Schwerverletztes Kind nach Verkehrsunfall

Am Freitagnachmittag, 09.04.2021, gegen 16:45 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Koszaliner Straße/Mlada-Boleslaver-Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 7-jähriger syrischer Junge befuhr mit seinem Fahrrad die Mlada-Boleslaver-Straße in Richtung Koszaliner-Straße. Vor ihm fuhr ein PKW in gleicher Fahrtrichtung. Dieser bremste sein Fahrzeug an der Kreuzung Mlada-Boleslaver Straße / Koszaliner Straße ab. Grund hierfür war der 55-jährige russische Fahrzeugführer eines PKW Opel, der die Koszaliner Straße aus Richtung Humboldtsraße kommend befuhr und vorfahrtsberechtigt war.

Der 7-jährige Junge beachtete dieses aber nicht, fuhr linkseitig an dem vor ihm stehenden PKW vorbei und anschließend in den Kreuzungsbereich. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW Opel. Hierbei wurde der 7-jährige Junge schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Dort wurde er stationär aufgenommen. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.550,-EUR.

Drei Hochschulen – drei Dancefloors! TAKE OFF NORD°OST° – Digitale Erstsemesterparty ein voller Erfolg!

Das war eine Party! Das Konzept „Drei Hochschulen – drei Dancefloors“ ist aus Sicht der Organisatoren voll aufgegangen! Mit zeitweilig mehr als 600 Gästen ihrer digitalen Erstsemesterparty sind die Teams von „StartUP NORD°OST° und der Gründungswerft e. V. mehr als zufrieden.

Was für den 8. April ursprünglich als kleines Digitalevent geplant war, um die an den Hochschulstandorten ausgefallenen Erstsemesterparties etwas zu kompensieren, wuchs im Verlauf des Abends zu einem ausgewachsenen Musikfestival an gleich drei Standorten an. Die ganz überwiegend jungen Gäste reagierten begeistert und kamen mit insgesamt 5 DJs an drei Standorten musikalisch auf ihre Kosten. Die Gründungsagenturen der drei Hochschulen Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund, die WITENO GmbH sowie die studentische Initiative „Gründungswerft e. V.“ hatten zu der digitalen „Erstieparty“ eingeladen.

Die Aktion sollte trotz pandemiebedingter Absage aller Veranstaltungen den Studierenden das gegenseitige Kennenlernen und Vernetzen erleichtern und natürlich auch über die Absagen der traditionellen Erstsemesterparties etwas hinwegtrösten.

Über Chaträume konnten die „Partygänger“ während der Aktion durchgängig mit den DJ’s interagieren, ihre Kommilitonen an allen drei Standorten kontaktieren und die Verbundpartner von StartUP NORD°OST° und die regionale Startup Szene kennenlernen. Beeindruckt äußerten sich im Chat viele Gäste über die reibungslose technische Abstimmung aller beteiligten Standorte und die kurzfristige Organisation der Party in nur knapp zwei Wochen, für die insbesondere die Gründungswerft e. V. einstand. „Die Digitalisierung eröffnet auch hier ganz neue Möglichkeiten“, resümiert Olaf Strauss, Sprecher der Gründungsagenturen an den drei beteiligten Hochschulen Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund. „Die Pandemie wirkt in dieser Hinsicht offenbar als Impulsgeber.“

StartUP NORD°OST° ist ein Verbund aus den Hochschulen in Greifswald, Neubrandenburg und Stralsund, sowie der WITENO GmbH und der Sparkasse Vorpommern. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST-Potentiale gefördert. Ziel ist es, gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Wissenschaft zu erhöhen und so Studierenden bzw. Wissenschaftlern eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region zu ermöglichen.

Schulen ab Montag, 12. April / Impftag 10. April

Schulbetrieb ab Montag, 12. April

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte findet ab Montag, 12. April 2021 zunächst der Schulbetrieb wie am Donnerstag und Freitag nach den Osterferien statt. In der Grundschule und für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie für die Abschlussklassen erfolgt Präsenzunterricht. Wechselunterricht findet in den Jahrgangsstufen 7 bis 11 sowie in den Beruflichen Schulen statt.

Laut Schul-Corona-Verordnung wird der Schulbetrieb abhängig von den jeweiligen 7-Tage-Inzidenzen in einem Zwei-Stufen-Modell geregelt. Die ab dem 11.04.2021 geltenden Regelungen sehen vor, dass jeweils der Mittwoch einer Woche der Stichtag ist, an dem der dann vorhandene 7-Tage-Inzidenzwert entscheidend für den Schulbetrieb in der darauffolgenden Woche ist. Weitere Einzelheiten zum Zwei-Stufen-Modell, welches eine Unterscheidung vornimmt, ob der Inzidenzwert über oder unter 150 liegt, stehen auf der Homepage unter: www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Allgemein/Kitas-Schulen/
Am Mittwoch, 14. April wird die aktuelle Lage entsprechend der Inzidenzwerte beurteilt und eine Entscheidung für den Schulbetrieb ab Montag, 19. April getroffen.

