Brand einer Papiertonne auf dem Hinterhof eines Imbiss

Am Donnerstagmorgen, 04.06.2020, gegen 05:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidium Neubrandenburg über die Rettungsleitstelle Kenntnis über eine Rauchentwicklung in der Nähe des Neubrandenburger Bahnhofes.

Die eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr konnten am Verbindungsweg zwischen dem Neubrandenburger Hauptbahnhof und des Busbahnhofes auf dem Hinterhof eines dortigen Asia-Imbiss den Brand einer Papiertonne feststellen. Des Weiteren hatte der Brand bereits auf einen dahinter befindlichen Holzzaun übergegriffen.

Die eingesetzten Kameraden der Feuerwehr Neubrandenburg haben den Brand gelöscht und ein Übergreifen des Feuers auf den Imbiss verhindert. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 EUR. Verletzt wurde niemand.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg vor Ort. Die Ermittlungen wurden aufgrund vorsätzlicher Brandstiftung im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen.

Die Polizei sucht zur Aufklärung der Tat Zeugen. Wer in den frühen Morgenstunden des 04.06.2020 verdächtige Personen in der Nähe des Tatortes bemerkt hat, wird gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.

Übungsleiter/in und Spielerinnen für die 2. Frauenmannschaft des SV Fortuna ’50 Neubrandenburg gesucht

Die 2. Frauenmannschaft des SV Fortuna ’50 Neubrandenburg sucht eine/n motivierte/n Übungsleiter/in für die neue Handballsaison 2020/21 in der Bezirksliga Ost. Die Mnnschaft ist ein lustiges, aber erfolgreiches Team mit einem gemixten Altersbereich zwischen 18 und 38 Jahren, das die vergangenen zwei Saisons mit dem Bezirksmeistertitel abschließen konnte. Training ist 2x pro Woche am frühen Abend in Neubrandenburg. Wünschenswert – aber keine Pflicht – ist eine Übungsleiterlizenz.

Ebenfalls sucht das Team interessierte Spielerinnen. Wer also als Handballerin aktiv ist oder war und Lust hat, sich neben der Schule, der Ausbildung, des Studium oder des Jobs sportlich zu betätigen und Teil eines, auf Bezirksligaebene, sportlich erfolgreichen und lustigen Teams werden möchte, kann sich gern mal melden. Oder schaut auch gern zur Probe beim Training vorbei.

Du bist handballaffin, hast Interesse als Übungsleiter/in oder Spielerin unser Team der 2. Frauenmannschaft im Training und Wettkampf zu unterstützen und hast Lust auf eine Handballgemeinschaft, die mit Spaß, Freude und Einsatz dabei ist, dann melde dich unter frauen2@svfortuna50.de.

Ausbildungsmarkt in der Seenplatte: Angebot an Lehrstellen auf Vorjahresniveau, Rückgang bei den Bewerbern

Arbeitsagenturchef Thomas Besse appelliert eindringlich an die Betriebe: „Bilden Sie auch in diesem Jahr aus, ansonsten fehlen ihnen die Fachkräfte von morgen!“ Und weiter sagt er: Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis werden alles Mögliche tun, Auszubildenden, die ihre Lehrstelle aufgrund der Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebes bzw. vollständiger Betriebsschließung verlieren, schnellstmöglich an einen anderen Ausbildungsbetrieb zu vermitteln. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, einen ‚Ausbildungsjahrgang Corona‘ zu verhindern.“

  • 1.488 gemeldete Ausbildungsstellen – 3 mehr als im Vorjahreszeitraum
  • 1.201 Bewerber – Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 158 oder 12 Prozent
  • Im Mai: noch 954 unbesetzte Stellen und 694 unversorgte Bewerber

Die Corona-Pandemie trifft unsere Gesellschaft und die Wirtschaft hart. Die Folgen sind auch auf dem Arbeitsmarkt bereits deutlich zu spüren: Die Zahl arbeitslos Gemeldeter stieg im Mai im Vergleich zum Vormonat April – entgegen der üblichen Frühjahrsbelebung – an. Immer mehr Betriebe melden Kurzarbeit an, mit ca. 25.000 angezeigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Kurzarbeit (ca. 2.800 Betriebe – jeder dritte Betrieb im Landkreis).

Folgen für den Ausbildungsmarkt

Die Folgen für den Ausbildungsmarkt sind derzeit nicht abzusehen, da die Ausbildungsverhältnisse von Klein- und Kleinstbetrieben üblicherweise erst in den Sommermonaten geschlossen werden.

