Informationen für werdende Eltern

Trotz des derzeitigen Besuchsverbots und der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie setzt das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum die Veranstaltungsreihe „Sicher und geborgen“ für werdende Eltern fort. Vor der Geburt eines Kindes gibt es erfahrungsgemäß viele Fragen rund um die Entbindung, die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte gern beantworten möchten.

Die nächste planmäßige Veranstaltung findet am 21. Januar 2021 statt. Der gewohnte Rundgang durch den Kreißsaal und über die Entbindungsstation ist leider nicht möglich, aber es wird ein kurzer virtueller Eindruck vermittelt. Außerdem müssen sich interessierte Paare anmelden, Kinder dürfen am Informationsabend nicht teilnehmen. Im Klinikum ist zudem das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung vorgeschrieben.

Um die Abstandsregelung einhalten zu können, ist nur eine begrenzte Anzahl von Teilnehmern im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) erlaubt. Deshalb bietet die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe an dem Tag zwei Termine an, um 17 und 18 Uhr. Anmelden kann man sich per E-Mail an gyn-sb@dbknb.de.

Die Teilnehmer der Veranstaltung sollten sich rechtzeitig einfinden, da sie erst durch den Empfangspunkt am Haupteingang müssen, wo eine Selbstauskunft auszufüllen ist. Das Formular kann man sich auch im Vorfeld von der Internetseite des Klinikums (https://dbknb.de/dbk/gf/aktuelles-zu-corona) herunterladen und vorab ausfüllen.

Zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Nachdem das Gesundheitsamt ein Abklingen des Infektionsgeschehens für die Senioren- und Pflegeheime melden kann, die Ende des Jahres mit hohen Infektionszahlen kämpften, sind nun in zwei Senioren- und Pflegeheimen in Neubrandenburg Infektionen festgestellt worden.

In einer der Einrichtungen sind ein Bewohner und ein Mitarbeiter und in der anderen drei Bewohner und zwei Pflegekräfte positiv getestet worden. Die entsprechenden Hygienemaßnahmen und Regelungen sind eingeleitet worden.

Im Gesundheitsamt gehen die Amtsärzte davon aus, dass in den nächsten Tagen dort weitere Ansteckungen festgestellt werden.

Penzlin: 31.000 Euro für E-Fahrzeug und Lade-Infrastruktur

Für die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeugs sowie die Errichtung von Ladesäulen und Stromspeicher erhält das Unternehmen „ETW Energy“ in Penzlin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 31.456,80 Euro. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 62.913,60 Euro, die Gesamtinvestitionskosten 100.831,21 Euro.

Die Firma errichtet und wartet überwiegend Blockheizkraftwerke. Dazu muss sie diese Anlagen durchschnittlich dreimal pro Jahr anfahren. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sollen mit Hilfe der Fördermittel ein Elektrofahrzeug angeschafft und drei Ladesäulen sowie ein Stromspeicher am Firmensitz im Penzliner Ortsteil Mallin errichtet werden. Außerdem soll eine Photovoltaikanlage – diese wird nicht gefördert – zur Versorgung der Ladesäulen mit Strom errichtet werden.

Durch diese Maßnahme können jährlich ca. 10,5 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Arbeitsagentur und Landkreis arbeiten Hand in Hand – und werben gemeinsam um freiwillige Helfer, die in Alten- und Pflegeheimen entlasten

Arbeitsagentur und Landkreis arbeiten Hand in Hand und werben gemeinsam um freiwillige Helfer, die in Alten- und Pflegeheimen Bewohner und Personal auf das Coronavirus testen. Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation: Die Heime werden entlastet. Und Bezieher von Arbeitslosen- oder Kurzarbeitergeld können dazuverdienen.

In der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie ist vereinbart worden, besondere Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen zur Wahrung der Gesundheit der Bewohner/innen und Beschäftigten zu treffen.

Im Kern steht eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Heimen sowie für Besucher/innen von Alten- und Pflegeheimen. Vielfach haben die Heime in der Mecklenburgischen Seenplatte Teststationen im Eingangsbereich eingerichtet. Doch das bindet Personal. Eine Pflegekraft, die am Eingang Tests von Besuchern abnimmt, kann während dieser Zeit keine pflegerischen Tätigkeiten übernehmen.

Und genau diese Lücke könnten Freiwillige schließen, in dem sie das Pflegepersonal als Helfer bei den Schnelltests entlasten. Aber das sei nur ein Beispiel von vielen, erklärt Thomas Müller, Leiter des Verwaltungsstabs und 2. Stellvertretender Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte: „Zusätzliche Hände, aufmerksame und freundliche Helfer werden auch bei vielen täglichen Aufgaben gebraucht. So im Eingangsbereich, bei der Essenverteilung, beim Betten machen, beim Zuhören. Damit würden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Heime deutlich entlastet, die die pflegerischen Leistungen auszuführen haben.“

„Wir hoffen sehr, qualifizierte Helfer aus der Region zu finden, die Heime bei der Arbeit unterstützen“, bittet Thomas Besse, Chef der Agentur für Arbeit Neubrandenburg. Und weiter sagt er: „Auch Beschäftigte in Kurzarbeit müssen Gehaltseinbußen hinnehmen, während die laufenden Kosten im Alltag weiterbezahlt werden müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der eine oder die andere das Kurzarbeitergeld durch so eine Helfertätigkeit aufstocken möchte und so Lohneinbußen abgefedert werden können.“

Wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber-Service – Interessierte können sich in der an den Arbeitgeberservice – von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis – unter der gebührenfreien Service-Hotline 0800 4 555520 wenden. Hier erhalten Bezieher von Arbeits-oder Kurzarbeitergeld auch Informationen, ob und gegebenenfalls wie der Hinzuverdienst angerechnet wird.

