Rettungswagen kollidiert während einer Einsatzfahrt mit einem PKW

Am Freitagnachmittag, 23.07.2021, gegen 17:05 Uhr ereignete sich in Neubrandenburg auf der Neustrelitzer Straße ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem PKW, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.

Der Rettungswagen fuhr unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn in Richtung Stadtausgang. Als er die Kreuzung mit der Mirabellenstraße befuhr, kam aus dieser ein PKW, der die Neustrelitzer Straße in Richtung der Platanenstraße queren wollte. In der Folge kollidierte der Rettungswagen mit der rechten Fahrzeugseite des PKW. Durch die Kollision wurde sowohl der Fahrer des PKW als auch der Beifahrer des Rettungswagens leicht verletzt.

Neben der Besatzung befanden sich glücklicherweise keine weitere Personen im RTW. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfallgeschehen nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Zur Reinigung der Fahrbahn aufgrund auslaufender Betriebsstoffe kam die Berufsfeuerwehr Neubrandenburg ebenfalls in den Einsatz. Der Verkehr konnte bis zur Bergung der Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, sodass es zu keinen größeren Verkehrseinschränkungen kam. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf ca. 40.000 EUR geschätzt. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Bürgersprechstunde

Oberbürgermeister Silvio Witt lädt am 16. August um 17 Uhr zur Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist im Stadtteilbüro Datzeberg in der Max-Adrion-Str. 5.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister persönlich zu sprechen, Fragen an ihn zu richten und ihre Anliegen zu schildern.

Interessenten werden gebeten, sich bis zum 10. August anzumelden. Die Platzkapazitäten sind begrenzt. Telefon: 0395 555 2765 oder per E-Mail: sabine.renger@neubrandenburg.de

Fördermittel für private Ladestationen aufgestockt – jetzt beantragen

Die Bundesregierung stockt erneut ihr Förderprogramm für private Ladestationen für Elektroautos an Wohngebäuden auf. Sie stellt weitere 300 Millionen Euro zur Verfügung, nachdem die bislang bereitgestellten 500 Millionen Euro in Windeseile ausgeschöpft waren.

Privatpersonen, aber auch Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen und –genossenschaften sowie Bauträger können ab sofort wieder Förderanträge stellen für Ladestationen im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden. Gefördert werden Erwerb und Errichtung einer neuen Ladestation einschließlich des elektrischen Anschlusses sowie damit verbundene Nebenarbeiten. Der Zuschuss beträgt 900 Euro je Ladepunkt.
Voraussetzung ist, dass die Gesamtkosten mehr als 900 Euro betragen. Bei deren Ermittlung werden die Ladestation, das Steuerungssystem, der Netzanschluss und Elek-troinstallationsarbeiten berücksichtigt.

Der Antrag muss zwingend vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Weitere Informationen dazu sowie den Weg zu den Antragsformularen finden Sie auf der Webseite der Kreditanstalt für Wiederaufbau.
Hintergrund

Seit Start des Bundesförderprogramms im November 2020 wurde das Förderangebot so stark nachgefragt, dass bereits im Februar und Mai 2021 jeweils 100 Millionen Euro Fördermittel nachgelegt wurden. Bis 1. Juli waren deutschlandweit 510.000 Anträge für 620.000 Ladepunkte gestellt worden.
Das Ergebnis einer KfW-Kundenbefragung zeigt, dass 45 Prozent der Antragsteller noch kein Elektroauto besitzen, aber 93 Prozent von ihnen eine Anschaffung innerhalb der kommenden drei Jahre planen.

Ankündigung World Ranger Day 2021

World Ranger Day 2019 vor dem Müritzeum, Foto: W. Döbbert

Anlässlich des World Ranger Days 2021 stellen die Rangerinnen und Ranger des Müritz-Nationalparks ihre Arbeit vor und gedenken derer, die in anderen Erdteilen ihr Leben ließen. Mit interaktiven Angeboten können Jung und Alt am 31. Juli 2021 vor der Nationalpark-Information Federow mehr über den abwechslungsreichen und weltweit auch gefährlichen Beruf erfahren.

Zwischen 12 und 18 Uhr erwartet Sie ein umfassendes Programm rund um den Beruf des Rangers bzw. der Rangerin. Werfen Sie gemeinsam mit den Rangerinnen und Ranger des Nationalparks einen Blick in ihre Rucksäcke. Begeben Sie sich auf die Flugroute des Fischadlers, seiner Reise zu den Nationalparken der Welt und begegnen Sie den Geschichten der Rangerinnen und Ranger von der Müritz bis nach Afrika.

Nicht nur im Müritz-Nationalpark, sondern auch in vielen anderen Ländern der Erde, sind täglich unzählige Rangerinnen und Ranger für den Schutz der Natur im Einsatz. Sie treten für den Erhalt der Biologischen Vielfalt und damit für die Bewahrung unserer Lebensgrundlagen ein. Die Rangerinnen und Ranger sind somit Botschafterinnen und Botschafter dieser Schutzgebiete und geben der Natur eine Stimme. Diese bedeutsame und für die Natur wesentliche Arbeit birgt vor allem außerhalb Deutschlands und Europas viele Gefahren. Oft beschützen die Rangerinnen und Ranger dort bedrohte Tiere und Lebensräume mit ihrem Leben. In einem halbstündigen Film wurden solche Stimmen eingefangen. Diesen können Sie um 13, 15 und 17 Uhr anschauen. Für die Unterstützung der Rangerinnen und Ranger weltweit und ihre zurückgebliebenen Familien werden bei der Veranstaltung Spenden gesammelt. Stay with the rangers worldwide!

