteten Patienten und Mitarbeitenden in der ersten Testreihe waren negativ. Auf der Station wurden vorübergehend keine neuen Patienten aufgenommen. Das Klinikum hat unverzüglich Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen, das sich unter anderem um die Kontaktpersonen-Nachverfolgung außerhalb des Klinikums kümmert. Alle Maßnahmen werden mit der Behörde abgestimmt.

500. Geburt des Jahres im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum

Ida ließ einige Tage auf sich warten, dann hatte sie es plötzlich doch ziemlich eilig, wie ihre Mutter Tina Broschatt schildert. Kurz vor Mitternacht am letzten Juli-Tag kam das 48 Zentimeter lange und 2900 Gramm schwere Mädchen im Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum zur Welt und ist damit ein Jubiläumsbaby: Es war die 500. Geburt des Jahres im Klinikum. Ida ist aber schon das 516. Kind, denn es gab bereits mehrere Zwillingsgeburten.

Für ihre Eltern ist das verständlicherweise nicht so wichtig, sie sind glücklich, dass ihre Tochter gesund und munter ist. Zuhause wartet schon der große Bruder Leo auf seine Schwester. Für die 30-jährige Mutter war die Entbindung sozusagen ein Heimspiel: Tina Broschatt arbeitet als Kinderkrankenschwester auf der K 21, der Frühgeborenen- und Kinderintensivstation.

Die Corona-Pandemie bringt auch rund um die Geburt Einschränkungen mit sich. Das Klinikum versucht aber, den Familien so weit wie möglich entgegenzukommen. Deshalb hat die Krankenhausleitung jetzt festgelegt, dass schwangere Frauen zu vorgeburtlichen Feinsonografie-Untersuchung wieder eine Begleitperson mitbringen dürfen. Grundsätzlich sind Begleitpersonen bei ambulanten Patienten nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn es medizinisch notwendig ist. Stationäre Patienten können durch eine feste Bezugsperson besucht werden.

Informationen für werdende Eltern – Klinikum lädt unter Einschränkungen wieder ein

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie hat das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die Veranstaltungsreihe „Sicher und geborgen“ für werdende Eltern seit März ausgesetzt. Da es vor der Geburt eines Kindes erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung gibt, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte gern beantworten möchten, findet der nächste planmäßige Termin am 6. August 2020 unter Einschränkungen wieder statt.

Der gewohnte Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist leider nicht möglich, stattdessen sollen kurze Filme einen Eindruck vermitteln. Außerdem müssen sich interessierte Paare anmelden, Kinder dürfen am Informationsabend nicht teilnehmen. Im Klinikum ist zudem das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.

Um die Abstandsregelung einhalten zu können, ist nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) erlaubt. Deshalb bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an dem Tag zwei Termine an, um 17 und 18 Uhr. Anmelden kann man sich per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de oder per Telefon unter 0395 775 2775.

Die Teilnehmer der Veranstaltung sollten sich rechtzeitig einfinden, da sie erst durch den Empfangspunkt am Haupteingang müssen, wo eine Selbstauskunft auszufüllen ist. Das Formular kann man sich auch im Vorfeld von der Internetseite des Klinikums (https://dbknb.de/dbk/gf/aktuelles-zu-corona) herunterladen und vorab ausfüllen.

Informationen für werdende Eltern – Klinikum lädt unter Einschränkungen wieder ein

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie hat das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die Veranstaltungsreihe „Sicher und geborgen“ für werdende Eltern seit März ausgesetzt. Da es vor der Geburt eines Kindes erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung gibt, die die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte gern beantworten möchten, findet der nächste planmäßige Termin am 6. August 2020 unter Einschränkungen wieder statt.

Der gewohnte Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist leider nicht möglich, stattdessen sollen kurze Filme einen Eindruck vermitteln. Außerdem müssen sich interessierte Paare anmelden, Kinder dürfen am Informationsabend nicht teilnehmen. Im Klinikum ist zudem das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.

Um die Abstandsregelung einhalten zu können, ist nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) erlaubt. Deshalb bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an dem Tag zwei Termine an, um 17 und 18 Uhr. Anmelden kann man sich per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de oder per Telefon unter 0395 775 2775.

Die Teilnehmer der Veranstaltung sollten sich rechtzeitig einfinden, da sie erst durch den Empfangspunkt am Haupteingang müssen, wo eine Selbstauskunft auszufüllen ist. Das Formular kann man sich auch im Vorfeld von der Internetseite des Klinikums (https://dbknb.de/dbk/gf/aktuelles-zu-corona) herunterladen und vorab ausfüllen.

Verein vergisst Kinder auch in Corona-Zeiten nicht

Den Kontakt zu den Firmen zu halten, ist durch die Corona-Krise schwerer geworden, sagt Siegfried Logall vom Demminer Verein „Junge Europäer“. Bremsen konnte das den aktiven Vereinsvorsitzenden aber nicht. Seit Jahren sammelt der Verein unter anderem Spenden zu Gunsten von Kindern in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen, die auch nach Litauen, Polen, Weißrussland und in die Ukraine auf Reisen gehen.

