Standesamt vergibt Termine für 2021

Wer in der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg im nächsten Jahr heiraten möchte, kann sich den 15. September 2020 vormerken. Ab diesem Datum können die Eheschließungstermine für 2021 gebucht werden. Am einfachsten ist dies über den Onlinetraukalender des Standesamtes möglich. https://www.neubrandenburg.de/Leben-Wohnen/Standesamt/Traukalender

In der Vier-Tore-Stadt kann im Historischen Zollhaus im Friedländer Tor inmitten der historischen Wallanlage geheiratet werden. Auf Wunsch der Verlobten kann die Eheschließung auch in der Neubrandenburger Konzertkirche, dem Flughafen Neubrandenburg-Trollenhagen, auf dem Fahrgastschiff „Mudder Schulten“ oder von Mai bis September auch im Tempel „Belvedere“ am Ufer des Tollensesees durchgeführt werden. Seit dem Jahr 2017 können sich Brautpaare im historischen Franziskanerkloster an ausgewählten Terminen das Ja-Wort geben.

Gestalte, wer du bist – Nähmaschinenkurs ab 9 Jahre

Kleider machen Leute – den Spruch kennt jeder. Ab dem 4. September wird er an der Jugendkunstschule Neubrandenburg im Haus der jungen Künste umgedreht. Denn dann heißt es im „Schneiderkosmos“ An der Hochstraße 13 „Junge Leute machen Kleider“.

Von der Pike auf wird der Umgang mit der Nähmaschine Mädchen und Jungen ab neun Jahre vermittelt. Nicht nur das Nähen von Alltagskleidung steht auf dem Programm. Wer möchte, kann auch Kostüme/Cosplay oder Accessoires wie z.B. Handytaschen nähen. Beliebt sind auch kleine selbstgenähte Plüschtiere nach individuellen Vorstellungen.

Doch warum überhaupt noch selber Nähen lernen in einer Zeit, in der man alles mit einem Klick im Internet bestellen kann und schon am nächsten Tag liegt es vor der Tür? Beim Nähen geht es ja nicht nur darum, Bekleidung zum günstigen Preis selbst herzustellen, eher geht es dabei, wie in jeder Kunst, auch um die Selbsterfahrung.

Das Arbeiten mit den eigenen Händen, ist nach wie vor eine gute Methode, um innerlich ruhig zu werden und ganz bei sich selbst anzukommen. Das konzentrierte Tun in kleiner Runde ist gut geeignet, um nach einer anstrengenden Schulwoche herunterzufahren und die eigenen Gedanken zu sortieren. Und fast schon nebenbei entsteht dabei etwas Schönes für sich selbst oder zum Verschenken.

Der Kurs wird im 04.09.bis 11.12.2020 immer von 16:00 bis 17:30 Uhr angeboten. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite: www.junge-kuenste.de.
Anmeldung unter 0395 77824822 oder info@junge-kuenste.de.

Neue Professorinnen und Professoren für die Hochschulen

Wissenschaftsstaatssekretärin Susanne Bowen hat am Montag in Schwerin zwei neuen Professorinnen und vier neuen Professoren für die Hochschulen im Land ihre Ernennungsurkunden überreicht. Die Professorinnen und Professoren treten am 1. September 2020 ihren Dienst an.

An der Neubrandenburger Hochschule sind das:

  • Dr. phil. Thomas Markert wurde zum Professor im Fach „Theorien und Methoden sozialer Arbeit, Bildung und Erziehung mit Schwerpunkt Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit“ am Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung der Hochschule Neubrandenburg ernannt. Er ist bereits seit 2017 als Vertretungsprofessor für dieses Fach an der Hochschule Neubrandenburg tätig.
  • Der Akademische Rat PD Dr. phil. habil. Ulf Sauerbrey wurde zum Professor für „Kindheitspädagogik“ am Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung der Hochschule Neubrandenburg ernannt. Seit 2019 ist Dr. Sauerbrey als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erfurt beschäftigt.
  • Dr. agr. Maik Stöckmann wurde zum Professor im Fach „Landschaftsplanung/ Landschaftsinformatik“ am Fachbereich Landschaftswissenschaften und Geomatik der Hochschule Neubrandenburg ernannt. Er war seit 2009 als Gesellschafter-Geschäftsführer der KIG Kulturlandschaft und Informatik GmbH, Neubrandenburg, tätig.

Podcast #prinziphoffnung mit Lukas Storch

Gerade in undurchsichtigen, schweren Zeiten lohnt manchmal der Blick durch ein „utopisches Fernrohr“. Der Philosoph Ernst Bloch (1885-1977) widmete dem vorausschauenden Denken der Menschheit sein dreibändiges Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“ Je weitreichender aber die Probleme erscheinen, die sich unserem Blick auf die Gegenwart eröffnen, desto wichtiger ist es, dass wir uns zusammentun, um gemeinsam über Lösungen nachzudenken.

Unter dem Titel #prinziphoffnung empfangen die Schauspieldirektorin Tatjana Rese und der Dramaturg Joris Löschburg alle zwei Wochen einen Gast aus der Kulturszene, um über Chancen und Gefahren der aktuellen Entwicklungen zu sprechen. Dabei soll es nicht nur um die unmittelbaren Auswirkungen der aktuellen Krise für Kunst- und Kulturschaffende gehen, sondern auch um jene „großen Fragen“, die sich aus dieser ergeben: Wie wollen wir in Zukunft zusammen leben? Was für eine Gesellschaft wünschen wir uns? Welche Rolle kann das Theater dabei spielen und welche kulturellen Angebote wünschen wir uns?

