Zwei verletzte Arbeiter bei zwei Arbeitsunfällen

Am 18.11.2020 ist es in der Polizeiinspektion Neubrandenburg zu zwei Arbeitsunfällen gekommen, bei welchen zwei Personen verletzt und in das Klinikum Neubrandenburg verbracht wurden.

Am 18.11.2020 gegen 15:00 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ein Arbeitsunfall auf der Baustelle der A20, Richtungsfahrbahn Stettin (Gemeinde Kublank) gemeldet. Auf der Baustelle werden derzeit Bohrungen zur Messung der Fahrbahndichte durchgeführt. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der später verletzte 17-jährige deutsche Arbeiter die Bohrstange gewechselt, wobei sich der Bohrer verkantete. Als der 17-Jährige versuchte, den Bohrer mit einfacher körperlicher Gewalt zu lösen, löste sich das Gestänge und rutsche auf dessen rechte Hand, so dass die Hand eingequetscht wurde. Der 17-Jährige wurde mit dem Rettungswagen zur weiteren ärztlichen Behandlung in das Neubrandenburger Klinikum gebracht.

Der zweite Arbeitsunfall wurde gegen 15:40 Uhr polizeibekannt. Auf dem Gelände einer ehemaligen Siloanlage in der Ortschaft Lapitz wollte ein 52-jähriger deutscher Mitarbeiter einen schwer beladenen Anhänger abkoppeln, als die Deichsel nach oben schlug. Dabei wurde die rechte Hand des Mitarbeiters zwischen Deichsel und Pritsche eingeklemmt. Kollegen und Anwohnern ist es gelungen, den verletzten Mitarbeiter zu befreien, kurz bevor die alarmierten 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Lapitz, Kruckow und Penzlin vor Ort eintrafen. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum verbracht.
In beiden Fällen wurde das Landesamt für Gesundheit und Soziales informiert.