Bundespolizei stellt Dieb nach Einbruchdiebstahl

Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Pasewalk kontrollierte am Freitag gegen 05:30 Uhr in Pasewalk einen polnischen Kleintransporter. Die fahndungstechnische Überprüfung des 31-jährigen polnischen Kraftfahrers ergab, dass dieser bereits am 06.07.2020 wegen Bandendiebstahl polizeilich in Erscheinung getreten ist.

Bei der Kontrolle des Transporters wurden zahlreiche hochwertige elektrische Werkzeuge aufgefunden. Zudem wurde ein Rasentraktor, Schweißgeräte, Motorsägen und Düngemittel festgestellt, Wert ca. 15 000 Euro. Die Ermittlungen ergaben, dass die Gegenstände aus einem Einbruchdiebstahl aus einem landwirtschaftlichen Betrieb in Möllenbeck/Mecklenburgische Seenplatte stammen. Der Einbruch geschah in der vergangenen Nacht.

Der Sachverhalt, die Person und das Diebesgut wurden zuständigkeitshalber an die Landespolizei MV zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Große Unterstützung fürs Kino Latücht

Der Neubrandenburger Latücht-Verein kann sich den Traum von einem neuen Transporter für sein mobiles Kino erfüllen. Die Bitte um finanzielle Unterstützung für das Fahrzeug hatte in den vergangenen Wochen eine Spendenwelle ausgelöst. Das von neu.sw unterstützte Crowdfunding brachte fast 4 500 Euro ein. Und jetzt übergab auch die VNG-Stiftung noch einen großen Scheck.

Über noch einmal 5 000 Euro konnte sich Latücht-Geschäftsführer Holm-Henning Freier freuen. Er nahm den Scheck gemeinsam mit der Vereinsschatzmeisterin Anja Gottschalk entgegen. Insgesamt haben die Kino-Macher vom Latücht nun fast 20 000 Euro zur Verfügung, denn auch das Land Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits Geld zugesagt.

„Wir sind sehr dankbar für die große Unterstützung. Damit können wir uns jetzt nach einem richtig guten gebrauchten Transporter für unsere Vorführtechnik umschauen“, sagte Holm-Henning Freier. Das bisherige Gefährt war vor mehr als 20 Jahren als damals schon gebrauchter Wagen angeschafft worden und würde nicht noch einmal TÜV bekommen. Nachdem das Latücht aber in diesem Jahr bereits erhebliche coronabedingte Einnahmeausfälle verkraften musste, wäre ein weiterer Ausfall der mobilen Kino-Angebote im Stadtgebiet und in der Region für den Verein wirtschaftlich nicht mehr verkraftbar gewesen.

Genau deshalb hat nun auch die VNG-Stiftung schnelle und unkomplizierte Finanzhilfe angeboten. Sie hat kürzlich ein Programm für Organisationen und Institutionen aufgelegt, die von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen sind. „Es ist uns ein Herzensanliegen, den Verein Latücht zu unterstützen. Er leistet mit seinem Engagement für Kunst und Kultur gerade auch in diesen schwierigen Zeiten einen ganz besonderen Beitrag für das gesellschaftliche Miteinander und den Austausch zwischen Jung und Alt in und um Neubrandenburg“, sagte Bodo Rodestock, Vorstand der VNG-Stiftung, bei der Spendenübergabe. Die Stiftung bündelt und fördert gemeinnützige und soziale Aktivitäten.

neu.sw selbst hatte im April ein Crowdfunding-Angebot gestartet, um Vereinen und Institutionen in der Region Neubrandenburg zu helfen. Zu den ersten Projekten gehörte der Transporter für das mobile Kino des Latüchts. „Dieses Beispiel zeigt sehr schön, wie viele Menschen bereit sind zu spenden, wenn sie für eine konkrete Sache begeistert werden. Wir haben die einzelnen Beträge dann sehr gern aus unserem Fördertopf aufgestockt. So können wir alle gemeinsam Ziele erreichen“, sagte neu.sw Geschäftsführer Ingo Meyer.

neu.sw warnt vor unseriösen Stromangeboten

In Neubrandenburg und dem Umland sorgen aktuell Telefonanrufe von Energieanbietern für Verwirrung, die Stromverträge abschließen wollen und sich als Mitarbeiter der Neubrandenburger Stadtwerke ausgeben. Auch klingeln Personen, die sich als Mitarbeiter von neu.sw vorstellen, an Haustüren und erfragen Kundendaten.

