Ausbildungsmarkt in der Seenplatte

Appell an die Unternehmen: Bildet bitte aus!
An die Jugendlichen: Schaut Euch um!

  • 1.645 gemeldete Ausbildungsstellen – 26 oder 2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum
  • 1.419 Bewerber – Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 147 oder 9 Prozent
  • Im Juli: noch 528 unbesetzte Stellen und 363 unversorgte Bewerber

Anfang August startet traditionell das neue Ausbildungsjahr. Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur: “Mein Appell an dieser Stelle an die Unternehmen ist ganz klar: Bildet bitte aus!“ Das ist auch für den neuen Ausbildungsjahrgang wichtig, denn die Azubis von heute sind die Fachkräfte von morgen. Und eine duale Ausbildung ist das Krisensicherste, was man haben kann.“

Und Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, müssen nicht in Panik verfallen. Es gibt es noch viele interessante Ausbildungsplatze im Seenplattelandkreis: „Schaut Euch um!“ Und dass man nach dem 01.08. keine Ausbildung beginnen kann, „ist ein Mythos“, beruhigt der Arbeitsagenturchef. „Ohne Probleme kann man am 1.9., 1.10 und sogar noch am 1.11. seine Ausbildung beginnen.“

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:

  • Koch/Köchin
  • Verkäufer/in
  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Restaurantfachmann/frau
  • Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk – Bäckerei
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Maurer/in
  • Berufskraftfahrer/in
  • Kaufmann/-frau Groß-/Außenhandel – Großh.
  • Hotelfachmann/-frau

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die Corona-Krise erschwert es vielen Ausbildungsbetrieben, weiterhin junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Daher können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber die Ausbildungsprämie aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen. (www.arbeitsagentur.de)

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.

Wichtig: Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.

Bei können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.

Jugendlichen bieten die gebührenfreien Service- Rufnummer 0395 766-1500 oder 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.

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