Tipps für Nationalparkgenuss ohne Ärger

Volle Campingplätze und keine spontane Buchung. Doch wohin für die kommende Nacht? Ein paar Hinweise für einen konfliktfreien Aufenthalt im Müritz-Nationalpark.

Wildcampen ist im Nationalpark verboten. Rechtzeitig den Camping- oder Stellplatz buchen verhindert unnötigen Ärger. (Foto: F. Seemer)

Der Campingplatz ist schon voll – kein Einlass ohne Reservierung. Bei der großen Nachfrage in diesem Sommer keine Ausnahme. Doch viele Wohnmobilisten fahren einfach drauf los in der Hoffnung, es finde sich bestimmt ein geeigneter Schlafplatz. Oder die Paddeltour ist gebucht, die Campingplätze aber nicht. Aber was tun, wenn alles ausgebucht und nichts reserviert ist?

Ganz sicher nicht wild campen, auf irgendeinen Parkplatz oder in einen Waldweg stellen. Das bedeutet in der Regel ein Ordnungsgeld. Hier hilft nur rechtzeitige Planung und Buchung der Übernachtungen – besonders für Wasserwanderer unumgänglich.

Dass das Übernachten auf Parkplätzen oder einer Wiese für eine Nacht erlaubt sei, ist ein Gerücht. Immer ist das Einverständnis des Grundeigentümers notwendig. „Gerade im Nationalpark ist das Campen nur auf Campingplätzen erlaubt, das Übernachten mit einem Wohnmobil auf Parkplätzen ist verboten. Unsere Ranger sind daher schwerpunktmäßig in den Morgen- und Abendstunden zu Land und zu Wasser unterwegs, um diese Regelverstöße zu unterbinden.“ sagt Rangerchef Hellmund.

Aber es gibt eine gute Nachricht: Im und um den Nationalpark gibt es sehr viele Campingplätze und Wohnmobilstellplätze. Und hier sind meist noch Plätze frei. Wer sich rechtzeitig kümmert, der bekommt auch etwas.
In Federow ist im vergangenen Jahr ein Wohnmobilstellplatz hinzugekommen – direkt neben der Nationalpark- info mit großem Themenspielplatz.

Und wenn Sie die Leinenpflicht für Hunde und das Rauchverbot im Schutzgebiet berücksichtigen, dann steht einem entspannten Naturgenuss im Müritz-Nationalpark nichts mehr im Weg.