Mopedfahrer bringt Rennradfahrer zu Fall

Am Mittwoch, 05.09.2018, gegen 17:25 Uhr ist es auf der Ihlenfelder Straße in Neubrandenburg zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen, bei welchem ein Radfahrer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Rennrad auf der Ihlenfelder Straße aus Ihlenfeld kommend in Richtung Stadtzentrum. Dabei fuhr er auf der Straße und benutzte nicht den vorhandenen Radweg.

Als der Rennradfahrer die Abfahrt nach Monckeshof passierte, bemerkte er ein Kleinkraftrad der Marke Simson hinter sich. Der Fahrzeugführer dieses Kleinkraftrades fragte den Geschädigten lautstark, warum er mit seinem Rad nicht auf dem vorhandenen Radweg fährt. Da der 40-Jährige keinerlei Diskussionen mit dem Mopedfahrer führen wollte, fuhr er schneller mit seinem Rad. Im weiteren Verlauf fuhr auch der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades schneller und trat mit seinem beschuhten Fuß nach dem Geschädigten. Durch den Tritt des Beschuldigten kam der Rennradfahrer ins Straucheln, überschlug sich mehrfach und kam auf dem Grünstreifen verletzt zum Liegen. Der 40-Jährige musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades hingegen fuhr einfach weiter in Richtung Sponholzer Straße.

Zwei Zeugen waren vor Ort. Diese konnten die Aussagen des geschädigten Rennradfahrers bestätigen. Zu dem tatverdächtigen Mopedfahrer ist bekannt, dass er ca. 30 bis 40 Jahre alt war, einen Vollbart hatte und einen alten DDR-Helm auf dem Kopf trug. Bei dem Kleinkraftrad handelte es sich um ein blaues Moped der Marke Simson (Schwalbe). Die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu dem tatverdächtigen Fahrer des Kleinkraftrades oder andere Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224.

Angemerkt

Es gibt Situationen, wo man sich nach einer gewissen Religiösität und strengen Gläubigkeit sehnt. Das biblische Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erhofft man sich bei der modernen Sanktionierung von Vergehen, wie hier bzgl. des total dämlichen und idiotschen Verhaltens des Mopedfahrers. Möge er schnell gefunden und durch die offiziellen und zuständigen Stellen für sein unmenschliches, asoziales Verhalten gemaßregelt werden.