Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden auf der B104, Abzweig Neu Käbelich

Am Montag, dem 17. Februar 2020, kam es gegen 17:35 Uhr auf der Bundesstraße 104, Nähe Abzweig Neu Käbelich, zu einem Verkehrsunfall
mit Personen- und Sachschaden. Der 33-jährige Fahrzeugführer eines PKW-Gespanns (PKW mit Anhänger) überholte auf der B104 mit Fahrtrichtung Neubrandenburg einen anderen PKW.

Beim Wiedereinscheren bemerkte er im Gegenverkehr einen ihm entgegenkommenden Fahrradfahrer. Vermutlich durch das späte Wahrnehmen des Fahrradfahrers und dem damit verbundenen Schreck lenkte er das Gespann zu stark ein, so dass sich das Gespann aufschaukelte, überschlug und entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung in den Straßengraben schleuderte.

Unfall B 104 (Foto: Polizei)

Von den 25 im Anhänger transportierten Kälbern verendeten aufgrund des Unfalls sechs am Unfallort. Der Fahrzeugführer wurde in seinem verunfallten Pkw eingeklemmt und musste durch die alarmierte Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden. Er verletzte sich bei dem Unfall und musste mittels Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Der Fahrradfahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle und setzte seinen Weg in Richtung Petersdorf fort. Zustand und Abtransport der lebenden Kälber wurden durch einen Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Mecklenburgische-Seenplatte überwacht.

Pkw und Anhänger mussten geborgen werden. Die Bundesstraße 104 musste für zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden
beläuft sich auf ca. 41.000 EUR. Zur Bergung waren am Unfallort drei freiwillige Feuerwehren mit 43 Kameraden eingesetzt. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlung aufgenommen.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung. Gesucht werden Unfallzeugen, insbesondere solche, die Angaben zu dem beteiligten Fahrradfahrer machen können. Hinweise hierzu nimmt das Polizeirevier Friedland unter Telefon 039601 300224 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.