Von Neustrelitz aus mit dem E-Bike in den Müritz-Nationalpark

Eine der schönen Stationen entlang der E-Bike-Tour ist der Käflingsbergturm mit einem herrlichen Rundblick auf den Nationalpark. Foto: Stadt Neustrelitz

Die Tourist- und Nationalparkinformation Neustrelitz bietet ab sofort speziell für die wachsende Zahl der E-Biker zwei erlebnisreiche Touren auf eigene Faust durch den Müritz Nationalpark an. Die Genießertour führt nach Kratzeburg mit einem Abstecher bis zur Havelquelle bei Ankershagen, weiter nach Granzin, über Babke und Blankenförde nach Wesenberg und wieder zurück. Idyllische Dörfchen laden mit kleinen Hofläden und Cafés zum Verweilen ein.

Die zweite Tour bringt E-Biker zu den schönsten Aussichtspunkten im Müritz Nationalpark. Sie führt in Richtung Boek an der Müritz. Ein besonderes Highlight ist der 55 Meter hohe Käflingsbergturm. Wer die 167 Stufen bezwingt, kann sich über einen herrlichen Rundblick auf weite Teile des Nationalparks freuen. An klaren Tagen reicht die Sicht bis nach Waren, Neustrelitz und Neubrandenburg.

Die Routenvorschläge sind auf der Webseite www.neustrelitz-erleben.de und auf den Plattformen komoot und outdooractive zu finden.

 

Digitalisierungskongress NØRD 2021 eröffnet

Heute beginnt der zweite Digitalisierungskongress Mecklenburg-Vorpommerns, die „NØRD 2021“. Bis zum 14. Juni bietet er der digitalen Community eine Plattform, um Projekte, Konzepte und Strategien der Digitalisierung zu diskutieren. Erstmals findet der Kongress rein digital via Livestream und in digitalen Räumen statt: an 14 Tagen, ausgestrahlt aus 19 Orten in MV mit über 200 Speakern.

„Inmitten der digitalen Transformation wollen wir dieses Jahr zeigen, wie MV sich entwickelt hat. Miteinander ist es uns gelungen, den digitalen Innovationsraum zu gestalten. Die NØRD lädt nun mit einem vielfältigen Programm dezentral im ganzen Bundesland mit unterschiedlichen digitalen Formaten ein. Mit über 100 Veranstaltungen strahlen die Digitalen Innovationszentren aus den Städten und die CoWorks aus dem ländlichen Raum aus. Meine herzliche Einladung: Machen Sie mit und damit die NØRD zu einer Erfolgsstory“, sagte Digitalisierungsminister Christian Pegel zum Auftakt in der „Night of Inspiration“.

Den Auftakt liefert das Digitale Innovationszentrum (DIZ) in Greifswald am 1. Juni mit dem „Digital Baltic StartUP°DAY“. Existenzgründer, Start-ups, Geschäftspartner, Unterstützer und Investoren kommen zusammen, um über die Potentiale Mecklenburg-Vorpommerns zu diskutieren.

Am „Education Day“ am 2. Juni teilen Lehrkräfte, Coaches und Medienpädagogen im DIZ Rostock ihr Wissen zum Einsatz digitaler Medien. In Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden werden bereits gewonnene Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung in Schulen weitergegeben sowie didaktische Fähigkeiten und digitale Kompetenzen vermittelt.

Der 3. Juni zum Thema „Smart Industry“ steht unter der Schirmherrschaft von Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern. Im InnovationPort Wismar werden Anwendungsbereiche aus unterschiedlichsten Gebieten, die für eine „intelligente“, vernetzte, automatisierte und digitalisierte Produktion stehen, beleuchtet.

Der 4. Juni ist KI-Day. Was ist und kann Künstliche Intelligenz (KI) überhaupt und wie stehen wir zu ihren Möglichkeiten? Gemeinsam mit den Fraunhofer-Instituten für Graphische Datenverarbeitung und Großstrukturen in der Produktionstechnik sowie dem Anwendungszentrum für KI und Datascience der Universität Rostock widmet sich das Digitale Innovationszentrum (DIZ) Rostock diesen Fragen.

Vom 4. bis zum 6. Juni sind jene herzlich eingeladen, die an der Game Jam teilnehmen und innerhalb einer vorgegeben Zeit ein Spiel entwickeln wollen und am 7. Juni werden auf dem „Smart City Day“ im DIZ Rostock Herausforderungen und Chancen für Kommunen thematisiert.

Welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung für die Zukunft des ländlichen Raumes bietet, wird am 8. Juni beleuchtet. Unter dem Motto „Das Digitale Dorf: clever miteinander leben“ werden Projekte, Probleme und Erfolgstorys geteilt. Coworking Spaces sind aus den Großstädten nicht mehr wegzudenken, doch auch im ländlichen Raum wachsen Ideen und Räume. Zu diesem Themenschwerpunkt trifft sich die Community ab 14 Uhr. Im Rahmen des täglichen Lunchtalks ist die NØRD bei den verschiedenen CoWorks in MV zu Besuch und „sendet“ jeweils zwischen 13 und 14 Uhr aus dem ländlichen Raum.

