Anlagenbetrug gelingt

Am 18.04.2021 erschien ein deutscher 48-jähriger Neubrandenburger auf dem Polizeihauptrevier in Neubrandenburg, um einen Anlagenbetrug anzuzeigen.

Demnach eröffnete er im Januar 2021 ein Trading-Konto auf einem Portal im Internet, um in Bitcoins investieren zu können. Anschließend tätigte er mehrere Überweisungen in einem Gesamtwert von insgesamt 25.000 Euro. Die von dem Portal angeworbene Verfahrensweise ist, dass der Kunde die gewünschte Investitionssumme bereitstellt, damit der Broker diese mittels seiner Fachkunde möglichst gewinnbringend in Bitcoin investieren kann. Den Verlauf kann der Kunde in seinem Online-Konto nachverfolgen.

Dass die Summe jedoch jemals durch den angeblichen Broker für den Geschädigten in Bitcoins investiert wurde, ist fraglich. Bekannt ist jedoch, dass bis zum Bekanntwerden der betrügerischen Absicht sogar mehrmals telefonischer Kontakt zu einem angeblichen Mitarbeiter des Portals zustande kam. In dem Gespräch wurde meist von tagesaktuellen Geschehnissen aus der Börsenwelt erzählt, verbunden mit dem Hinweis, dass nun ein guter Zeitpunkt sei, weiter zu investieren. Auch die dem Geschädigten in seinem Broker-Konto angezeigten Entwicklungen seiner Anlage waren überwiegend stark positiv.

Erst als er eine Auszahlung veranlassen wollte, wandelten sich die Zahlen in seiner Broker-Übersicht hin zu einem angezeigten Totalverlust. Die Kriminalpolizei wird die Ermittlungen zum angezeigten Betrug fortführen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor solchen Betrugsmaschen.