Sommerhitze machte den Museen zu schaffen

Der Rekordsommer 2018 hat den Museen des Landes durchaus zu schaffen gemacht. Laut einer Umfrage des Museumsverbandes Mecklenburg-Vorpommern gingen die Besucherzahlen in vielen Häusern aufgrund des sehr heißen und trockenen Wetters deutlich zurück, obwohl deren Angebote wie immer äußerst abwechslungsreich waren. So gab es spannende Sonderausstellungen, einige Eröffnungen neuer Ausstellungsbereiche, interessante Ankäufe und wissenschaftliche Konferenzen.

Im Ozeaneum Stralsund etwa reichte auch die Modernisierung des Großbeckens nicht aus, um die wetterbedingten Einbußen zu kompensieren. Im Kulturhistorischen Museum Rostock konnte allerdings der allgemeine Trend mit der Sonderschau „Rostock. Jetzt 800. Die Ausstellung zum Stadtjubiläum“, zu der alleine rund 55.000 Besucher kamen, durchbrochen werden.

Weitere interessante Sonderausstellungen vermeldeten u.a. das Lilienthal-Museum Anklam („Traum und Erwachen“ zu Fotografien Lilienthals), das Hans-Fallada-Museum Carwitz („Sonst nichts Neues! Die Feldpostbriefe des Ulrich Ditzen“), das phanTECHNIKUM („ForscheFuchs. Eine Erlebnisausstellung für Spürnasen und helle Köpfe“) oder das „Stralsund Museum“, in dem nicht weniger als sieben Sonderausstellungen stattfanden.