In unserer Region gehört das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum regelmäßig zu den beschenkten Einrichtungen und konnte auch jetzt wieder eine große Lieferung Sachspenden vom Verein in Empfang nehmen. Darunter sind beispielsweise neue Wärmflaschen für Kinder, Spielzeug, Socken und sehr viele Nuckelflaschen. „Wir haben im vergangenen Jahr versprochen, dass wir wiederkommen, und das halten wir auch“, so Siegfried Logall bei der Übergabe. Kinderbücher werden nachgeliefert, kündigte er an. „Die liegen noch in Quarantäne in einem Paketdienst-Lager“, sagte er.

Mitarbeitende des Kinderhauses und Vertreter des Fördervereins „Kind im Krankenhaus“ nahmen die Spenden erfreut in Empfang. Bereichspflegedienstleiterin Ines Schwemer bedankte sich herzlich dafür, dass das Klinikum immer wieder vom Verein bedacht wird. So können unter anderem die Spielzimmer aufgefüllt werden. Mitunter dürfen Kinder auch ein Buch oder Spielzeug nach ihrem Aufenthalt mit nach Hause nehmen.

Große Nachfrage nach Augenhornhaut-Transplantaten

Durch die COVID-19-Pandemie mussten viele planbare Operationen verschoben werden, darunter auch Augenhornhaut-Transplantationen, durch die Menschen mit Augenerkrankungen eine deutlich bessere Sehkraft erlangen können. Nach und nach werden diese Transplantationen wieder aufgenommen und dementsprechend auch wieder mehr Gewebespenden gebraucht. Denn Augenhornhäute, die von Verstorbenen nach Einwilligung des Spenders zu seinen Lebzeiten und der Angehörigen gewonnen werden, sind nur rund einen Monat haltbar. Darauf macht anlässlich des Tags der Organspende im Juni die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) aufmerksam, zu deren Gesellschaftern das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum gehört.

Auch im Klinikum in Neubrandenburg sind die Termine für die nächsten 5 Operationen dieser Art bereits festgemacht, sagt Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde. „Die Nachfrage ist sehr groß. Wir wenden ein modernes Verfahren an, bei dem nicht die ganze Hornhaut, sondern die Hornhaut-Innenschicht ersetzt wird“, erklärt er. Im vergangenen Jahr seien 14 solcher Transplantationen vorgenommen worden. „Zu Beginn dieses Jahres haben wir auch schon 5 Transplantationen durchgeführt, aber durch die Corona-Pandemie konnten wir dann zunächst keine weiteren festen Zusagen machen“, sagt er.

Die Patienten, die auf diese Operationen warten, sind zwar in der Regel nicht akut krank, deshalb wurden die Eingriffe verschoben. „Aber durch das Warten wird die Sehkraft nicht besser“, so der Chefarzt. Durch eine Entzündung, die die Augenhornhaut akut schädigt, kann auch eine Notfalltransplantation nötig werden. Aber so einen Fall habe man während der vergangenen Wochen nicht gehabt. „Dann hätten wir sofort operiert“, betont Dr. med. Christian Karl Brinkmann.

Angst vor infiziertem Gewebe im Zusammenhang mit COVID-19 müssen Patienten nach Angaben der DGFG nicht haben. Für die Gewebesicherheit gebe es strenge Leitlinien. Das ohnehin sorgfältige Screening potenzieller Gewebespender sei noch durch Abfragen zu Reisen, Aufenthalten in Risikogebieten und Kontakten zu positiv getesteten Personen sowie Verdachtsfällen erweitert worden. Potenzielle Gewebespender mit einer bestätigten Infektion schließe man vorsorglich aus.

Vietnamesische Gemeinde spendet erneut – Wieder 600 Masken fürs Klinikum genäht

Bis kurz vor der Übergabe hatten Frauen der vietnamesischen Gemeinde in Neubrandenburg genäht und ihre Spende dann auch noch als Geschenk mit großer Schleife verpackt: Nachdem sie dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum bereits Ende April 650 selbstgenähte Alltagsmasken geschenkt hatten, spendeten Neubrandenburger vietnamesischer Herkunft jetzt erneut 600 solcher Stoffmasken an das Krankenhaus.

„Vielen, vielen Dank, das hilft uns sehr“, bedankte sich der Ärztliche Direktor Dr. med. Rainer Kirchhefer bei den Frauen, die dafür wieder tagelang ehrenamtlich nach der Arbeit an den Nähmaschinen gesessen hatten. Denn seit Wochen darf das Krankenhaus nur noch mit einer Mund-Nasen-Bedeckung betreten werden, um das Risiko der Ausbreitung des Coronavirus zu reduzieren.

Wenige Tage zuvor erreichte eine großzügige Spende der Firma Beiersdorf in Form von 3000 großen Cremedosen das Klinikum – ein Geschenk für jeden Mitarbeitenden im Krankenhaus und in den Tochterunternehmen. In einer weltweiten Aktion bedankt sich die Firma bei Mitarbeitenden im Gesundheitswesen für ihre Arbeit gegen die Ausbreitung und die Auswirkungen von COVID-19 und schenkt ihnen eine „Extra-Portion Pflege“, weil sie derzeit besonders häufig ihre Hände waschen und desinfizieren müssen. Das Klinikum freut sich sehr über diese Geste der Wertschätzung.