Corona-Pandemie beschert Fortuna-Männer den Oberliga-Aufstieg

Sportlich war der Oberliga-Aufstieg für die Fortuna-Männer mit dem vorzeitigen Saisonende eigentlich abgehakt – eigentlich. doch was ist in der, durch die Corona-Pandemie vorzeitig beendeten Handballsaison 2019/2020 schon normal. Bereits Anfang März, und damit vor dem Saisonabbruch, gab es eine Abfrage durch den Handballverband, ob wir bei der sportlichen Erreichung eines Aufstiegsplatzes das Aufstiegsrecht in die Oberliga Ostsee-Spree wahrnehmen würden. Auch wenn der sportliche Aufstieg seinerzeit, durch die Heimniederlage gegen den Güstrower HV, nicht mehr aus eigenen Kraft zu schaffen war, wurde der Aufstiegswunsch und die entsprechende Meldung für die Oberligasaison 2020/2021 frist- und formgerecht vorgenommen.

Nachdem dann die Entscheidung auf Saisonabbruch gefallen war und feststand, dass es keine sportlichen Absteiger in der Saison 2019/2020 geben wird, entschied sich die Spielkommission der Oberliga die Saison 2020/2021 eine Aufstockung der Liga von 17 auf 18 Mannschaften. Neben den drei Landesmeistern aus Berlin (BTV 1850), Brandenburg (HSG Teltow-Ruhlsdorf) und Mecklenburg-Vorpommern (Bad Doberaner SV 90) war damit ein weiterer Startplatz in der Oberliga frei. Die TSG Wismar, als Zweiter der MV-Liga zwar vor dem SV Fortuna 50 platziert, hatte jedoch nicht vor die Oberliga gemeldet. Fortuna hingegen hatte bereits Anfang März die Meldung für die Oberliga eingereicht. Da aus Brandenburg und Berlin keine weiteren Mannschaften aufstiegsberechtigt waren dürfen sich die Männer des SV Fortuna 50 über den Aufstieg freuen.

So gehen neben den Frauen des SV Fortuna 50 Neubrandenburg in der Saison 2020/2021 auch wieder die Männer in der Oberliga Ostsee-Spree an den Start. Nach aktuellem Stand wird die Oberliga in zwei Staffeln á 9 Mannschaften gespielt. Weitere Informationen zum Saisonstart und zur Staffeleinteilung liegen bisher jedoch nicht vor. Mit den bereits getätigten Neuverpflichtungen Marcus Deutsch und Bruno Zimmermann blickt auch Fortuna-Coach Volker Hauschildt optimistisch der neuen Saison entgegen.

Getrennt hat sich der Verein hingegen von den beiden polnischen Spielern Mateusz Fornal und Seweryn Gryszka.