Täter stiehlt von einem Funkstreifenwagen das vordere Kennzeichen

In der Nacht zu Sonnabend,  31.07.2021, gegen 02:00 Uhr kam es in der Straße An der Hürde in Neubrandenburg zu einem polizeilichen Einsatz.

In diesem Zusammenhang wurden mehrere Funkstreifenwagen auf der Straße geparkt. Gegen 02:30 Uhr hörten die Polizeibeamten ein knackendes Geräusch aus dem Bereich, in dem die Funkstreifenwagen geparkt waren, und sahen kurze Zeit später eine männliche Person von den Funkstreifenwagen wegrennen.

Unverzüglich nahmen die Beamten die Verfolgung der männliche Person auf und konnten diese nach kurzer Zeit stellen. Dieser führte dabei die Kennzeichentafel von einem der Funkstreifenwagen bei sich. Diese hatte er samt Halterung dort abgerissen.

Bei dem Täter handelt es sich um einen 34-jährigen Deutschen aus Mirow. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Diebstahl und Sachbeschädigung erstattet. An dem Funkstreifenwagen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 100,-EUR.

Impfen leicht gemacht: Weitere Angebote ohne Termin

Das Impfmanagement vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte hat für die kommende 31. Kalenderwoche weitere Impfaktionen ohne Termin organisiert.

Am Montag, den 2. August, wird in Neubrandenburg im HKB von 9 bis 17:30 Uhr mit dem Impfstoff Biontech geimpft. Wer zum ersten Mal kommt, erhält die Zweitimpfung dann am 30. August 2021. Auf Nachfrage kann man sich auch mit Janssen (Johnson&Johnson) impfen lassen. Eine Zweitimpfung ist danach nicht notwendig.

Der DRK Kreisverband Neubrandenburg impft am 4. August ein weiteres Mal in der Robert-Blum-Straße, ebenfalls ohne vorherige Anmeldung in der Zeit von 15 bis 17:30 Uhr mit Biontech.

In Neustrelitz wird am 4. August freies Impfen mit Biontech im Leea (Am Kiefernwald1) in der Zeit von 13 bis 19:00 Uhr stattfinden. Und das Impfzentrum in Waren (Müritz) wird am 7. August ebenfalls wieder freies Impfen von 8 bis 18 Uhr anbieten. Dort können die Impfstoffe Biontech und Moderna angeboten werden.

Zusätzlich werden in den beiden Impfzentren (Trollenhagen und Waren) laufend terminfreie Impfungen angeboten: Im Impfzentren in Trollenhagen wird von Montag bis Freitag jeweils von 8:30 bis 12 Uhr und von 12:30 bis 16 Uhr sowohl mit als auch ohne Termin geimpft. Im Impfzentrum Waren (Müritz) wird von Montag bis Donnerstag jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 12:30 Uhr bis 16 Uhr, am Montag bis 17:30 Uhr geimpft. Am Freitag wird in Waren (Müritz) von 8 bis 13 Uhr geimpft.

Schon vereinbarte Termine, die für beide Impfzentren vergeben wurden, gelten selbstverständlich unbenommen von der Möglichkeit, sich ohne Termin impfen zu lassen.

In den Impfzentren und von den mobilen Impfteams des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist mit Stand vom Donnerstagabend, den 29. Juli 2021, insgesamt 145.304 Mal die Spritze zum Corona-Infektionsschutz gesetzt worden.

Schwimmhalle öffnet ab 2. August

Die neu.sw Schwimmhalle öffnet ab Montag, den 2. August 2021 wieder ihre Türen. Pünktlich ab 5:30 Uhr beginnt das öffentliche Baden.
Wegen der Corona-Pandemie ist das Baden mit einigen Einschränkungen verbunden.

Insgesamt dürfen maximal 43 Besucher gleichzeitig in die Schwimmhalle. Um die Abstandsregeln zu wahren, können 21 Spinde in der Frauen- und 22 Schränke in der Männerumkleide genutzt werden. Zudem müssen die Badegäste vollständig, also zweifach, geimpft bzw. genesen sein oder einen negativen Corona-Test nachweisen. Die Einhaltung des Hygienekonzepts – dazu gehört das Tragen einer medizinischen Maske im Foyer – ist ebenfalls vorgeschrieben. Besucher müssen sich am Eingang mit der Luca-App mittels eines QR-Codes einchecken oder sich in eine Liste eintragen.

