Informationen zum Ausbruch durch das neuartige Coronavirus (COVID-19)

Seit Dezember 2019 sind in China zahlreiche Fälle einer Lungenerkrankung aufgetreten. Im Verlauf wurde eine Infektion mit einem neuartigen Coronavirus (nCov) als Ursache nachgewiesen und die Erkrankung hat sich weiter ausgebreitet.

Das Robert Koch Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage. Derzeit muss mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden. Auch weitere Übertragungen und Ausbrüche sind in Deutschland möglich. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung wird in Deutschland aktuell als gering bis mäßig eingeschätzt.

Für Fragen der Bürgerinnen und Bürger hat das Gesundheitsamt des Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eine Hotline geschaltet, die unter der 0395 57087 5359 zu erreichen ist.

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat ein Bürgertelefon freigeschaltet: Die Nummer: 030 / 346 465 100 (Montag bis Donnerstag 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus hat auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) zusammengestellt unter www.infektionsschutz.de/coronavirus-2019-ncov.html

Tag der Druckkunst

Drucken kann ganz einfach sein. Auch durch einfache Techniken und mit geringen Kosten entstehen unglaubliche Resultate. Die traditionelle, künstlerische Druckkunst wurde 2018 durch die Deutsche UNESCO Kommission als immaterielles Kulturerbe anerkannt.

Um dies zu würdigen, hat der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) auch in diesem Jahr zum deutschlandweiten Tag der Druckkunst aufgerufen. Die Jugendkunstschule „Junge Künste“ lädt am Sonntag, den 15. März, von 14 bis 16 Uhr zu einem offenen Treff ein. Hier können Kinder mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden kostenlos verschiedene Drucktechniken ausprobieren, wie z.B. den Glasscheibendruck oder das Herstellen eigener Stempel.

Am Freitag, den 20. März, nur wenige Tage später, findet außerdem die „Kunstnacht“ statt, in der Kinder eine Nacht lang (von 20 bis 8 Uhr) gemeinsam künstlerisch und kreativ tätig werden können. Zur Kunstnacht bitte unter der Telefonnummer 0395 / 4226077 oder info@junge-kuenste.de anmelden.

Durchsuchungen wegen Bandendiebstahls – Diebesgut im Wert von ca. 15.000 Euro sichergestellt

Am Morgen des 25.02.2020 gab es zeitgleich Durchsuchungen in zehn Wohnungen in Neubrandenburg, Altentreptow und Umgebung. Hintergrund war ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Bandendiebstahls, bei welchem zehn männliche deutsche Tatverdächtige im Alter von 17-34 Jahren ermittelt wurden.

Insgesamt 35 Beamte des Kriminalkommissariats Neubrandenburg, des Autobahnverkehrspolizeireviers Altentreptow, des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und der Bereitschaftspolizei haben die Durchsuchungen durchgeführt und dabei Diebesgut im Wert von ca. 15.000 Euro sichergestellt. Bei dem Diebesgut handelt es sich hauptsächlich um elektrische Geräte, wie Markenstaubsauger, Lautsprecherboxen, Werkzeuge und Gartengeräte sowie diverse hochwertige Spirituosen. Bei einem Tatverdächtigen haben die Beamten zudem Betäubungsmittel sichergestellt und eine gesonderte Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

Die Tatverdächtigen wurden im Anschluss der Durchsuchungen durch die Kriminalbeamten als Beschuldigte wegen des Bandendiebstahls vernommen und anschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalbeamten in Altentreptow dauern weiter an, da das Diebesgut nun gesichtet, gelistet und den ursprünglichen Eigentümern zugeordnet werden muss.

Der Arbeitsmarkt im Februar: Zahl der Arbeitslosen im Februar gesunken

„Der Arbeitsmarkt in der Mecklenburgischen Seenplatte hat im Wintermonat Februar wieder Fahrt aufgenommen. Im Vergleich zum Februar vor einem Jahr waren 1.396 Menschen weniger arbeitslos. Der Bedarf der Unternehmen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verharrt weiterhin auf hohem Niveau. Aber: Die Fachkräftesicherung wird zur größten Herausforderung der kommenden Jahre,“ sagte der Geschäftsführer (operativ) der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Stephan Bünning, heute in Neubrandenburg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.985 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-245), ein Minus zum Februar 2019 (-1.396)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 9,1 Prozent
  • 2.501 freie Stellen warten auf Bewerberinnen und Bewerber – schlechtere Chancen für Ungelernte
  • Arbeitslosigkeit Älterer (50 Jahre und älter) nimmt weiter ab (-11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr)
  • Im Vorjahresvergleich: Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 12,8 Prozent
  • Im Vorjahresvergleich: weniger Entlassungen
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Altentreptow (-18,6 Prozent)

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Fahrplanänderungen Linie RE 4 Lübeck – Szczecin/Ueckermünde

An mehreren Terminen von Donnerstag, 5. März, 16:15 Uhr bis Freitag, 6. März, 0:45 Uhr und von Samstag, 14. März, 16:15 Uhr bis Sonntag, 15. März, 0:45 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Sponholz und Neubrandenburg/Reuterstadt Stavenhagen. Die Züge werden durch Busse ersetzt.

