Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin will gemeinsamen Standortatlas

Bis zum Ende dieses Jahres soll es einen gemeinsamen Atlas für die Gewerbeflächen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Westpommern geben. Dafür hat sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, beim gestrigen Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin in Stettin ausgesprochen.

Von den anwesenden 70 deutschen und polnischen Gästen konnte er breite Zustimmung gewinnen. Jolanta Kielmas (Stellvertretende Direktorin des Zentrums für Wirtschaftliche Initiativen der Wojewodschaft Westpommern), Michael Sturm (Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, kurz Invest in MV), Bernd Schubert (Stellvertreter des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern), Władysław Diakun (Bürgermeister von Police) und Thomas Meyer (Leiter der Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin in Anklam), in dessen Zuständigkeit das geplante Projekt künftig mit fallen soll, erklärten ihre Unterstützung.

Die beiden Wirtschaftsförderer aus Mecklenburg-Vorpommern und Stettin hatten zuvor einen Überblick über die Gewerbestandorte beiderseits der Grenze gegeben. Außerdem waren sie auf die jeweiligen Branchenschwerpunkte und besonderen Bedingungen für Unternehmensansiedlungen in ihren Regionen eingegangen.

„Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinschaftlich die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin weiter zu entwickeln. Beide Gewerbeatlanten jetzt zusammenzuführen, ist mit eine der Grundvoraussetzungen, um auch überregional für den gemeinsamen Wirtschaftsstandort zu werben“, sagte Torsten Haasch zu dem Vorhaben.