Damit erhöhte sich aus Sicht der jungen Menschen das Angebot von einem Verhältnis im vergangenen Jahr von 1,04 Lehrstellen je Bewerberinnen und Bewerber auf 1,22 Lehrstellen je Bewerberinnen und Bewerber im aktuellen Monat.

Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen:

  • Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Justizfachangestellte/r Kaufmann/-frau im Einzelhandel
  • Verkäufer/in
  • Forstwirt/in
  • Koch/Köchin
  • Berufskraftfahrer/in
  • Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik
  • Tiefbaufacharbeiter/in
  • Fachverkäuf.-Lebensm.handwerk – Bäckerei
  • Kaufmann/-frau – Büromanagement

Bewerber und Ausbildungsstellen nach Regionen

 

 

Bei Fragen zur ‚assistierten Ausbildung‘, den sogenannten ‚ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)‘ oder der ‚Einstiegsqualifizierung (EQ)‘ können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.

Jugendlichen bieten die gebührenfreien Service-Rufnummer 0395 766 1500 oder 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.

Beginn der Kontrollen „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ zum Thema „Alkohol und Drogen“

Fahren.Ankommen.LEBEN

Heute starteten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“, die in diesem Monat auf die Schwerpunkte Alkohol und Drogen ausgerichtet sind.

Im gesamten Land verteilt werden Beamte in allen acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Einsatz sein und sowohl stationäre als auch mobile Kontrollen durchführen.

Das Fahren unter Alkohol und/oder Drogen gehörte 2019 erneut zu den häufigsten Unfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen. Zusätzlich wurden im Rahmen polizeilicher Kontrollen im vergangenen Jahr landesweit 2.879 Fahrer unter Alkoholeinfluss sowie 1.735 Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln gestoppt. Mit den Kontrollen soll die Thematik gezielt ins Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer gerückt werden – nicht nur am heutigen Tag, die themenorientierten Verkehrskontrollen werden im gesamten Monat Juni fortgeführt.

Offener Brief der (Ober-) Bürgermeister der Städte Greifswald, Neubrandenburg, Schwerin, Stralsund und Wismar

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

als die Weltgesundheitsorganisation Mitte März eine Pandemie ausrief, hatte vermutlich niemand von uns eine Vorstellung davon, was das für unseren Alltag, für unser Miteinander bedeuten würde. Wir hatten vielleicht nach China geblickt, nach Italien nach Spanien, vielleicht auch in die USA oder nach Weißrussland – der Umgang mit dieser Nachricht konnte unterschiedlicher kaum sein. Zunächst.

In Deutschland hatte sich die Regierung entschieden, Schulen zu schließen, Kitas, Einzelhandelsgeschäfte, Hotellerie, Gastronomie. Wir haben die Rathäuser geschlossen – die Gebäude. Unternehmen haben ihre Beschäftigten in Kurzarbeit geschickt, andere Unternehmen stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Veranstalter haben Konzerte abgesagt. Krankenhäuser haben ihren Alltag so organisiert, dass sie im

Falle des Falles ausreichend Platz haben, um Menschen intensivmedizinisch und isoliert behandeln zu können. Erklärtes Ziel: Das Erkranken vieler Menschen auf einmal zu verhindern.

Kontaktverbot, Abstandsregeln, Hygienemaßnahmen – das Aus für Familienfeiern, Hochzeiten im gewünschten Rahmen, geschlossene Grenzen zu unseren Nachbarstaaten und Nachbarbundesländern. Stille Straßen, leere Cafés, staufreie Autobahnen. Gute elf Wochen später haben wir eine leise Ahnung davon – so also fühlt es sich an, das Herunterfahren unseres gesellschaftlichen Lebens.

Der Preis dafür war für manche und manchen hoch, mitunter auch zu hoch. Wer seinen Job verloren hat, einsam war ohne soziale Kontakte, wer die Freundinnen und Freunde in der Schule vermisst hat oder als allein erziehendes Elternteil Job und Kind organisieren musste – niemand außer denen, die das erlebten und erleben, kann das nachempfinden.

Und dennoch, die Maßnahmen haben gegriffen, die Anzahl der Infektionen ist überschaubar geblieben.

Die Grundlage für all´ diese Maßnahmen – das Infektionsschutzgesetz.

Ein Leben – geregelt in zahlreichen Verordnungen, die seit dem 27. April Tag für Tag wieder mehr davon möglich machen. Schulen, Kitas, Cafés und Restaurants, Bolzplätze, Läden und Nagelstudios – sehr kleinteilig kommt die schrittweise Öffnung daher. Verwirrend, mitunter widersprüchlich. In jedem Fall mit einem erheblichen Aufwand für jene verbunden, die die Auflagen umsetzen müssen – in Kitas und Schulen, in Pflegeheimen, Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie – danke dafür.

