Unseriöse Kreditkartenangebote aus dem www

Seit einigen Wochen häufen sich die Anfragen von Verbrauchern, die nach einer Kreditabfrage in Internetportalen anstelle eines Angebotes eine kostenpflichtige Prepaid-Kreditkarte per Nachnahme zugeschickt bekommen. Wird die Annahme dieser Nachnahmesendung verweigert, folgen Anschreiben von Inkassounternehmen mit erheblichen Inkassogebühren. Zusätzlich werden in separaten Anschreiben die Gebühren für „Dienstleistungsverträge zur Überwachung Ihrer Bonität“ ebenfalls mit einem enormen Gebührenaufschlag eingetrieben. Lohnenswert sind weder die Prepaid-Kreditkarte noch diese Art der Dienstleistungsverträge, denn damit werden akute Geldsorgen nicht beseitigt, sondern verschärft.

Der Tipp der Verbraucherzentrale: Sofern Sie solche Schreiben statt unverbindlicher Angebote erhalten, reagieren Sie bitte sofort und widersprechen Sie den unberechtigten Forderungen schriftlich, am besten mit Einwurf-Einschreiben. Hilfe zur Formulierung von Widersprüchen finden Sie auf den Seiten der Verbraucherzentrale, unter dem Stichwort „Inkassocheck“.

Sind Sie sich nicht sicher und benötigen Unterstützung, hilft die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e.V. gern in diesen Fällen. Infos zur Terminvereinbarung und den Kosten gibt es unter www.verbraucherzentrale-mv.eu oder unter 0381 2087050.