Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen auf der L 27 zwischen Neubrandenburg und Woggersin

Bilder von der Unfallstelle (Quelle: Polizei)

Am Sonntagmittag, 28.02.2021, gegen 12:45 Uhr kam es auf der L27 zwischen Neubrandenburg und Woggersin zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Eine 32-jährige Fahrzeugführerin eines Pkw Volvo befuhr gemeinsam mit ihrem 37-jährigen Beifahrer die L 27 aus Richtung Neubrandenburg kommen in Richtung Woggersin.

Kurz hinter einer Linkskurve verlor die Fahrzeugführerin aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hier kollidierte der Pkw mit insgesamt 4 Straßenbäumen, überschlug sich in der weiteren Folge und kam auf dem Dach zum Liegen.

Die beiden Fahrzeuginsassen konnten sich aus eigener Kraft aus dem Pkw befreien. Die Fahrzeugführerin wurde bei dem Verkehrsunfall schwer und ihr Beifahrer leicht verletzt. Beide Personen wurden durch einen RTW zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Am Pkw Volvo entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Pkw wurde nach der Unfallaufnahme durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 18000,- EUR. Die L 27 musste zur Durchführung der Unfallaufnahme sowie die anschließende Bergung des Pkw für die Dauer von 2 Stunden voll gesperrt werden.

IHKs in MV schaffen mit AzubiCard neues Angebot zur Attraktivitätssteigerung der Ausbildung

Einkaufsrabatte für Schulbedarf bei der Neubrandenburger Firma Walther, Preisreduzierungen auf das Kanufahren bei der Kanu Basis Mirow oder Vorteilspreise beim Tagesticket für Karls Erdbeerhöfe. Diese Vergünstigungen in Freizeiteinrichtungen, beim Einkaufen oder bei sonstigen Bedarfen und noch viel mehr bietet die neue „AzubiCard“ der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern. Dafür muss die Karte nur zusammen mit dem Personalausweis beim Eintritt oder an der Kasse vorgezeigt werden. Die AzubiCards werden im März an rund 11.000 Auszubildende der 1. bis 4. Ausbildungsjahre landesweit versendet.

„Welche Vergünstigungen die Auszubildenden erwarten, kann unter www.azubicard.de abgerufen werden. Auf jeder AzubiCard ist ein QR-Code aufgedruckt, der direkt zu den Angeboten führt. Es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf diese Internetseiten zu werfen, denn sowohl die regionalen als auch die überregionalen Rabattangebote werden ständig erweitert,“ erläuterte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Auszubildende. „Die AzubiCard ist eine weitere Facette, die die IHKs in MV schaffen, um die Attraktivität der Dualen Berufsausbildung zu steigern“, so Torsten Haasch.

Unternehmen, die Auszubildenden Vergünstigungen anbieten wollen, sind eingeladen, sich dem Kreis der Anbieter anzuschließen. „Es sind bereits erste Angebote eingestellt. Gern wollen wir noch viele weitere Betriebe und Einrichtungen gewinnen, die Berufsausbildung für Azubis aus MV noch ein Stück anziehender zu gestalten. Informationen erhalten Unternehmen direkt auf www.azubicard.de oder über ihre Industrie- und Handelskammern in Neubrandenburg, Rostock und Schwerin,“ so der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Insekten essen? Studie zeigt Verbrauchererwartung zu insektenhaltigen Lebensmitteln

Das Wichtigste in Kürze

  • Verbraucher:innen haben hohe Erwartungen an Kennzeichnung und Sicherheit der Produkte
  • Mögliche allergische Reaktionen gegen Insekten sind Studienteilnehmer/innen nicht bekannt und zudem wenig erforscht – entsprechender Allergenhinweis ist zwingend notwendig
  • Fokusgruppenbefragung stützt Forderungen der Verbraucherzentralen

Eine qualitative forsa-Befragung im Auftrag der Verbraucherzentralen erfasste die Einstellung von Verbraucher:innen zu Speiseinsekten. Im Fokus standen Personen, die bereits insektenhaltige Lebensmittel essen oder bereit wären, diese zu probieren. Zusätzlich wurden Personen mit Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten befragt.

Mehlwürmer, Grillen und Co. sind neuartige Lebensmittel, deren Zulassung in Europa überwiegend noch aussteht. Gleichzeitig machen Übergangsregelungen eine Vermarktung bestimmter Insektenprodukte als Lebensmittel bereits jetzt möglich.