Wir alle können uns gegenseitig danken: Wir haben das vor elf Wochen erklärte Ziel erreicht. Das ist richtig gut! Dennoch sind wir nach diesen elf Wochen noch immer nicht wesentlich schlauer, wie es nun weiter gehen kann. Entscheidungen werden auf Sicht getroffen, im Ringen um die bestmögliche für die Allgemeinheit auch mal wieder verworfen, korrigiert. Nicht immer werden sie so erklärt, dass sie auch verstanden werden können. Die Unsicherheit, die daraus resultiert, vielleicht auch der Ärger, treibt Menschen dieser Tage auf die Straßen.

Dabei erlebten wir auch Solidarität, Menschen, die für andere einkaufen gingen, am Küchentisch Masken nähten für Nachbarn, Physiotherapien, Arztpraxen, Musiker, die aufspielten, um das Alleinsein im Pflegeheim zu lindern. Menschen, die Spendenboxen füllten, um ihren Lieblingsladen zu unterstützen.

Die Infektionszahlen sind niedrig in unserem Land, dank des verantwortlichen Handelns aller. Auf diese Verantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger vertrauen wir auch in den kommenden Wochen.

Mittlerweile ist inzwischen oft von einer neuen Normalität die Rede. Abstand zu halten und in Räumen Maske zu tragen, gehören vorläufig dazu. Jetzt gerade erst recht! Sie sind die neue Solidarität, die wir miteinander leben können. Bleiben wir also solidarisch!

Dr. Rico Badenschier, Oberbürgermeister Schwerin
Dr. Alexander Badrow, Oberbürgermeister Stralsund
Silvio Witt, Oberbürgermeister Neubrandenburg
Dr. Stefan Fassbinder, Oberbürgermeister Greifswald
Thomas Beyer, Bürgermeister Wismar

Aktueller Stand Corona-Infektionen in MV (03.06.2020)

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:

Seit gestern wurden dem LAGuS zwei neue Corona-Infektion gemeldet. Insgesamt wurden bislang 763 Menschen in MV positiv auf das Virus getestet.

Die Zahlen in der Tabelle wurden in elektronischer Form an das Robert Koch-Institut übermittelt.

Corona-positiv-Meldungen für Mecklenburg Vorpommern
Kreis/kreisfreie Stadt Veränderung im Vergleich zum Vortag Kumulative Erkrankungszahl seit Erfassungsbeginn
Stand 03.06., 16:08
Hansestadt Rostock +1 100
Landkreis Rostock 0 75
Mecklenburgische Seenplatte +1 123
Schwerin 0 90
Nordwestmecklenburg 0 79
Vorpommern-Rügen 0 79
Vorpommern-Greifswald 0 137
Ludwigslust-Parchim 0 80
Summe +2 763

112 Personen mussten/müssen bislang insgesamt im Krankenhaus behandelt werden, davon 19 in einer Intensivstation. Insgesamt gab es in Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion 20 Sterbefälle in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Schema des Robert Koch-Instituts soll Schätzungen zur Zahl der genesenen Personen ermöglichen. Danach sind etwa 724 der positiv getesteten Menschen (ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer) in MV von einer COVID-19-Erkrankung genesen.

Weitere Details sind dem Lagebericht zu entnehmen.

(Korrigierte Fassung: Im Text stand „keine weitere Corona-infektion“, in der Tabelle steht richtigerweise, dass es doch zwei gibt. Der Text oben wurde korrigiert.)

Hallenbäder können für Vereinssport und Schwimmkurse wieder öffnen

Ab dem 8. Juni können Schwimm- und Spaßbäder zu Zwecken des Schul- und Vereinssports sowie zur Durchführung von Schwimmkursen wieder öffnen. Das hat die Landesregierung heute beschlossen.

Die schrittweise Öffnung erfolgt unter strengen Auflagen. So sind die gesteigerten hygienischen Anforderungen, insbesondere in den Gemeinschaftseinrichtungen zu beachten. Der Hallenbadbetreiber muss ein an die aktuellen epidemiologischen Verhältnisse angepasstes Sicherheits- und Hygienekonzept vorhalten. Dieses Konzept ist auf Anforderung den zuständigen Gesundheitsbehörden vorzulegen.

Weitere Öffnungsschritte bei den Hallen- und Spaßbädern seien bei Anhalten des positiven Trends niedriger Infektionszahlen möglich.