Fahrer nach kurzer Verfolgungsfahrt in NB gestellt – Betäubungsmittel und Bargeld sichergestellt

Am 25.03.2020 gegen 22:00 Uhr fiel den Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg in der Ravensburgstraße ein dunkler Transporter Mercedes Vito auf.

Die Beamten entschlossen sich das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug stark und ignorierte die Anhaltesignale der Polizei. Der Fahrer flüchtete mit hoher Geschwindigkeit von der Ravensburger Straße über die Neuenkirchener Straße bis zur Beseritzer Straße und fuhr dort auf den Gehweg. Danach verließ der Fahrer sein Fahrzeug und flüchtetet zu Fuß in Richtung Burgholzstraße. Die Beamten nahmen die weitere Verfolgung auf und konnten den Mann wenig später auf einem Hinterhof in der Burgholzstraße stellen und in Gewahrsam nehmen.

Bei dem Beschuldigten handelte es sich um einen 41-jährigen deutschen Mann aus dem Landkreis Rostock. Während der Maßnahmen vor Ort gab der Beschuldigte an, dass er keine Fahrerlaubnis besitzt. Diese ist ihm bereits entzogen worden. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Ein freiwilliger Drogenvortest verlief allerdings positiv auf unterschiedliche Betäubungsmittel, weshalb der Beschuldigte zur Blutprobenentnahme ins Klinikum verbracht wurde.

Im Fahrzeug des Beschuldigten fanden die Beamten verschiedene Werkzeuge, einen dreistelligen Bargeldbetrag, unterschiedliche Betäubungsmittel und Utensilien, die auf den Handel mit Betäubungsmittel hindeuteten, sowie fremde Ausweisdokumente auf. Alle Gegenstände wurden durch die Beamten sichergestellt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde der Beschuldigte erkennungsdienstlich behandelt und anschließend in die Gewahrsamsräume des Polizeihauptreviers Neubrandenburg gebracht.

Am Nachmittag des 26.03.2020 wurde aufgrund eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichtes Neubrandenburg die Wohnanschrift des Beschuldigten durchsucht. Hierbei konnten die Beamten des Polizeireviers Sanitz weitere Betäubungsmittel und eine fünfstelligen Bargeldbetrag sicherstellen.

Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Beschuldigtenvernehmung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg entlassen.

Die Ermittlungen gegen den 41-Jährigen wegen des Verdachtes der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln wurden aufgenommen und dauern an.