Mehr als 1600 Handwerksbetriebe in der Region der HWK OM-V von Schließung betroffen

Die Schließung der Handwerksbetriebe aufgrund der Coronapandemie trifft Handwerksbetriebe wie die Kosmetiker oder Friseure besonders hart. Gerade in der Weihnachtszeit und vor dem Jahreswechsel haben die 793 Friseure mit ihren zusätzlichen Filialen und die ca. 820 Kosmetiker im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern erfahrungsgemäß alle Hände voll zu tun.

„Der erste Lockdown im Frühjahr hat die Bedeutung dieser Gewerke für die Körperpflege gezeigt. Die Handwerkskammer fordert mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen und Schließungen der Betriebe, dass die in Aussicht gestellte Dezemberhilfe nunmehr auch zügig und unbürokratisch bei den Handwerksbetrieben ankommt“, so Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Hopf von der Handwerkskammer.

Die Handwerksbetriebe müssen jetzt schnelle Hilfe erhalten. Die Erfahrungen zur Novemberhilfe haben Unzulänglichkeiten bei der Einbeziehung der tatsächlich betroffenen Unternehmen verdeutlicht. Wichtig sei außerdem, schon jetzt die Regeln für die dritte Phase der Überbrückungshilfe vorausschauend festgelegt werden, die ab Januar vorgesehen ist. Die Handwerkskammer steht den Mitgliedsbetrieben beratend zur Seite.