Ablesungen für Jahresrechnungen beginnen – neu.sw Kunden können Zählerstände selbst übermitteln

Das Jahr 2020 geht dem Ende entgegen. Bei neu.sw laufen deshalb die Vorbereitungen für die Jahresendabrechnungen. Damit diese möglichst genau erstellt werden können, müssen in den Haushalten der Kunden jetzt wieder die Zähler für Strom, Wasser, Fernwärme und Gas abgelesen werden. Corona-bedingt soll das in diesem Jahr möglichst kontaktlos geschehen.

Die Zählerstände können ab sofort selbst abgelesen und übermittelt werden. Möglich ist das zum Beispiel über das neu.sw Kundenportal im Internet unter www.neu-sw.de/kundenportal, aber auch per E-Mail an abrechnung@neu-sw.de oder telefonisch unter 0395 3500 999. Bis spätestens zum 04.01.2021 müssen die Daten bei neu.sw angekommen sein.

Wie gehabt sind aber auch in diesem Jahr Ableser im Auftrag von neu.sw unterwegs, allerdings in kleinerem Umfang. Der Servicepartner bleibt die Firma Metering Service Gesellschaft (MSG). Die Mitarbeiter können sich ausweisen und achten auf den Corona-Schutz. Sie tragen eine Mund-Nase-Bedeckung, desinfizieren sich regelmäßig die Hände und halten Abstand. Die Stadtwerke bitten ihre Kunden, sich ihrerseits an die gebotenen Sicherheitsvorkehrungen zu halten und zu informieren, sollten in ihrem Haushalt Personen unter Quarantäne stehen oder erkrankt sein.

Die Ableser haben die bekannten Ablesekarten dabei. Um Kontakte zu minimieren, können Kunden ihre Zählerstände dort auch selbst eintragen und an den Ableser übergeben.
neu.sw Kunden im Umland von Neubrandenburg werden in den kommenden Tagen angeschrieben. Darin werden sie ebenfalls gebeten, Ihre Gas-, Wasser- und Stromzähler selbst abzulesen und die Daten an unseren Servicepartner MSG zu übermitteln.

Die Jahresverbrauchsabrechnungen von neu.sw werden im Januar 2021 zugestellt.

Kirchengemeinden im Land laden zu „Lebendigen Adventskalendern“ und zu Weihnachtsgottesdiensten ein

„Fürchtet euch nicht!“ Diese Weihnachtsbotschaft bekommt in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Die Menschen spüren, wie verletzlich menschliches Dasein ist. Abstand ist seit Monaten ein Gebot der Nächstenliebe. Dies wird auch die kirchlichen Angebote im Advent und zu Weihnachten in Mecklenburg-Vorpommern beeinflussen. Ebenso wie die weiteren Regelungen zur Eindämmung der Pandemie. Die Nordkirche hat alle rund 1.000 Gemeinden gebeten, die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit unter das Motto „#hoffnungsleuchten – Mehr als… Alle Jahre wieder“ zu stellen. Alle Menschen sind zudem aufgerufen, überall im Freien, zuhause oder am Arbeitsplatz Sterne leuchten zu lassen, um damit auf die besondere Zeit des Advents und auf Weihnachten aufmerksam zu machen. Damit wird ein Zeichen der Hoffnung gesetzt, das dazu beitragen kann, die Kluft zwischen der Einhaltung der gebotenen Corona-Vorgaben und der Sehnsucht nach Gemeinschaft und nach einem feierlichen Weihnachten zu überbrücken.
Planungen laufen seit Wochen

In den circa 380 Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis wird seit Wochen geplant, vorbereitet und überlegt, was im Advent und zu den Weihnachtsfeiertagen möglich und verantwortbar ist. Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass sich die Lage auch kurzfristig und regional ändern kann, so dass teilweise mehrgleisig Ideen verfolgt werden. Das ist für die Kirchengemeinden keine einfache Situation, die aber auch viel Kreativität freisetzt und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen lässt. Eine Strategie besteht darin, an den Festtagen deutlich mehr und kürzere Gottesdienste und Andachten anzubieten – über den Tag verteilt und an verschiedenen Orten. Andere Gemeinden versuchen, über längerfristige Anmeldungen und/oder mittels der Vergabe von Tickets die Ströme der Besuchenden zu regulieren.

Überall entstehen neue Möglichkeiten

Um genug Abstand halten zu können, ziehen einige Gemeinden mit kleinen Kirchen in größere Räumlichkeiten um. Andere Kirchengemeinden weichen gleich ganz ins Freie aus. Denn Formate, die draußen stattfinden, sind weniger riskant und bieten mehr Platz, um Abstände einhalten zu können. Zudem können im Freien kleinere Gruppen auch singen. Von Kirchtürmen können Bläser zudem weit hörbar spielen. Ob in oder vor der Kirche, im Pfarrgarten, in den Straßen und auf Marktplätzen – überall entstehen neue Möglichkeiten, damit Menschen mit Rücksicht, mit dem nötigen Abstand und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen bei „Lebendigen Adventskalendern“, Adventsandachten, Krippenspielen und Christvespern zusammen kommen können. Alle sind gebeten, sich in ihrer Kirchengemeinde vorab über die konkreten Termine und das Prozedere (Einlasskarten etc.) zu informieren.