Neuer Hundefreilaufplatz unterhalb des Datzebergs

Hundefreiluftplatz am Datzeberg (Bild: Stadt Neubrandenburg)

In den vergangenen Wochen wurde unterhalb des Datzebergs ein neuer Hundefreilaufplatz eingerichtet. Dieser Platz kann ab der kommenden Woche genutzt werden. Mit dem Standort hat die Stadtverwaltung einen Wunsch der Bürgerinitiative der Hundefreunde umgesetzt.

Der etwa 3000 Quadratmeter große Platz liegt zwischen den Wohngebieten Datzeberg, Reitbahnweg, Brauereiviertel und Ihlenfelder Vorstadt und ist somit für viele Hundebesitzer gut erreichbar. Die Kosten belaufen sich auf etwa 8000 Euro.

Im Stargarder Bruch soll bis zum Frühjahr ein zweiter, etwa gleich großer Platz entstehen. Mit der Initiative ist es so abgestimmt, dass in diesem Jahr gemeinsam die Nutzung der Flächen beobachtet und dann gegebenenfalls zwei weitere Plätze im Birkengrund der Oststadt und am Reitplatz in Richtung Weitin eingerichtet werden.

Betrugsstraftaten zum Nachteil älterer Menschen

Gestern, am 12.01.21, nahmen die Beamten in Friedland eine Anzeige wegen Betruges auf. Ein 82-jähriger Deutscher hatte die Polizei informiert.

Der Mann aus Friedland hatte vor etwa zwei Jahren auf einer Plattform 250 EUR in Bitcoins investiert. Anschließend war ihm der Zugriff auf diese Plattform nicht mehr möglich. Gestern erhielt er den Anruf eines Mannes, der ihm mitteilte, dass sich seine Investition gelohnt habe und er sich nun 4000 EUR auszahlen lassen können.

Der Senior stimmte zu und der Anrufer teilte ihm mit, dass er für die Überweisung des Geldes auf das Konto des Geschädigten Fernzugriff auf den Computer benötigen würde.

Der Anzeigenerstatter willigte ein und installierte eine Remote Desctop App auf seinen Computer. Diese Apps ermöglichen die Fernsteuerung und Fernwartung der Computer von überall aus. Der Anrufer hatte somit die Kontrolle über den PC des Mannes. Der Anrufer forderte den Geschädigten anschließend auf sein Online-Banking Programm zu öffnen und mehrere PIN und Passwörter einzugeben. Der Geschädigte tat, was man von ihm verlangte.

Nach dem Anruf dämmerte dem 82-Jährigen, dass es sich um Betrug handeln könnte. Er musste feststellen, dass von seinem Konto 20.000 EUR abgebucht waren. Ein sofortiger Anruf bei der Bank konnte die Transaktionen noch stoppen.

"Notruf der Polizei" – Zahlen, Fakten, Kurioses aus der Leitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg

Unfälle, Diebstähle, zu laute Musik, aber auch Chauffeur-Anfragen oder die Landung Außerirdischer: Im Jahr 2020 hat es in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (zuständig für die Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte) rund 106.600 Notrufe gegeben. Knapp die Hälfte davon zogen einen tatsächlichen Einsatz der Polizei nach sich – also knapp 53.700-mal. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2019 rund 110.100 Notrufe, die in der Neubrandenburger Leitstelle eingingen, 49.300 Einsätze ergaben sich daraus.

Über Weihnachten – 24.-26.12. – ist die Anzahl der Notrufe in 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht gestiegen: 582-mal haben Bürger 2020 die 110 an den drei Festtagen gewählt, in 2019 lag die Zahl bei 538 Notrufen. Am Silvestertag (31.12.) wurde die Leitstelle 2020 bis Mitternacht deutlich seltener kontaktiert (284-mal) als an Silvester 2019 (347-mal).

Zu den häufigsten Gründen für Einsätze nach Notrufen gehörten Verkehrsunfälle, Gefahrenabwehr und das Prüfen von Beschwerden oder Hinweisen wegen Lärmbelästigung/Ruhestörung.

Generell rufen Bürger aber auch wegen alltäglicher Dinge in der Leitstelle an: Selbstgekochtes, das nicht schmeckt, Fragen beim Abschluss von Versicherungsverträgen oder weil die Polizei das Internet reparieren soll. Weitere kuriose Beispiele: Ein Mann wollte mitteilen, dass Silberstreifen am Himmel sind und Außerirdische gleich landen werden, eine Frau konnte ihr Telefon nicht laden und bat die Polizei, ihren Bruder vorbeizuschicken, ein Vater wollte seinen achtjährigen Sohn von der Polizei abholen lassen, weil dieser nicht von der Spielkonsole wegzukriegen war. Auch, wer sich aussperrt oder seinen Schlüssel verloren hat, wählt gern mal die 110. Dabei wägen die Beamten stets ab: Ist die Tür zugefallen und im Haus sind zum Beispiel noch Kinder allein, organisiert die Polizei natürlich Hilfe.

Doch nicht immer ist es mit freundlichen Verweisen an andere Hilfsmöglichkeiten getan: In 125 Fällen hat die Polizei im Bereich des Präsidiums Neubrandenburg vergangenes Jahr Anzeigen im Sinne von §145 StGB wegen des Missbrauchs von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln* gefertigt. Im Jahr 2019 waren es 135 Fälle. Hierbei handelt es sich sowohl um Notruf-Streiche oder Meldungen falscher Unfälle und sonstiger angeblicher Gefahren, aber auch um Fälle von Manipulation von Feuerlöschern oder Rauchmeldern.

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