Aufholen nach Corona – mehr FSJ-Stellen

Mit dem „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ werden zusätzliche Plätze für Freiwilligendienstleistende in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe für den Zeitraum vom 01.09.2021 bis 31.08.2023 gefördert. Bedarfsmeldungen von Trägern des FSJ für eine Förderung können bis zum 9. August 2021 beim LAGuS eingereicht werden.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt mit Hilfe des „Aktionsprogramms Aufholen nach Corona“ Zuwendungen zur Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) mit dem Ziel der Förderung von sozialem Engagement und Erhöhung der individuellen Berufs- bzw. Studienwahlkompetenz von jungen Menschen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres.

Ziel des „Aktionsprogramms Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen schnell wieder aufholen und Versäumtes nachholen können. Das gilt nicht nur für den Lernstoff, sondern auch für ihr soziales Leben: Sie sollen Zeit haben für Freunde, Sport und Freizeit und die Unterstützung bekommen, die sie und ihre Familien jetzt brauchen. Mit Hilfe dieser Förderung können, neben den Zielen des § 3 des Gesetzes zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten (JFDG), Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in ihren Bemühungen, Kinder und Jugendliche bei der Bewältigung der Folgen der Pandemie zu helfen, durch die Freiwilligen im FSJ unterstützt werden.

Es sollen für den Zeitraum vom 01.09.2021 bis 31.08.2023 bis zu 100 zusätzliche Stellen ein-gerichtet werden. Die Zuwendung wird im Rahmen der Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Festbetragsfinanzierung gewährt. Eine Einheit ist ein Monat, in dem ein junger Mensch am Freiwilligen Sozialen Jahr teilnimmt (Teilnehmendenmonat). Die Monatspauschale beträgt je Teilnehmenden 535,00 Euro. Insgesamt orientiert sich die Förderung an den Rahmenbedingungen für die Gewährung von Zuwendungen aus dem Europäischen Sozial-fonds für das FSJ.

Maßnahmen zur Durchführung eines FSJ, die bereits gemäß der Richtlinie zur Förderung des Freiwilligen Sozialen Jahres vom 18. August 2016 bewilligt wurden, werden im Rahmen dieser zusätzlichen Förderung nicht berücksichtigt. Voraussetzung für die Förderung ist weiterhin, dass der Antragstellende als Träger des Frei-willigen Sozialen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern zugelassen ist und die Bestimmungen des JFDG während der Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres eingehalten werden.

Für die Bedarfsplanung wird gebeten, bis spätestens 09. August 2021 die Anzahl der geplanten Teilnehmendenplätze in den o.g. Einsatzbereichen für den Zeitraum 01.09.2021 bis 31.08.2023 per E-Mail (franziska.pelz@lagus.mv-regierung.de) mitzuteilen. Mitteilungen nach diesem Datum können für die Berechnung der zu vergebenden Plätze nur berücksichtigt werden, wenn freie Plätze zur Verfügung stehen. Die Aufteilung der zur Verfügung stehenden Teilnehmendenplätze (100 Plätze) erfolgt linear auf alle Antragstellenden.

Über das Ergebnis der Bedarfsprüfung werden die FSJ-Träger zeitnah in Kenntnis gesetzt und gebeten, entsprechende Förderanträge zu stellen. Die konkrete Aufteilung der Plätze auf die einzelnen Träger, sowie die Erklärung über die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendfreiwilligendienstegesetzes, sind Bestandteil der späteren Antragstellung.