Bürgersprechstunde des OB auf dem Datzeberg

Oberbürgermeister Silvio Witt lädt am 16. November erneut zu einer Bürgersprechstunde ein. Treffpunkt ist um 17 Uhr im Stadtteilbüro auf dem Datzeberg (Max-Adrion-Straße 5).

Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister persönlich zu sprechen, Fragen an ihn zu richten und ihre Anliegen zu schildern.

Aufgrund der Corona-Maßgaben sind die Plätze begrenzt. Anmeldungen unter der Telefonnummer 0395 5552765 oder per Mail an sabine.renger@neubrandenburg.de.

Positive Bilanz – Ordnungsamt findet kaum Maskenmuffel

Nach den Kontrollen zur Maskenpflicht in Neubrandenburgs Stadtbussen am Dienstag hat das Ordnungsamt eine weitgehend positive Bilanz gezogen. Es wurden keine Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung angetroffen. Verwarnungen gab es trotzdem.

Der Grund dafür: Die Fahrgäste trugen ihre Maske nicht ordnungsgemäß über Mund UND Nase. In 25 Fällen sei deshalb eine Belehrung zur korrekten Anwendung erfolgt, teilte das Ordnungsamt mit. Insgesamt betrachtet seien die Bürger aber sehr kooperativ gewesen und hätten Verständnis für die Kontrollen gezeigt. Lediglich eine ältere Dame habe etwas nachdrücklicher auf die Nutzung der Maske hingewiesen werden müssen.

Kontrolliert wurde zwischen 6:30 Uhr und 15:30 Uhr in den Stadtbussen unterschiedlicher Linien. Schwerpunkt war der Schülerverkehr.

Angemerkt
Wenn man solche Kontrollen auch ankündigt, was erwartet an da denn für ein Ergebnis?

Studiengang Soziale Arbeit baut Praxisanteil aus: Kooperationspartner gesucht

Die Hochschule Neubrandenburg legt großen Wert auf eine praxisnahe Lehre. Ein neu eingeführtes, zusätzliches Kurzpraktikum sorgt im Studiengang „Soziale Arbeit“ für einen noch höheren Praxisbezug des Studiums.

„Die langjährige und konstruktive Zusammenarbeit mit den lokalen und regionalen Projekten der Sozialen Arbeit macht immer wieder deutlich, dass sich die Studierenden einen kontinuierlichen Praxisbezug wünschen“, betont Prof. Dr. Thomas Markert, Studiengangsbeauftragter für den Bachelor Soziale Arbeit.

Silvia Hasart-Krüger übernimmt die Praxiskoordination in dem Studiengang und ist sich sicher: „Durch die Praxiskontakte können die Studierenden die Karrierechancen in der Region entdecken und erhalten dadurch Bleibeperspektiven. Dementsprechend freuen wir uns als Fachbereich darauf, mit unseren Praxispartner/inne/n das neue Kurzpraktikum ab Februar 2021 zu gestalten und laden weitere Praxisprojekte ein, mit der Hochschule zu kooperieren.“

Im Wintersemester 2020/21 haben sich über 130 Studierende im Studiengang „Soziale Arbeit“ eingeschrieben – dem einzigen gebührenfreien Studiengang für Soziale Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Neben der Änderung im Praxisanteil sieht Prof. Dr. Markert bei einem solch großen Jahrgang auch das Studium in Zeiten einer Pandemie als besondere Herausforderung und betont: „Dieses Jahr ist das erste Semester für die zukünftigen Fachkräfte und die Hochschullehrkräfte in vielerlei Hinsicht neu. Mit einem soliden Hygieneplan gelingt es – mit Ausnahme der Vorlesungen – das Studieren in Präsenzform zu organisieren und den Studierenden einen umsichtigen, aber zugleich lebendigen Einstieg in diese Lebensphase zu ermöglichen.“

Für gesunde Milch: Technische Prüfung des Landes bei der Wärmebehandlung

Um für Milch die gewünschte Haltbarkeit und mikrobiologische Produktsicherheit zu erreichen, muss sie wärmebehandelt werden. Das wird mit verschiedenen Methoden erreicht. Üblich sind indirekte Erhitzungsverfahren über Wärmetauscher oder die Mikrofiltration.

Bei den etwa zweijährlichen amtlichen Überprüfungen der 52 kontinuierlichen und diskontinuierlichen Erhitzungsanlagen in M-V wurden in den vergangenen Jahren durchschnittlich etwa 5 % beanstandet. „Hauptgründe dafür waren Milchrückstände sowie zu stark verschlissene Dichtungen aber auch allgemein unzureichende Reinigungszustände“, sagt Gabriele Tardel, zuständige Dezernatsleiterin im Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei (LALLF) in Rostock.

Die Kontrolle der technischen Voraussetzungen der Milchverarbeitungsanlagen wird für eine risikoorientierte Betriebsüberwachung der kommunalen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsbehörden (VLÄ) durch den technischen Sachverständigen des LALLF übernommen. Dazu wird seitens des Amtskontrolleurs ein Wärmetauscher für die Milch geöffnet und im Zusammenhang mit verschiedenen Untersuchungen der Steuerungssysteme beurteilt. Dabei geht es unter anderem um die Temperatur, die Druckverhältnisse, auch Störfallsimulationen.