„Lebendige Adventskalender“ neu gedacht

Eine besondere Form des Brauchtums in der Vorweihnachtszeit ist der „Lebendige Adventskalender“. Dabei stehen das Miteinander, die Begegnung und das gemeinsame Vorbereiten auf Weihnachten, das Warten auf die Ankunft Gottes in der Welt, im Mittelpunkt. Normalerweise begegnen sich bei den „Lebendigen Adventskalendern“ Menschen vor den geschmückten Fenstern oder Türen verschiedener Gastgebender. Dort wird gemeinsam gesungen, Geschichten oder Gedichte sind zu hören. Oft werden die unterschiedlich gestalteten kleinen Feiern durch das Verteilen leckeren Backwerks und den Ausschank von Tee oder Glühwein ergänzt. In diesem Jahr haben sich zahlreiche Kirchengemeinden im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg und im Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis Gedanken gemacht, wie die vorweihnachtliche Aktion der „Lebendigen Adventskalendern“ auch im Jahr 2020 unter Einhaltung der Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie stattfinden kann.

Gottesdienste im Rundfunk oder im Internet

Wer insbesondere am Heiligen Abend und an den Festtagen lieber zu Hause bleiben möchte, kann im Radio und im Fernsehen viele Gottesdienste mitfeiern. Seit März setzen auch zahlreiche hiesige Kirchengemeinden zusätzlich auf eigene digitale Angebote: Gottesdienste und Andachten werden als Video ins Internet gestellt, Briefe per E-Mail verschickt oder auf der Homepage der Gemeinde veröffentlicht. Dies wird zu den Festtagen ähnlich sein. Alle Kirchengemeinden finden sich mit ihren Kontaktdaten hier im Internetportal.

Eröffnung der Weihnachtsbaumsaison 2020

In den Forstämtern des Landes erfolgt auch dieses Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit der Verkauf regionaler Weihnachtsbäume – Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Dr. Till Backhaus, eröffnete die Saison heute in der Forstbaumschule Gädebehn feierlich. Egal ob klein, groß, ausladend oder schlank: Für jeden Geschmack wird der passende Baum dabei sein! Der beliebteste Weihnachtsbaum in M-V ist seit Jahren ungebrochen die Nordmanntanne, aber auch Fans von Fichten und Küstentannen werden nicht leer ausgehen. Es lohnt sich in jedem Fall, die Bäume direkt beim Förster zu kaufen – sie werden regional produziert und verkauft.

Kommen Sie – mit festem Schuhwerk, Handschuhen und wetterfester Kleidung – gern vorbei! Die Übersichtsliste der Termine finden Sie hier.

Die Landesforst MV bietet den Bürgern jährlich ca. 23.000 Weihnachtsbäume zum Kauf oder zum Selberschlagen an. Interessenten können die Bäume entweder direkt auf den dafür vorgesehenen Flächen der Forstämter selbst schlagen oder auch zwischen verkaufsfertigen Exemplaren auswählen. Die Forstbaumschule Gädebehn konzentriert sich auf die kontinuierliche Bereitstellung von Weihnachtsbäumen für die Forstämter, sodass dort auch ohne eigene Weihnachtsbaumplantage der Verkauf heimischer Bäume ab Forsthof oder Revierförsterei organisiert werden kann.

Zwei Drittel der angebotenen Bäume werden von den Forstämtern bereitgestellt und ein Drittel wird in der Baumschule der Landesforst MV angezogen. Es ist viel Mühe und Fleiß von Nöten um einen gesunden, schön stufig und dicht gewachsenen Weihnachtsbaum zu erzeugen: Auf 20 Hektar Weihnachtsbaumplantagen kümmern sich die Mitarbeiter der Baumschule mit viel Fachwissen und Engagement um die Bäumchen. Die Bäume werden nach der Pflanzung gemäht, mit ausreichenden Nährstoffen versorgt, gegen tierische und pflanzliche Schaderreger geschützt, und da, wo es notwendig ist, durch gekonnte Techniken in Form geschnitten. Wenn das Weihnachtsfest vorbei ist, können diese nachhaltig erzeugten Weihnachtsbäume kompostiert und so dem natürlichen Stoffkreislauf zurückgegeben werden.

Truthähne im Straßenverkehr unterwegs

Am 26.11.2020 kam es im Bereich Jürgenstorf zu zwei ungewöhnlichen Polizeieinsätzen, indem Truthähne die Hauptrolle spielten.

