Workshop SCHLÖSSERHERBST am Kummerower und Malchiner See

Alle Guts- und Herrenhausbesitzer und -nutzer und alle an diesem Thema Interessierten sind herzlich eingeladen, am 30.8. um 16.00 Uhr im Schloss Kummerow (Eingang links) über die Vermarktung der Guts- und Herrenhäuser in unserer Region nachzudenken. Angelika Groh, Tourismuskoordinatorin der Region, geht es bei diesem Treffen darum, neue gemeinsame Aktionen zu starten oder vorhandene Marketingmöglichkeiten wieder zu beleben.
Zum Beispiel soll es dabei um die Wiederbelebung des „Schlösserherbstes“ um den Kummerower und den Malchiner See gehen. Diese Aktion des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern im Oktober ist für unsere Region auf den Zeitraum Freitag, 12. bis Sonntag, 28.10.2018, terminiert. Ziel ist es, mit mindestens einer Veranstaltung pro Tag in einem der Gutshäuser die Nachsaison zu beleben. Die Ausrichtung auf das Unterthema „Kulinarik“ kommt sicher den Häusern entgegen, weil viele von ihnen Gastronomie anbieten. Wer keine Gastronomie hat, kann sich z.B. mit einem Imbiss oder einer Verkostung beteiligen. Natürlich sind auch kulturelle Veranstaltungen in diesem Zusammenhang sehr willkommen! Vielleicht werden in diesem Zusammenhang auch die „Gutshausküchen“ wiederbelebt, die vor Jahren schon einmal Thema waren.
Die Region Kummerower und Malchiner See ist geprägt durch die eiszeitliche Landschaft, die beiden großen Seen und die Ruhe in der Natur. Im Rahmen des Leitbildprozesses in 2017 wurden neben der landschaftlichen Schönheit auch weitere Besonderheiten herausgearbeitet. Eine davon ist die Dichte und Verschiedenheit der Guts- und Herrenhäuser bei uns, die ganz unterschiedlich genutzt werden. Jedes Haus hat seine eigene, einmalige und spannende Geschichte. Wir wollen versuchen, diese außergewöhnlichen Häuser insgesamt wieder mehr ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken und Angebote zu schaffen, die Gutshäuser bekannter zu machen, die innere Vernetzung zu steigern, die Bekanntheit zu erhöhen und neue Gäste, auch aus dem eigenen Bundesland, anzusprechen. Da die Nutzungen stark voneinander abweichen, teilweise öffentlich sind, oft aber auch privat, wollen wir dieses Thema übergreifend neu betrachten und gemeinsam Ideen entwickeln, wie sich dieses Netz gegenseitig unterstützen kann.