Am 9. Juni, dem „Smart Data Day“, geht es im DIZ Stralsund um Cyber Security. Die Gespräche drehen sich dann um Gefahren im Internet und entsprechende Schutzmaßnahmen – auch im Homeoffice. In einer IT-Security Sprechstunde beantworten die IT-Security Experten Dr. Stefan Schwerdtner und Prof. Dr. Andreas Noack allgemeine und fachspezifische Fragen. Anschließend findet von 18 bis 22 Uhr unter dem Titel „From Boot to Root – Live Hacking by [SX]hacking“ eine interaktive Demonstration statt.

Dem Thema „Zukunft der Verwaltung“ widmet sich am 10. Juni der „Smart Government Day“ im DIZ Schwerin. Unter der Schirmherrschaft der IT-Beauftragten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Frau Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich, gibt es Einblicke in Fortschritte und neue Ansätze. Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes wird am Vormittag eine Rolle spielen, während am Nachmittag neue Denk- und Arbeitsweisen und innovative Methoden im Fokus stehen.

Das DIZ Rostock und der InnovationPort Wismar thematisieren am 11. Juni auf dem „Women Innovation Day“ die Themen Frauenförderung, Geschlechtergerechtigkeit und Gleichstellung in Wirtschaft und Politik. Im Spannungsfeld zwischen Familie, Arbeit, Homeoffice und Homeschooling eröffnet die Digitalisierung vielfach neue Chancen.

Vom 11. bis zum 13. Juni findet der Healthcare Hackathon Greifswald statt. Dabei geht es um die Digitalisierung im Gesundheitswesen, sowohl in der Kommunikation zwischen Ärzten und Krankenhäusern als auch zwischen Ärzten und Patienten sowie um die Erfassung von Gesundheitsdaten.

Mit einem Ausblick auf die digitale Zukunft am „Vision Day“ endet die NØRD am 14. Juni und wird idealerweise zu einem vertieften landesweiten Diskurs zu den Zukunftsbildern und der gesellschaftlichen Transformation anregen.

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich. Alle Informationen zum Programm finden Sie unter www.digitalesmv.de/noerd.

Besoffener Fahrzeugführer verursacht Verkehrsunfall

Am Montagnachmittag, 31.05.2021, gegen 14:25 Uhr wurde die Polizei auf den Parkplatz des Einkaufsmarktes „Kaufland“ im Juri-Gagarin-Ring gerufen. Ein Zeuge hatte einen Fahrzeugführer dabei beobachtet, wie dieser beim Ausparken mit seinem PKW Chevrolet gegen einen PKW Dacia gefahren ist und diesen dabei beschädigt hat. Anschließend flüchtete der Fahrzeugführer vom Unfallort.

Der Zeuge konnte sich aber das amtliche Kennzeichen merken. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten bestätigte sich der Sachverhalt. Umgehend wurde die Halteranschrift des unfallverursachenden Fahrzeuges aufgesucht. Dort konnte das Fahrzeug und der 69-jährige deutsche Fahrzeugführer festgestellt werden. Während der Klärung des Sachverhaltes stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,98 Promille.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht und wegen Gefährdung des Straßenverkehrs erstattet. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000,- EUR.

Zusätzliche Landesmittel für den Ferienhort

Das Land stellt zwei Millionen Euro für eine erweiterte Hortbetreuung in den Sommerferien zur Verfügung. Damit werden coronabedingte Betreuungs-Mehrbedarfe in den bevorstehenden Schulferien finanziert. Die Mittel stammen aus dem MV-Schutzfonds.

„Viele Eltern mussten aufgrund der Corona-Pandemie bereits teilweise oder sogar vollständig ihren Urlaub nehmen. Deshalb ist eine gute und umfassende Ferienhortbetreuung in diesem Jahr besonders wichtig“, betonte Drese. Das Land sorge mit den zusätzlichen Mitteln dafür, dass diese erweiterte Ferienhortbetreuung für die Eltern beitragsfrei ist.

Kitas und Kindertagespflegestellen konnten vom 19. April bis zum 17. Mai landesweit nur eine Notfallbetreuung anbieten und befanden sich zum Anfang des Jahres 2021 in der Schutzphase.

Die Hortregelbetreuung ist in Mecklenburg-Vorpommern elternbeitragsfrei und beträgt bei einem Ganztagsanspruch sechs Stunden täglich und bei einem Teilzeitanspruch drei Stunden am Tag. Einige Einrichtungen ermöglichen voll berufstätigen Eltern darüber hinaus in den Ferien eine erweiterte Hortbetreuung mit höchstens zehn Stunden täglich. Die zusätzlichen Stunden müssen normalerweise von den Eltern selbst bezahlt werden.

