Experten-Chat „Wohnen im Studium“ am 27. Januar auf abi.de

Bei den Eltern bleiben oder ab in die WG? Mit der großen Liebe die erste gemeinsame Wohnung beziehen oder lieber im Studierendenwohnheim neue Freund*innen kennenlernen? Wer nach dem Abi an die Hochschule geht, wählt aus verschiedenen Wohnformen. Welche die individuell richtige ist und wie man ein passendes Zuhause findet, klärt der nächste abi>> Chat am 27. Januar 2021 von 16 bis 17:30 Uhr.

Zugegeben: Die Wahl der richtigen Wohnform erfolgt nicht immer ganz freiwillig. Während es in einigen Regionen relativ einfach ist, eine passende Bleibe zu finden, gestaltet sich die Suche nach bezahlbarem Wohnraum gerade in Ballungsräumen schwierig. So wird aus der anvisierten eigenen Wohnung manchmal eben doch das WG-Zimmer oder das Bett im Studierendenwohnheim. Das muss nicht schlecht sein: Gerade Studienanfänger/innen knüpfen so oft schnell Kontakte und fassen Fuß in der neuen Stadt. In Zeiten von Corona erst mal mit Abstand und Alltagsmaske – und bei Bedarf virtuell. Laut Deutschem Studentenwerk (DSW) geben Studierende in Deutschland durchschnittlich rund 323 Euro pro Monat für Miete aus. Knapp zwei Fünftel von ihnen leben alleine (17 Prozent) oder gemeinsam mit ihre(m/r) Partner/in (21 Prozent) in einer eigenen Wohnung. Ein knappes Drittel (30 Prozent) bevorzugt eine Wohngemeinschaft. Auf Wohnheime entfallen zwölf Prozent, bei den Eltern bleiben den Angaben des DSW zufolge 20 Prozent. Gerade die letzte Zahl dürfte sich 2020 geändert haben.

Expert/inn/en beantworten Fragen zum Wohnen im Studium

Welche Gründe bei der Entscheidung für eine Wohnform den Ausschlag geben, erfasst das Deutsche Studentenwerk ebenfalls. Demzufolge legen die Studierenden besonderen Wert auf die Größe des Wohnraums. Ebenfalls wichtig sind ihnen eine gute Verkehrsanbindung, die Nähe zur Hochschule sowie die Höhe der Miete. In der aktuellen Situation ist darüber hinaus eine tadellose Internetverbindung wesentlich fürs Online-Studium. Aber wie findet man eigentlich ein passendes Zuhause? Wie ergattert man einen Wohnheimplatz? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expert/inn/en beim nächsten abi>> Chat am 27. Januar 2021. Dann steht von 16 bis 17:30 Uhr das Thema „Wohnen im Studium“ im Mittelpunkt. Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Arbeitsmarkt im November: Arbeitslosigkeit steigt saisonbedingt leicht

„Der Arbeitsmarkt in der Seenplatte hat im November saisonbedingt von seiner Dynamik eingebüßt, zeigt sich während der Pandemie aber belastbar und widerstandsfähig. Allerdings: Im November-Lockdown mussten viele Betriebe, die die Kurzarbeit bereits beenden oder reduzieren konnten, wieder in „Kurzarbeit Null“ zurückkehren. Der Einsatz von Kurzarbeit verhindert eine massive Erhöhung der Arbeitslosigkeit“, sagte der Vize-Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Stephan Bünning, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 11.221 Arbeitslose: ein Plus von 502 im Vergleich zum November 2019
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,6 Prozent
  • Zugang aus Erwerbstätigkeit: mit 900 deutlich unter dem dreijährigen Mittel von knapp über 1.300
  • 2.489 freie Arbeitsstellen
  • Stärkster Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Vormonat in Röbel (+13 Prozent)
  • Mit 6,7 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Röbel – Höchste mit 11,2 Prozent in Neubrandenburg

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Startschuss zur bundesweiten Aktionswoche für Inklusion in der Seenplatte!

Arbeitsagenturchef Thomas Besse will anlässlich der bundesweiten Aktionswoche, vom 30. November bis 4. Dezember 2020 das Thema Inklusion durch die öffentliche Diskussion stärker in das Bewusstsein der Gesellschaft rücken.

Auch, wenn die COVID-19-Pandemie Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlässt, konnten seit Jahresbeginn mehr als 20.500 (20.550) Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden. Leider profitieren nicht alle Personengruppen. Darunter viele Menschen mit Handicap. Dies ist eine so große Gruppe von Menschen, die im Vergleich zu Menschen ohne Behinderung deutlich schlechtere Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Arbeitsagenturchef Besse weiß: „Unter den arbeitslosen Schwerbehinderten lassen sich viele Fachkräfte finden.

