„Männerquote“ bei pädagogischen Fachkräften lag in M-V bei 7,4 Prozent

Männliche pädagogische Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung sind auch in Mecklenburg-Vorpommern noch immer selten. Mit einer „Männerquote“ beim pädagogischen Personal von 7,4 Prozent lag Mecklenburg-Vorpommern zum Stichtag 1. März 2020 nur knapp über dem Bundesdurchschnitt von 7,0 Prozent. Das geht aus dem überarbeiteten Regionalatlas Deutschland der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder hervor, der seit heute mit erweiterten Funktionen zur Verfügung steht.

Die wenigsten pädagogischen Fachmänner hatte Bayern im Ländervergleich. Hier lag die Quote bei 5,1 Prozent, die höchste wies Hamburg mit 12,8 Prozent auf. Bei den ostdeutschen Ländern lag die Quote in Brandenburg und Sachsen jeweils bei 9,3 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 6,4 Prozent und in Thüringen bei 5,7 Prozent.

In Mecklenburg-Vorpommern war auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise die „Männerquote“ in der Hansestadt Rostock mit 11,9 Prozent am höchsten, gefolgt von der Landeshauptstadt Schwerin mit 10,5 Prozent. Schlusslicht im Land war der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit 4,5 Prozent. Die übrigen Landkreise wiesen folgende Quoten auf: Vorpommern-Greifswald 8,6 Prozent, Vorpommern-Rügen 7,2 Prozent, Nordwestmecklenburg 6,6 Prozent, Landkreis Rostock 6,0 Prozent und Mecklenburgische Seenplatte 5,2 Prozent.

Auf Kreisebene arbeiteten im Bundesvergleich die meisten männlichen pädagogischen Fachkräfte in der Kindertagesbetreuung in Leipzig/Sachsen (16,1 Prozent) und Freiburg/Baden-Württemberg (15,1 Prozent), die wenigsten in Kronach/Bayern (1,3 Prozent) und Hildburghausen/Thüringen (1,8 Prozent).