Adventszeit ist auch Spendenzeit

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Ob für Notleidende in Krisengebieten, für kulturelle Anliegen, für Tier- oder Umweltschutz – auch in diesem Jahr wird in den Wochen vor Weihnachten zu Spenden aufgerufen. Die Bereitschaft zu helfen ist groß. Jeder, der spendet, möchte seinen Einsatz sinnvoll verwendet sehen. Aber es ist schwer, die Seriosität der unterschiedlichen Organisationen zu beurteilen. Die Verbraucherzentrale rät, sich beim Spenden nie unter Druck setzen zu lassen.

Spenden sind freiwillige Leistungen, zu denen man nicht überredet, genötigt oder gezwungen werden darf. Diejenigen, die möchten, dass ihre Spenden das richtige Ziel erreichen, können sich am Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI) orientieren. Nur gemeinnützige Einrichtungen, die ihre Gelder transparent verwalten und dem angegebenen Zweck zukommen lassen, erhalten nach intensiver Prüfung das DZI-Spendensiegel.

Die aktuelle Liste anerkannter Organisationen ist im Internet unter www.dzi.de abrufbar. Möchte man einen kleinen Verein oder ein Projekt in der Nähe unterstützen, sollte man direkten Kontakt aufnehmen. Arbeitet die Organisation korrekt, wird man offen auf Fragen antworten und Auskunft über die Verwendung der Gelder erteilen.

Tipp: Aufmerksamkeit ist geboten, wenn man monatlich Beiträge zahlen soll. Hier handelt es sich meist um Verträge als Fördermitglied. Dann sollte man überdenken, ob man eine solche Mitgliedschaft will.