Landeseigene Museen und Schlösser ab Montag geschlossen

Die landeseigenen Schlösser und Museen werden ab kommendem Montag geschlossen.

„Wir sind jetzt wieder in einer kritischen Phase der Pandemie. Es ist jetzt wichtig, die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Daher haben wir im Kabinett beschlossen, die Museen wieder zu schließen. Wir müssen jetzt alle Anstrengungen unternehmen, um die zweite Welle zu brechen.“, so Finanzminister Reinhard Meyer.

Das Staatliche Museum Schwerin, das Schlossmuseum in Schwerin sowie die Schlösser Bothmer, Granitz, Güstrow, Hohenzieritz, Ludwigslust und Mirow bleiben ab kommendem Montag zunächst bis Ende November geschlossen.

Die Außenbereiche der Schlösser sowie die Gärten und Parks bleiben weiter geöffnet. Allerdings gilt auch hier, dass die geltenden Hygienemaßnahmen einzuhalten sind.

Die Stasi in Neubrandenburg

Die Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde ist für die Hinterlassenschaften der ehemaligen Bezirksverwaltung Neubrandenburg des Ministeriums für Staatssicherheit sowie für die Überlieferung der in ihrem Gebiet ansässigen 14 Kreisdienststellen verantwortlich. 2.500 laufende Meter Unterlagen, darunter mehr als 800.000 Karteikarten sowie zahlreiche Bild- und Tondokumente zeugen von fast 40 Jahren Stasi-Überwachung im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg.

Besucherinnen und Besucher bekommen die Möglichkeit, sich ein Bild vom Wirken des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit sowie vom Umfang der Aktenüberlieferung in Neubrandenburg zu machen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen durch Kartei- und Magazinräume. Sie erklären unter anderem, wie die Stasi mit den Karteikarten gearbeitet hat und warum sie in der Stadt Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Wie die Unterlagen zur persönlichen Aufarbeitung genutzt werden können, ist ebenfalls Thema des Rundgangs.

Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Dazu ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist eine Teilnahme nur nach vorheriger, bestätigter Anmeldung möglich. Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln. Besucherinnen und Besucher werden gebeten einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Teilnahmewünsche können in der Außenstelle per Telefon 0395 7774 1633 oder per Mail astneubrandenburg@bstu.bund.de angemeldet werden.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Unterwegs im Archiv“.

Zeit: 04. November 2020, 17:00 Uhr und 18:00 Uhr

Ort: BStU-Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg
Telefon: (0395) 7774-0
E-Mail: astneubrandenburg@bstu.bund.de

Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsabsagen in und um Malchin

Das Amt Malchin am Kummerower See muss aufgrund der aktuellen Corona-Situation einige Veranstaltungen absagen. Dazu gehört die Seniorenweihnachtsfeier. Das Risiko einer möglichen Infektion älterer Mitmenschen ist angesichts der derzeitigen Entwicklung der Pandemie zu hoch.

Die Absage der Seniorenweihnachtsfeier ist daher alternativlos. Gerade jene Menschen, die Untersuchungen zufolge einer erhöhten Infektionsgefahr durch Covid-19 ausgesetzt sind, müssen besonders geschützt werden.

Auch die alljährliche „Stunde der Musik“, die in der Regel im November bzw. Dezember stattfand, muss in diesem Jahr ausfallen.

Des weiteren muss auch der „Tag des Ehrenamtes“ abgesagt werden. Die für den 02.12.2020 geplante Ehrung wird aufgrund der aktuellen pandemischen Lage auf das kommende Frühjahr verschoben.

Buslinie 2 fährt wieder über den Lindenberg

Die Bauarbeiten in der Kirschenallee sind früher beendet worden als zunächst geplant. Die Buslinie 2 fährt deshalb ab sofort wieder alle regulären Haltestellen auf dem Lindenberg an. Es gibt keine Umleitung mehr.

Wie das Bauunternehmen kurzfristig mitteilte, konnten die Bauarbeiten für eine Fahrstuhlanlage – wie schon in der vergangenen Woche – einen Tag früher abschließen. Die notwendige Straßensperrung, die ursprünglich für den heutigen Freitag und Sonnabend angekündigt war, ist deshalb aufgehoben.

Die Buslinie 2 fährt daher seit 14:00 Uhr wieder die gewohnte Strecke über die Haltestellen Kirschenallee, Lindenberg und Behördenzentrum.

neu.sw Crowdfunding geht weiter: Jetzt mit eigener Plattform – Bonus verdoppelt

Die Neubrandenburger Stadtwerke bringen Initiativen und Menschen aus der Region zueinander. Deshalb erweitert neu.sw ihr Crowdfunding ab sofort mit einer eigenen Plattform und erhöhen ihren finanziellen Einsatz.