Die Stadtwerke weisen deshalb darauf hin, dass neu.sw-Mitarbeiter weder per Telefon noch an Haustüren Verträge abschließen und sich bei Kundenbesuchen vor Ort immer ausweisen können und vorher anmelden.

Betroffene Kunden können sich jederzeit an den neu.sw Kundenservice wenden. Unsere Berater sind unter 0800 3500 800 oder per E-Mail unter kundenservice@neu-sw.de erreichbar.

Auch im Kundenbüro am Neubrandenburger Marktplatz im Marien-Carrée und im Servicepunkt Friedland gibt es Unterstützung.

Schwimmhalle öffnet zum Schulbeginn wieder

Nach der Corona-bedingten Schließung öffnen die Neubrandenburger Stadtwerke ihre Schwimmhalle am 3. August 2020 wieder für das Schulschwimmen, den Vereinssport und das öffentliche Baden.

Die Gesundheit der Besucher und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, bleibt aber oberstes Gebot. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte haben die neu.sw deshalb Verhaltens- und Hygieneregeln abgestimmt, die zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus beitragen sollen. Das bedeutet, dass die Auslastung verringert und die Hallenzeiten verkürzt werden müssen.

Auf Grund des Abstandsgebotes kann derzeit nur jeder 4. Schließschrank in der Schwimmhalle genutzt werden. Entsprechend stehen in den Umkleiden für Frauen und Männer jeweils nur noch 11 Schränke zur Verfügung. Damit können maximal 22 Gäste gleichzeitig in die Halle. Alle Besucher müssen ihre Kontaktdaten registrieren lassen. Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie unter www.neu-sw.de/schwimmhalle.

Wegen der reduzierten Besucherzahl werden die Badegäste für das öffentliche Schwimmen möglichst um Voranmeldungen gebeten. Dazu genügt ein Anruf unter 0395 3500 240. Das ist auch am Wochenende möglich.

Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft können Corona-Viren nicht über gechlortes Badewasser übertragen werden. Es gelten die bekannten Vorsichtsmaßnahmen wie ein Mindestabstand von 1,5 Metern im gesamten Bereich der Schwimmhalle. Die erweiterten Regeln wurden auf der Internetseite zusammengefasst.

Rohrnetzspülung sorgt für saubere Leitungen

Turnusmäßig spülen die Neubrandenburger Stadtwerke jedes Jahr in mehreren Abschnitten Teile ihres rund 700 Kilometer langen Trinkwassernetzes. Am vergangenen Montag ging es im Weitiner Gewerbegebiet los.

Techniker Steven Engelbrecht von der Firma NED Water TEC ist dafür mit einem speziell ausgerüsteten Fahrzeug vor Ort. Mitten auf einer Wiese im Gewerbegebiet ist schon alles vorbereitet, ein Schlauch führt vom Hydranten in den Wagen hinein. „Das Wasser wird mit hoher Fließgeschwindigkeit durch die Leitung transportiert. Dabei werden Ablagerungen, die zum Beispiel durch Eisen und Mangan entstehen, herausgespült“, erklärt der Experte. Reguliert wird die Fließgeschwindigkeit auch durch eine Pumpe, die sich im Inneren des Wagens befindet.

Wie sich das Wasser, das aus dem Leitungsnetz gepumpt und gespült wird verändert, kann man durch ein gläsernes Teilstück des Rohrsystems im Wageninneren beobachten. Ein Display, das sich genau über dem überdimensionierten Schauglas befindet, zeigt die Trübung des Wassers an. „Anhand des Wertes auf der Anzeige wissen wir, wann wir mit der Spülung aufhören können“, sagt Steven Engelbrecht.

neu.sw setzt diese spezielle Technik zum zweiten Mal ein. Im Gegensatz zu früher ist dieses Verfahren effektiver, weil mehrere Kilometer des Leitungsnetzes innerhalb eines Zeitraums durchgespült werden. Außerdem wird der gesamte Spülprozess präzise mithilfe einer Software überwacht, sodass zum Beispiel auch die Spüldauer und das entnommene Wasser genau dokumentiert werden.

