Volkskrankheit Harnsteinleiden

Sie können sehr schmerzhaft sein, immer wieder auftreten und im extremen Fall sogar zu Nierenversagen führen. Steine im Harntrakt sind weit verbreitet, in Zentraleuropa haben etwa 20 Prozent der Männer und etwa 7 Prozent der Frauen ein Steinrisiko.

Harnsteine entstehen, wenn Mineralsalze, die eigentlich im Urin gelöst sind, Kristalle bilden. Sie können sowohl in der Niere als auch im Harnleiter und in der Blase auftreten. Zum Glück gibt es heute verschiedene minimalinvasive Verfahren, um der Steine im Harntrakt Herr zu werden.

So weit muss es aber nicht kommen. Man kann ihnen vorbeugen und das Risiko verringern. Warum Harnsteinleiden eine Wohlstandserkrankung sind, welche Folgen sie haben können, welche Therapien es gibt und warum man prophylaktisch öfter zur Flasche greifen sollte, das erklärt Johannes Heide, Oberarzt der Klinik für Urologie, beim Gesundheitsforum DBK am 16. März 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

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