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Zeugen nach Körperverletzung zum Nachteil eines 14-Jährigen gesucht

Am frühen Dienstagabend, 27.10.2020, gegen 17:10 kam es in einem Einkaufszentrum im Juri-Gagarin-Ring in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Körperverletzung zum Nachteil eines 14-jährigen Deutschen.

Der Geschädigte befand sich in dem Einkaufszentrum, als ihm zwei männliche Jugendliche, einer von ihnen ohne Mund-Nasen-Schutz, begegnete. Der Geschädigte konfrontierte die männliche Person ohne Mund-Nasen-Schutz auf dessen Fehlverhalten. Daraufhin agierten die Jugendlichen gemeinschaftlich zum Nachteil des Geschädigten, wobei sie diesen schlugen und traten, sodass er Nasenbluten erlitt. Die Tatverdächtigen flüchteten in der Folge unerkannt über einen Seitenausgang.

Die Verletzungen des 14-Jährigen wurden vor Ort durch Rettungskräfte ambulant behandelt. Die zwei männlichen Tatverdächtigen werden ca. 16 Jahre alt geschätzt und hatten einen ausländischen Dialekt. Beide haben eine schlanke Statur und dunkle Haare. Einer der Tatverdächtigen trug einen roten Kapuzenpullover, der zweite Tatverdächtige einen hellen Kapuzenpullover.

Im Kriminalkommissariat Neubrandenburg wurden die Ermittlungen wegen der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht. Wer den Sachverhalt beobachtet hat, Angaben zu den Tatverdächtigen oder andere sachdienliche Hinweise geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395 5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Zeugenaufruf nach Diebstahl eines BMW 640d in carbonschwarz

In der Nacht vom 27.10.2020 zum 28.10.2020 wurde in der Neubrandenburger Südstadt ein hochwertiges Fahrzeug mit den amtlichen Kennzeichen NB-AK 107 entwendet. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen BMW 640d in carbonschwarz. Das Fahrzeug ist erst ein Jahr alt und hat einen Wert von ca. 90.000 Euro.

Das Fahrzeug stand unter einem Carport auf dem eigenen Grundstück in der Obodritenstraße in Neubrandenburg. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann die Tatzeit auf 01:20 Uhr bis 07:25 Uhr eingegrenzt werden. Zudem soll das Fahrzeug nicht mehr viel Kraftstoff gehabt haben, so dass es wahrscheinlich ist, dass die Täter eine Tankstelle im Umfeld aufgesucht haben müssen.

Es wurde eine Anzeige wegen Diebstahls erstattet und sofort die Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Bisher konnte das Fahrzeug nicht wieder aufgefunden werden. Es werden Zeugen gesucht. Wer in der vergangenen Nacht in der Südstadt in Neubrandenburg und insbesondere in der Obodritenstraße auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat, das Fahrzeug gesehen hat oder Angaben zum Verbleib des Fahrzeuges oder möglichen Tatverdächtigen und Tatfahrzeugen geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de.

Verkehrsunfall mit Sachschaden unter erheblichen Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis

Am Dienstagabend, 27.10.2020, gegen 18:40 Uhr kam es auf der L281 zwischen Woldegk und Pasenow auf Höhe des Abzweiges Friedrichshöh zu einem Verkehrsunfall. Hierbei kam ein PKW VW mit polnischem Kennzeichen nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen neben der Fahrbahn befindlichen Strommasten.

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Eine Bürgerin stellte das verunfallte Fahrzeug im Straßengraben fest und teilte den Sachverhalt über den Notruf der Polizei mit. Der 42-jährige Fahrzeugführer entfernte sich fußläufig und torkelnd zusammen mit der 28-jährigen Beifahrerin, die noch eine Bierflasche in der Hand hielt.

Umgehend eingesetzte Funkstreifenwagen des Polizeirevieres Friedland stellten den unverschlossen PKW im Straßengraben fest. Der Fahrzeugführer konnte jedoch nicht angetroffen werden. Bei der anschließenden Nahbereichsfahndung konnten der 42-jährige Fahrzeugführer und seine 28-jährige Beifahrerin angetroffen werden, stritten aber alle Tatvorwürfe ab.

Bei den angetroffenen Personen handelt es sich um polnische Staatsbürger. Ein Atemalkoholvortest ergab bei der Beifahrerin einen Wert von 0,00 Promille. Der Fahrzeugführer hingegen brachte das Gerät zur Bestimmung des Alkoholgehalts in der Atemluft an seine Grenzen. Der Display zeigte trotz mehrmaligen Tests nur „größer als 5,5 Promille“ an, sodass das der genaue Wert unbekannt ist.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen bestätigte sich immer mehr das der 42-jährige den PKW tatsächlich geführt hat, auch wenn er die Vorwürfe gegenüber den Beamten abstritt. Zur weiteren Spurensicherung wurde der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Neubrandenburg hinzugezogen. Es wurde eine Blutprobenentnahme bei dem 42jährigen Fahrer durchgeführt. Während der Maßnahme räumte dieser ein nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Anschließend wurde der Fahrzeugführer aus der polizeilichen Maßnahme entlassen.

Der entstandene Sachschaden durch den Unfall beläuft sich auf ca. 2000 EUR. Der 42-jährige muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.