Am Morgen des 26.11.2020 gegen 06:20 Uhr wurde polizeilich bekannt, dass auf der Landesstraße in Jürgenstorf Truthähne auf der Fahrbahn liefen. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin bestätigten dies nach Eintreffen am Einsatzort. Sie stellten die Truthähne z.T. sitzend in der Mitte der Fahrbahn fest. Die Tiere waren von einem umliegenden Betrieb abgängig und konnten wohlbehalten zurück verbracht werden.

Knapp eine Stunde später fuhren die Malchiner Beamten zu einem weiteren Truthahneinsatz, in diesem Fall ins Nachbardorf nach Pribbenow. Auch dort meldete ein Bürger freilaufende Tiere auf der Fahrbahn.

Nach Prüfung der Beamten stellte sich heraus, dass diese Truthähne ebenfalls aus dem oben genannten Betrieb abgängig waren. Sie sind demnach die zwei Kilometer von Jürgenstorf nach Pribbenow „gewatschelt“. Auch in diesem Fall konnten die Tiere wohlbehalten durch den verständigten Eigentümer zurückgebracht werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen konnten die Tiere entlaufen, weil der Eigentümer der Tiere ein Tor unzureichend sicherte.

Corona: Aktuelle Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nimmt leider nach wie vor nicht ab. Wie schon in den zurückliegenden Tagen musste das Gesundheitsamt nun vermehrt Schülern und Lehrern Quarantäne verordnen.

In der Grundschule Jürgenstorf sind alle Schüler und Lehrer von notwendiger Quarantäne betroffen. Deshalb kann dort bis zum 6. Dezember kein Unterricht stattfinden.

In der Regionalschule Nord und in der Regionalschule Ost in Neubrandenburg mussten weitere Klassenstufen abgesondert werden. Absonderungen sind außerdem in der Regionalschule in Woldegk, im Förderzentrum in Friedland, und in den beruflichen Schulen in Demmin, Neubrandenburg und Waren (Müritz) verordnet worden.

Von neuen Infektionsfällen betroffen sind zudem 2 Kindereinrichtungen in Neubrandenburg sowie eine Kita in Friedland.

Weitere positive Fälle sind in den Pflegeheimen in Woldegk und Friedland sowie in Tagestätten und ambulanten Pflegestrukturen in Altentreptow und Waren (Müritz) festgestellt worden.

In Friedland ist außerdem größeres Frisörgeschäft betroffen.

Ladendieb wird ertappt und kann flüchten

Am Mittwochabend, 25.11.2020, betrat ein unbekannter Mann gegen 21:40 Uhr den Rewe-Markt in der Neubrandenburger Straußstraße. Dieser wurde dabei beobachtet, wie er diverse Lebensmittel in den Warenkorb, allerdings an der Kasse nicht alle zur Bezahlung auf das Warenband legte.

Die Person wurde auf diesen Umstand angesprochen und anschließend in die Büroräume des Marktes begleitet. Im mitgeführten Rucksack des Kunden befanden sich Waren im Wert von 24,79 Euro, die zuvor nicht bezahlt wurden. Während der Feststellung der Identität, versuchte dieser zu fliehen. Dies wollte eine Mitarbeiterin durch Festhalten des Täters verhindern. Auf Grund der geleisteten Gegenwehr gelang ihr dies nicht, woraufhin der Unbekannte schließlich ohne Diebesgut vom Tatort flüchten konnte.

Im Zusammenhang mit der Tat wurden keine Personen verletzt. Eine durch die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg durchgeführte Fahndung nach dem Täter verlief ohne Ergebnis.

Dieser wurde wie folgt beschrieben.

  • Kurzhaarschnitt
  • trug eine rote Jacke, eine schwarze Hose mit der weißen
    Aufschrift „Pitbull“ sowie einen schwarzen Pullover (Hoodie)
  • führte einen Rucksack mit sich

Weitere Angaben konnten nicht erlangt werden.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise, insbesondere zum Tatgeschehen und zur unbekannten Person an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg (Tel.: 0395 55820), jede andere Polizeidienststelle oder an die Internetwache unter www.polizei.mvnet.de zu richten.

Änderungen von Fahrzeiten auf der RE4

Von Montag, 30. November bis Freitag, 11. Dezember, jeweils ganztägig kommt es zu früheren/späteren Fahrzeiten zwischen Teterow und Sponholz.

Zahlreiche Züge dieser Linie fahren bis zu 8 Min. früher von Reuterstadt Stavenhagen bis Sponholz. Ab Sponholz fahren die Züge planmäßig weiter in Richtung Pasewalk.

In der Gegenrichtung fahren zahlreiche Züge bis zu 10 Min. später von Sponholz bis Neubrandenburg sowie geringfügig später von Reuterstadt Stavenhagen bis Teterow.

Grund: Gleisarbeiten in Neubrandenburg