Insgesamt werden in diesem Jahr rund 42 Kilometer des Trinkwassernetzes durchgespült. In Weitin und Zirzow fanden die Rohrnetzspülungen bereits statt. In Chemnitz, Blankenhof, Gevezin, Neverin, Neuenkirchen, Glocksin, Magdalenenhöh und Luisenhof wird das Trinkwassernetz an verschiedenen Tagen jeweils von 20:00 bis 6:00 Uhr noch gespült. Die betroffenen Kunden wurden durch Handzettel oder Aushänge zeitnah über die Arbeiten informiert. Am 7. August endet die Maßnahme in Luisenhof.

Die Neubrandenburger Stadtwerke versorgen insgesamt rund 78 000 Menschen in der Stadt und im Umland mit jährlich knapp vier Millionen Kubikmetern Wasser.

Neuer Darlehens-Fonds für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer aufgelegt

Das Wirtschaftsministerium hat gemeinsam mit der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Darlehensfonds, das „BMV-Darlehen II“, in Höhe von zehn Millionen Euro aufgelegt. Dabei geht es um die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln sowie um Unternehmensnachfolgen, sofern die Übertragung zwischen unabhängigen Investoren erfolgt. Ziel ist die Förderung kleinster, kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Existenzgründer. Ziel ist, dass diese in Mecklenburg-Vorpommern die Chance haben zu investieren, um ihr Geschäftsmodell weiter voranzubringen. Es die kleinen und mittleren Unternehmen, die Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich prägen. Sie machen 99,5 Prozent aller Unternehmen im Land aus. Der Fonds soll dann greifen, wenn der Finanzierungsbedarf eines Unternehmens nicht von einer Geschäftsbank gedeckt wird.

Mit dem Darlehensfonds wird ein Beschluss aus dem Zukunftsbündnis Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt. Die Antragstellung ist ab dem 01. August 2020 bei der Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern möglich.

Anreize für eine stärkere Investitionstätigkeit bei den kleineren Unternehmen und Existenzgründern setzen

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Es werden Darlehen zwischen 20.000 und 500.000 Euro ausgereicht. Die Gelder sind unter anderem einsetzbar für Anschaffungs- oder Herstellungskosten der zum Investitionsvorhaben zählenden Wirtschaftsgüter einschließlich Grundstücke und gebrauchte Wirtschaftsgüter sowie Baunebenkosten, ein erstes Warenlager, Sortimentserweiterungen, Erweiterungen oder Umstellungen des Produkt- oder Dienstleistungsangebots. Die Laufzeiten des Darlehens betragen bei Investitionsdarlehen höchstens 20 Jahre, bei Betriebsmitteldarlehen höchstens 8 Jahre. Der Zinssatz orientiert sich an der Bonität des Unternehmens sowie dem Risiko des Vorhabens und wird individuell festgelegt. Die Tilgung erfolgt in gleichen regelmäßigen Raten mit maximal drei tilgungsfreien Jahren.

Wirtschaftsministerium unterstützt mit rund acht Millionen Euro

Das Programm „BMV-Darlehen II“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp acht Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit rund zwei Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung

Weitere Informationen und Beratungen zu dem Fonds bietet die Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern. Ansprechpartner für das BMV-Darlehen II ist Michael Meis, michael.meis@bbm-v.de, Tel. 0385 395 55 22.

LKW-Fahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol festgestellt

Am Donnerstagabend, 30.07.2020, gegen 21:40 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei einen auf der B104 fahrenden LKW Scania mit Sattelaufliegen mit. Dieser fährt in Richtung Neubrandenburg und fällt durch eine sehr unsichere Fahrweise auf.

Auf Höhe des Abzweiges nach Klein Helle konnte der LKW angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellten
die eingesetzten Polizeibeamten des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow Alkoholgeruch in der Atemluft des 61-jährigen, deutschen LKW-Fahrers fest.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,41 Promille. Gegen den Fahrer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.