Vier-Tore-Stadt gehört zur Arbeitsgemeinschaft der fahrrad- und fußgängerfreundlichen Kommunen im Land

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg ist mit Beginn des Jahres 2021 neues Vereinsmitglied in der „Arbeitsgemeinschaft für fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommunen Mecklenburg-Vorpommern e. V.“ (AGFK MV).

„Der Autoverkehr wird in unserer Stadt weiter wichtig bleiben, weil viele Menschen zu ihrem Arbeitsplatz in Neubrandenburg pendeln und die Vier-Tore-Stadt Kreuzungspunkt mehrerer Bundesstraßen ist. Gleichzeitig wollen wir die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radfahrenden stärker berücksichtigen. Sei es bei der Verkehrsplanung mit der Neugestaltung von Straßen und Wegen oder im Alltag, beispielsweise bei der Umleitung an Baustellen“, betont Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt.

Er selbst sagt von sich: „Ich bin ein sehr hybrider Verkehrsteilnehmer. Wichtig ist mir, Spaß, Gesundheit und Pünktlichkeit bei der Fortbewegung klug miteinander zu verbinden.“ Immer stärker würden natürlich auch ökologische Aspekte eine Rolle spielen. Mit dem Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“, der Umsetzung eines Beschlusses der Stadtvertretung, hat auch die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg einen Schritt in eine veränderte Zukunft der Mobilität gemacht, hebt der Oberbürgermeister hervor.

Seit 2017 gibt es einen Zusammenschluss von interessierten Kommunen zum Initiativkreis der „Arbeitsgemeinschaft fahrrad- und fußgängerfreundlicher Kommunen Mecklenburg-Vorpommern“ (AGFK MV). Die Hansestädte Rostock, Stralsund, Greifswald, Wismar und Anklam, die Städte Schwerin und Neustrelitz sowie die Gemeinde Heringsdorf haben im Oktober des vergangenen Jahres die offizielle Vereinsgründung vollzogen.

Die Vorteile einer Mitgliedschaft werden in der Vier-Tore-Stadt vor allem darin gesehen, dass die Vereinsmitglieder durch gemeinsame, von der Geschäftsstelle der AGFK MV koordinierten Projekte, Zeit und Projektkosten für z. B. Kampagnen zur Verkehrssicherheit oder Verkehrsverhalten sparen. Fortbildungen und gemeinsame Arbeitstreffen sichern zudem aktuelles Fachwissen und bringen neueste Kenntnisse aus Praxisbeispielen und sichern Hilfestellung bei der Fördermittelakquise. Auf Vereinsbasis ist es möglich, institutionell gebündelt und koordiniert kommunale Belange gegenüber dem Land, Bund und weiteren Akteuren zu vertreten.