Mit der Wiedereröffnung der Schwimmhalle bietet neu.sw auch wieder Aqua- und Schwimmkurse an. Dabei werden erst einmal die Kurse fortgesetzt, die wegen der Corona-Schutzmaßnahmen ausgesetzt werden mussten.

Während der sechswöchigen Sommerferien wurden in der Schwimmhalle Reinigungs- und Wartungsarbeiten durchgeführt. Dazu gehörte ein neuer Anstrich für die Umkleiden und das Foyer, die Erneuerung der Duschwasserbehälter, der Austausch der Filterkohle und der Wechsel des Spülluftgebläses sowie die gründliche Säuberung des Beckens.

Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise der neu.sw Schwimmhalle haben sich nicht geändert. Alle Informationen finden Sie unter www.neu-sw.de/schwimmhalle.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit den Schwerpunkten Schulwegsicherung & Geschwindigkeit

FAL Schulwegsicherung

Mit den morgigen Einschulungsfeiern beginnt für 15.500 Mädchen und Jungen ein neuer Lebensabschnitt. Während sie jetzt noch unbedenklich Feiern und Toben können, beginnt am Montag der Schulalltag und dieser startet bereits mit dem Weg zur Schule.

Baustellen, fehlende Halte- und Parkvorrichtungen vor den Schulen sowie unübersichtliche Straßenverläufe uvm. erschweren nicht nur den Schulkindern, sondern auch den Eltern den Start in den Tag.

Vor diesem Hintergrund möchte die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.Leben!“ im Monat August den Fokus auf die Schulwegsicherung sowie das Thema „Geschwindigkeit“ legen.

Neben der gemeinsamen Banneraktion „Brems dich“ mit der deutschen Verkehrswacht e.V., werden im gesamten Land Beamte aller acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und Kontrollen, insbesondere im Umfeld von Schulen, durchführen.

Die themenorientierten Verkehrskontrollen werden im gesamten Monat August fortgeführt. Unter dem Motto „Sicher zur Schule und wieder zurück“ geht es dabei um die Sicherheit der vielen Tausend Schulkinder, die sich ab Montag wieder auf den Weg machen. Da die Kinder die Gefahren des Straßenverkehrs größtenteils noch nicht vollumfänglich einschätzen können, reagieren sie oftmals unberechenbar. Daher brauchen die Kleinen die Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer. Während die Eltern bereits im Vorfeld mit ihren Kindern den Schulweg üben und konkrete Gefahrenquellen besprechen können, ist es wichtig, dass auch alle anderen Verkehrsteilnehmer sich verantwortungsbewusst und vorschriftsmäßig verhalten.

Da das fehlerhafte Ein- und Anfahren in den fließenden Verkehr neben dem Abbiegen und der falschen Benutzung der Fahrbahn (unerlaubtes Befahren von Geh- und Radwegen) in den vergangenen Jahren erneut die häufigsten Unfallursachen bei schweren Verkehrsunfälle mit verletzten Kindern oder Jugendlichen waren, soll die Thematik durch die Kontrollen erneut ins Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer gerückt werden.

Nicht zulässiges und potenziell gesundheitsschädliches Bambusgeschirr im Umlauf

Verbraucherzentralen warnen vor Produkten mit Bambus-, Reis- und Weizenfasern

Potenziell gesundheitsschädliches Kunststoffgeschirr mit Bambusfasern wird seit Jahren verkauft, obwohl es nie zugelassen wurde – Verbraucher sollten diese Produkte nicht mehr verwenden – Überwachungsbehörden müssen Verbraucher informieren und diese Produkte zurückrufen

„Es ist ein Skandal, dass Verbrauchern vor allem im Onlinehandel weiterhin illegales und potenziell krebserregendes Plastik-Geschirr mit Bambus-, Reis- oder Weizenfasern angeboten wird. Der Bundesregierung und den Bundesländern hätte es bewusst sein müssen, dass der Verkauf nicht zulässig ist. Jedoch wurde der Beschluss der EU-Kommission kaum kommuniziert. Dass es bisher weder einen bundesweiten Rückruf der betroffenen Produkte noch klare öffentliche Information gibt, ist ein dramatisches Versäumnis, dass die Verbraucher unnötig gefährdet. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit muss schnellstens das Vorgehen der Überwachungsbehörden in den Ländern koordinieren“, sagt Dr. Jürgen Fischer, Vorstand der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.

