Fahren.Ankommen.Leben. Alkohol und Drogen

Foto/Montage: Polizei

Heute starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Mit steigenden Temperaturen und sinkenden Zahlen bei den Neuinfektionen im Rahmen der Corona-Pandemie freut sich das Gros der Bevölkerung auf die Möglichkeiten Freunde, Familienmitglieder oder Bekannte zu treffen und etwas zu unternehmen. Ein Glas Wein beim Restaurantbesuch, ein Cocktail bei der Grillparty oder ein Bier beim Public Viewing gehören für viele fast immer dazu.

Zwar gab es im vergangenen Jahr (pandemiebedingt) einen leichten Rückgang der Verkehrsunfallzahlen um 9,32 %, sodass eine Verringerung von 60.064 (2019) auf 54.461 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen waren. Jedoch stellt das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen im Jahr 2020 mit neun getöteten Personen (2019:13) und 110 schwerletzten Personen (2019:121) weiterhin eine der Hauptunfallursachen dar.

Die Polizeivollzugsbeamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg werden im gesamten Monat Juni im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen. Ziel dabei ist es das Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer zu schärfen, dass es durch die Einnahme von Rauschmitteln zu deutlichen Einschränkungen zum Beispiel in der Wahrnehmung oder der Reaktionszeit kommt und dadurch gefährliche Folgen beim Führen eines Fahrzeuges nach sich ziehen kann.