Statement OB Witt: Gute Nachrichten für Neubrandenburg

Silvio Witt, Oberbürgermeister und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags, zu den Lockerungen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

„Die Lockerungen, die die Bundesregierung und Länder zur Corona-Epidemie beschlossen haben, begrüßen wir“, so Oberbürgermeister Silvio Witt als Präsidiumsmitglied des Deutschen Städtetages. „Das sind gute Nachrichten auch für die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Es ist gut und wichtig, dass sich in den Innenstädten wieder etwas tut und das für die Schülerinnen und Schüler eine Perspektive aufgezeigt wird, wann der Schulbetrieb aufgenommen wird.“

Nach wie vor genießt der Infektionsschutz Vorrang. Die Kontaktbeschränkungen und das Abstandsgebot bleiben auch über den 20. April hinaus bestehen. „Deshalb verlangt es von den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr Geduld ab bis eine Normalität wieder erreicht wird“, weiß das Stadtoberhaupt. Es wird zudem ein Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel empfohlen. „Die Vier-Tore-Städter haben sich bisher an die Maßgaben zur Eindämmung des Virus gehalten. Darauf baue und vertraue ich auch weiterhin.“

Ab Montag werden Geschäfte, die nicht größer als 800 Quadratmeter sind oder ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren, geöffnet sein. Bau- und Gartenmärkte öffnen bereits am Sonnabend ihre Türen. In Mecklenburg-Vorpommern öffnen die Schulen für Abschussklassen bereits am 27. April. „Was uns besonders freut, dass unsere Regionalbibliothek wieder ihre Türen öffnen kann. Wenn ein Spielplatzbesuch noch untersagt ist, so ist ein Besuch in der Hintersten Mühle bei Einhaltung des Abstandsgebotes wieder uneingeschränkt möglich.“

Großveranstaltungen sind bis Ende August abgesagt und auch die Theatersaison wurde für beendet erklärt. „Gastronomie ist ebenfalls ein Teil unseres gesellschaftlichen Lebens“, betont Silvio Witt. Auch für diesen Bereich soll zeitnah eine Zukunftsperspektive skizziert werden, haben sich der Deutsche Städtetag und die Landesregierung auf die Fahnen geschrieben.

„Nach wie vor leisten wir als Stadt das Krisenmanagement vor Ort. In der Vier-Tore-Stadt haben wir die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus mit Hilfe des Landkreises und unserer Partner umgesetzt. Wir werden auch weiterhin über Vorgaben informieren und gegebenenfalls auch kontrollieren, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen“, verdeutlicht der Oberbürgermeister. „Gleichzeitig benötigen auch wir einen finanziellen Rahmen von Bund und Land, um unsere Handlungsfähigkeit sicherzustellen.“

Wirtschaft und gesellschaftlichen Leben sollen Schritt für Schritt wieder in Gang gebracht werden. „Ein erster Schritt ist nun getan und ich hoffe, dass wir durch unser Verhalten weiterhin in der Lage sind, die Infektionszahlen so gering wie möglich zu halten“, appelliert Silvio Witt.