Unter www.nb-crowd.de haben Vereine, Künstler, Kultureinrichtungen, Schulen, Kitas, Start-Ups, soziale und private Institutionen oder auch Organisationen aus Neubrandenburg und der Region die Chance, viele Unterstützer für ihre Projekte zu begeistern. Es gilt, die Crowd – also eine möglichst große Menschenmenge – vom jeweiligen Anliegen zu überzeugen, damit sie für das angestrebte Ziel spendet. So kommen Ideen und Geld aus der Region zusammen. Selbst kleine Summen tragen zum Erfolg bei. Es gilt: Alles oder nichts. Wird die Spendensumme nicht erreicht, erhalten die Spender ihr Geld zurück.

Das Crowdfunding bieten neu.sw in der Vier-Tore-Stadt und im Umland an. Dazu zählen ihre Breitbandausbaugebiete in den Regionen Friedland, Burg Stargard, Penzlin, Altentreptow und Stavenhagen.

neu.sw verdoppelt dabei jetzt seinen Bonus zur Finanzierung der Projekte. Haben sie bisher für jeden Unterstützer, der mindestens 10 Euro spendet, 5 Euro dazugegeben, werden es in Zukunft 10 Euro sein. Voraussetzung dafür: Die Initiatoren müssen eine Spendenbescheinigung ausstellen können. Den Zuschuss gibt es einmal pro Unterstützer. Monatlich steht dafür ein neu.sw Spendentopf von 700 Euro zur Verfügung.

Zum Start der neuen Plattform am 30. Oktober erhalten die ersten fünf Projekte ein Startkapital von 300 Euro. Drei Crowdfunding-Projekte sind bereits dabei und profitieren davon.

Der Partner bleibt die fairplaid GmbH, die seit 2013 mehr als 1 500 Projekte in ganz Deutschland erfolgreich begleitet hat. Die fairplaid-Berater stehen den Initiatoren mit Rat und Tat zur Seite. Ist das Projekt erfolgreich, bekommt die Plattform 11 Prozent der Endsumme, unter anderem für die Zahlungsabwicklung.

Systemumstellung bei Angelerlaubnissen für Küstengewässer

In der Nacht vom 3. auf den 4. November 2020 wird die Software für die Ausgabe von Angelerlaubnissen für die Küstengewässer des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf ein neues System umgestellt. Ab 20:00 Uhr können deshalb auch im Webshop keine Angelkarten mehr erworben werden. Soweit bei der Systemumstellung keine größeren Probleme auftreten, sollte die Angelerlaubnisausgabe ab Mittwochmorgen wieder für alle Bürger und die angeschlossenen Ausgabestellen, wie Angelserviceläden, Touristinformationen, Kurverwaltungen etc. verfügbar sein.

Mit dem neuen System wird es ab dem 04.11.2020 zwei wesentliche Änderungen geben. Zum einen werden die ermäßigten Angelerlaubnisse für Schwerbehinderte nicht nur durch die Fischereibehörde, sondern auch durch alle angeschlossenen Ausgabestellen ausgegeben. Dafür ist beim Kauf bitte der Schwerbehindertenausweis vorzuzeigen. Zum anderen haben alle Angelerlaubnisse dann ein QR-Feld für die schnelle Kontrolle der Gültigkeit durch die Fischereiaufsicht oder Polizeibeamte. Mit Inbetriebnahme des neuen Systems können auch die Jahresangelerlaubnisse für 2021 erworben werden.

Hintergrund

Die elektronische Registrierung der Angelerlaubnisse für die Küstengewässer des Landes M-V wurde im Jahr 2010 eingeführt, im Jahr 2012 folgte dann der Webshop.
Inzwischen werden jährlich mehr als 120.000 Angelerlaubnisse für die Küstengewässer registriert, davon 20 % im Online-Erwerb.
Damit das System auch zukünftig den inzwischen erweiterten Anforderungen an die Daten- und Transaktionssicherheit genügt, musste eine Überarbeitung erfolgen. Dabei wurden auch Hinweise von Nutzern des bisherigen Systems berücksichtigt.

Über 300 neue Stellen für Lehrkräfte ausgeschrieben

302 neue Stellen für Lehrerinnen und Lehrer an den staatlichen allgemein bildenden und beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind zum 1. Februar 2021 ausgeschrieben. Mit dem Slogan „Sei mein/e Lehrer/in, wenn Du das Landleben liebst“ wirbt das Land in den kommenden Tagen und Wochen um Lehrkräfte, die ab dem kommenden Jahr von den guten Arbeitsbedingungen, Berufsperspektiven und der angenehmen Arbeitsatmosphäre in Mecklenburg-Vorpommern profitieren möchten. Alle Stellen sind unbefristet und die neuen Lehrkräfte haben bei entsprechenden Voraussetzungen die Möglichkeit der Verbeamtung.

Für Grundschullehrerinnen und -lehrer kommt noch ein weiterer wichtiger Punkt hinzu, weshalb es sich lohnt in Mecklenburg-Vorpommern zu unterrichten. Seit diesem Jahr sind die Gehälter für sie auf A13/E13 erhöht und damit denen von Lehrkräften an anderen Schulen angeglichen.

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