Bundespolizei stellt zwei Tatverdächtige mit Betäubungsmitteln im Wert von 12.000 EUR

Am Donnerstagabend informierten Beamte der Bundespolizei Neubrandenburg ihre Kollegen der Landespolizei M-V, dass sie im Zug von Berlin nach Rostock zwei Männer kontrolliert hatten, welche Betäubungsmittel in nicht geringer Menge bei sich führten.

Am Bahnhof in Waren (Müritz) erfolgte dann die Übergabe der beiden tunesischen Staatsangehörigen und der Betäubungsmittel an die Beamten der Landespolizei, da hier die Ermittlungen geführt werden.

Die beiden Beschuldigten führten Betäubungsmittel im Wert von etwa 12.000 EUR mit sich. Dabei handelte es sich laut Vortest um etwa 1 kg Amphetamine, 10 g Kokain und über 100 Ecstasytabletten, sowie eine geringe Menge Cannabis. Die Drogen wurden beschlagnahmt. Aufgrund des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge wurde noch in der Nacht durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die vorläufige Festnahme der beiden Beschuldigten angeordnet.

Am Freitag erfolgten durch Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg die Vernehmungen und erkennungsdienstlichen Behandlungen mit den beiden Beschuldigten. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg stellte Antrag auf Haftbefehl, über den im Laufe des Tages ein Richter entscheiden wird.