Die Stasi in Neubrandenburg

Die Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde ist für die Hinterlassenschaften der ehemaligen Bezirksverwaltung Neubrandenburg des Ministeriums für Staatssicherheit sowie für die Überlieferung der in ihrem Gebiet ansässigen 14 Kreisdienststellen verantwortlich. 2.500 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 800.000 Karteikarten sowie zahlreiche Bild- und Tondokumente zeugen von fast 40 Jahren Stasi-Überwachung im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg.

Besucherinnen und Besucher bekommen die Möglichkeit, sich ein Bild vom Wirken des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit sowie vom Umfang der Aktenüberlieferung in Neubrandenburg zu machen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen durch Kartei- und Magazinräume. Sie erklären unter anderem, wie die Stasi mit den Karteikarten gearbeitet hat und warum sie in der Stadt Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Wie die Unterlagen zur persönlichen Aufarbeitung genutzt werden können, ist ebenfalls Thema des Rundgangs.

Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dazu ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist eine Teilnahme nur nach vorheriger, bestätigter Anmeldung möglich. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Besucherinnen und Besucher werden gebeten einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Teilnahmewünsche können in der Außenstelle per Telefon 0395 7774 1633 oder per Mail astneubrandenburg@bstu.bund.de angemeldet werden.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Unterwegs im Archiv“.

Zeit: 04. November 2020, 17:00 Uhr und 18:00 Uhr

Ort: BStU-Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: (0395) 7774-0
E-Mail: astneubrandenburg@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

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