Denn Menschen mit Handicap bringen genauso Kompetenzen und Qualifikationen mit. Und dabei sollte es angesichts der Kluft, die der vermeintliche Mangel an Fachkräften hierzulande aufreißt, keinen Zweifel darangeben, dass alle Fachkräfte eine Chance auf eine gute berufliche Zukunft bekommen. Gleichzeitig können beinahe 2.500 freie Arbeitsstellen in der Seenplatte nicht besetzt werden.“

Für Besse gibt es keinen Zweifel: Jeder Mensch gilt! Und gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource, die unsere Region hat. Diesen Schatz müssen wir hegen, pflegen und manchmal auch erst heben. Das gilt umso mehr für die Menschen mit gesundheitlichem Handicap. Noch immer gelingt es ihnen nicht auf Anhieb, bei der Stellenbesetzung in die engere Wahl zukommen.“

Und weiter sagt der Arbeitsmarktexperte: „Wir brauchen noch mehr Engagement für Menschen mit Behinderung – aus allen Teilen der Gesellschaft!“ Zahlen/Daten/Fakten

  • Während die Zahl der Arbeitslosen in den vergangenen fünf Jahren (gleitender Jahresdurchschnitt) insgesamt um 5.261 oder 31 Prozent gesunken ist, ist sie bei den Schwerbehinderten – im gleichen Zeitraum – um 241 oder 19 Prozent gesunken.
  • Im Oktober 2020 waren im Landkreis Mecklenburgischen Seenplatte 10.960 Männer und Frauen arbeitslos – darunter 1.011 schwerbehinderte Menschen. Das entspricht einem Anteil von 9,2 Prozent.
  • Arbeitslose Schwerbehinderte sind überwiegend ältere Menschen.
  • 6 von 10 arbeitslosen Schwerbehinderten haben eine abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Geringere Chancen, Arbeitslosigkeit durch Aufnahme eines Jobs zu beenden.
  • Private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen (beschäftigungspflichtige Arbeitgeber), sind gesetzlich (SGB IX) verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Arbeitgeber, die dieser Vorgabe nicht nachkommen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Die Höhe dieser Abgabe ist abhängig von der Beschäftigungsquote.

Saison-Kurzarbeitergeld: Ohne Jobverlust durch den Winter

Unternehmen im Baugewerbe, Betriebe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, die Dachdecker und die Gerüstbauer, stehen jedes Jahr vor den gleichen Herausforderungen: Frost und Schnee, Regen und Sturm führen zu saisonbedingten Arbeitsausfällen und nicht selten wird gut ausgebildetes und eingearbeitetes Personal in die Arbeitslosigkeit entlassen. Das muss nicht sein, denn für diese Unternehmen besteht die Möglichkeit, das Saison-Kurzarbeitergeld (kurz: Saison-Kug) sowie die sogenannten ergänzenden Leistungen in Anspruch zu nehmen.

Das Saison-Kurzarbeitergeld wird in der Schlechtwetterperiode vom 1. Dezember bis zum 31. März gezahlt. Dabei wird die Leistung bereits ab der ersten Ausfallstunde gewährt. Die betroffenen Arbeitnehmer erhalten das Saison-Kug in der Höhe des sonst gezahlten Arbeitslosengeldes, bleiben aber weiterhin bei ihren Arbeitgebern angestellt. Verbessern sich die Witterungsbedingungen und ist dadurch wieder eine kurzfristige Arbeitsaufnahme möglich, kann die Weiterbeschäftigung unkompliziert und ohne langwierige Personalsuche erfolgen.

Arbeitgeber haben während der Zahlung des Saison-Kurzarbeitergeldes Anspruch auf die Erstattung der von ihnen allein zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung. (Aus tarifrechtlichen Gründen gilt dies allerdings nicht für die Gerüstbauer.)

Diese ergänzenden Leistungen, sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer, finanzieren sich im Übrigen nicht aus den Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung, sondern aus einer speziellen Umlage. Eine solche Umlage sind Zahlungen, die extra für einen bestimmten Zweck erhoben werden – in diesem Fall für die ergänzenden Leistungen zum Saison-Kurzarbeitergeld. Das Verfahren hierzu wurde durch die Tarifpartner der Baubranche beschlossen. Anders als viele denken, wird diese Umlage nicht nur durch die Unternehmen finanziert. Seit einigen Jahren leisten auch die Arbeitnehmer einen Beitrag zur Umlage, um so die Arbeitslosigkeit im Winter zu vermeiden.

Die Fachleute im Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und Jobcenter in der Seenplatte beraten interessierte Unternehmen gerne über diese Leistung unter der kostenlosen Arbeitgeberhotline 0800 4 5555 20.

