Betäubungsmittelkonsumenten beschäftigen Neubrandenburger Polizei

Am vergangenen Wochenende kam es in Neubrandenburg zu diversen Einsätzen aufgrund des Konsums von Betäubungsmitteln. In einem Fall wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge sowie Waffen sichergestellt. Zudem haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg zahlreiche Verkehrskontrollen durchgeführt, bei denen insgesamt 6 Kraftfahrzeugführer im Verdacht stehen, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Kraftfahrzeug geführt zu haben.

Am 24.10.2020 kam es gegen 21:00 Uhr zu einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms am Belvedere in Neubrandenburg. Im Rahmen einer Identitätsfeststellung haben die Neubrandenburger Beamten starken Cannabisgeruch aus Richtung eines 16-jährigen Deutschen festgestellt. Es stellte sich heraus, dass er diverse Betäubungsmittel, darunter Marihuana in nicht geringer Menge bei sich führte. Darüber hinaus stellten die Beamten verschiedene, griffbereite Waffen (Schreckschusswaffe/Teleskopschlagstock/Messer/Elektroimpulsgeräte) sowie Bargeld in szenetypischer Stückelung bei dem Minderjährigen fest. Alle aufgefundenen Gegenstände wurden durch die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz wird in der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg geführt.

Im Verlauf des zurückliegenden Wochenendes kam es zudem im Rahmen von Verkehrskontrollen zu zahlreich festgestellten Fahrzeugführern, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr führten. Zur Beweissicherung wurden alle Betroffenen einer Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg unterzogen. Gegen sie wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Führen eines Kraftfahrzeugs im öffentlichen Straßenverkehr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet. Zusätzlich werden Strafanzeigen wegen des Verdachts des Besitzes von Betäubungsmitteln gefertigt. Außerdem wurden die zuständigen Führerscheinstellen verständigt.

Am 23.10.2020 um 21:20 Uhr führten die Beamten der Polizeihauptreviers Neubrandenburg eine Verkehrskontrolle in der Südstraße in Neubrandenburg durch. Aufgrund von körperlichen Auffälligkeiten ergab sich der Verdacht, dass der 25-jährige syrische Fahrzeugführer eines PKW Opel unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht, er reagierte positiv auf Amphetamine. Zur Beweissicherung erfolgte eine Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Nur zwei Stunden später, gegen 23:20 Uhr wurde selbiger Fahrzeugführer fahrenderweise im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg festgestellt. Aufgrund des vorangegangen Drogenvortests und der langanhaltenden Wirkung von Betäubungsmitteln erfolgte eine erneute Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg.

Gegen 22:05 Uhr des 23.10.12020 wurde ein 17-jähriger deutscher Fahrzeugführer eines Leichtkraftrades in der Robert-Koch-Straße durch die Neubrandenburger Beamten kontrolliert. Ein Drogenvortest erzielte bei ihm ein positives Ergebnis auf Amphetamine und THC.

Ein 23-jähriger deutscher Fahrer eines PKW wurde am 25.10.2020 gegen 00:10 Uhr in der Kirschenallee einer Verkehrskontrolle unterzogen. Ein Urinvortest reagierte positiv auf THC, Amphetamine und Metamphetamine. Bei einer anschließenden Durchsuchung wurden im PKW des Betroffenen noch szenetypische Utensilien sowie Rückstände von Betäubungsmitteln gefunden. Am Abend des 25.10.2020 geriet der 23-Jährige erneut in eine Verkehrskontrolle der Neubrandenburger Beamten. Trotz der Untersagung der Weiterfahrt in der vergangenen Nacht wurde er erneut fahrenderweise mit einem Kraftfahrzeug im Straßenverkehr festgestellt. Auch im hiesigen fall reagierte der Urintest positiv auf THC, Amphetamine und Metamphetamine.

Gegen 00:45 Uhr wurde ein 38-jähriger Deutscher mit einem E-Scooter (Elektrokleinstfahrzeug) in der Sponholzer Straße in Neubrandenburg kontrolliert. Neben der Feststellung des Konsums von alkoholischen Getränken (0,68 Promille) gab er außerdem an, am vergangenen Tag weitere Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Gegen 01:18 Uhr stoppten die Beamten dann einen 21-jährigen deutschen Fahrer eines VW Golfs, dessen Urintest ein positives Ergebnis auf Amphetamine erzielte. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden weitere geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Konsumutensilien gefunden.

Gegen 06:20 Uhr des 25.10.2020 stellten die Neubrandenburger Beamten schließlich einen 30-jährigen Deutschen auf der B104 nahe Neubrandenburg fest. Ein durchgeführter Urintest reagierte positiv auf Amphetamine und Ketamine.

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