Handwerkskammer begleitet Mitgliedsbetriebe durch die Krise

Mit einer Corona-Sonderseite mit allen wichtigen Informationen und Formularen zu Soforthilfen, Kurzarbeitergeld sowie Stundungsmöglichkeiten und Hygienevorschriften sowie einer ständigen Erreichbarkeit per Hotline und Email unterstützte die Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern (HWK) in den letzten Wochen mehr als 3000 Betriebe im Kammerbezirk.

Die Coronakrise hat das Handwerk vor bisher nicht da gewesene Probleme gestellt. Viele Handwerksbetriebe mussten wochenlang schließen, bei anderen Unternehmen wurden kurzerhand Aufträge storniert oder verschoben. Zahlreiche neue Informationen und rechtliche Bestimmungen galt es täglich zu verarbeiten und umzusetzen. Die Handwerkskammer stand den regionalen Handwerksbetrieben dabei immer beratend zur Seite.

So nutzten beispielsweise mehr als 3000 Handwerksbetriebe die Hotlines der Handwerkskammer, mehr als 150 weitere Betriebe die Corona-Mail-Adresse der Kammer. „Handelte die Landesregierung sehr zügig und stellte finanzielle Unterstützungen für die Unternehmen bereit, so gab es doch zahlreiche Anfragen zum Antragsverfahren. Später standen Fragen zur Geschäftsöffnung und Hygienevorschriften im Vordergrund“, fasst Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Hopf von der HWK Ostmecklenburg-Vorpommern die Entwicklung der letzten Wochen zusammen.

Blitzumfragen der HWK – online oder telefonisch – dienten dazu, die Lage zu bewerten und Informationen und Empfehlungen aus dem Handwerk der Landesregierung zur Verfügung zu stellen. Da die Bildungszentren der HWK in Neustrelitz und Rostock ebenfalls schließen mussten, wurden verschiedene Bildungskurse wie teilweise im Bereich der Meisterschule per Webinar angeboten.

Eine Analyse der bisherigen Entwicklung verdeutlicht nach den Worten von Hauptgeschäftsführer Hopf u.a. die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung und der damit verbundenen Breitbandversorgung im Land. Zudem müsse jetzt die Wirtschaft vor allem über Investitionen in Verkehrsinfrastrukturen, Breitband und Digitalisierung sowie Modernisierung öffentlicher Gebäude und Schulen sowie eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität wieder ins Laufen gebracht werden.