Impftag am Samstag

Am kommenden Samstag, 10. April 2021 können sich erneut von 8 bis 18 Uhr Personen ab einem Alter von 60 Jahren mit AstraZeneca impfen lassen. Die Impfungen finden im Neubrandenburger Veranstaltungszentrum „Haus der Kultur und Bildung“ (Markplatz 1), in der Demminer Turnhalle der beruflichen Schule (Saarstraße) und in der Mirower Amtsverwaltung (Rudolf-Breitscheid-Straße) statt.

Es wird um vorherige Terminvereinbarung über das CallCenter unter 0385 20271115 bzw. 0385 20271284 oder über das online-Buchungsportal unter www.corona-impftermin-mv.de gebeten. Es sind auch Impfungen ohne Termin möglich. Es muss dann mit entsprechender Wartezeit gerechnet werden.

Aktuelle Lage

Aufgrund des wärmeren Wetters ist zu beobachten, dass insbesondere am Osterwochenende private Treffen im Rahmen der zulässigen Kontaktbeschränkungen stattgefunden haben. Diese vermehrten Besuche mit Familie, Freunden und Bekannten führten u.a. dazu, dass sich das Corona-Virus rasant weiter verbreitet. Der Inzidenzwert lag am Donnerstag, 8. April erstmals wieder über 150. Die britische Coronavirusmutation ist um ein vielfaches ansteckender, weshalb bei einem Corona-Fall häufig anschließend weitere oder alle Mitglieder der Familie betroffen sind. Die britische Coronavirusmutation ist zu einem Großteil bei den Corona-Fällen nachweisbar und daher stark vertreten.

Einschränkungen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege ab dem 10.04.2021

Wie in der Corona-Kindertagesförderungsverordnung (Corona-KiföVO M-V) festgelegt, sind weitere Einschränkungen laut KiTa-Stufen-Hygieneplan vorgesehen, wenn die 7-Tage-Inzidenz an 2 Werktagen in Folge über 150 liegt. Aus diesem Grund gilt im Landkreise Mecklenburgische Seenplatte ab Samstag, 10.04.2021 ein grundsätzliches Besuchsverbot mit der Möglichkeit einer Notbetreuung.

Da am Samstag und Sonntag keine Kinderbetreuung erfolgt, gilt der Montag, 12.04.2021 als sogenannter Übergangstag, so dass Eltern die Möglichkeit haben, die entsprechenden Unterlagen für die Notbetreuung beizubringen. Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und eine private Kinderbetreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll organisiert werden kann, sind von dem Besuchsverbot ausgenommen. Eine Erklärung der Eltern mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist in diesem Fall vorzulegen.

Eine Auflistung der sogenannten „Kritischen Infrastrukturen“ ist in der Corona-KiföVO M-V festgelegt und auch auf der Homepage des Landkreises abrufbar. Das entsprechende Formular für den Nachweis ist ebenfalls auf der Homepage abrufbar unter: www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de/Corona/Allgemein/Kitas-Schulen/

Das Besuchsverbot bleibt in Kraft, bis die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zehn Tage in Folge unter 150 gesunken ist.

Die Kindertagesförderung im Landkreis befindet sich seit dem 09.04.2021 in Stufe 4 des KiTa-Stufen-Hygieneplanes. Aufgrund der stark steigenden Inzidenzzahlen je Tag folgen die Stufen 4 und 5 gegenwärtig kurz aufeinander.
Formulare und Hinweise:

Berufe in der kritischen Infrastruktur laut Corona-KiföVO M-V (PDF)
Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Beschäftigte (PDF)
Unabkömmlichkeitsbescheinigung für Selbständige (PDF)

Graffiti-Sprayer konnte dank Zeugenhinweis gestellt werden

Am Donnerstagabend, 08.04.2021, gegen 21:15 Uhr wurde den Beamten des Polizeireviers Friedland eine Sachbeschädigung durch Graffiti in der Molkereistraße in Friedland gemeldet. Nach Angaben des Hinweisgebers hat er beobachtet, wie eine männliche Person die Wand der ehemaligen Zuckerfabrik besprüht. Er konnte auch eine detaillierte Personenbeschreibung abgeben.

Bei der Anfahrt stellten die Beamten eine männliche Person auf dem Marktplatz fest, auf die die beschriebene Personenbeschreibung passte. Der polizeibekannte 17-jährige Deutsche ging zunächst weiter und versuchte, die Beamten zu ignorieren. Nach mehrmaligem Ansprechen blieb der 17-Jährige stehen und legte seinen Rucksack ab. Dabei vernahmen die Beamten das Geräusch einer leeren Spraydose im Rucksack. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Beamten eine fast leere rote Spraydose fest. Die gleiche Farbe befand sich zudem an den Händen des 17-Jährigen.

