Verkehrsunfall auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Anklam un Altentreptow

Am Freitagabend, 25.06.2021, gegen 20:38 Uhr teilte eine Verkehrsteilnehmerin der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg per Notruf einen verunfallten PKW auf der A20 hinter der Anschlussstelle Anklam in Fahrtrichtung Stettin mit. Der PKW soll zuvor bereits in auffälliger Fahrweise die Autobahn befahren haben. An der Unfallstelle kam die Fahrerin mit ihrem PKW Opel dann zunächst nach rechts von der Fahrbahn auf den Standstreifen ab, lenkte dann nach links gegen und fuhr in der weiteren Folge in die Mittelschutzplanke. Dort kam das Fahrzeug schließlich zum Stehen.

Zur Unfallursache machte die ortskundige 33 Jahre alte Fahrerin keine Angaben, ihr Verhalten an der Unfallstelle ließ allerdings auf Alkohol- oder unter Betäubungsmitteleinfluss schließen. Eine Atemalkholkontrolle ergab einen Wert von 0 Promille. Zur Überprüfung hinsichtlich einer möglichen Beeinflussung durch Betäubungsmittel wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt

Die Geschädigte wurde zur ärztlichen Behandlung mit einem RTW ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Die Autobahn war auf Grund des Einsatzes der Polizei, des Bergungsdienstes und der Autobahnmeisterei, die zur Reinigung der Verkehrsfläche eingesetzt wurde, für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt. Es kam dadurch zu Verkehrsbehinderungen und Stauerscheinungen. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.500.- EUR.