Jahresbilanz: Ausbildungsmarkt 2019/2020 in der Seenplatte

„Der Ausbildungsmarkt in der Seenplatte zeigt sich nach den alarmierenden Aussichten im Frühsommer inzwischen robust – doch die Covid-19-Pandemie sorgt weiter für Unsicherheit. Aber trotz der momentanen Corona-Situation ist die Ausbildungsbereitschaft der vielen Ausbildungsbetriebe ungebrochen hoch.  Gemeinsam haben wir in diesem Jahr alles dafür getan, dass es nicht zu einer Generation-Corona gekommen ist. Erfreulicherweise verzeichnen wir weniger unversorgte Bewerber/innen als im Vorjahr, so bilanziert Vize-Agenturchef Stephan Bünning, die Entwicklung auf dem Ausbildungsjahr.

1.736 gemeldete Ausbildungsstellen; 11 weniger als im Vorjahr

  • 1.462 Bewerber; 149 weniger als im Vorjahr
  • 213 unbesetzte Berufsausbildungsstellen, 78 mehr als im Vorjahr
  • 94 nicht vermittelte Bewerber; 6 weniger als im Vorjahr

Von Oktober 2019 bis September 2020 haben sich insgesamt 1.462 Jugendliche bei der Neubrandenburger Arbeitsagentur, den beiden Jobcentern im Landkreis und im JugendserviceMSE gemeldet und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz beraten lassen. Das sind 149 oder 9 Prozent weniger als im letzten Jahr. Im gleichen Zeitraum wurden 1.736 Lehrstellen gemeldet. Das sind 11 oder 0,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Aktuell sind noch 94 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Demgegenüber stehen noch 213 freie Ausbildungsstellen; 78 mehr als im Vorjahr.

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Kurzarbeit: Mit neuem Lockdown möglicherweise neue Anzeige notwendig

Die Arbeitsagentur unterstützt Betriebe – auch während des sogenannten Teil-Lockdown – mit dem Kurzarbeitergeld. Die Kurzarbeiter-Regelung bietet eine flexible Möglichkeit, Mitarbeitende je nach Auftragslage im Unternehmen zu beschäftigten. Die Unternehmen zeigen Kurzarbeit an und rechnen dann den tatsächlichen Arbeitsausfall bei der Arbeitsagentur ab.

Katrin Bennemann, Teamleiterin bei der Arbeitsagentur: „Wenn in einem Monat Arbeitsausfall eintritt, reicht es aus, wenn die Anzeige am letzten Tag dieses betreffenden Monats eingereicht wird. Wichtig ist allerdings, dass sie nicht vergessen wird. Nachträgliche Anzeigen können nicht berücksichtigt werden.“

Und weiter sagt sie: Wer länger als drei Monate in Folge keine Kurzarbeit abgerechnet hat, braucht – um die Regelung erneut in Anspruch zu nehmen – zwingend eine neue Anzeige. Der Zeitpunkt der Antragstellung muss dabei in dem Monat liegen, in dem der Arbeitsausfall tatsächlich eintritt.“ Bei Fragen können sich Unternehmen an ihren persönlichen Ansprechpartner im Arbeitgeberservice oder an die kostenfreie Hotline der Arbeitsagentur 0800 4 5555 20 wenden.

Bis Mitte Oktober wurde für 27.869 Menschen im Landkreis vorsorglich Kurzarbeit angezeigt. Nach aktuellen Hochrechnungen befanden sich im Mai 2020, 11.864 Mitarbeitende – aus 1.711 Unternehmen – in Kurzarbeit.

Oktober-Arbeitslosigkeit im Landkreis – Neubrandenburg Spitze

„Die aktuellen Zahlen zeigen eine Entwicklung am Arbeitsmarkt, der sich weiter stabilisiert. Allerdings: Die Krise ist noch nicht vorbei. Zwar schwächen sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie ab, aber die wirtschaftlichen Folgen – vor allem in den besonders von der Krise gebeutelten Branchen – werden immer deutlicher. Und mit dem Anstieg der Infektionszahlen wächst die Nervosität der Wirtschaft im Seenplattelandkreis“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 10.960 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-230), ein Plus zum Oktober 2019 (+546)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,4 Prozent
  • Jugendarbeitslosigkeit sinkt zum Vormonat saisonbedingt
  • Überdurchschnittlicher Rückgang bei Jugendlichen – im Vormonats- u. Vorjahresvergleich
  • Über 2.500 freie Stellen gemeldet
  • Niedrigste Quote in Röbel mit 5,9 Prozent – höchste Quote mit 11,2 Prozent in Neubrandenburg

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