Zahlreiche Züge dieser Linie fallen zwischen Sponholz und Reuterstadt Stavenhagen aus. Als Ersatz verkehren größtenteils Busse zwischen Neetzka und Reuterstadt Stavenhagen. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse haben Reisende in Reuterstadt Stavenhagen bzw. Neetzka immer erst Anschluss an den nächsten Zug zur Weiterfahrt. Die Reisezeit verlängert sich dadurch um bis zu 60 Min. Der Bus für RE 13218 (planmäßige Ankunft 23:18 Uhr in Bützow) fährt über den Ausfallabschnitt hinaus bis Bützow (an 0:42 Uhr). Für RE 13213 (14:33 Uhr ab Bützow) fährt ein zusätzlicher Bus mit 31 Min. früherer Abfahrt von Neubrandenburg bis Neetzka. In Neetzka haben Reisende Anschluss an den planmäßigen Zug nach Pasewalk.

Der RE 5366 (planmäßige Ankunft 22:26 Uhr in Neubrandenburg) fällt von Sponholz bis Neubrandenburg aus. Als Ersatz verkehrt ein Bus von Neetzka bis Neubrandenburg. Der Bus erreicht Neubrandenburg 31 Min. später als der ausfallende Zug.

Reisende beachten bitte, dass die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegen. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben.

Fahrplanänderungen Linie RE 5 Rostock/Stralsund – Wünsdorf-Waldstadt – Elsterwerda

An mehreren Terminen von Donnerstag, 5. März, 15:45 Uhr bis Freitag, 6. März, 0:30 Uhr und von Samstag, 14. März, 15:45 Uhr bis Sonntag, 15. März, 1:45 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Demmin/Neubrandenburg und Burg Stargard. Ein Schienenersatzverkehr wird angeboten.

Zahlreiche Züge fallen zwischen Demmin und Burg Stargard (Meckl) aus und werden durch Busse ersetzt. Da in Burg Stargard (Meckl) kein Anschluss an den planmäßigen Zug zur Weiterfahrt besteht, fahren die Busse über den Ausfallabschnitt hinaus weiter bis Neustrelitz Hbf. Ihre Reisezeit verlängert sich um bis zu 60 Min. Nutzen Sie bitte ggf. eine frühere Verbindung, um Ihr Ziel planmäßig zu erreichen.

Mehrere Züge, die planmäßige in Neubrandenburg beginnen/enden, fallen zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl) aus und werden durch Busse ersetzt. Beachten Sie dabei die 17 Min. frühere Abfahrt/spätere Ankunft der Busse in Neubrandenburg.

Bitte beachten Sie, dass die Busse in Richtung Demmin nicht in Gnevkow halten. Als Ersatz verkehren Busse zwischen Gnevkow und Sternfeld. Die Busse verkehren mit vom Zugverkehr abweichenden früheren/späteren Fahrzeiten. In Sternfeld haben Sie Anschluss an die Ersatzbusse von/nach Demmin.

Bitte beachten Sie, dass die Haltestellen des Schienenersatzverkehrs nicht immer direkt an den jeweiligen Bahnhöfen liegen. In den Bussen des Ersatzverkehrs ist die Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich, wobei Fahrräder Nachrang haben.

GEFANGEN IM KRIEG | Regionalmuseum stellt in Russland aus

Fotos: Stadt Neubrandenburg

Das Neubrandenburger Regionalmuseum zeigt derzeit eine Ausstellung in der tatarischen Hauptstadt Jelabuga in Russland. Das Ende des 2. Weltkrieges vor 75 Jahren war der Anlass für die Museumsmitarbeiter in Jelabuga die Ausstellung Gefangen im Krieg zu übernehmen.

Vor fünf Jahren stellte das Museum der Vier-Tore-Stadt mit der Schau zwei Themenkreise vor: Kriegsgefangene der Roten Armee in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere im Kriegsgefangenenlager Fünfeichen und deutsche Kriegsgefangene in der damaligen Sowjetunion, insbesondere im Gefangenenlager Jelabuga. Die Inhalte basieren auf aktuellen Forschungsergebnissen von Dr. Natalja Jeske, Annalise-Wagner-Preisträgerin 2015, sowie von Prof. Dr. Carsten Gansel, Universität Gießen, der die Ausstellung in Russland anregte. Die deutsche Fassung war zuvor auch im Dokumentationszentrum Prora und im Stadtmuseum Waren zu sehen. Die jetzt erstellte russische Fassung befindet sich nun in der tatarischen Hauptstadt, ca. 200 Kilometer östlich von Kasan.

Auf dem Friedhof dort erinnern heute Namenstafeln, ähnlich wie in Neubrandenburg, an die Opfer. Zu ihnen gehört auch der Arzt Kurt Reuber, der die sogenannte „Madonna von Stalingrad“ zeichnete, die sich seit 1983 in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche befindet. Im Kriegsgefangenenlager Jelabuga waren viele Offiziere und Soldaten inhaftiert, die sich im Bund Deutscher Offiziere bzw. im Nationalkomitee Freies Deutschland engagierten.