Bambus-Becher und Co. sind nicht verkehrsfähig

Vermeintlich nachhaltiges Geschirr besteht häufig nicht nur aus Bambus und anderen Naturmaterialien, sondern auch aus Kunststoffen. Ob es sich um reine Naturmaterialien oder Kunststoffgemische handelt, können Verbraucher nicht erkennen.

Von Kunststoffprodukten, denen Bambusfasern zugesetzt sind, ist bekannt, dass sie beim Kontakt mit heißen Getränken und Speisen potenziell krebserregendes Formaldehyd abgeben können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Geschirr aus Kunststoff und Bambus deshalb als nicht geeignet für den Kontakt mit heißen Speisen und Getränken eingestuft.

Untersuchungsämter wie das Chemische und Veterinärüberwachungsamt (CVUA) in Stuttgart berichten seit 2014 regelmäßig über bedenkliche Grenzwertüberschreitungen in Bambus-Kunststoff-Geschirr, immer wieder wurden Produkte auch vom Markt genommen. Allerdings reichten die Ressourcen der amtlichen Lebensmittelüberwachung nicht aus, um die Vielzahl an Produkten, die insbesondere im Onlinehandel angeboten werden, einzeln zu untersuchen und vom Markt zu nehmen. Die Verbraucherzentralen fordern deshalb seit Jahren ein Verbot der gesamten Produktgruppe.

Im Juni 2020 hat eine Expertengruppe bei der EU-Kommission Bambus und andere natürliche Materialien in Kunststoffgeschirr für nicht verkehrsfähig erklärt, unabhängig vom Vorliegen konkret gemessener Grenzwertüberschreitungen. Das bedeutet, dass diese Produkte nicht in den Umlauf gebracht werden dürfen. Ausschließlich dafür zugelassene Stoffe dürfen Lebensmittelkontaktmaterialien aus Kunststoffen zugesetzt werden. Nur dann können Verbraucher davon ausgehen, dass die Produkte grundsätzlich sicher sind und eine Risikoüberprüfung stattgefunden hat. Eine solche Zulassung lag für Bambus und andere natürliche Materialien nie vor. Produkte aus reinem Bambusmaterial sind hingegen weiterhin zulässig.

Produkte weiterhin auf dem Markt

Erst Ende des Jahres 2020 haben die meisten Überwachungsbehörden begonnen, die Produktgruppe vom Markt zu nehmen. Umfassend und vollständig ist das bisher nicht erfolgt. Eine vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit geplante Recherche zu Bambusgeschirr im Online-Handel wurde im Jahr 2020 gestrichen. Insbesondere im Online-Handel ist deshalb weiterhin Kunststoffgeschirr mit Naturfasern erhältlich.

Umfassende Rückrufe und Revision der EU-Verordnung

Die Verbraucherzentrale MV rät Verbrauchern, Produkte aus Bambus-, Reis- und Weizenfasern nicht mehr zu kaufen und zu verwenden. Finden Verbraucher entsprechende Produkte im Handel, sollten sie diese der für ihren Landkreis zuständigen Behörde melden. „Die Behörden in MV müssen einen umfassenden Rückruf veranlassen und die Öffentlichkeit offensiv darüber informieren, Plastikgeschirr mit Naturfasern nicht mehr zu verkaufen und zu benutzen. Noch ungenutzte Produkte sollten seriöse Händler zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten.“, so Fischer.
Weiterführende Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale MV: www.verbraucherzentrale-mv.eu/wissen/umwelt-haushalt/produkte/verkauf-von-kunststoffgeschirr-mit-bambusbeimischung-nicht-zulaessig-20573

Blick ins Pumpenhaus zum Tag der Erneuerbaren Energien

Zum Tag der Erneuerbaren Energien am Freitag, den 6. August 2021, laden die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) von 13:00 bis 15:00 Uhr auf das Gelände des Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerks (GuD) in der Warliner Straße ein. Besucher können an diesem Tag einen Blick hinter die Kulissen werfen, um zu erfahren, wie der neu.sw Kurzzeitwärmespeicher im Zusammenspiel mit der Power-to-Heat-Anlage (PtH-Anlage) funktionieren soll.

