Neuer Ärztlicher Direktor im Klinikum

Das Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum hat ab dem 1. Oktober 2020 einen neuen Ärztlichen Direktor. Der Aufsichtsrat berief Dr. med. Dipl. oec. med. Jens-Peter Keil neu in das Amt.

Der Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Rehabilitation und Palliativmedizin tritt die Nachfolge von Dr. med. Rainer Kirchhefer an, dessen Amtszeit endete. Geschäftsführerin Gudrun Kappich dankte dem Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie für sein Engagement in allen medizinischen Belangen des Hauses, unter anderem für die Nachwuchsgewinnung im ärztlichen Dienst.

Mit Beginn der Corona-Pandemie übernahm Dr. med. Rainer Kirchhefer als Ärztlicher Direktor zusätzliche Aufgaben wie die des Clustermanagers für fünf Krankenhäuser der Region. Sein Nachfolger im Amt stand ihm bereits als Stellvertreter zur Seite.

Neuer Stellvertreter von Dr. med. Dipl. oec. med. Jens-Peter Keil im Ärztlichen Direktorat wird Dr. med. Sascha Alexander Pietruschka, Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie.

Kompetenter Umgang mit Medien – Medienanstalt M-V fördert erneut Medienbildung

Das Jahr 2020 ist durch die Corona-Pandemie anders verlaufen als vorgesehen: Schulen, Unternehmen sowie schulische und außerschulische Bildungsprojekte müssen sich besonderen Herausforderungen stellen. Dabei hat sich erneut gezeigt, dass der kompetente Umgang mit digitalen Medien immer wichtiger wird, dass es hier aber nach wie vor Defizite gibt. Dabei ist Medienkompetenz wichtig für eine aufgeklärte Gesellschaft.

Menschen, die kompetent mit Medien umgehen können, erkennen schneller und sicherer, ob es sich bei Darstellungen in Medien um Lügen, unhaltbare Behauptungen, Halbwahrheiten oder tatsächliche Fakten handelt. Medienkompetente Menschen können auf Hass und Hetze, auf Mobbing und auf strafbare Äußerungen – besonders im Netz – besser reagieren.

Die Förderung von Medienbildung zur Erlangung und Stärkung der Medienkompetenz aller Generationen ist daher eine Kernaufgabe und wichtiges Anliegen der Medienanstalt M-V. Wie jedes Jahr werden auch 2021 wieder Projekte und Bürgermedien in Mecklenburg-Vorpommern gefördert, in denen Medienbildung und Medienkompetenz vermittelt werden.

Wollen Sie zum Beispiel mit Ihrer Schulklasse oder als freier Träger ein Radioprojekt umsetzen, einen Film drehen, in Workshops soziale Netzwerke, Apps und neue Medien beleuchten oder einen Bildungsabend für Eltern und Großeltern durchführen, können Sie bis zum 30. Oktober 2020 bei der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen.

Genauere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Medienanstalt M-V unter „Medienkompetenz/Förderung“, der Link lautet:
medienanstalt-mv.de/medienkompetenz/foerderung.html Dort sind auch das aktuelle Antragsformular sowie die aktuelle Förderrichtlinie sowie weitere Hinweise und Rechtsgrundlagen zur Antragsstellung herunterladbar.

Bitte formulieren Sie Ihre Anträge in einer geschlechtergerechten Sprache.

Im Jahr 2020 unterstützt die Medienanstalt M-V insgesamt 13 Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern und ein nichtkommerzielles Bürgermedium, das Lokalradio Rostock, mit insgesamt rund 180.000 Euro. Finanziell gefördert werden u. a. die Medienwerkstatt Identity Films e. V. Stralsund, die Sophie Medienwerkstatt e. V. Hagenow, das Institut für neue Medien Rostock und der Latücht – Film & Medien e. V. Neubrandenburg.

Vollsperrung Kleiststraße

Aufgrund des Neubaus einer Regenentwässerung wird die Kleiststraße zwischen der Hausnummer 1 und der Jahnstraße vom 13.10.2020 bis 16.10.2020 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

In diesem Zusammenhang wird die Kleiststraße ab Einmündung Morgenlandstraße als Sackgasse beschildert. Der Fußgänger wird an der Arbeitsstelle vorbeigeführt.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.

Berührender Monolog JUDAS wieder auf der Bühne zu erleben

JUDAS – der berührende Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung ist wieder auf der Bühnen zu erleben!

Schauspielhaus Neubrandenburg: Samstag, 03.10.20, 19:30 Uhr
Stadtkirche Neustrelitz: Freitag, 09.10.20, 19:30 Uhr / Freitag, 23.10.20, 19:30 Uhr
Karten: 17 Euro
Tel.: 03981 20 64 00 und 0395 569 98 32 oder buchen Sie Ihr Ticket einfach online unter tog.de/spielplan-programm/

Phillip Oliver Baumgarten als JUDAS. (Fotos: Christian Brachwitz)

Opfer oder Verräter? „Du Judas“! Wer war dieser Mann, dessen Name noch heute als Inbegriff des Verrats gilt? Was trieb ihn dazu, Jesus, den Erlöser, für 30 Silberlinge preiszugeben? Und warum hängte er sich dann auf, kurz nach seinem Verrat? Das kann nur Judas Iskariot selbst beantworten und so lässt ihn Lot Vekemans 2000 Jahre nach seinem Tod wiederauferstehen und sich der Öffentlichkeit erklären. Denn offensichtlich hat er auch heute noch schwer an seiner Tat zu tragen; er rechtfertigt sich, erzählt von seiner engen Freundschaft und Vertrautheit zu Jesu, auch davon, dass er es war, der den Messias erst zu dem gemacht habe, was dieser heute ist. Und die Sache mit dem Verrat basierte in Wirklichkeit auf einem wohldurchdachten Plan mit dem Ziel, im entscheidenden Moment Jesusʼ Göttlichkeit und Macht zu offenbaren. Doch leider lief das irgendwie schief, denn der Heiland hatte einen eigenen Plan.