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Landkreis führt weiterhin Impfaktionen durch

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte haben am gestrigen Mittwoch weitere 468 Menschen eine Erstimpfung erhalten und weitere 463 haben die Zweitimpfung bekommen. Die Impfungen wurden in den beiden Impfzentren und darüber hinaus an mobilen Orten in Neustrelitz, Waren (Müritz) und Neubrandenburg vorgenommen.

In der nächsten Woche gibt es – wie schon angekündigt – erneut Impfaktionen, zu denen Impfwillige ohne Termin kommen können. „Unser Ziel ist es, in den nächsten Tagen noch einmal mehr als 2.000 Menschen zu impfen“, sagte Thomas Müller, Leiter des Verwaltungsstabs „Corona“ und 2. Stellvertretender Landrat.

Trotzdem könne man nicht sagen, dass die Impfbereitschaft nachlässt. „Sondern der Bedarf ist inzwischen weitgehend gedeckt. Wir schätzen, dass bereits mehr als 70 Prozent der Erwachsenen eine Erstimpfung erhalten haben.“, erklärte Thomas Müller. Er kündigte an, dass der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in den nächsten Wochen weiterhin impfen wird und dass es weiterhin gesonderte Impfaktionen mit freien Terminen geben wird.

Bei der Corona-Hotline des Gesundheitsamtes gehen in diesen Tagen immer wieder Fragen zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung ein. Es entstehe der Eindruck, dass das beim Einkaufen oder im ÖPNV nicht mehr notwendig sei. Jedoch gilt nach wie vor die Corona-Landesverordnung. Danach ist eine medizinische Gesichtsmaske in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, zu tragen. Also beispielsweise beim Einkauf, beim Frisör, bei der Fußpflege usw.

neu.sw Kurzzeitwärmespeicher in Betrieb

Nach gut zwei Jahren Bauzeit ist der Kurzzeitwärmespeicher der Neubrandenburger Stadtwerke GmbH (neu.sw) in Betrieb gegangen. Der Wärmespeicher ist das zentrale Element der „grünen Wärme-Wende“ von neu.sw und trägt dazu bei, den Betrieb des Gas- und Dampfturbinenheizkraftwerks (GuD) weiter zu optimieren.

Der Speicher ist 36 Meter hoch, hat einen Durchmesser von 30 Metern und ist mit 23 Millionen Litern Wasser befüllt. Mit einer Speicherkapazität von 700 Megawattstunden, kann der Fernwärmebedarf der Stadt Neubrandenburg an zwei Sommertagen zur Warmwassererzeugung abgedeckt werden.

Die Funktionsweise des Wärmespeichers ist, stark vereinfacht, ähnlich dem einer Thermoskanne, die optimal isoliert ist. Im Zusammenspiel mit der, voraussichtlich im kommenden Jahr in Betrieb gehenden Power-to-Heat-Anlage, wird er besonders wertvoll. Denn dann wird überschüssiger, grüner Strom mithilfe von drei Elektrodenkesseln in Wärme umgewandelt. Die Wärme wird im Speicher eingelagert und erst dann abgerufen, wenn die Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger sie benötigen. So können rund 30 Windkraftanlagen weiterlaufen, die bei Überlast normalerweise heruntergefahren werden müssen.

Damit wird regenerative Energie optimal genutzt. Zudem werden der Erdgasverbrauch und der Ausstoß von Kohlendioxid verringert.

neu.sw investierte mehr als zehn Millionen Euro in den Bau des Stahlkolosses. Weitere Modernisierungsmaßnahmen in die Fernwärmeversorgung, wie der Umbau des Aquiferspeichers zu einer Geothermieanlage und der Aufbau eigener Solarthermie, folgen. Bereits 2018 wurde eine der beiden Gasturbinen im GuD erneuert. Aufbauend auf zukünftige Technologien und Standards ist die Gasturbine in der Lage, Wasserstoff zu verbrennen.

Ehre fürs Ehrenamt – Antragsfrist läuft noch bis zum 31. Juli

Die Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg würdigt seit 1999 ehrenamtliches Engagement mit Anerkennungen durch Stadtpräsident/in und Oberbürgermeister/in während des Bürgerempfangs anlässlich des Stadtgeburtstages am 4. Januar. Mit der Auszeichnung ist außerdem ein Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt verbunden.

Vereine, Verbände und Initiativen sind deshalb aufgerufen, Vorschläge für zu Ehrende zu unterbreiten. Wer macht sich besonders stark im Verein? Wer setzt sich in hervorragender und uneigennütziger Art und Weise für die Gesellschaft ein?

Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes können noch bis zum 31. Juli 2021 schriftlich beim Stadtpräsidenten eingereicht werden. Unter www.neubrandenburg.de ist das Antragsformular zu finden.