In der Vier-Tore-Stadt wurde mit dem Bau des 36 Meter hohen Kurzzeitwärmespeichers vor gut zwei Jahren der Grundstein für die „grüne Wärme-Wende“ gelegt – weg von der Abhängigkeit vom Erdgas, hin zu einer nachhaltigen, umweltverträglichen Fernwärmeversorgung der Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger.

Direkt neben dem 36 Meter hohen Speicher wird eine Power-to-Heat-Anlage entstehen. In dieser wird zukünftig überschüssiger, grüner Strom in Wärme für die Stadt umgewandelt. Dafür sorgen drei Elektrodenkessel mit einer Leistung von insgesamt 30 Megawatt. Im Speicher wird die Wärme eingelagert und bedarfsgerecht abgerufen. Rund 30 Windkraftanlagen können so weiterlaufen, die bei Überlast normalerweise heruntergefahren werden müssen.

Das Zusammenspiel von Speicher und Anlage führt zu einer effizienten Nutzung regenerativer Energien und ist ein wichtiger Meilenstein der „grünen Wärme-Wende“. Voraussichtlich im kommenden Jahr soll die PtH-Anlage in Betrieb gehen.

Interessierte werden gebeten sich bis zum 4. August 2021 per E-Mail an marketing@neu-sw.de für die Veranstaltung anzumelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Neben der Einhaltung unseres Hygienekonzepts gilt in geschlossenen Räumen auch das Tragen einer medizinischen Maske.

Der Tag der Erneuerbaren Energien findet in Mecklenburg-Vorpommern zum sechsten Mal statt. Unternehmen aus ganz M-V öffnen an diesem Tag ihre Türen und stellen Projekte, Ideen und Initiativen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien vor.

Informationsportal zu Corona an Schulen online

Die Universitätsmedizinen Greifswald (UMG) und Rostock (UMR) stellen ab jetzt regelmäßig Informationen zur Infektionslage in Schulen zur Verfügung. Eltern finden diese im neuen Portal www.schugi-mv.de des gleichnamigen Projekts. Dort können zudem Schulen ihre Strategien und Ideen zum Umgang mit der Pandemie im Schulalltag präsentieren und sich in einem geschützten Bereich untereinander austauschen.

Seit Dezember forschen die beiden Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock gemeinsam im Projekt „schugi-MV“, das durch die Landesregierung beauftragt wurde und mit 715.000 Euro aus dem MV-Schutzfonds unterstützt wird. Das Kürzel steht für „Wissenschaftliche Begleitung der Schulöffnung unter Pandemiebedingungen in Mecklenburg-Vorpommern“. Die beiden Universitätsmedizinen kooperieren mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales sowie dem Bildungs- und dem Gesundheitsministerium des Landes.

Über das Portal entsteht für Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Schulleiter ein Forum, in dem die wichtigen Informationen rund um einen sicheren Schulbesuch kompakt zusammengestellt sind. Vor allem über die Ideen-Ecke gibt es die Möglichkeit, praktische Tipps zur Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen miteinander auszutauschen. So profitieren alle Beteiligten von bereits erprobten Erfahrungen.

Die Forschenden untersuchen das Corona-Infektionsgeschehen an Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Dazu gehörten bis zu den Ferien Vor-Ort-Besuche der Universitätsmedizin Rostock an Schulen, an denen es Infektionsfälle gegeben hat. Gemeinsam analysieren die Wissenschaftler/innen beider Universitätsmedizinen das Management der Corona-Pandemie an den Schulen, um wirksame Schutzmaßnahmen, aber auch Risikofaktoren für Infektionen zu identifizieren. Zugleich ermitteln sie mittels Umfragen die Akzeptanz von Infektionsschutzmaßnahmen. Auf einer umfassenden und realitätsnahen Datenbasis sollen Empfehlungen für einen sicheren und weitgehend ungestörten Schulalltag abgeleitet werden.