Die niederländische Autorin Lot Vekemans gilt als eine der wichtigsten Stimmen der niederländischen Gegenwartsdramatik und hat mit „Judas“ einen berührenden Monolog über Schuld und Erlösung, Freundschaft und Verantwortung geschrieben. tog.de/projekten/judas/

Ergebnisse einer vierstündigen Großkontrolle auf der BAB20

Am Dienstag, 29.09.2020, in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr wurde auf der A20 in Fahrtrichtung Stettin eine Großkontrolle durchgeführt. Auf dem Parkplatz Ravensmühle haben 80 Beamte der Polizeiinspektion Neubrandenburg mit Unterstützung der Kollegen verschiedener Dienststellen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, der Bundespolizei, der Bundeswehr und des Zolls Kraftfahrzeuge kontrolliert mit dem Ziel der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie der flächendeckenden und konzentrierten Überwachung des stetig wachsenden gewerblichen Güter- und Personenverkehrs.

Zudem haben die Beamten eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und ein besonderes Augenmerk auf die Benutzung von Mobilfunkgeräten am Steuer, Nichtanlegen des Gurtes und Verstoßes gegen das Überholverbot gelegt.

In der vierstündigen Kontrolle haben die Beamten 148 Fahrzeuge, davon 30 LKW, 89 PKW und 29 Kleintransporter, kontrolliert und dabei folgende Ergebnisse festgestellt:

  • 18 Geschwindigkeitsverstöße, davon zwei im Bußgeldbereich. Der Spitzenreiter wurde mit 102 km/h bei erlaubten 60 km/h gemessen.
  • 33 Verstöße gegen das Überholverbot
  • 5 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht, z.B. Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten
  • 2 Feststellungen wegen Überladung, wobei einem Fahrer die Weiterfahrt untersagt werden musste
  • 12 weitere Ordnungswidrigkeiten, wie z.B. Nichtanlegen des Gurtes oder TÜV abgelaufen

Mehrstündige Vollsperrung der B96 nach einem Verkehrsunfall

Am Mittwoch, 30.09.2020, gegen 06:30 Uhr ist es auf der B96 zu einem Verkehrsunfall gekommen, in deren Folge die Straße für mehrere Stunden vollgesperrt werden musste.

Eine 65-jährige deutsche PKW-Fahrerin befuhr die Umgehungsstraße B96 bei Neustrelitz in Richtung Neubrandenburg. Ein 27-jähriger polnischer LKW-Fahrer befuhr die Umgehungsstraße B96 bei Neustrelitz in Richtung Fürstenberg. Die 65-Jährige fuhr kurz hinter der Kreuzung nach Alt-Strelitz (Wilhelm-Stolte-Straße) aus bisher unbekannten Gründen auf den Mittelstreifen. Der entgegenkommende LKW-Fahrer konnte trotz Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß nicht verhindern.

Die 65-Jährige wurde bei dem Unfall schwerverletzt und musste zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungswagen ins Klinikum Neustrelitz gebracht werden.

Beide Fahrzeuge waren infolge der Kollision nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Schaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Die Fahrzeuge standen nach dem Zusammenstoß so ungünstig auf der Straße, dass der weitere Verkehr nicht an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte. Aus diesem Grund musste die B96 für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge bis ca. 10:00 Uhr vollgesperrt werden.

Beamte des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow waren im Einsatz, um den Fahrtenschreiber des 27-jährigen LKW-Fahrers auszuwerten. Dabei stellten sie zur Unfallzeit eine gefahrene Geschwindigkeit von 89 km/h fest. Abzüglich der Toleranz besteht eine Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um 23 km/h.

September-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen in der Seenplatte erneut gesunken

„Auch in der Corona-Pandemie macht sich die saisonal typische Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. So ist die Arbeitslosigkeit im September im Seenplattelandkreis erneut gesunken – und sogar stärker als im September des Vorjahres. Aber: Der Arbeitsmarkt steht coronabedingt weiter unter Druck. Die Arbeitslosenquote befindet sich auf dem Niveau von September 2018. Viele Betriebe versuchen durch den Einsatz von Kurzarbeit ihre Fachkräfte zu halten. Und die Verlängerung des Kurzarbeitergeldes gibt den Beschäftigten eine Perspektive und den Unternehmen Planungssicherheit durch diese unsicheren Zeiten“, sagte der Vize-Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Stephan Bünning, am Mittwoch anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.190 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-558), ein Plus zum September 2019 (+806)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,6 Prozent
  • Jugendarbeitslosigkeit sinkt zum Vormonat saisonbedingt
  • Überdurchschnittlicher Rückgang bei Jugendlichen und Frauen – im Vormonatsvergleich
  • Fast 2.500 freie Stellen gemeldet
  • Waren und Röbel: Arbeitslosenquote unter 7 Prozent | Niedrigste Quote in Röbel mit 5,9 Prozent – höchste Quote mit 11,5 Prozent in Neubrandenburg

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