Diverse Fahrer unter Einfluss von Alkohol und Drogen und ohne Fahrerlaubnis festgestellt

Am vergangenen Wochenende wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg zahlreiche Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln festgestellt. Des Weiteren haben die Beamten mehrerer Fahrer erwischt, die ohne die erforderliche Fahrerlaubnis gefahren waren.

In den Fällen über 1,1 Promille wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet, eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Bei den Feststellung von 0,5 bis 1,09 Promille sowie den festgestellten Beeinflussungen unter BtM wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Zur Beweissicherung wurden in den Fällen einer Beeinflussung unter Betäubungsmitteln eine Blutprobenentnahme bei dem Fahrer entnommen. Das Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis stellt eine Straftat dar und hat ebenfalls die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens zur Folge.

In der Zeit vom 05.06. bis 07.06.2020 wurden insgesamt sechs Fahrzeugführer erwischt, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren waren. Vier von den besagten Fahrern fuhren zudem ohne erforderliche Fahrerlaubnis. Des Weiteren wurden neun Fahrzeugführer(vier Radfahrer und fünf Pkw-Fahrer)unter dem Einfluss von Alkohol festgestellt.
In der Karbe-Wagner-Straße in Neubrandenburg wurde am Freitag, den 05.06.2020, gegen 20:00 Uhr ein 41-jähriger Fahrer mit 0,57 Promille am Steuer erwischt. Gegen 22:35 Uhr kontrollierten die Beamten im Reitbahnweg in Neubrandenburg einen 49-jährigen Radfahrer. Die Beamten stellten bei ihm eine Alkoholisierung von 1,65 Promille fest.

Am 06.06.2020 gegen 02:45 Uhr hatten die Beamten in Neubrandenburg erneut den richtigen Riecher. In der Demminer Straße kontrollierten sie einen 29-jährigen Radfahrer. Bei ihm ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 1,61 Promille. Nur 15 Minuten später, gegen 03:00 Uhr, fiel einer weiteren Streifenbesatzung ein Radfahrer auf, der in Schlangenlinien im Juri-Gagarin-Ring fuhr. Ein Atemtest ergab einen Wert von 1,69 Promille.

Am 06.06.2020 gegen 20:15 Uhr wurde einem 59-jähriger Radfahrer die Weiterfahrt untersagt, nachdem ihn die Beamten in der Traberallee in Neubrandenburg überprüft hatten. Da der Mann stark nach Alkohol roch, wurde eine Atemalkoholtest durchgeführt. Der Test ergab einen Wert von 1,68 Promille. Wenige Minuten später, um 20:45 Uhr, wurde erneut ein alkoholisierter Fahrer erwischt. Hierbei kontrollierten die Beamten den 35-jährigen Pkw-Fahrer im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg. Ein vor Ort durchgeführter Atemtest ergab einen Wert von 0,58 Promille. Zudem war der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Am 07.06.2020 um 20:15 Uhr war die Fahrt für einen 28-jährigen Mann im Neubrandenburger Ponyweg beendet, nachdem ihn die Polizei zur Verkehrskontrolle angehalten hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,79 Promille.
In Neustrelitz konnte am 07.06.2020 gegen 20:35 Uhr ein 31-jähriger Fahrer nach seiner Flucht vor der Polizei in Groß Quassow gestellt und kontrolliert werden. Der 31-Jährige Beschuldigte wendete beim Erblicken der Beamten in der Ortschaft Trebbow seinen Pkw und fuhr mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit in Richtung Vosswinkler Schleuse, Rtg. Mirow und weiter nach Groß Quassow davon. Die Beamten nahmen unter der Benutzung von Sonder- und Wegerechten umgehend die Verfolgung auf. In Groß Quassow konnte der Fahrer gestellt und in Gewahrsam genommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,39 Promille. In diesem Fall hat sich der alkoholisierte Fahrer wegen Trunkenheit im Straßenverkehr strafbar gemacht, da die Fahrweise als alkoholtypische Ausfallerscheinung gewertet wurde, die bereits ab einem Promillewert von 0,3 Promille strafbar ist. Gegen 22.00 Uhr erwischte die Polizei dann einen 49-jährigen Mann in der Lindenstraße in Neubrandenburg, der mit 1,13 Promille in seinem Pkw gefahren war.

Zudem haben die Beamten im Rahmen der durchgeführten Verkehrskontrollen fünf weitere Fahrer festgestellt, die ohne Fahrerlaubnis unterwegs waren. Gegen alle Fahrer wurden Anzeigen aufgrund des Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Zudem wurden gegen die jeweiligen Halter Anzeigen gem. § 21 Abs. 1 Nr.2 StVG erstattet.

Der Konsum von Alkohol und Drogen zählt neben Geschwindigkeit und Vorfahrt/ Vorrang zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen. Im Monat Juni kontrollieren die Beamten im Rahmen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN verstärkt die Schwerpunkte Alkohol und Drogen. Die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes machen deutlich, wie wichtig die Kontrollen sind!

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer ohne Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss am Straßenverkehr teilzunehmen. Ihr gefährdet nicht nur euch sondern auch andere!

Zudem ist das Fahren ohne Fahrerlaubnis eine Straftat! Wer keinen Führerschein besitzt darf kein Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führen!