Der Begriff der Hoffnung steht dabei nicht für eine naive oder gar passive Grundhaltung, sondern für ein Denken, welches den kritischen Blick auf die Gegenwart immer wieder mit Entwürfen einer lebenswerten Zukunft verbindet.

Neben gesellschaftlich weitreichenden Themen sollen die Gäste auch zu ihren ganz persönlichen Ängsten, Träumen und Wünschen befragt werden. Mit dem Podcast #prinziphoffnung möchte die TOG zumindest einen kleinen Teil dazu beitragen, über die Zeit nach der Krise nachzudenken, zu träumen und zu diskutieren.

Gesprächspartner waren bisher: Intendant Sven Müller, der Berliner Autor Gregor Edelmann, der künstlerische Leiter der Deutschen Tanzkompanie Lars Scheibner, der Programmleiter der Kachelofenfabrik Horst Conradt und Neubrandenburgs OB Silvio Witt. Heute folgt der Kirchenmusiker und Leiter der Singakademie Neustrelitz Lukas Storch und am 15.09. folgt der Komponist und Musiker Torsten Harder.

Zeugen in Waren (Müritz) gesucht – Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion

Am Sonntagnachmittag (30.08.2020) meldete sich ein deutsches Ehepaar bei der Polizei in Waren (Müritz). Sie hatten bei ihrer Heimkehr gegen 15:00 Uhr ein Loch in ihrer Haustür feststellen müssen. Am Vortag gegen 14:30 Uhr war noch alles in Ordnung gewesen.

Die eingesetzten Beamten des Polizeihauptreviers und des Kriminaldauerdienstes begaben sich vor Ort und nahmen die Anzeige auf, sicherten Spuren und befragten die ersten Zeugen. Diesen Erkenntnissen nach zündeten bislang unbekannte Tatverdächtige in der Nacht von Samstag auf Sonntag – die genaue Zeit muss noch ermittelt werden – einen vermutlich selbstgebauten Sprengkörper von der Feldstraße aus in Richtung Papenbergstraße. Ein Metallteil aus diesem Sprengkörper durchschlug den Sichtschutzzaun des Hauses, anschließend die Verglasung der Haustür und traf auf einen im Flur befindlichen Spiegel. Ein weiteres Metallteil wurde in der Fassade des Hauses festgestellt. Es entstand ein Schaden von über 2000 EUR.

Die eingesetzten Beamten konnten Überreste des Sprengkörpers sicherstellen. Zeugen berichteten, dass sie in der Nacht einen sehr lauten Knall gehört hatten und die Fenster der umliegenden Häuser vibriert hätten. Die Polizei wurde zu diesem Zeitpunkt nicht gerufen.

Zu einem möglichen Motiv ist derzeit nicht bekannt. Auch nicht, ob es gezielt das Haus der Familie treffen sollte. Die Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Einsatzleitstelle unter 0395 5582 2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder an jede andere Polizeidienststelle.

Betrunkener Fahrzeugführer dank Zeugenhinweis festgestellt

Am Montag, 31.08.2020, gegen 11:40 Uhr teilte ein aufmerksamer Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums mit, dass er auf der B192 auf einer Länge von ca. 6 km ein Fahrzeug mit einer sehr auffälligen Fahrweise vor ihm gefahren ist.

Der Fahrzeugführer in dem betroffenen Fahrzeug soll in starken Schlangenlinien sowie mehrfach gegen den Bordstein gefahren sein. Der Hinweisgeber ist dem Fahrzeug bis zum Parkplatz eines Baumarktes in der Warendorfer Straße in Waren gefolgt.

Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren konnten auf dem besagten Parkplatz eine Verkehrskontrolle durchführen. Der durchgeführte Atemalkoholtest bei dem 60-jährigen deutschen Fahrzeugführer aus Waren hat einen Wert von 2,11 Promille ergeben. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum sowie sie Sicherstellung des Führerscheins und des Fahrzeugschlüssels.

Die Polizei bedankt sich an dieser Stelle bei dem aufmerksamen Hinweisgeber. Durch die schnelle Information konnten mögliche Verkehrsunfälle oder ein Schaden für andere Verkehrsteilnehmer verhindert werden.

34.000 Auszubildende starten ins Berufsschuljahr

Bildungsministerin Bettina Martin hat allen Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen einen guten Start ins neue Schuljahr gewünscht. Mit Beginn des neuen Schuljahres an den beruflichen Schulen haben in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 34.000 junge Menschen an den 50 beruflichen Schulen im Land den Unterricht aufgenommen.

Die Ministerin wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Unternehmen im Land noch bis Ende Oktober für Bewerbungen auf Ausbildungsplätze offen sind. Es sind noch mehrere tausend Ausbildungsplätze im Land frei. Wer sich jetzt bewirbt, hat gute Chancen, noch in diesem Jahr seine Ausbildung beginnen zu können.

Die beruflichen Schulen werden das Schuljahr 2020/2021 in einem verlässlichen Regelbetrieb starten. Fünf Stunden Präsenzunterricht pro Tag garantieren die Schulen. Das Hygienekonzept besagt, dass während des Unterrichts keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss. Allerdings muss sie im Schulgebäude und auf dem Schulgebäude außerhalb des Unterrichts getragen werden, wenn nicht garantiert werden kann, dass sich die Schülerinnen und Schüler innerhalb ihres Klassenverbandes aufhalten.

Außerhalb des Unterrichts ist darauf zu achten, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird, wie im Hygieneplan sowie der Verordnung der Landesregierung zur weiteren schrittweisen Lockerung der Corona-bedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern (Corona-Lockerungs-LVO MV) vom 07.07.2020 beschrieben wird.