Fahrerin weicht Wild aus und kollidiert mit Straßenbaum

Am 22.11.2018 gegen 06:00 Uhr kam es auf der Bundesstraße 198, zwischen Carpin und Zinow zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Pkw.

Die 42-jährige Fahrerin eines Pkw Honda befuhr die B 198 aus Carpin kommend in Richtung Zinow, als plötzlich ein Stück Wild von links auf die Fahrbahn sprang. Die Fahrerin wich dem Wild aus und kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie kollidierte in der weiteren Folge mit einem Straßenbaum. Durch den Aufprall drehte sich der Pkw um 180 Grad und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Das Wild flüchtete unverletzt.

Die Fahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung ins Klinikum nach Neustrelitz verbracht. Am Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR. Da aus dem Motorraum des Pkw Qualm austrat, wurde die Feuerwehr aus Carpin und Thurow zur Sicherung des Pkw alarmiert.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Pkw kam es bis ca. 08:30 Uhr zu Behinderungen des Verkehrs.

Angemerkt

Da stellt sich die Frage, was passiert wäre, wenn die Fahrerin das getan hätte, was ihr in der Fahrschule (vermutlich) beigebracht wurde: Draufhalten. Okay, vermutlich wurde es anders formuliert: Nicht ausweichen. Die Schleuder- und Baumkollidier-Aktion hätte nicht stattgefunden, Das heftige Erschrecken natürlich trotzdem. Und ob dem Wild was passiert wäre, bleibt dahingestellt. Der Tipp der Fahrlehrer scheint stimmig zu sein. Draufhalten.