Wahrnehmung insektenhaltiger Lebensmittel

Für die Studienteilnehmer/innen sind insektenhaltige Lebensmittel Nischenprodukte, die im Handel kaum angeboten werden. Sie gelten als exotisch und gewöhnungsbedürftig. Hauptargumente für die Befragten, Insekten zu konsumieren, sind hauptsächlich der erwartete hohe Proteinanteil und die Möglichkeit Fleisch zu ersetzen. Barrieren für den Insektenverzehr sind die Unsicherheit über den Geschmack und die für einige Personen wenig ansprechende Optik der Tiere. Auch scheint es den Teilnehmer:innen schwer vorstellbar, sich an diesen satt zu essen. Da Insekten derzeit nur selten im Handel zu finden sind, werden hohe Preise toleriert. Für einen alltäglichen Einsatz im Speiseplan müssten die Preise jedoch deutlich fallen.

Allergenes Potenzial von Insekten ist kaum bekannt

Vor allem Personen mit einer Unverträglichkeit gegen Krustentiere und Hausstaubmilben könnten auch auf Insekten allergisch reagieren. Den meisten Befragten ist bekannt, dass verschiedene Lebensmittel Unverträglichkeiten und Allergien auslösen können. Spontan wird Insekten jedoch kein erhöhtes allergenes Potenzial zugeschrieben.

Die Studienteilnehmer/innen erwarten in Deutschland eine gut sichtbare Kennzeichnung auf der Verpackung. Insbesondere für Allergiker ist das ein wichtiger Aspekt. „Das allergene Potenzial von Insekten ist bisher wenig erforscht und noch nicht abschließend geklärt. Daher erwarten wir von den Zulassungsbehörden, dass es bei insektenhaltigen Lebensmitteln zukünftig einen verbindlichen Hinweis auf der Vorderseite der Verpackung gibt. Dieser muss eindeutig und gut erkennbar auf mögliche allergische Reaktionen auf Schalen- und Krustentiere sowie Hausstaubmilben aufmerksam machen“, sagt Sandra Reppe von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Verwendungshinweise

Wie man die neuartigen und unbekannten Insekten verwendet, sollte laut dieser Studie auf der Verpackung stehen. Dass Insekten ähnlich wie Fleisch mikrobiologisch sensibel sind, ist Vielen nicht bekannt. Ohne klare Angaben zur Verwendung gehen die Befragten davon aus, dass sie das Produkt direkt verzehren können. Andernfalls wird ein konkreter Hinweis, etwa zur Erhitzung vor dem Verzehr erwartet. „Das Ergebnis stützt unsere Forderung aus dem Marktcheck vom letzten Jahr. Es muss deutlich angegeben werden, ob ganze Insekten direkt verzehrt werden können oder zuvor erhitzt werden müssen“, so Sandra Reppe.

Werbeaussagen zu hohen Proteingehalten

Vor allem sportliche, männliche Teilnehmer erwarten aufgrund der Werbung höhere Proteingehalte von insektenhaltigen Lebensmitteln als von Herkömmlichen. „Dies ist jedoch nicht bei allen insektenhaltigen Produkten der Fall. Selbst wenn mit „proteinreich“ geworben wird, müssen nach den gesetzlichen Vorgaben lediglich 20 Prozent des Energiegehaltes auf Proteine entfallen.“, so Sandra Reppe. Bedenkt man zusätzlich die geringen Mengen, die gegessen werden, relativiert sich die tatsächliche Proteinaufnahme sehr schnell.

Weitere Informationen: www.verbraucherzentrale-mv.eu/novel-food-studie

Verkehrsunfall in Folge von Sekundenschlaf

Am Freitagmorgen, 26.02.2021, gegen 05:15 Uhr ist auf der A20 zu einem Verkehrsunfall gekommen.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge befuhren die A20 aus Richtung Stralsund in Fahrtrichtung Stettin. Der 26-jährige polnische Fahrer eines Opel ist zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow kurz hinter der Brücke Großer Landgraben nahezu ungebremst auf den vor ihn fahrenden PKW Subaru eines 51-jährigen deutschen Fahrzeugführers aufgefahren. In der Folge wurde der Subaru in die rechte Leitplanke und daraufhin in die Mittelschutzplanke und wieder zurück an den rechten Fahrbahnrand geschleudert. Der unfallverursachende Opel wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts in die Bankette geschleudert und kam am Wildschutzzaun zum Stehen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 20.000 Euro geschätzt. Eine Sperrung der A20 war nicht erforderlich.