Nach der Belehrung und vergeblichen Versuchen nach Ausreden, gab der 17-Jährige die Sachbeschädigungen zu. Er nannte und zeigte den Beamten in der Folge weitere Orte, die er am gleichen Abend besprüht hat. Dabei handelt es sich um die Hauswände der Grundschule, der Alten Wassermühle und eines Einfamilienhauses in der Rudolf-Breitscheid-Straße sowie um die Steinmauer der alten Zuckerfabrik. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht genau beziffert werden, wird aber mehrere Hundert Euro betragen.

Nach der Sicherstellung der Spraydose wurde der 17-jährige Friedländer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen der Sachbeschädigungsdelikte wurden durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Friedland aufgenommen. An dieser Stelle bedankt sich die Polizei bei dem aufmerksamen Hinweisgeber für die zeitnahe und detailreiche Mitteilung der Beobachtungen!

Tatverdächtiger gesucht – Cannabispflanzen gefunden

Am Donnerstagnachmittag, 08.04.2021, wurden die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in die Ihlenfelder Vorstadt gerufen, da eine junge Frau Opfer Häuslicher Gewalt wurde.

Der tatverdächtige Ehemann war nicht mehr in der Wohnung, als die Beamten vor Ort eintrafen. Zur Überprüfung eines möglichen Aufenthaltsortes des Tatverdächtigen suchten die Beamten die Anschrift eines 19-jährigen deutschen Tatverdächtigen im Neubrandenburger Reitbahnviertel auf. In der Wohnung des 19-Jährigen haben die Beamten den Tatverdächtigen der Häuslichen Gewalt nicht antreffen können. Stattdessen stellten sie in der Wohnung ein Gewächszelt mit sechs Cannabispflanzen sowie Utensilien zur Zubereitung und zum Konsum von Cannabis fest.

Die Beamten haben eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet und die Pflanzen samt Zubehör beschlagnahmt.

"Vertrauen ist die Basis" – 26. Bericht des Bürgerbeauftragten im Zeichen der Pandemie

Den Bericht über die Tätigkeit im Jahr 2020 hat der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Matthias Crone, dem Landtag übermittelt. Es ist der 26. Jahresbericht eines Bürgerbeauftragten. „Niemals in dieser Zeit gab es eine solche Herausforderung wie die Corona-Pandemie im Jahr 2020“, schreibt der Bürgerbeauftragte in seinem Vorwort. Es sei klar, dass auch seine Tätigkeit in solch einem Jahr besonders gefordert war. Die Zahl der Eingaben, Beschwerden und Anliegen erreichte mit 2.035 eine Rekordhöhe. Zusätzlich seien Hunderte von mündlichen und kürzeren schriftlichen Anfragen bearbeitet und dokumentiert worden, zumeist mit Bezug auf die Pandemie.

Von den 2.035 Eingaben hatten 385 – über fast alle Sachgebiete hinweg – einen Corona-Zusammenhang. „Die Fragen vieler Menschen galten nicht nur dem Inhalt der in schneller Folge geänderten Corona-Verordnungen. Sie galten auch zunehmend der Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen, etwa für Menschen in Pflegeheimen oder bei der Bewegungsfreiheit“, führte der Bürgerbeauftragte aus. „Leben und Gesundheit müssen geschützt werden“, so Crone weiter. Aber die Eingriffe in andere Rechte müssten nach der Verfassungsordnung verhältnismäßig, also geeignet, erforderlich und angemessen sein. Beides habe den Einsatz des Bürgerbeauftragten gefordert.

Matthias Crone bezeichnete es als nötig, Sorgen und Einwänden Gehör zu verschaffen und Fehler konkret anzusprechen. Das Ringen um die besten Lösungen und aufbauende Kritik führe in der Debatte weiter und stärke das Vertrauen in die demokratische Meinungsbildung und die Vernunft politischer Entscheidungen. Denn: „Vertrauen ist ja die Basis unseres Gemeinwesens.“ Dieses Vertrauen brauche man gerade 2021 für den Weg aus der Krise.

Anfragen und Eingaben zu sozialrechtlichen Angelegenheiten oder mit einem sozialen Schwerpunkt hatten wieder den größten Anteil. 2020 wurden 914 Fälle diesem Themenbereich zugeordnet (2019: 827), also fast 45 % aller Eingänge. Anliegen der Menschen mit Behinderungen waren darunter 247-mal (2019: 136) und damit erstmalig am stärksten in der Statistik vertreten.
Wieder wurde der überwiegende Anteil der Anliegen persönlich oder telefonisch geschildert, nämlich in 1.127 Fällen (55 %). 1.662 Eingaben waren am 15.3.2021 bereits abgeschlossen (82 %).

Der Bericht wird als Landtagsdrucksache und auf der Internetseite des Bürgerbeauftragten auch online veröffentlicht.