Drese: „Um die Eltern von diesen Kosten für die zusätzliche Betreuung zu entlasten, übernimmt das Land den Mehraufwand der Horte für die Zeit vom 21. Juni bis 31. Juli 2021. Ich hoffe, dass viele Hortträger vor diesem Hintergrund ihr Ferienangebot im Sinne der Eltern und Kinder erweitern.“

Alles Gute zum Kindertag

Am morgigen 1. Juni ist Kindertag. Die Berufsfeuerwehr der Vier-Tore-Stadt, die Polizei, die Partnerschaft für Demokratie, die Stadtverwaltung und das Unternehmen Meisterhaft Autoreparatur möchten aus diesem Anlass die Grundschülerinnen und Grundschüler der Stadt überraschen.

Vor zwölf Grundschulen der Stadt hat heute ein Auto der Feuerwehr Halt gemacht. Zum Gepäck gehört eine Kiste voller Überraschungen für jede Bildungseinrichtung. Corona konform wurden die Kindertagsgeschenke vor dem Schulhof an die Lehrer übergeben, die dafür sorgten, dass die Schülerinnen und Schüler anlässlich ihres Ehrentages ein Geschenk bekommen. Start war um 8 Uhr an der Grundschule Mitte.

Am Wochenende gibt es eine weitere Aktion anlässlich des Kindertages. Lkw-Fahrer Dirk Baumgart, der zur Kraftfahrerinitiative zur Förderung von benachteiligten und bedürftigen Kindern gehört, wird am Samstag (5. Juni) mit vier weiteren Vereinsmitgliedern im Kulturpark Luftballons verteilen. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr sind die Kraftfahrer auf der Festwiese, vor der Oberbachbrücke, neben dem Badehaus und an der Einmündung zum Stier-Spielplatz zu finden.

Linienschiff Rethra startet in die Saison – Keine Testpflicht – Kostenlose Fahrten zum Kindertag

Die Rethra kann starten: Das neu.sw Linienschiff sticht am 1. Juni zum ersten Mal in diesem Jahr in See. Wie immer am Kindertag fahren Kinder bis 14 Jahre kostenlos und es gibt eine kleine Überraschung.

Corona-bedingt musste der Saisonstart um einen Monat verschoben werden. Auch jetzt sind entsprechend der Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern die Regeln zum Infektionsschutz zu beachten. Um den Mindestabstand einhalten zu können, ist die Zahl der Fahrgäste zunächst auf 35 begrenzt. Passagiere müssen sich bis 30 Minuten vor dem Start anmelden, unter rethra@neu-sw.de oder 0395 3500 524. Es gilt Maskenpflicht. Der Verzehr von Speisen an Bord ist derzeit nicht gestattet. Tagesaktuelle Corona-Tests sind aber für eine Rethra-Fahrt nicht notwendig.

Das Linienschiff legt – außer montags und freitags – zweimal täglich vom Anleger am Badehaus ab, um 10:30 Uhr und 14:00 Uhr. Die Fahrt führt über den Tollensesee zu den Haltestellen Wassersportzentrum, Gatsch Eck, Klein Nemerow, Alt Rehse und Nonnenhof. Wenn es der Naturschutz ab 30. Juni erlaubt, kommen die beliebten Fahrten über die Lieps hinzu, wo es in Prillwitz eine weitere Anlegestelle gibt.

Es ist die 17. Saison für die Rethra im Dienst der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe. Das 23 Meter lange und 4 Meter breite Schiff ist mit 180 PS unterwegs.

Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ aufgelegt

Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern erhalten ab sofort und im neuen Schuljahr zahlreiche Förderangebote, damit sie nach den großen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wieder gut in den geregelten Schul- und Lernalltag zurückfinden. Mit dem Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ hat die Landesregierung ein breit angelegtes Maßnahmenpaket aufgelegt, um Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Begleitung zur Seite zu stellen. Hinzu kommen außerschulische Angebote, die auch die Familien entlasten.

„Dieses Schuljahr war schwer für alle Beteiligten – für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern“, sagte Bildungsministerin Bettina Martin. „Homeschooling und Distanzlernen haben dazu geführt, dass Schülerinnen und Schüler auf Vieles verzichten mussten, was einen normalen und abwechslungsreichen Schulalltag ausmacht. Ein intensives und regelmäßiges Lernen in der Schule, die persönliche Beziehung zu den Lehrkräften und der wichtige soziale Kontakt zu den Mitschülerinnen und Mitschülern waren über weite Strecken stark eingeschränkt. Mit unserem Aktionsprogramm setzen wir dort an. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern den Übergang ins neue Schuljahr mit vielfältigen Angeboten zu erleichtern und ihnen so dabei zu helfen, die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen 14 Monate schrittweise auszugleichen“, so Martin.

Mecklenburg-Vorpommern wird im kommenden Schuljahr über das Programm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundes und der Länder rund 19 Millionen Euro zur Finanzierung der Lern- und Förderangebote erhalten. Das Land investiert mindestens die gleiche Summe. Das Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ führt bereits jetzt schon bestehende Angebote weiter und weitet sie aus. Neue unterstützende Maßnahmen werden eingeführt, die direkt bei Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen. Einige dieser Angebote sind bereits für die Sommerferien 2021 vorgesehen.

„Aktionsprogramm „Stark machen und Anschluss sichern“ aufgelegt“ weiterlesen