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass Sekundenschlaf die Ursache für den Verkehrsunfall war. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 26-jährigen Fahrzeugführer wurden aufgenommen.

Online-Vortrag zu Photovoltaikanlagen – älter als 20 Jahre

Was tun mit einer PV-Anlage, die älter als 20 Jahre ist?

Bild: VZMV

Am Dienstag, 02.03.2021, bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale einen kostenlosen Online-Vortrag mit dem Thema „Was tun mit einer PV-Anlage, die älter als 20 Jahre ist?“ an. Die Veranstaltung beginnt 18:00 Uhr und dauert inklusive Diskussion bis 19:30 Uhr.

Für die ersten Photovoltaikanlagen endete 2020 die EEG-Förderung. In Zukunft wird das immer mehr PV-Anlagen betreffen. Für Hauseigentümer mit einer zwanzig Jahre alten Anlage stellt sich nun die Frage, ob und wie ihre PV-Anlage weiter genutzt werden kann. Auch für einen Anlagencheck ist es bei solchen in die Jahre gekommenen Anlagen höchste Zeit. Der Onlinevortrag geht auf Fragen zu dem Thema ein und zeigt auf, welche Vorgehensweisen ab dem Jahr 2021 für Besitzer einer Ü20 PV-Anlage, ohne gesetzlich garantierte Vergütung, wichtig sind.

Durch den Vortragsabend führt Ferdinand Mießl, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern und Sigrid Goldbrunner, Regionalmanagerin, der VZ Bayern. Die Teilnahme ist für Interessierte deutschlandweit möglich. Die Vortragsdauer beträgt circa eine Stunde und für Fragen der Vortragsteilnehmer steht die Chatfunktion zur Verfügung. Welche technischen Voraussetzungen für den Online-Vortrag nötig sind, erfahren die Verbraucher bei der Anmeldung.

Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online unter:
www.edudip.com/de/webinar/was-tun-mit-der-u20-pv-anlage-wenn-die-eeg-forderung-endet/666310

Diesen und weitere Online-Vorträge können Verbraucher:innen auf der Website www.verbraucherzentrale-mv.eu unter „Termine“ einsehen.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss auf der K70

Am Freitagnachmittag, 26.02.2021, kam es gegen 14:50 Uhr auf der K70 aus Pinnow kommend in Fahrtrichtung B104 zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Pkw.

Der 54-jährige deutsche Fahrzeugführer kam aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal mit seinem Pkw gegen einen Straßenbaum. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. Während der Unfallaufnahme durch die Beamten des zuständigen Reviers wurde in der Atemluft des Fahrzeugführers Alkoholgeruch festgestellt.

Ein Atemalkoholtest war zunächst aufgrund der erheblichen Alkoholisierung nicht möglich, ergab später jedoch einen Vortest-Wert von 2,48 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde im Klinikum Neubrandenburg durchgeführt.

Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf ca. 5100 EUR. Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Führerschein wurde sichergestellt.

Exhibitionistische Handlung zum Nachteil einer 12-jährigen

Am Freitagmittag, 26.02.2021, gegen 13:15 Uhr kam es in der Neubrandenburger Südstadt zu einer exhibitionistischen Handlung. Ein 12-jähriges Mädchen befand sich zum Tatzeitpunkt auf dem Nachhauseweg in der Neustrelitzer Straße. Auf Höhe der Bushaltestelle gegenüber des dortigen Rewe-Marktes, bemerkte sie plötzlich eine männlich Person, die sich in einem Gebüsch unmittelbar neben dem Gehweg befand. Die Person manipulierte hierbei an seinem Geschlechtsteil und schaute dabei in Richtung des Mädchens. Diese begab sich daraufhin unverzüglich nach Hause und vertraute sich hier ihrer Betreuerin an, die daraufhin unverzüglich die Polizei informierte.

Der unbekannte Tatverdächtige konnte durch die Geschädigte wie folgt beschrieben werden. Er ist ca. 40 Jahre alt, ca. 180 cm groß, von normaler Statur, hat einen dunklen Teint, kurze dunkle Haare und einen dunklen Vollbart. Zur Tatzeit trug er ein rotkariertes Hemd und eine blaue Jeanshose.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich im Polizeirevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Polizei unter www.polizei.mvnet.de zu melden.